Die Readers Edition ist nun seit ziemlich genau 50 Stunden für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Nach wenigen Stunden schon hat uns die Fülle an Texten förmlich überrannt. Am gestrigen Mittwoch hatten wir letztlich 35 Artikel veröffentlicht, heute sind es schon wieder 27. Betrachtet man, dass eine “Content-Maschine” wie die Netzeitung mit ihren mehr als 20 Redakteuren pro Tag etwa 120 bis 150 Texte produziert, ist das quantitativ gesehen ein irrwitziger Erfolg. Dank an dieser Stelle an alle Autoren, und vor allem auch an die fleißigen Moderatoren.
Viel mehr aber freue ich mich darüber, wie die eingesandten Artikel geschrieben sind. Viele davon sind sehr persönlich und interessant, löschen mussten wir nur wenige. Oft behandeln die Autoren aktuelle politische oder sportliche (!) Ereignisse, manchmal schreiben sie über Zeitloses. Manches Mal geht es um lokale Geschichten, ein anderes Mal um die große Weltpolitik. Das Spektrum ist riesig.
Die Debatte über die Qualität von Bürgerjournalismus möchte ich an dieser Stelle übrigens nicht führen. Es geht nicht darum, dass Bürger genauso schreiben wie Journalisten – die sich mit ihren Stücken auch nicht immer mit Ruhm bekleckern. Wir wollen die Zeitung ja nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die Readers Edition ermöglicht völlig neue Sichtweisen, Themen und Textformen. Das ist das Wesentliche.
Dass es funktioniert, haben alle zusammen in den vergangenen 50 Stunden bewiesen.
Jeder mit einem minimalen Funken Verstand wußte,
was in diesen 50 Stunden passieren könnte.
Kompliment an die Mannschaft!
Dennoch: Diesen Artikel oben nochmal korrekturmäßig lesen!