12.000 Meter über den Wolken auf dem Flug von Kigali nach Brüssel habe ich einen Geschäftsmann aus Ruanda als Sitznachbarn. Ich habe mich in Ruanda vor Ort über den Aufbau einer Werkstatt zur Herstellung von Solarkochern informiert. Mein Nachbar wird in Europa über die Finanzierung von Energie-Sparprogrammen in Ruanda verhandeln.
Nach der Bordmahlzeit surfen wir im Programm des Bordkinos. Aus den Comics, Thrillern, Sience Fictions und Classics wähle ich den Film “Roots – The next generations“. Wie hatte ich doch in jungen Jahren mit Begeisterung die Fernsehserie “Roots“ verfolgt. Heute war ich gespannt auf meine eigene Beurteilung aus gegenwärtiger Sicht und meine Erinnerungen. Mein Nebenmann war zwischenzeitlich in Schlaf gefallen.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie Kunta Kinte und seine Geliebte von Sklavenjägern gefangen, in Ketten gelegt und nach Amerika verschifft wurden. Auf dem Schiff zettelte Kunta Kinte eine Meuterei an, die aber nur zu noch größeren Drangsalen für die zukünftigen Sklaven führte. Seine Geliebte z. B. musste ab sofort den menschenverachtenden Kapitän des nachts körperlich warm halten.
Aber selbst nach der Landung in Amerika und der Sklavenversteigerung leistete Kunta Kinte seinem “Master“ sofort Widerstand. Trotz Ketten flüchtete er mehrere Male, wurde aber immer wieder gefangen und zurückgebracht. Alle Fehlversuche hielten ihn nicht davon ab, jede sich bietende Fluchtmöglichkeit wahrzunehmen. Schließlich amputierte man ihm einen Fuß, so dass jede Flucht unmöglich war. Während die Köchin seines Masters Kunta Kinte gesundpflegte, fingen die beiden Feuer und heirateten später. Sie bekamen eine Tochter, die ohne Vorbehalte die Freundin der “Masterstochter“ wurde.
Kuntas Tochter lernte automatisch in der unbelasteten Freundschaft Lesen und Schreiben, was für Sklaven offiziell strafbar war. Tatsächlich fälschte sie für ihren auch aus Sklavenkreisen stammenden Herzensfreund Reisedokumente, damit er flüchten konnte. Die Flucht misslang. Obwohl der Master seine Köchin und deren Ehemann, Kunta, der übrigens auch der Herrenfahrer war, immer bevorzugt behandelte, musste die Tochter wohl oder übel weiter verkauft werden. Die Tochter landete bei einem Sklavenzüchter, der in Bordellen gezielt die Vermehrung der Sklaven betrieb. Die Kinder wurden als Arbeiter und Zuchtsklaven bedenkenlos gehandelt. Nach wiederholten Vergewaltigungen gebar Kuntas Tochter ihrem neuen Master einen Sohn, George. Auf diese Weise wuchs der Stammbaum Kunta Kintes von Generation zu Generation. Letztendlich landete ein Abkömmling wieder in Afrika, um den Ursprung seines Familiengeschlechts vor Ort zu erforschen.
Mein Nachbar hat sich, ohne ein eigenes Bordprogramm zu wählen, kommentarlos den mehrstündigen Film mit angesehen. Nach der Vorführung sprach er emotionslos und gedankenverloren in den Raum: “Das könnte Afrikas Vergangenheit gewesen sein“.
Er sieht mich an, legt seine Hand auf meinen Arm und sagt entschieden, indem er sich aufrecht setzt: “Vor dem Hintergrund dieses Filmes will ich eine andere Geschichte über Afrikas Gegenwart erzählen“.
“Schon seit vielen Generationen gibt es den brutalen Westen und das hilflose Afrika. Damals kamen Barbaren aus dem Westen nach Afrika und raubten und entführten unsere Männer und Frauen als Arbeitssklaven. Nachdem durch die Sklavenarbeit sich der Baumwoll-, Zucker-, Weizen- und Reisanbau und die Verarbeitung dieser Agrarprodukte zur blühenden, kapitalträchtigen Industrie entwickelt hatte, vermenschlichten die Räuber im Westen die brutale, lebensverkürzende Sklavenarbeit, indem sie jetzt ersatzweise Afrika kolonisierten.
In Scharen kreuzten Westler aus den heutigen hochentwickelten Ländern in Afrika auf und übernahmen dort die Regie. Auf Anweisung wurden Kaffee, Tee, Zucker, Blumen, Kakao, Gummibäume und Gemüsefarmen in Monokulturen auf unendlichen Flächen angelegt. Die Afrikaner wurden gedrillt und gezwungen, diese auf Raubbau angelegten Riesenplantagen von der Aussaat bis zur Verschiffung in den Westen (zwei bis drei Mal pro Jahr) zu bearbeiten.
Neben der Agrarwirtschaft erschlossen die Westler in Afrika den Abbau von Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Diamanten, Marmor und Mineralien jeglicher Art. Die Gewinnung von Öl und dessen Beiprodukten darf nicht vergessen werden. Alle aufgezählten Rohstoffe waren und sind im Überfluss in Afrika heute noch zu gewinnen und landen ausnahmslos immer noch unter lächerlich geringen Abgaben, Vergütungen oder Bezahlung im Westen. Den Wert dieser Freibeuterware zu bestimmen ist unmöglich. Allgemein kann aber festgestellt werden, dass der heutige Reichtum und Überfluss im Westen seine Grundlage in der Sklavenarbeit und Rohstoffausbeutung Afrikas hat.
Nach mehr als hundert Jahren Sklavenhandel und anschließender Kolonialisierung produziert Afrika heute
30.000 Tonnen pro Jahr Kaffee zu $ 3 das Kilo = $ 90 Millionen
20.000 Tonnen pro Jahr Tee zu $ 3 das Kilo = $ 60 Millionen
30.000 Tonnen Chrysanthemen zu $ 80 das Kilo = $ 6,4 Milliarden
20.000 Tonnen Kakao zu $ 2 das Kilo = $ 40 Millionen
Zucker = $ 20 Millionen
Gummi = $ 30 Millionen
Gemüse = $ 10 Millionen
Mineralien = $ 1,0 Milliarden
Gesamtsumme = $ 8,65 Milliarden
Der Westen kolonisierte Afrika vor mehr als 100 Jahren und plünderte es seitdem aus. Den obigen Jahreswert zugrunde gelegt, macht das $ 865 Milliarden an reinen Materialwerten aus. Die aufgeführten Waren stellen bei weitem nicht die gesamte Produktpalette dar, ich vereinfache hier nur zum besseren Verständnis. Der Wert der Sklaven aus Afrika, deren Arbeit, die sie im Westen geleistet haben und die erfahrene Entwürdigung kann in Zahlen gar nicht ausgedrückt werden.
In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Afrika von seinen Ausbeutern in die Unabhängigkeit entlassen. Einige Einheimische Afrikaner (vielfach im Westen ausgebildet) wurden von den Westlern als ihre Nachfolger, mit der Philosophie des Westens und dessen Kapitalismus, als Statthalter eingesetzt. All dies waren nur beschwichtigende kosmetische Operationen, in bezug auf die Machtverhältnisse blieb alles beim alten, denn der Westen gibt weiterhin und allein den Ton an. Kaffee, Tee, Kakao, Chrysanthemen, Gummibäume, Zuckerrohr und Gemüse werden weiterhin angebaut. Die Erträge werden nach Quoten berechnet und mit vom Westen festgesetzten Preisen bezahlt. Der Anbau wird industriell und nach Maßstäben der Effizienz betrieben und macht durch die Dauerernten den Boden langfristig saft- und kraftlos.
Die einheimischen Agrarindustriellen werden vom Westen gezwungen, als Nahrung für die Menschen in Afrika Mais, Bohnen, Maniok, Hirse, Bananen usw. anzubauen, die aber nicht in den ausländischen Handel gelangen dürfen. Auf diese Weise wird die Arbeitskraft der Bevölkerung Afrikas aufrecht erhalten und der Anbau von Nahrungsprodukten auf das Nötigste begrenzt, da sie ja kein Geld einbringen.
Genauso wie in der Landwirtschaft wird Afrika bezüglich der Rohstoffindustrie dirigiert. Als allgemeine Empfehlung wird Afrika angeraten, sich doch auf die gleiche Art und Weise gesellschaftlich und politisch zu organisieren wie zum Beispiel die westlichen Demokratien. Dadurch wäre zwangsläufig gewährleistet, dass Afrika kurzfristig genauso wohlhabend sei wie der Westen. Diese Beratung erfolgt mit dem Hintergedanken, dass Afrika einfach aufgrund des kulturellen Hintergrundes nicht in der Lage sei, die Ratschläge umzusetzen.
In der Tat bietet der Westen Afrika Entwicklungshilfe bei dem Versuch an, die Verhältnisse des Westens detailgetreu in den Ländern Afrikas nachzubilden. Dieses nützliche und notwendige Unterfangen wird vom Westen mit den erforderlichen Finanzierungen allerdings bei jährlicher Verzinsung und Tilgung unterstützt. Afrika wird darüber hinaus zugesichert, dass zu jeder Zeit weitere finanzielle Mittel zur Verfügung stünden, ganz wie der Bedarf auftreten würde. Um einen möglichst großen Finanzierungsrahmen bei geteiltem Risiko bieten zu können, wird der Finanzkunde Afrika auch an die Geschäftsfreunde des Westens weitergereicht. Zufällig haben die meisten dieser Freunde wie der Westen große Erfahrungen im Sklavenhandel und der Kolonisierung.
Der Westen schaffte für seine Handlanger und Geschäftsführer in Afrika weitere Verbindungen zu weiteren Freunden und internationalen Organisationen, um den Finanzrahmen für Afrika bis ins Unbeherrschbare auszuweiten. Die neuen Freunde sandten ihre Berater nach Afrika, die festlegten, was wann zu beleihen war. Durch diese hilfreichen Vereinbarungen füllten sich im Laufe der Zeit die Taschen der Handlanger in Afrika. Sie verschwenden und leihen bis zum heutigen Tag. Durch diese Zustände wurden einige Afrikaner unzufrieden und organisierten eine Opposition. Bürgerkrieg war die zwangsläufige Folge und die Handlanger kauften ohne Rücksicht auf die Kosten Waffen zur Verteidigung ihrer liebgewonnenen Pfründe und Privilegien. Afrika ist aus diesen Gründen hoffnungslos verschuldet und steht überall unter kaum zu regulierenden sozialen und wirtschaftlichen Spannungen. Der Westen und dessen Geschäftsfreunde beschlossen aus Sympathie zu Afrikas willigen Handlangern und zur Aufrechterhaltung deren vorteilhafter Verhältnisse einen totalen oder teilweisen Schuldennachlass, allerdings unter Bedingungen.
Zwischenzeitlich läuft in Afrika die Nachahmung der gesellschaftlichen Ordnung des Westens ungeachtet aller Kosten ungebremst weiter. Demokratie, Menschenrechte, freie Meinungsäußerung und die politischen Betätigungsmöglichkeiten sollen doch in Afrika genauso wie im Westen zum Wohle der gesamten Menschheit praktiziert werden. Das für die Einführung dieser Gesellschaftsform in Afrika erforderliche Geld wird als Anleihe des Westens zur Verfügung gestellt. Im gleichen Zuge werden westliche Experten ausgeschickt, um die bewilligten Anleihen zu verwalten. Aus optischen Gründen werden die Gelder grundsätzlich nur von unabhängigen, nicht staatlichen Organisationen des Westens zum Wohl und zur Befriedung der Bevölkerung Afrikas eingesetzt. Da es sich in der Praxis bewiesen hat, dass die Staatshandlanger Afrikas nicht wirtschaften können, werden Afrikas Staatsbetriebe unter Zwang des Westens privatisiert und an Großfirmen und den Geldadel des Westens und seiner Freunde verkauft. Dies alles geschieht ausschließlich zum Wohl Afrikas. Der Westen ordnete ebenfalls die Öffnung der Märkte Afrikas an, um freie Marktwirtschaft praktizieren zu können. Der gegenseitige Handel floriert. Afrikas Regierung oder besser gesagt die Verwaltung wird durch den Westen gezwungen, die Staatsausgaben zu kürzen und die Steuern zu erhöhen. Die Art und Höhe der unumgänglichen Ausgaben wird durch westliche Experten festgelegt. Diese strikten Einschränkungen sollen von der Welthandels-Organisation durch den Abbau der letzten Handelsschranken belohnt werden, setzen allerdings als Vorbedingung gleiche oder bessere Qualität der Produkte Afrikas voraus.
Der Westen und seine Freunde gehören so zahlreichen Clubs und Vereinigungen mit wohlklingenden Namen an, die alle unter der allgemein akzeptierten Bezeichnung “Spender“ laufen. Die Bevölkerung in den Spenderländern ist durchgehend wohlhabend, gesund, gebildet und kennt den Hunger nur über das Fernsehen in Ländern wie Afrika. Anders herum wird Afrika mit der Bezeichnung “hoch verschuldet“ belegt. Wenn vom Westen vorgegebene Wirtschaftskriterien erfüllt werden, erfolgt erst die Befreiung von diesem strangulierenden Titel. Die weit verbreiteten Bürgerkriege machen in den meisten Fällen die Entschuldung unmöglich. Die Bevölkerung Afrikas ist folglich weiterhin hungrig, leidet an den unterschiedlichsten Krankheiten und Epidemien, bleibt arm und im Weltgeschehen unbedeutend.
Trotz dieser Hoffnungslosigkeit haben der Westen und seine Freunde sich geschworen bis zum Jahr 2015 zumindest den negativen Trend umzukehren, dazu wurden ein Paar wunderbare Ziele proklamiert. Als erstes sollen wirklich alle Schulden bis dahin erlassen werden, allerdings weiterhin nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das wirtschaftliche Leben der Schuldner muss eindeutig auf Bekämpfung der eigenen Armut ausgerichtet sein. Alle teilnehmenden Länder werden durch staatliche Entwicklungshelfer beraten und kontrolliert.
Afrika wird gezwungen, regelmäßig mit den westlichen Experten und seinen Freunden Konferenzen abzuhalten, um den Fortschritt beim Schuldenabbau zu verfolgen. Es ist offensichtlich, dass der Westen und Afrika unlöslich miteinander verflochten sind. Was ist also zu tun?
Afrika hat wesentlich zum Reichtum des Westens und seiner Freunde beigetragen und in Folge dessen seine eigene Armut bis ins Unerträgliche gesteigert. Zur gleichen Zeit hat der Westen und seine Freunde für den eigenen Wohlstand gesorgt und das immer größer werdende Elend in Afrika mit verschuldet.
Während heute im Westen Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte, Gesetzeskraft, Demokratie, Gleichheit, Meinungsfreiheit, Regierungsfähigkeit, freie politische Betätigung, Frauen- und Kinderrechte sowie der Umweltschutz zumindest rhetorisch ganz hoch im Kurs stehen, sollte aber gleichzeitig bedauernd festgestellt werden, dass zumindest die Vorfahren im Rausch, Reichtum zu erlangen, alle vorgenannten Werte rücksichtslos mit Füßen getreten haben.
Menschlich gesehen müsste der Westen eigentlich öffentlich eingestehen, dass sein Weg, Wohlstand und Reichtum zu erwirtschaften, grundsätzlich falsch war. Dass bei unterlassener Rücksichtslosigkeit seitens des Westens es der Bevölkerung in Afrika bestimmt besser ginge und als ausgleichende Gerechtigkeit Afrika bedingungslose, unbegrenzte Hilfe zur Selbsthilfe, nämlich bei der korruptfreien Bekämpfung von Armut, Krankheit, Hunger und Bildungsnotstand zukommen muss. Afrika und seine Leidensgenossen müssen aus der knebelnden Schuldenfalle befreit werden. Weltweit wird es dann keine großen Schwierigkeiten mehr geben, die oben erwähnten gesellschaftlichen Werte – von Gerechtigkeit bis Umweltschutz – im gegenseitigen Interesse als Selbstläufer zu beachten“.
Freundlich lächelnd empfahl mir mein Sitznachbar: “Sehen Sie mich als den unprosaischen Alex Haley an. Wenn meine Geschichte bei Ihnen ähnliche Empfindungen ausgelöst hat, wie seine Roots-Story, dann fühle ich mich verstanden; denn ist es nicht immer noch so?“.
Bei der Bordmahlzeit vor der Landung dinierten wir zusammen mit zusätzlichen Getränken.
Lieber Rüdiger,
hast die Wahrheit gut verpackt, in Form einer fiktiven Erzählung, rübergelassen.
Danke dafür. Dies ist, glaub mir, fast jedem Abiturienten, der sein Erdkunde-
Leistungskurs-Abi, wie ich einst, macht, nicht in allen Konsequenzen klar. Leider.
Zumal viele Menschen auch bei Dir soeben überlesen haben werden, daß dieses
“Muster” der “Neo-Kolonisation” Afrikas sich weltweit, übrigens auch in der BRD,
sonstigem Europa und Asien, in variierender Ausführung zwar, aber dennoch
genau so überall ABSPIELTE.
Spätestens seit 1945 ist Deutschland mit im Bimbo-Club der Neokolonial-Länder.
Die deutschen Erfindungen, die wir weltweit einzigartig hatten, alles durch Aktion
Paperclip der US-Amis geklaut, gierig haben sie alles zusammengekarrt, was sie
brauchen konnten. Die Nazi-Mitgliedschaft von Raketeningenieuren war denen
schnurz piep egal. Was man brauchte, bog man halt medial gerade. Dürfte Dir
klar sein? – Man gab “uns” eine “neue” Demokratie-Form, die wir seitdem zu
bejubeln, keineswegs zu kritisieren haben. Sonst kümmert sich der Verfassungs-
schmutz um die eigenständig denken wollenden Bimbos. Weißte sicher. Der BND,
demnächst nicht nur in Pullach sondern auch in Bärlin, ist eine US-Geheimdienst-
Gründung für “worldwide”. Ein NAZI-General Gehlen hat jahrzehntelang den Laden
im GI-Sinn von CIC- später CIA- und NSA-Diensten (Bad Aibling läßt grüßen!),
als “deutscher” Dienst weitergeführt. Alles Märchen, wir glauben ja immer alles,
was man uns vorsetzt. Hinterfragen – ist nur im Deutschkurs noch gestatttet!!!
Ja, überall ist Kunta-Kinte. Überall nutzen sie das Know-How der Bimbos, auch
unsere IQ-130+ Kindlein – werden nach Harvard oder sonstigen Elite-Unis ver-
schleppt (okay, heute macht das das Geldangebot!) und dort gründig deprogram-
miert und neu gebrainwashed auf Linie von UNCLE-SAM getrimmt auf die Mensch-
heit als Vertreter einer US-Institution, egal jetzt welcher, losgelassen.
Business as usual.
Wieso nur, wieso liest man dazu so selten irgendwas?
Weiß das keiner, will es keiner so genau wissen?
Oder glaubt dies Chutzpe nur einfach kein treu-naiver Deutsch-Bimbo,
weil – die Welt kann ja nicht so sein, oder doch?
Wie soll sich was, außer der Uhrzeit, ändern daran,
wenn man nicht mal frei darüber spricht?
Im Gegensatz zu anderen NEU-Tabu-Themen darf man darüber wenigstens momen-
tan noch frei reden. Carpe Diem, wir sollten die verbleibenden Lücken im maroden
System des Establishments nutzen, bevor auch diese geschlossen werden.
Die Zeitgeschichtsdiskussion ist ja schon eingefriedet, hüstel, oder so…
Baba