Unter diesem Titel berichtet die Computerwoche über eine Stellenauswertung, die der Personaldienstleister Adecco vorgenommen hat. Dabei wurden in der ersten Hälfte 2006 die Stellenanzeigen in 40 Tageszeitungen und der Computerwoche ausgewertet. Die Zahl der IT-Stellenanzeigen stieg demnach um etwa ein Viertel von 10.204 im Vorjahreszeitraum auf 12.412. Schon darin sieht Adecco ein Zeichen für den wirtschaftlichen Aufschwung, aber auch im Wachstum des allgemeinen Stellenmarkts um 23%.
Mit etwa einem Drittel entfiellen die meisten IT-Stellenanzeigen auf die Beratungs- und Softwarehäuser. Den stärksten relativen Zuwachs zeigten die Zeitarbeitsfirmen, die ihren Anteil fast verdoppelten. “Über alle Branchen hinweg verzeichnen die Personaldienstleister mit 80 Prozent den größten Zuwachs an freien Arbeitsplätzen”, schreibt das Magazin online.
In nahezu allen Branchen würden mehr Arbeitskräfte gesucht. Nur in der Telekommunikations- und der Finanzdienstleistungsbranche seien die Angebote zurückgegangen.
Alleine 23% betreffen Anwendungsentwickler, etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Um 40% stieg das Interesse an Internet-Spezialisten, die insgesamt aber nur 3,4% ausmachen. Gestiegen ist auch der Bedarf an Verkäufern, Datenbank- sowie System- und Netzspezialisten. Zurückgegangen sind der Untersuchung zufolge die Angebote für Organisatoren und Koordinatoren sowie Mitarbeiter im RZ-Umfeld.
Auch regional hat sich einiges geändert: Der Osten hat um 40% zugelegt. Berlin hat Hessen und Nordrhein-Westfalen (vor zwei Jahren sogar auf Platz eins) überholt und liegt nun auf Platz drei, nach Bayern und Baden-Württemberg.
Dieser Artikel ist zuvor im Weblog des Autors erschienen.
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