WM-Simulation: Deutschland – Costa Rica 3:2

Mit Hilfe einer Flash-Simulation mit “Künstlicher Intelligenz”, einer Datenbank mit 300 Spielerdaten und der Rechenleistung von vielen Computern will die Chemnitzer Firma Menippos GmbH das Ergebnis der WM vorausberechnen. Das Ganze geht so: “Lass einfach ein WM-Spiel Deiner Wahl auf Deinem Rechner laufen. Du siehst dann ein 3-minütiges Fußballspiel, bei

Website Mit Hilfe einer Flash-Simulation mit “Künstlicher Intelligenz”, einer Datenbank mit 300 Spielerdaten und der Rechenleistung von vielen Computern will die Chemnitzer Firma Menippos GmbH das Ergebnis der WM vorausberechnen.

Das Ganze geht so: “Lass einfach ein WM-Spiel Deiner Wahl auf Deinem Rechner laufen. Du siehst dann ein 3-minütiges Fußballspiel, bei dem hoffentlich ein paar Tore fallen (ist wie im Fernsehen: Eine Garantie gibt es nicht) und auch sonst lustige Sachen passieren. Du kannst so oft Du willst Spiele auf Deinem Rechner laufen lassen – je öfter Du zuschaust und alle anderen User das auch tun, desto genauer wird unsere Prognose. Die Ergebnisse aller simulierten Spiele werden dann kumuliert und zu Endergebnissen zusammengefasst. Schrittweise werden dann die weiteren Runden frei geschaltet und irgendwann haben wir dann die gesamte WM vorausberechnet.”

Leider werden noch keine Prognosewerte veröffentlicht, aber mehrere Durchläufe des CIO-Weblog für das Spiel Deutschland – Costa Rica brachten das Durchschnittsergebnis 3:2.
Wir werden sehen. “Wie die meisten anderen Prognosen – WM-Börsen, statistischen Erhebungen, Wettervorhersagen und Expertenmeinungen – ist natürlich auch unser System fehlbar“, warnen die Entwickler der nicht ganz ernst gemeinten Simulation augenzwinkernd.

Wie das Prinzip genau funktioniert, bleibt deshalb natürlich im Unklaren. Es arbeite eine Software, die mit Hilfe einer künstlichen Inteligenz Prognosen abgebe, heißt es auf der Website der Entwickler.
Ganz ernst ist dagegen “das ultimative Analysetool für Fußballfans auf der ganzen Welt”, das der Business Intelligence-Softwareanbieter QlikTech zur WM 2006 ins Netz gestellt hat. Denn damit will er die Leistungsfähigkeit seines Werkzeugs “QlikView” demonstrieren.

Die Anwendung steht kostenfrei zur Verfügung und liefert den Fans “alle erdenklichen Informationen rund um ihre Lieblingsmannschaft”: Spielerdaten, Mannschaftsaufstellungen, Ergebnisse, Sündenregister und Hintergrundinformationen. Dazu greift die Applikation auf die Daten mehrerer öffentlicher Webseiten zu und fasst sie in einem “Cockpit” zusammen.

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