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Kommentar: ‘taz’ ist der ‘Readers Edition’ auf den Fersen

Montag, den 12. Juni 2006 um 09:01 Uhr von Thorsten Koch
taz-Titelseite (Screenshot)

Jenni Zylka hat mit der “Readers Edition” allerhand gemein: Sie war die erste! Die RE ist das erste deutschsprachige Großprojekt des Bürgerjournalismus.

Und Zylka? Sie ist die erste, die sich in einem klassischen Printmedium lang und breit darüber ausgelassen hat. Ihre Botschaft an die daher gelaufene Autorenschaft: Gehet hin und lernt euer Handwerk - ihr müsst nur wollen! Zylka, muss man wissen, hat Standup Comedian gelernt und will nun zum Mars fliegen

Exkurs nach Bockhorn

Obwohl sie einen Wagen aus den Siebzigerjahren fährt, fuhr oder fahren wird, findet sie den Bockhorner Oldtimermarkt “strunzlangweilig” . Oder gerade weil sie diesen “todschicken Angebersportwagen” fährt. Einen Neuen braucht sie ja nicht.

Vielleicht hatte sie auch dringende Termine an diesem Wochenende, als die Rostkarossen anrollten; fürchtete, die Orientierung zu verlieren im ostfriesischen Flachland; und ärgerte sich deshalb über die Ankündigung? Nur die Ruhe, alles Spekulation… lasst euch nicht ins Bockhorn jagen! Aus der “taz” jedenfalls hätte Zylka nie von der “Schätzchen-Schau” erfahren…

Sex und Lügen

In den Untiefen des World Wide Web sind auch einige harte Promo-Facts über Zylka vergraben: Sie mag “Sex & Lügen”, ist “Trancemedium” und “Geheimagentin“. Dass sie sich dafür interessierte, was Erich Schmidt-Eenboom seinem “Kollegen” Hans Leyendecker im Januar vorzuwerfen hatte, obwohl inzwischen fast ein halbes Jahr vergangen ist… kein Wunder! Und dass die “Faktenlage” hier “diffizil” ist, darin kann man ihr nur beipflichten.

Wohlan… am Artikel liegt es jedenfalls nicht! Erst recht nicht daran, dass Eenbooms Auslassung nun exklusiv in der RE erschienen ist. Denn: Die Worte des Buchautors und Friedensforschers fielen auf einer öffentlichen Veranstaltung. Es gibt Aufzeichnungen und Ohrenzeugen. Was will frau mehr?

Eenbooms Andeutung

Vielmehr blieb Schmidt-Eenboom schwammig, als er den leitenden Redakteur der Süddeutschen Zeitung einem Verein zurechnete, der das Ansehen des Bundesnachrichtendienstes (BND) in der Öffentlichkeit fördern und und (Achtung: neues Zitat!) “Verständnis für die Rolle und Tätigkeit der Nachrichtendienste” wecken will.

Ein Schelm, wer an das “Netzwerk Recherche” denkt. Nein, alles lässt darauf schließen, dass Eenboom den “Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland” (GKND) meinte. Dass der “König des investigativen Journalismus” dort Mitglied sei, sagte Eenboom nicht. Leyendecker stehe “überhalb dieses Vereins”, deutete er nur an, erntete fragende Blicke – und gab sich danach trotzdem zugeknöpft. Gut möglich, dass er sich die Antwort für ein neues Buch aufsparen wollte.

Von Oldtimern zu Zukunftstrends

Den meisten RE-Rezipienten wird die Ankündigung des Bockhorner Oldtimermarktes entgangen sein. Viele haben dagegen gelesen, was Ursula Pidun über die “Readers Edition in der Medien-Diskussion” zu schreiben hatte. Auch über Trends informiert man sich gern, von der quelloffenen Spielekonsole bis hin zu neuartiger Bildschirm-Technik.

Ein Blick auf die Statistik verrät es. Das “Peer Review”-Prinzip – bei der RE soll es die redaktionelle Auswahl ersetzen – scheint schon nach einer Woche einigermaßen zu greifen. Doch erst die Masse macht’s: Je mehr Stimmvieh, desto besser! Das lehrt uns digg.com. Let’s wait and see…

taz+RE=

Zylkas “Flimmern und Rauschen” gleicht ein wenig Magazinartikeln, die sich um allzu gewagte Thesen ranken. Was Sie gerade lesen, ist dagegen eine eine zu lang geratene Glosse. Zylka beherrscht das Genre sicherlich besser, ist sie doch “seit ewigen Zeiten freie Journalistin”. Der Autor dieser Zeilen blickt erst auf etwas über zehn Jahre Berufserfahrung zurück – und ist deshalb gespannt auf “Bürgerjournalismus (3)”. Vielleicht wird man ja daraus eher schlau.

Ein Kommentator unter Piduns Kommentar in der “Readers Edition” gab Zylka auf den Weg, ihre Stammpostille sei doch auch ein Grassroots-Projekt. “Berichtet aus den Inis!” sollen die Gründermütter und -väter der “taz” damals aus- und aufgerufen haben.

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30 Reaktionen zu “Kommentar: ‘taz’ ist der ‘Readers Edition’ auf den Fersen”

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  1. Rolf Ehlers

    am 12. Juni 2006 um 09:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zylka ist nicht die taz. Und RE braucht sich an der taz nicht messen zu lassen. Kein
    Wunder aber, dass sich die taz an der RE reibt. Denn die RE spielt sehr bald in einer
    ganz anderen Liga.

  2. C.Werner

    am 12. Juni 2006 um 10:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Welche Liga wäre das denn? Die Kreisliga? Nein wirklich: Die Readers Edition ist im Moment alles andere als ein ernst zu nehmendes journalistisches Projekt. Von Bürgerjournalismus, bei dem der Malermeister und die Friseurin Artikel veröffentlichen, kann bisher nicht die Rede sein. Stattdessen wimmelt es von zweitverwursteten Artikeln von (freien) Journalisten und von Texten mit einem zwielichtigen Ansinnen (PR? Werbung?). Andere Texte sind allein deshalb nicht das Lesen wert, weil man aus ihnen noch den Nachrichtenticker der Agenturen heraushört - umformulieren: das kann die Netzeitung viel besser. Insofern stimme ich der TAZ-Redakteurin voll zu. Sicherlich muss man diesem Projekt noch mehr Zeit geben. Aber wo es im Moment spielt ist doch klar. Ich sage nur Kreisliga.

  3. Sachar Kriwoj

    am 12. Juni 2006 um 11:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich finde das Projekt RE schon sehr spannend und meine auch, dass die Qaulität der hier erscheinenden Artikel o.k. ist. Nur: Dieser Kommentar ist absolut unnötig weil vollkommen unsachlich. Mit einer solch polemischen “Glosse” (und ich bin der Meinung, das hier ist keine Glosse sondern ein Pamphlet) bewirkt der Autor nur eins: Er bestätigt Jenni Zylka.

  4. stralau

    am 12. Juni 2006 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ist ein manueller Trackback ok?

    Readers Edition: Etwas mehr Relevanz wäre schön

  5. Stralau-Blog — Schöner sterben am Wasser » Blog Archive » Readers Edition: mehr Relevanz wäre schön

    am 12. Juni 2006 um 12:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Thorsten Koch kann Google bedienen. Kein Wunder, ist er doch seit zehn Jahren freier Journalist, derzeit aktiv in den Bereichen IT und Finanzen. […]

  6. Thorsten Koch

    am 12. Juni 2006 um 12:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    — Stralau fragte:
    > Hat denn Eenboom Leyendecker nun als „Sprachrohr des BND“
    > bezeichnet oder nicht?
    Klar hat er! Und das gleich zweifach. Einmal gepaart mit dem Wörtchen “sozusagen”, einmal ohne. Was Jenni Zylka bewog, das Zitat anzuzweifeln, ist nicht recht nachvollziehbar.

  7. Thorsten Koch

    am 12. Juni 2006 um 13:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    siehe auch:
    www.readers-edition.de/2006/06/05/leyendecker-fuer-eenboom-sprachrohr-des-bnd/#comment-440

  8. Boje

    am 12. Juni 2006 um 14:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Was wird das denn?
    “Mutti, die haben gesagt ich sei dumm und zu klein um mitzuspielen!” Folgt jetzt eine andauernde Auseinandersetzung, an dem Nervenkostüm der Mutter… ,ähh Tschuldigung, des Lesers zerrend?
    Kritik muß man sich schon gefallen lassen, zumal RE weit von einem journalistischem Projekt entfernt ist, wie C.Werner weiter oben schon richtig. geschrieben hat.

  9. Sandra Berger

    am 12. Juni 2006 um 14:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    Richtig, Kritik muss man sich gefallen lassen. Aber nur wenn sie konstruktiv ist oder mindestens gerechtfertigt! Jenny Zylkas Kritik war offensichtlich NICHT gerechtfertigt!

    Die RE hat hier zwei Bienenstöcke aufgeschreckt. Einen von Altjournalisten und einen von Bloggern, die es nicht leidern können, wenn ihre Persoblogs weniger gelesen werden als der Universalblog den die RE darstellt!

  10. bojeonline | bojecom » Blog Archiv » Bloggen und Journalismus (2)

    am 12. Juni 2006 um 15:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Readers Edition, ein Projekt der Netzeitung, hat inzwischen recht weinerlich auf die beiden Artikel der taz reagiert und ich bin sehr gespannt wie sich dieses Thema entwickelt. Im Moment hat es eher den Anschein, als ob das Niveau nicht weit über das einer Schülerzeitung hinausragt. …Die RE hat hier zwei Bienenstöcke aufgeschreckt. Einen von Altjournalisten und einen von Bloggern, die es nicht leidern können, wenn ihre Persoblogs weniger gelesen werden als der Universalblog den die RE darstellt! […]

  11. Sandra Berger

    am 12. Juni 2006 um 15:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Erst will Boje wissen was jemand gesagt hat und wenn er dann die Antwort kriegt, ist das in seinen Augen plötzlich “niveaulos”. Verstehe wer wolle.

  12. stralau

    am 12. Juni 2006 um 15:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die RE hat hier zwei Bienenstöcke aufgeschreckt. Einen von Altjournalisten und einen von Bloggern, die es nicht leidern können, wenn ihre Persoblogs weniger gelesen werden als der Universalblog den die RE darstellt!

    Jaja, mach mal.

    Du übersiehst dabei allerdings, daß viele “Persoblogger” dem Projekt an sich erstmal Vorschußlorbeeren gegeben haben.

  13. Michael Grossklos

    am 12. Juni 2006 um 15:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich sehe das Problem der Konkurrenz ebenso wenig. Es liegt wohl eher an der Frage, wozu man noch lange Journalismus studieren soll, wenn nun jeder daher gelaufene seinen Senf zu allen möglichen Themen abgeben kann. Dies dazu noch fast ohne Erfahrung und Recherchekenntnissen. Von den Profis bei RE mal abgesehen. So denke ich, wird das “Problem” im Stolz der “echten” Journalisten liegen.

    Wäre ich Studierter Journalist, würde ich anstatt auf RE und dessen “freien Journalsisten” rum zu hacken, dies viel eher als Chance dazu sehen, zu erfahren was den Bürger wirklich interessiert. Denn hier schreibt der “Bürger” über bürgerliches Interesse. Wenn auch nicht immer 100% journalistisch korrekt.

    Ich denke, das muss es auch nicht sein. Die 100%ige Arbeit sollte man schon den Fachleuten überlassen. Man sollte RE einfach so nehmen wie es ist, ein Freizeitspaß mit viel Publikum. ist doch toll, finde ich!

  14. Boje

    am 12. Juni 2006 um 16:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Liebe Sandra Berger,
    “niveaulos” ist nicht richtig und was das darüberhinaus mit “wissen wollen” und “Antwort bekommen” zu tun hat, ist mir gänzlich unklar.
    Daß dieses Projekt nicht ohne Gegenwind auf Fahrt gehen würde, dürfte von Anfang an klar gewesen sein. Insofern gilt es, sich Kritik gefallen zu lassen. Und wenn sie dazu von einer nicht unbedeutenden Zeitung kommt, dann sollte sie schonmal ein breites Grinsen verursachen, schließlich hüllt man sich dort nicht in höfliches Schweigen. Aber so wie sie momentan dieses Thema angehen kommt RE nicht über das Niveau einer Schülerzeitung hinaus. Und wie man an den Kommentaren zwischen Ihnen und mir sehen kann ist es tatsächlich belangloses “Find ich nicht -find ich doch”.
    Und damit genug von meiner Seite - mein Zeit- und Lustkonto ist für dieses Thema erschöpft.

  15. Rolf Ehlers

    am 12. Juni 2006 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Gelernte Journalisten sind regelmäßig nur Fachleute im Schreiben. Manche sind gute
    Kolporteure von Sachwissen auf anderen Gebieten. Viele schreiben aber auch ohne Inhalt, manche können gar nichts anderes.

    Der Bürgerjournalsimus hat natürlich seine Kinderkrankheiten. Er bedient auch erst
    einmal den Aussagestau bei vielen Bürgern. Manche Bürger halten auch Dinge für
    wichtig, die anderswo beworben werden. Aber man wird sehen: mit den Bürgern
    kommt ein neuer Sachverstand auf den Plan!

  16. Basic Thinking Blog » Bürgerjournalismus: TAZ contra Readers Edition

    am 12. Juni 2006 um 16:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Die TAZ kritisiert das Bürgerjournalismus-Projekt der Netzeitung, die Readers Edition. Und Thomas Koch, Autor bei RE antwortet: Kommentar: ‘taz’ ist der ‘Readers Edition’ auf den Fersen […]

  17. Fabian Riechers

    am 12. Juni 2006 um 23:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    Oh, shit!
    Was ist denn hier los!?

    Können wir uns jetzt bitte mal alle wieder die Hand reichen und dann endlich anfangen, mehr GRANDIOSE Artikel zu schreiben!
    Die taz lacht sich doch gerade tot über dieses Geschwätz und Gezanke!!!
    Lasst uns diesen FAZ- & tazkes endlich zeigen, welches Potential in dieser Idee schlummert!!!

    Los gehts!
    Denkt nicht an gestern - denkt an nächstes Jahr!
    Dies hier ist nicht mehr aufzuhalten…

  18. Markus Reuter

    am 13. Juni 2006 um 03:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    Irgendwie hätte das Projekt Citizen Journalism der “taz” auch gut gestanden. Denken die sich wohl auch.

  19. gastauftritt.net » Blog Archive »

    am 13. Juni 2006 um 08:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seiteeinrichten. […]

  20. Torsten

    am 13. Juni 2006 um 08:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hat hier irgendjemand den ausführlichen Vorläufer-Artikel der taz zu Bürgermedien gelesen? Der erschien am 1. Juni und hieß “Aufbruch in die Utopie”…

  21. Michael Tietz

    am 13. Juni 2006 um 09:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kritik muss man vertragen können – ich kann das in diesem Fall sehr gut.
    Das der Beitrag nicht den hohen Ansprüchen der selbsternannten Medienrichtern genügt, war mir vorher klar.

    Aber wenn es nur ein Dutzend Leute interessiert, hat es doch hier einen Platz verdient, oder hab ich das falsch verstanden? Man möge mich dann aufklären.
    Ich dachte, das hier sei eine Plattform von Menschen für Menschen und kein elitärer Stammtisch, an dem die High Society der Journaille sich am liebsten mit sich selbst beschäftigt…?!

  22. Werner M.

    am 13. Juni 2006 um 12:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das Problem ist wohl eher, dass die journalistische Elite sich nicht (!!) kritisch beäugt und man auch nichts richtiggehend Kritisches in den Zeitungen lesen kann.

  23. Gerd Stodiek

    am 13. Juni 2006 um 18:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Pioniere erkennt man oft daran, dass sie Pfeile im Rücken haben. Jenni’s Kritik ist gesund, sie belebt die Idee und stärkt die Entwicklung. Nur in ihrem Artikel haperts mit der Recherche,

    “Die AutorInnen der Readers Edition - und fast sämtlicher anderer Blogs - schreiben aus Leidenschaft, und weil sie gerne ihre Meinung über etwas loswerden möchten.”

    Hab ich was verpasst, gibts schon eine Umfrage von der Readers Edition?

  24. Hans-Peter Uhlen

    am 13. Juni 2006 um 23:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der obige Text ist zwar eine Glosse, aber er ist besser recherchiert als der Text in der taz der sich aus Spekulationen zusammen setzt. In der Reaktion der RE gibt es auch einen Absatz mit Spekulation, aber da ist klar von Spekulation die Rede.

    Das heißt Fakten und Vermutungen sind klar getrennt, obwohl es eine Glosse ist die der Definition nach durch Sarkasmus und Übertreibung charakterisiert ist und die nur sehr wenige gut beherrschen. Wer eine gute Glosse lesen will soll mal das Streiflich der Süddeutschen Zeitung lesen.

  25. Torsten

    am 14. Juni 2006 um 07:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es ist schon beeindruckend, wie man ein Feindbild oder einen Popanz aufbauen kann. Seit wann ist eine taz-Schreiberin “journalistische Elite”? Hat jemand von Euch je die taz und den Medienteil gelesen?

  26. Schreib-a-Link

    am 14. Juni 2006 um 08:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    In welcher Schule werden denn die Zeugnisse bereits in der ersten Woche verteilt?

  27. Hans-Peter Uhlen

    am 14. Juni 2006 um 09:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es gibt ja solche und solche Taz-Autoren. Mehr will ich dazu nicht sagen. Mit journalistischer Elite meinte ich Autoren, die von der BND-Affäre betroffen sind und vor denen die lieben Kollegen Angst zu haben scheinen.

  28. Kati

    am 14. Juni 2006 um 09:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Man sollte die taz Schreiberin nicht in Schutz nehmen. Erstens hat sie sich den schlechtesten Artikel über Oldtimer herausgepickt und dabei die Themenwahl kritisiert obwohl den niemand lesen wollte, dann hat sie ohne Anlass den Inhalt des BND Artikels bezweifelt. Der taz Artikel ist tendenziös.

  29. Turbo

    am 6. Februar 2007 um 13:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wenn ich das hier so lese und meine Erfahrung mit einfließen lasse, dann gebe ich
    Werner M. oben recht, wo er sagt:

    “Das Problem ist wohl eher, dass die journalistische Elite sich nicht (!!) kritisch beäugt und man auch nichts richtiggehend Kritisches in den Zeitungen lesen kann.”

    Gut gebrüllt, Löwe, eh, Werner M.

    Wenn man dann noch weiß, daß NUR Gleichgeschaltetes bzw. was die Mächtigen
    im Hintergrund (dem sogenannten: OFF) in den Systemmedien, zu denen die
    angeblich nur “geduldete” taz selbstverfreilich auch gehört!, paßt, erscheint, und
    alles Störende weggemobbt, inkriminalisiert oder durch Anzeigen- bzw. Annoncen-
    Blockaden “der” (denselben Mächtigen gehörenden!) Industrie in den finanziellen
    Abgrund getreten wird, dann wird einem die MONOTONIE der Systemmedien klar.

    RE ist nicht optimal. Muß es auch nicht sein. Braucht es nicht sein, es genügt, daß
    es so ein Ventil gibt. Bedenklich scheint mir, daß auch hier Krakenfinger langsam
    aber sicher “moderierend” eingreifen - und Unbequemes oder Unbeliebtes in
    gewissen Kreisen “unserer Leut” rausredigieren, bzw. später löschen oder sonstwie
    beschulmeistern.

    Man achte darauf. Besides: Ein US-Kongreßausschuß, der die Geheimdienst-Aus-
    gaben in den USA untersuchte, hat dokumentiert!!!, daß NSA, Reconnaissance
    Office und der generelle CIA große Dollarsummen zur Finanzierung bzw.
    “Begleitung” angeblicher Anti-USA-Medien ausgeben, um in den Redaktionskonferenzen
    bzw. sonstwo mindestens eine (bezahlte/finanzierte) “Vertrauensperson” installiert
    haben, um auf diese Weise bis zu einem Tag früher an heiße bzw. Insider-Infos
    herankommen zu können, als die tags drauf publizierenden “erlaubten” Medien.

    Dabei fielen unter anderem die Namen von in der BRD so angebeteten BIBELN wie
    taz und sogar die DVU-eigene Deutsche Nationalzeitung. Brüstete sich sogar Gerd
    Frey von der DNZ stets damit, mit dem mit US-Hilfe gegründeten BND-Chef Gehlen
    bestens befreundet gewesen zu sein. Das alles ohne tätige Mithilfe der CIA?
    Wer glaubt denn sowas im Ernst. Und linke Postillen, wie die angeblich freie taz
    und auch andere gleichgeschaltete Ex-Alternativen-Käseblätter, tun schon lange
    den NPD- und DVU-Postillen nix Ernsthaftes mehr. Man duldet sich, ist auch nett
    zueinander. Man ist schließlich in “derselben” gleichgeschalteten FAMILIE,
    eine wie auch immer strukturiere koshanostra. Warum? Wozu?
    Ganz einfach, das soll dem tumben Volk, also uns, eine Schein-Pluralität vorspielen.
    Die es in Wirklichkeit gar nicht gibt, und wenn doch mal sporadisch, mit allen!, wirk-
    lich allen Mitteln möglichst rasch im Keim erstickt wird, und werden wird.

    Wer’s nicht glauben mag, der mache selbst mal eine SELBER KONSTRUIERTE
    Probe auf’s Exempel. Wie, das sollte man selber austüfteln. Die Geheimdienstler
    sollen ja nicht gleich auf ein denkbares Lösungskonzept auch dafür gebracht sein!

    Eenboom übrigens, hat sich unbeliebt gemacht, weil er zu ehrlich ist.
    Deswegen giften ihn die Schranzen der Hofschmierer-Vereinigungen auch an.
    Man muß Eenboom nicht lieben, oder auch nur mögen, aber man sollte ihm seine
    Freiheit auf Publikation dessen, was er selber für richtig hält, schon lassen!

    Freiheit ist immer die Freiheit des anderen, und wir sollten sie beschützen. Immer.
    Denn sonst sind wir selber eines Tages vielleicht auch mal in einer ähnlichen Lage.

    Euer Turbo.

  30. Heinz-Peter Tjaden

    am 19. Februar 2007 um 21:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    1. habe ich mal gelernt, dass es nie schlecht ist, wenn sich medien mit einem beschäftigen. 2. kann man bei re ganz lustige sachen erleben, die nur unter amateuren möglich sind. so wird gerade ein artikel von mir von zwei leuten bearbeitet. die eine redigiert, der andere will keine veröffentlichung. langeweile kommt da nicht auf, ich kann kaum noch die mails lesen, die ich von re bekomme. denn 3. manchmal hilft humoer :-)

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