Techcrunch: Blog mit Glaubwürdigkeitsproblem

- Techcrunch (Screenshot)
Mike Arrington und Techcrunch sind mit “Web 2.0″ groß geworden. In nur zwölf Monaten hat es der Kalifornier geschafft, den wohl meistgelesenen Blog zum Thema zu etablieren - mit inzwischen etwa drei Millionen Seitenaufrufen pro Monat. Nahezu pünktlich zum ersten Geburtstag gibt es Vorwürfe, Arrington sei womöglich käuflich.
Aufgebracht hat das Gerücht Jason Calacanis, selbst Chef der ebenfalls nicht unbedeutenden Firma Weblogs Inc. Jemand habe ihm versichert, Startups könnten Besprechungen ihrer neuen Webservices in “Techcrunch” kaufen, sagt er. Zwar hat Calacanis inzwischen relativiert, er selbst glaube das nicht - aber der Vorwurf steht natürlich trotzdem im Raum.
Arrington wiederum weist die Vorwürfe weit von sich. Für Normalmenschen klingt eine solche Anschuldigung absurd (Blog-Postings, muss man sowas kaufen?!), doch Arringtons Blog ist eben das Non Plus Ultra im Web 2.0.
Ein Beispiel: Als Techcrunch Mitte März den neuen Photo-Service Zooomr besprach, war die Website wegen des dadurch ausgelösten Traffics gleich tagelang nicht erreichbar. Es würde also durchaus Sinn machen, für Blog-Postings auf Techcrunch zu bezahlen - weil die meisten Startups, über die Arrington schreibt, dringend auf Aufmerksamkeit angewiesen sind.
Aber es ist schon fast egal, ob an dem Gerücht was dran ist oder nicht: Arringtons Ruf hat einen Knacks weg.











Marcel Weiß
Ach herrje, es würde Sinn ERGEBEN!;)
Für Blogverhältnisse ist die Geschichte auch schon etwas alt. Aber die RE ist ja ne Zeitung, da ist das verzeihbar..;)
Peter Schink
Die deutschsprachigen Blogs haben das Thema merkwürdigerweise fast komplett ignoriert :)
Peter
“Jemand habe ihm versichert, ”
was ist das denn für eine Basis? Wird hier die griechische Scherbengerichtsbarkeit auf elektronischem Wege wieder eingeführt.
Lächerlich das Ganze, finde ich zumindest