Zum ersten Mal ist ein Artikel aus der Readers Edition auch in der Netzeitung erschienen.
Mit “Eine Bank geht auf Gemäldejagd” von Malte Olschewski hat die Netzeitung erstmals einen Artikel aus der Readers Edition in ihre aktuelle Ausgabe übernommen. Den Kollegen von „Voice of Germany“, dem Feuilleton der Netzeitung, gefiel der Text zum österreichischen Bankenskandal so gut, dass sie ihn am Mittwoch in ihrem Ressort veröffentlichten.
Ein Tabu-Bruch?
Die Readers Edition wurde anfangs von dem Verdacht begleitet, die Netzeitung wolle mit dem Projekt nur auf billige Weise Content generieren und lasse Autoren unentgeltlich für sich arbeiten. Tatsächlich bekommen Readers-Edition-Autoren kein Geld für ihre Beiträge.
Sie schreiben trotzdem.
Nur was, lautet oft die kritische Nachfrage. Was sollen das für Texte sein, die keine Redaktion anfordert? Was liefern freie Autoren, denen kein Redakteur das Thema, den Stil und Umfang vorgibt? Wie viel Mühe, Aufwand und Recherche stecken sie in eine Publikation, von der sie keinen unmittelbaren, jedenfalls keinen materiellen Vorteil erwarten können? Wer will so etwas lesen?
Die Übernahme des Artikels vom Malte Olschewski in die Netzeitung zeigt, dass Texte aus Readers Edition den Qualitätsansprüchen professioneller Medien entsprechen können. Sie zeigt auch, dass die Readers Edition ein „Sprungbrett“ für Autoren in professionelle Medien sein kann.
Ach ja: Für die Veröffentlichung seines Artikels in der Netzeitung erhält der Autor selbstverständlich ein Honorar.
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