Immer mehr Menschen nutzen Breitband-Internet, und immer mehr nutzen damit auch WLAN. Einziges Problem bislang: Unterwegs ist Internet nach wie vor oftmals teuer. Die Lösung: Eine Community, in der jeder seinen eigenen Zugang für andere zur Verfügung stellt.
[Anmerkung der Moderatoren: Der Text wurde von FON selbst eingereicht. Wir haben uns entschieden, ihn trotzdem zu veröffentlichen.]
Die Idee ist nicht neu, vielerorts gibt es bereits entsprechende Initiativen. Der argentinische Unternehmer Martin Varsavsky hatte aber eine weitere Idee: Er vertreibt FON, eine eigene Software, die es DSL-Nutzern leichter manchen soll, ihren Anschluss auch für Außenstehende zu öffnen und als Hotspot zu betreiben. Im Gegenzug dazu dürfen Sie weltweit gratis bei allen anderen FON-Mitgliedern, auch FONeros genannt, mitsurfen.
Zusätzlich bietet FON noch eine weitere interessante Möglichkeit an, die FON-Community zu nutzen. Cafés, Bars, Restaurants aber auch Privatleute können über ihren WLAN-Router anderen Community-Mitgliedern ihren Internetzugang zur Verfügung stellen. FON-Gäste können sich dann dort einloggen und gegen ein Entgelt von drei Euro für eine Tageskarte den Hotspot nutzen.
Die Hälfte der Einnahmen gehen an den Gastronom oder Privatanbieter, die andere Hälfte teilen sich FON und der jeweilige Internet Service Provider.
Wer selber keinen FON-Zugang anbieten möchte oder kann, zahlt ganz normal wie an jedem anderen kommerziellen Hotspot.
Ein spezieller FON-Router schützt die privaten Rechner vor fremdem unerlaubten Zugriff, denn geteilt werden sollen ja nicht die privaten Daten, sondern nur der Zugang ins Netz. Gleichzeitig garantiert er, dass Außenstehende nicht die gesamte Internetkapazität leersaugen, sondern mindestens immer die Hälfte zur Eigennutzung bleibt.
Gegründet wurde die FON-Initiative im November 2005. Bereits im Februar sorgte FON für viel Aufsehen, als es Varsavsky gelang, unter anderem die beiden Internetgiganten Google und Skype als Investoren für sein Projekt zu gewinnen. Sie finanzierten das Projekt mit mehr als 20 Millionen Dollar.
Inzwischen gibt es weltweit mehr als 46.000 FONeros, damit ist FON die am schnellsten wachsende Hotspot-Community. Die Vision: Bis zum Jahr 2010 sollen eine Million FON-Hotspots weltweit verfügbar sein.
Damit sich die FON-Idee auch in Deutschland rasch verbreitet, laufen intensive below-the-line Vorbereitungen für einen großen Marktauftritt, der mit dem Relaunch der Website für Ende Juni 2006 vorgesehen ist.
Mehr Informationen sind unter http://www.fon.com/, sowie unter http://blog.fon.com/de/ zu finden.
mittlerweile sind es bereits mehr als 50.000 Foneros. Die Zahl der Foneros bis Ende 2006 soll 100.000 betragen, manche Schätzungen gehen bis 400.000. Im Endausbau werden bis zu 3 Mio Router angestrebt. Beim Kauf von 5 Tageskarten ermässigt sich der 24 Std. Preis auf 2 EUR, wobei die Tickets 365 Tage gültig sind. FON produziert aktuell 1 Million eigene Router, genannt “Foneras”. Die ersten 20.000 Stück werden ab September 2006 ausgeliefert.
g.