Bundeskanzlerin Merkel nennt Mord “eine gute Nachricht”

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Ermordung des Terroristenführers Abu Mussab al Zarqawi “eine gute Nachricht” genannt. Verteidigungsminister Franz Josef Jung beglückwünschte seinen amerikanischen Kollegen Donald Rumsfeld zu der Eliminierung. Zarqawi kam am Mittwoch bei einem US-Luftangriff ums Leben. Solche Äußerungen überraschen, gehört doch Deutschland zu den Ländern, die gewöhnlich diplomatische

Zerstörtes Haus, in dme sich Zarqawi aufhieltBundeskanzlerin Angela Merkel hat die Ermordung des Terroristenführers Abu Mussab al Zarqawi “eine gute Nachricht” genannt. Verteidigungsminister Franz Josef Jung beglückwünschte seinen amerikanischen Kollegen Donald Rumsfeld zu der Eliminierung. Zarqawi kam am Mittwoch bei einem US-Luftangriff ums Leben.

Solche Äußerungen überraschen, gehört doch Deutschland zu den Ländern, die gewöhnlich diplomatische Lösungen anstreben. Und auch wenn die Bundesregierung nicht mit Terroristen verhandelt, erscheint es doch überraschend, dass ein erfolgreicher Anschlag, eine gelungene militärische Aktion hierzulande ein so positives Echo findet.
Die Bundesregierung sollte nicht vergessen, dass in Deutschland laut Grundgesetz die Todesstrafe nicht mehr existiert. Terroristenführer hin oder her – eine militärische Exekution kommt der Todesstrafe sehr nahe.

Wie kommt es, dass die USA Zarqawi nicht lebendig geschnappt haben und ihm keinen fairen Prozess zugestehen? Schließlich wird dieses Recht jedem in der amerikanischen Verfassung gewährt. Zumindest nach deutscher Rechtsauffassung kann die Ermordung Zarqawis nicht als “gute Nachricht” verstanden werden.

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  1. Ist nicht richtig. Frau Merkel sagte, es sei eine gute Nachricht, dass Zarqawi keinen Anschlag mehr initiieren kann.