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	<title>Kommentare zu: Quo Vadis BenQ &#8211; Quo Vadis Siemens? &#8211; Kommentar</title>
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	<description>Das deutsche Bürgerjournalismus-Portal</description>
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		<title>Von: Otmar Ripp</title>
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		<dc:creator>Otmar Ripp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 16:28:30 +0000</pubDate>
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		<description>ein endlich mal sachlicher Artikel zu der Misere, der die Fakten nennt. Man hat in der Vergangenheit, d.h. im Handyboom der Neunziger versäumt die Nr. 1 oder 2 oder wenigstens 3  zu werden. Das Sterben kommt für die Nachrangigen bei Abflachen des Marktes dann auf leisen Sohlen. Ohne ein trendiges Produktwunder ( Apple IPOD, Motorola Razr) aber unaufhaltsam. Die SIEMENS AG hat das schon irgendwann in den letzten Jahren verstanden, daß sie einen sterbenden Patienten hat, den keiner mehr dauerhaft gesund machen kann. 
Einschläfern und die Schließungskosten tragen ? Es wäre ehrlich gewesen, hätte den entschädigten Mitarbeitern mehr geholfen als das was jetzt zu kommen droht. Aber vor 1, 2 Jahren war sowas noch derart unpopulär, daß jedermann fälschlicherweise besser gewußt hätte, daß die SIEMENS Handys zu retten seien und man doch keine 3000 Leute arbeitslos machen darf. Und Manager machen nicht gerne unpopuläre Sachen. Und so kam es, daß man doppelt soviel Geld wie die Abfindungskosten betragen hätten lieber in einem nicht erfolgversprechenden verlogenen Sanierungsversuch investierte.  Nun jetzt ist die Zeit reif, daß man über Schließung reden darf. Ein läppischer Cash Burn Betrag von halber Jahresdauer, also 500 Millionen Euro in den Entschädigungstopf sollten das Problem doch nun lösen und man könnte den SIEMENS Managern dann bescheinigen sich doch noch einigermaßen ehrenhaft verabschiedet zu haben. Die 35 Mio Kosmetik sind noch keine Lösung. Aber auch die Politik sollte Sachbeiträge leisten. Mit Diffamierung von den Taiwanesen, die das Unmögliche nicht geschafft haben lös die Politik das Problem nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein endlich mal sachlicher Artikel zu der Misere, der die Fakten nennt. Man hat in der Vergangenheit, d.h. im Handyboom der Neunziger versäumt die Nr. 1 oder 2 oder wenigstens 3  zu werden. Das Sterben kommt für die Nachrangigen bei Abflachen des Marktes dann auf leisen Sohlen. Ohne ein trendiges Produktwunder ( Apple IPOD, Motorola Razr) aber unaufhaltsam. Die SIEMENS AG hat das schon irgendwann in den letzten Jahren verstanden, daß sie einen sterbenden Patienten hat, den keiner mehr dauerhaft gesund machen kann.<br />
Einschläfern und die Schließungskosten tragen ? Es wäre ehrlich gewesen, hätte den entschädigten Mitarbeitern mehr geholfen als das was jetzt zu kommen droht. Aber vor 1, 2 Jahren war sowas noch derart unpopulär, daß jedermann fälschlicherweise besser gewußt hätte, daß die SIEMENS Handys zu retten seien und man doch keine 3000 Leute arbeitslos machen darf. Und Manager machen nicht gerne unpopuläre Sachen. Und so kam es, daß man doppelt soviel Geld wie die Abfindungskosten betragen hätten lieber in einem nicht erfolgversprechenden verlogenen Sanierungsversuch investierte.  Nun jetzt ist die Zeit reif, daß man über Schließung reden darf. Ein läppischer Cash Burn Betrag von halber Jahresdauer, also 500 Millionen Euro in den Entschädigungstopf sollten das Problem doch nun lösen und man könnte den SIEMENS Managern dann bescheinigen sich doch noch einigermaßen ehrenhaft verabschiedet zu haben. Die 35 Mio Kosmetik sind noch keine Lösung. Aber auch die Politik sollte Sachbeiträge leisten. Mit Diffamierung von den Taiwanesen, die das Unmögliche nicht geschafft haben lös die Politik das Problem nicht.</p>
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