Verbraucherschützer mahnen iTunes ab.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) hat eine Abmahnung gegen das Musikportal iTunes von Apple eingereicht. Gleichzeitig startet er eine Offensive für digitale Verbraucherrechte. Der Bundesverband hatte eine Studie in Auftrag gegeben, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Nutzungsbedingungen der Onlinewelt für den Verbraucher eine Art rechtlosen Raum schaffen. Der Vzbv

Bill.jpgDer Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) hat eine Abmahnung gegen das Musikportal iTunes von Apple eingereicht. Gleichzeitig startet er eine Offensive für digitale Verbraucherrechte.

Der Bundesverband hatte eine Studie in Auftrag gegeben, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Nutzungsbedingungen der Onlinewelt für den Verbraucher eine Art rechtlosen Raum schaffen. Der Vzbv setzt sich daher für ein verbraucherfreundlicheres Urheberrecht ein. Führende Anbieter digitaler Medien – unter anderem iTunes, T-Com, Nero und ciando – haben eine Abmahnungen des Vzbv erhalten. Der Vzbv startete eine Urheberrechtskampagne.

Bei iTunes wird vor allem beklagt, dass Lieder nur auf dem iPod und nicht auf MP3-Playern der Konkurrenz abgespielt werden dürfen, dass die Weitergabe oder der Wiederverkauf von Dateien nicht gestattet wird, dass technische Maßnahmen nicht umgangen oder entfernt werden dürfen und schließlich, dass Bedingungen jederzeit einseitig zu Lasten des Nutzers geändert werden können.

Der Verbraucherband erklärte aber auch, dass sich die Aktion nicht einseitig gegen iTunes richte.

Interessant zu dem Thema ist die Erste Folge von NetzpolitikTV mit Ausschnitten aus der Pressekonferenz und Interviews.

Quelle: Pressemitteilung des Vzbv

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