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Der Merkel-Podcast: erste Eindrücke von Folge 1

Donnerstag, den 8. Juni 2006 um 16:48 Uhr von Mario Donick
Bildschirmfoto.

Seit heute Nachmittag ist der in den letzten Tagen schon häufig erwähnte Videopodcast von Bundeskanzlerin Angela Merkel verfügbar. Da die mit 14 MBytes recht kleine Datei trotzdem fast zehn Minuten zum Herunterladen braucht, scheint das Interesse an dem Projekt momentan sehr groß zu sein.

Nach einem Vorspann, dessen Länge kurzzeitig die Frage aufkommen lässt, wieviel des Podcasts nun eigentlich von Angela Merkel selbst bestritten wird, geht es endlich los.

Die Kanzlerin spricht über die Fußball-WM, darüber, dass unsere Nationalelf gut vorbereitet sei, dass sie sich gestern noch mit dem Bundestrainer unterhalten habe und dass wir uns während der Veranstaltung als weltoffenes Land zeigen würden.

Im Anschluss erläutert sie das Konzept des Podcasts. Nicht nur junge Menschen, auch sie sei von neuen Technologien fasziniert, so Merkel. Sie wolle erläutern, “was die Bundesregierung bewegt” und was diese tut, “um Deutschland voranzubringen”.

Da ihr wichtig sei, was die Zuschauer über die Reformen denken, “die die Bundesregierung anpackt”, werden die Zuschauer aufgefordert, sich per eingeblendeter E-Mail-Adresse an die Regierung zu wenden und ihre Meinung auszudrücken.

In ihrem ersten Gehversuch mit diesem neuen Medium wirkt Angela Merkel etwas angespannt. Eher traurig sieht sie aus und ihre Stimmlage und Mimik bringen die von ihr angesprochene Faszination nicht rüber. Vielleicht sollte man daran noch etwas zielgruppenspezifischer arbeiten.

Obgleich sie visuell und akustisch also kaum bürgernäher wirkt als in Fernsehansprachen, kann man gespannt sein, wie sich die Kanzlerin in den nächsten Folgen machen wird. “Ziemlich regelmäßig” sollen diese nach ihren Worten erscheinen. Ob damit das schon vorher angekündigte wöchentliche Erscheinen am Samstag gemeint ist, wird aus dieser Aussage leider nicht klar.

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7 Reaktionen zu “Der Merkel-Podcast: erste Eindrücke von Folge 1”

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  1. Siegfried Hirsch

    am 8. Juni 2006 um 17:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schade, daß die Links im Artikel zu den Downloadseiten fehlen. Ansonsten danke für die Zusammenfassung.

  2. Mario Donick

    am 8. Juni 2006 um 17:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Man findet den Downloadlink hier:

    http://www.bundeskanzlerin.de/bk/root,did=48766.html

  3. klaas.bollhoefer

    am 8. Juni 2006 um 17:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    Noch viel mehr schade: Wo ist der Video-Podcast, das RSS?
    Danke für das Video und die Fahrstuhlmusik, aber Vodcasting is da noch nicht, Frau Merkel….

  4. Sebastian Hirsch

    am 9. Juni 2006 um 08:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Den Feed findet man hier:
    http://www.bundeskanzlerin.de/bk/Navigation/Service/rss.html

    Direktlink fuer RSS-Reader:
    http://www.bundeskanzlerin.de/bk/Redaktion/RSS/Kanzlerkalender

  5. Fabian Riechers

    am 9. Juni 2006 um 15:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    Merkel ex machina.
    Ogottogottogott!!!

    Der peinliche Ansatz:
    Podcasting ist innovativ = Merkel ist innovativ
    Podcasting ist informativ = Merkel ist Informativ
    Podcasting ist modern = Merkel ist modern
    Podcasting ist beliebt = Merkel ist beliebt

    Aber Merkel ist nicht = Podcasting!!!
    Und Reformpolitik auch nicht!

    Frau Merkel,
    Hören sie bitte schnell damit auf, sich blamieren und uns zum Narren zu halten!
    Oder kaufen Sie sich fähigere PR-Berater, damit wir den Schwindel nicht bemerken!

  6. Mary Ann christen-meyer

    am 10. Juni 2006 um 19:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der “Kurzfilm” erinnert eher an die Vorbereitung auf ein
    anstehendes Staatsbegräbnis.

    Begeisterung? Null. Freude? Null. Ein gefühlloses
    Herunterleiern eines Textes, weil es eben so sein
    muss. Es gehört sich so - das macht Frau so.

    Frau Merkel, es ist doch ein Trauerspiel, dass Ihre von
    unseren Steuergeldern hoch dotierten “Berater” und “Trainer”
    es nach so langer Zeit noch immer nicht geschafft haben,
    Ihnen ein passendes Gesicht zur jeweiligen Gelegenheit
    zu “verpassen”.

    Auch Emotionen scheinen bei Ihnen nicht einmal mit großer Mühe
    ans Tageslicht zu wollen.

    Tipp: Da Sie sich nicht zur Schauspielerin eignen, ist Ehrlichkeit
    angesagt. Das kommt besser rüber - diese Grabrede als Ausdruck
    Ihrer Freude an der WM nimmt Ihnen sowieso niemand ab.

    Sie interessieren sich für Fußball so sehr, wie ein Ungläubiger
    für den Papst. Sagen Sie wenigstens ein Mal die Wahrheit!

  7. gastauftritt.net » Blog Archive » Podkanzlerin

    am 12. Juni 2006 um 07:36 Uhr | Link | Kommentar melden

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