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Kultur

Varanasi - Indiens Alptraum am Ganges

Freitag, den 10. November 2006 um 21:26 Uhr von Frank Hoffmeier
Tempelanlage in Indien (Foto: kuranda, flickr.com, CC-Lizenz)

Endlich! Ich bin angekommen. Am Ziel meiner Träume: in Varanasi, der Stadt am Ganges. Ich sitze in einer Motor-Rikscha. Endlose Menschenmassen drängen sich mir entgegen. So komme ich mit nur 3 Kilometern pro Stunde voran. Ich will in das Zentrum der Stadt, direkt am Fluss. In der Rikscha neben mir sitzt eine vollständig verschleierte Muslima – in der Stadt Shivas verbreitet sie einen Hauch von Taliban.

Endlich kann die Rikscha schneller fahren. Dafür liegt jetzt ein beißender Abgasgeruch in der Luft, weil nun alle Fahrer gleichzeitig Gas geben. Am Straßenrand sehe ich Szenen, die jeder Beschreibung spotten. Verstümmelte Bettler ohne Arme und Beine versuchen mühsam über die Straße zu robben. Rechts und links neben ihnen rollt der Verkehr. Aber niemand nimmt Rücksicht auf die Unglücklichen. Ganz im Gegenteil, Fahrradfahrer und Fußgänger schieben sie unsanft zur Seite oder fahren messerscharf an ihnen vorbei.

Indiens ganzes Elend in der Stadt Shivas
Noch 500 Meter vom Ganges entfernt muss ich aussteigen. Hier beginnt die Altstadt - für Fahrzeuge ist kein Durchkommen mehr. Ich quäle mich nun durch die Menschenmenge. Hunderte von Obdachlosen recken mir ihre Hände entgegen und grinsen mich zahnlos an. Neben mir schieben sich Pilger aus ganz Indien durch die Straßen. Varanasi ist für die Hindus das, was für die Moslems Mekka ist: Das Zentrum ihrer Religion. Die Stadt ist Shiva geweiht, dem Gott der Ekstase und der Zerstörung. Aber Varanasi hat noch eine andere Bedeutung: wer hier stirbt und im Ganges bestattet wird, durchbricht den quälenden Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt und erlangt so die endgültige Erlösung. Viele Inder kommen nur hierher, um zu sterben. So scheint sich das ganze Elend Indiens nun in dieser einen Stadt zu konzentrieren. Über allem liegt ein Schleier von Krankheit und Tod. Dazu kommen der maßlose Dreck und die entsetzlichen Abgasschwaden. Wer vorher nicht krank war, wird es in Varanasi ganz bestimmt werden.

Endlich erreiche ich das Flussufer. Hier befinden sich die Ghats, die berühmten Treppen, die in den Ganges hinabführen. Überall stehen Pilger im Wasser und verrichten ihre Rituale. Dazwischen wird ganz ungeniert Wäsche gewaschen – der Hinduismus ist eine sehr pragmatische Religion.

Joints und Yoga-Kurse in einer unheimlichen Stadt
Leblos zieht der Fluss an der Stadt vorbei. Hier und da treiben undefinierbare Gegenstände im Wasser. Der Ganges auf der Höhe von Varanasi ist völlig verseucht. Das Wasser enthält so viele Kolibakterien pro Kubikzentimeter Wasser, dass der indische Grenzwert für Badegewässer mehrtausendfach überschritten wird. Dazu kommen Cholera- und Typhuskeime. Im Vorübergehen stelle ich mir vor, dass ich, wenn ich jetzt in den Fluss hineinfalle, innerhalb von Minuten zersetzt werde. Aber die badenden Pilger beweisen das Gegenteil: Man kann dieses Wasser überleben, zumindest als Inder.

Mein Weg führt mich nun am Flussufer entlang. Überall meditieren mit Asche eingeriebene heilige Männer. Dazwischen sitzen langhaarige Europäer und Amerikaner und rauchen ihre Joints. Gurus versuchen „Westlern“ Meditations- und Yoga-Kurse zu verkaufen. Hunderte von Schulen vermitteln in Varanasi das heilige Wissen Indiens.

Doch die entspannte Atmosphäre täuscht: Diese Stadt ist unheimlich. Merkwürdige und bizarre Gebäude zieren das Ufer. In den Seitengassen befinden sich kleine Heiligtümer mit schauerlichen Gottheiten. Die Statur einer Göttin sieht aus wie die Jungfrau Maria, hat aber kein Gesicht, sondern nur Augen, die bizarrer Weise außen an ihrem Kopftuch befestigt sind – die ganze Gestalt wirkt durch und durch dämonisch. Eine andere, in einer kleinen Nische untergebrachte Gottheit sieht aus wie ein Blutklumpen mit Fangzähnen. Während es mir kalt den Rücken hinunterläuft, frage ich einen Inder nach der Bedeutung dieser Statue. Er antwortet mir, dass es sich um Hanuman, den legendären Affenkönig, handelt. Diese Antwort schockiert mich. Hanuman ist mir wohlbekannt: im Epos Ramayana hilft er dem legendären König Rama bei der Befreiung seiner Frau Sita aus den Klauen des Dämonenkönigs Ravana. Hanuman erscheint dort als mutiger und treuer Krieger. Aber was kann denn dieser Held mit dem Blutklumpen in der Nische zu tun haben? Mich beschleichen leise Zweifel an meiner Kenntnis des Hinduismus. Ist es möglich, dass die Inder ahnungslose Europäer und Amerikaner über Jahrhunderte hinweg über die wahre Bedeutung ihrer Götter und Riten im Unklaren gelassen haben? Oder haben die abendländischen Völker den Hinduismus selbstverschuldet falsch verstanden? Wollten erlösungsbedürftige „Westler“, von Herrmann Hesse angefangen bis hin zu den „Blumenkindern“ der 60er Jahre, nie die ganze Wahrheit hören? Wo ist hier in Varanasi das Indien Mahatma Gandhis? Wo ist das Indien, das in den unzähligen Esoterik-Büchern als Hort des Friedens und der Erkenntnis gepriesen wird? Bestimmt predigen der „Blutklumpen mit Fangzähnen“ keine Gewaltlosigkeit oder die „gesichtslose Madonna“ keine „Wahrheit“ im Sinne Gandhis!

Incredible India
In meinem Reiseführer wird vor Varanasi gewarnt – jedes Jahr verschwinden hier Touristen spurlos. Ich mag mir nicht vorstellen, was mit ihnen geschehen ist. Die indischen Behörden verschweigen diese Vorfälle. Eine restlose Aufklärung würde wohl die Doppelbödigkeit des Slogans der indischen Tourismusbehörde unterstreichen: „Incredible India!“

Langsam setzte ich meinen Weg am Ufer fort. Links neben mir ragt ein riesiges Abflussrohr aus der Ufermauer: Aus diesem ergießt sich ein Strom von Fäkalien in den Fluss. Langsam verstehe ich: ich bin im Oktober hier und der Ganges steht um diese Jahreszeit tief – bei normalem Wasserstand könnte ich hier gar nicht stehen. Langsam setze ich einen Fuß vor den anderen. „Jetzt bloß nicht stolpern“, denke ich. Mitten im Abwasser fällt mir ein, dass die Cholera in der Stadt grassiert. Das ist für eine indische Großstadt nichts Ungewöhnliches, trägt aber auch nicht dazu bei, dass ich mich auf das nächste Öffnen meiner Schnürsenkel freue.

Dann, ganz plötzlich, sind alle bisherigen Gedanken passé! Was ich jetzt sehe, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Mir werden die Knie weich, und das immer noch mitten in den Fäkalien. Die Cholera ist sofort vergessen, denn im Wasser treiben Tote. Langsam dümpeln sie, von einem Uferstrudel gefangen, in den Wellen hin und her. Ich kann mehrere Kinder und ein Frau ausmachen. Quer durch das Abwasser gehend denke ich nur: „Wie kann das möglich sein? Die Toten werden doch verbrannt?“ Die Körper sind vollständig erhalten, aber so mit Lehm verschmiert, dass ich nur die Umrisse erkennen kann. Eigentlich müsste ich mich jetzt setzen, bin aber wohlberaten, stehen zu bleiben. Mindestens eine Minute lang schaue ich mir regungslos die Leichen an. Was ich hier sehe, kann und will einfach nicht in meinem Gehirn Platz nehmen. Dann kommt endlich die Erlösung: aus den Körpern ragen Strohfetzen. Die vermeintlich Toten sind lebensgroße Ritualpuppen, die bei irgendeiner religiösen Prozession ins Wasser geworfen worden sind. Richtige Erleichterung will sich bei mir nicht einstellen – zu tief sitzt der Schock. Langsam verlasse ich das Abwasser und setze schwankend meinen Weg fort. Ich erreiche jetzt das Manikarnika Ghat. Hier werden die „richtigen Toten“ auf Scheiterhaufen verbrannt. Anschließend wird ihre Asche in den Ganges gestreut.

Zu Gast in einem fremden Land
Auf einmal stürzen zerlumpte Gestalten auf mich zu. Sie kreisen mich ein und bedrohen mich. Zuerst werde ich aus ihrem Geplapper nicht schlau. Dann verstehe ich: Wenn ich versuchen sollte, eine der Feuerbestattungen zu fotografieren, würde man mir meinen Film wegnehmen. Entschlossen dränge ich sie zur Seite. Ein besonders aufdringlicher Bursche radebrecht unaufhörlich “You are guest in my country! You are guest in my country!” Die Gruppe lässt nur widerstrebend von mir ab – nur der Eine verfolgt mich weiter. Langsam wird mir klar, dass ich es mit einem selbsternannten Fremdenführer zu tun habe. Wenn die unerbetene Führung zu Ende ist, wird er Geld von mir verlangen. Abschütteln kann ich ihn jetzt nicht mehr.

Am Verbrennungsplatz werden zwei Leichname auf ihre Einäscherung vorbereitet. Beide sind vollständig in Tücher eingewickelt und liegen auf kleinen Scheiterhaufen aus Holz und Reisig. Was in Europa abgeschirmt von Augen und Nasen in einem Krematorium durchgeführt wird, findet hier in Indien in aller Öffentlichkeit statt.

In einigem Abstand stehen 30 bis 40 Menschen. Es sind vermutlich die Angehörigen. Sie stehen einfach nur da und schauen auf das Unvermeidliche: bald gehen ihre Angehörigen in Rauch auf. Ich kann ihre Stimmung nicht richtig erfassen. Empfinden sie Trauer? Oder betrachten sie den Tod, wie es im Hinduismus gelehrt wird, als natürliches Ereignis? Ihren Gesichtern kann ich nichts entnehmen, sie wirken ausdruckslos: niemand weint und niemand lacht.

In respektvollem Abstand umgehe ich langsam den Verbrennungsplatz. Am Rand steht ein völlig heruntergekommenes Haus. Einer englischen Aufschrift entnehme ich, dass hier eine Auffangstation für Leprakranke untergebracht ist. Ich empfinde es als makaber, dass diese kranken Menschen direkt auf dem Bestattungsgelände wohnen müssen. Jeden Tag müssen sie den Rauch der Verbrannten einatmen. Das ist angesichts der Tatsache, dass viele Lepröse in Indien zusätzlich unter Tuberkulose leiden, unverantwortlich.

Mein Begleiter zieht mich plötzlich zur Seite – ich soll ein anderes Haus betreten. Dieses Gebäude wirkt so gruselig wie aus einem schlechten Horrorfilm: Dort, wo normalerweise eine Wand zu erkennen wäre, sitzt eine mindestens 2 cm dicke unregelmäßige Schmiere aus abgelagertem Rauch. Das Gebäude steht genau in Windrichtung des Verbrennungsplatzes. Was hier an den Wänden klebt, waren einmal Menschen. Das Haus verfügt über keine Fenstergläser, so dass der Rauch auch ins Innere vordringen und alles verunreinigen kann. Ich weigere mich erst, meinem „Fremdenführer“ zu folgen, aber als ich sehe, dass andere Touristen das Gebäude verlassen, lasse ich mich mitziehen. Im Inneren des Hauses tauche ich in einen Wald geöffneter und bettelnder Hände. Dicht gedrängt kauern hier Menschen, vorwiegend Frauen und Mädchen. Ich gebe ihnen nichts, so perplex bin ich. Ich werde in den ersten Stock gelenkt und auf einen Balkon gebracht. Auch hier stehen Europäer oder Amerikaner und lassen sich von „Fremdenführern“ das Verbrennungsritual erklären. Dann verlasse ich das Haus und seine ausgestreckten Hände. Mein lästiger Schatten folgt mir noch immer.

Kurze Zeit später erreiche ich ein Tempelgebäude, das halb im Gangeswasser steht. Es ist eigenartig zu einer Seite gekippt. Offensichtlich hält der weiche Uferboden am Flussufer nicht dem Gewicht des massiven Steingebäudes stand. Hinter dem Tempel sitzen Männer und betreiben Körperpflege: mit altertümlichen Rasiermessern und Scheren bringen sie ihre Haare in Ordnung. Ihre Blicke sagen mir, dass sie dabei nicht beobachtet werden möchten, also lege ich einen Schritt zu. Mein Begleiter verfolgt mich noch immer. Er verlangt nun Geld. Widerwillig ziehe ich einen 10 Rupien-Schein hervor. Der „Fremdenführer“ wird böse, er verlangt 100 Rupien. Auch ich werde nun zornig und stecke das Geld langsam wieder ein. Er hat sich mir aufgedrängt. Außerdem habe ich kein Wort seiner Ausführungen verstanden. Bevor das Geld endgültig in meiner Hosentasche verschwindet, überlegt er es sich und greift nach dem Schein. Nun bin ich glücklich und endlich alleine.

Jetzt wird es schnell dunkel und ich beginne mir Sorgen um meine Sicherheit zu machen. Die „Reiseliteratur“ warnt ausdrücklich davor, nach Einbruch der Dunkelheit in der Stadt umher zu laufen. Also mache ich mich auf den Rückweg. Mal sehen, welche Alpträume ich heute Nacht träume, in Varanasi, der heiligsten Stadt Indiens.

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49 Reaktionen zu “Varanasi - Indiens Alptraum am Ganges”

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  1. Jürgen Leopold

    am 13. November 2006 um 12:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Artikel sitzt!
    Beim Lesen habe ich eine Gänsehaut bekommen…

  2. Sven Reinhardt

    am 1. Dezember 2006 um 13:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich bin seit 2001 zweimal jährlich in Indien- hauptsächlich Delhi und Umfeld. Nun im November 2006 besuchte ich VARANASI.
    Die Stadt ist in der tat ein Schock. Ich glaubte den Hinduismus und das “Indische Wesen” wenigstens rudimentär verstanden zu haben.
    Ich habe mich geirrt.

    Der Artikel ist sehr gut geschrieben. Subjektiv- natürlich. Objektiv werden wir Indien wohl niemals sehen.

  3. SImone

    am 4. Dezember 2006 um 22:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich war anfang des jahres 5 wochen in indien… das was hier steht, ist genau das was auch ich in varanasi gesehen habe. so treffend hätte ich es nicht beschreiben können.

  4. Danyji

    am 7. Dezember 2006 um 15:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich war zwischen 97 und 99 insgesamt so ein Jahr in Benares (wie der ältere Name ist) und habe Tabla dort studiert. Klar kann man Benares auch so sehen, aber ich fand Delhi oder Lucknow viel ekeliger und wenn ich gesund war, habe ich mich in Benares sehr wohl gefühlt und wenn ich krank war, haben mich homöopathische Doktoren schell wieder fit gemacht. Aber ungesund ist die Stadt und nach ner Zeit erwischt es jeden. Auch besser, man isst nicht in den Touri-Restaurants.

    Elend und Krankheit gibt es zwar wie überall in Indien zu viel, aber eigentlich ist die Stadt eher reich und nicht so verwahrlost und deprimierend wie manch andere, im Gegenteil. Es gibt prunkvolle Feste (Diwali und Shivaratri sind da der Hammer) und viele Umsonst-Konzerte, die über Tage andauern und die ganze Nacht gehen. Shiv Kumar Sharma, Bimsen Joshi, Debashish Bhattacharya und so viele gute, die keinen so großen Namen haben, kommen nach Benares. So was kriegt man sonst nur in Bombay und Calcatta serviert. Auch die Mentalität der Menschen in Benares fand ich immer viel geistreicher als diese ganzen Dumpfbacken im Umland. Die Zugfahrt dorthin finde ich noch das schlimmste an Benares. 2nd AC war halt immer ausgebucht. Aber hat sich vielleicht auch viel verändert seit dem. Ich muss langsam mal wieder hin.

  5. sebastian

    am 7. Dezember 2006 um 16:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich kann das was du geschrieben hast einfach nicht verstehen. Varanasi war für mich einer der beeindruckensten Orte die ich je gesehen habe. Und gerade Nachts und am frühen Morgen ist diese Stadt einfach unübertrefflich. Tod und soviel Leben. An alle! Lasst euch von solchen Berichten nicht verschrecken denn jeder ist anderst und erlebt gerade diese Stadt total unterschiedlich.

  6. SImone

    am 7. Dezember 2006 um 19:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    hey sebastian.. da hast du auf jeden fall recht. in varanasi sieht man viele schreckliche dinge, aber man sieht auch schönes. Leben und Tod. Varanasi ist wie ein spiegelbild vom hinduismus. wer nach indien reist, muss unbedingt auch nach varanasi!!! liebe grüße =)

  7. Michael

    am 4. Februar 2007 um 21:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich werde Anfang März 2007 eine kurze Geschäftsreise nach Mumbai machen und dann privat für 2 Tage nach Varanasi fliegen…..ich war dort bereits im Dezember 1994….und es hat mich gereizt, diesen Ort wieder aufzusuchen.

    Ich weiss, was mich erwartet und lasse es auf meine Sinne einwirken…Ich werde dann hier berichten.

    liebe Grüsse an alle Indienfreunde !!

  8. Vera

    am 16. Februar 2007 um 10:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich war noch nie in Indien, aber ich liebe dieses Land, ohne es wirklich zu kennen. Was ich da eben gelesen habe, hat mich gleichermassen schockiert wie neugierig gemacht. Ich hab schon einige Berichte über Indien gelesen. Die Meinungen sind geteilt. Man sollte nicht vergessen dass Indien ein Schwellenland ist. Kein Land besitzt eine solche Vielfältikeit und Faszination. Das sind einige Gründe weshalb ich dennoch davon überzeugt bin, irgendwann (vielleicht schon bald) nach Indien zu reisen und seine Schönheit selbst zu erforschen.

    Viele Grüsse an alle Indienfans!

  9. zlat

    am 1. März 2007 um 22:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich kann dem Verfasser dieses Artikels nur zustimmen und hätte es auch nicht besser formulieren können. Ich war jetzt schon 2 mal dort und hab bei meinem ersten Besuch exakt das gleiche erlebt und empfunden.

    Aber wie der Sebastian auch schreibt, manche empfinden Varanasi als das Highlight ihrer Indienreise und für die anderen ist es die beste Gruselgeschichte ihres Lebens.

    Wie dem auch sei ,man sollte sich nach dem Lesen des Artikels nicht abschrecken lassen und sich lieber selbst ein Bild vor Ort machen, wenn man denn schon in Indien ist und eigentlich kann Varanasi einen ja gar nicht mehr so schocken wenn man vorher ein bisschen durch Indien gereist ist und einiges erlebt hat.

    Wie dem auch sei, ich werde bestimmt in den nächsten Jahren wieder nach Varanasi fahren, weil die Stadt eine Magie besitzt die ich in keiner anderen Indischen Stadt so erlebt habe.

  10. Michael

    am 10. März 2007 um 23:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich bin gerade von einer Indienreise zurückgekommen und habe 2 Tage in Varanasi verbracht. Es war überwältigend. Ich kam aus Mumbai und als ich dann mit dem Taxi vom Flughafen Richtung Stadt gefahren bin, wusste ich, jetzt bist Du in Indien angekommen. Am späten Nachmittag bin ich zum Ganges gegangen….dann als es dämmerte, ging der Vollmond über dem Ganges auf. Schöne Bilder….auf den Strassen in Varansi Berge von Müll, in denen Kühe, Büffel und Hunde wühlen….Gestank….Als ich in Varansi war, wurde gerade das Holi-Fest in Indien gefeiert: Man beschüttet sich gegenseitig mit Farben, Farbpulver oder gefärbtes Wasser. Auch als Tourist bleibt man nicht verschont. Auf den Strassen werden grosse Haufen aus Holz, Müll und sonstigem Brennbaren angezündet.

    Was mich wirklich gestört hat, ist, dass man immer und überall zunächst mit überhöhten Preisen konfrontiert wird und dann geht das Verhandeln los…manchmal erkennt man auch Mafia-ähnliche Strukturen bei den Taxifahrern oder bei den Ruderbootverleihern am Ganges…

    Die Eindrücke von Varansi sind überwältigend….plant in jedem Fall, wenn Ihr nach Indien kommt, einen Besuch in der heiligen Stadt Shivas ein !!

    Michael

  11. Astrid

    am 31. März 2007 um 20:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich war im März 2007 fünf Tage in Varanasi, zum 2.mal übrigens und muß sagen, daß diese mystische Stadt mich nach wie vor magisch anzieht. Unbestritten wird man mit Tod, Elend, Armut und Leid konfrontiert, aber auch mit geballtem Leben und einer Mystik, die nicht zu beschreiben ist. Den Sonnenaufgang am heiligen Ganga zu erleben und nach Sonnenuntergang den religiösen Zeremonien beizuwohnen sind eine der größten Erlebnisse meines Lebens.
    Gauner und Verbrecher gibt es überall auf der Welt. Natürlich muß man vorsichtig sein, aber wo sollte man das nicht sein ?
    Ich bin eine alleinreisende Frau, hatte überhaupt keine Probleme in Varanasi und werde nächstes Jahr wiederkommen.

  12. Yvonne

    am 7. April 2007 um 13:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich war im März 2007 drei Tage in Varanasi. zum ersten Mal.
    Diese Stadt hat eine magische Austrahlung und Energie, die ich bisher nirgendwo auf der Welt kennengelernt habe. 1000 Tempel, den Park, in dem Buddha seine Erleuchtung hatte, überall meditieren tibetische Mönche, in der Luft liegt der euphorische Geruch von Räucherstäbchen, heilige Kühe, Hunde und Ziegen beleben den Strassenverkehr, Händler bieten wunderschöne Stoffe an, Yogis beten am Ganges. Varansi verzaubert jeden, der seine Seele öffnen kann.

  13. Edward

    am 12. April 2007 um 12:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wer Angst vor Tatsachen hat, soll erst einmal nirgendwo hinfahren und zuhause sitzen bleiben und fernsehschauen, da kann man sich bequem eine Decke über den Kopf tun und alles, was wichtig ist im Leben, vergessen und verdrängen.

    Varanasi ist ein mystischer Ort. Varanasi ist ein Ort des Lebens und des Todes. Wer eine abstrahierte Form von Hanuman als Blutklumpen mit Fangzähnen interpretiert, muß entweder schnell zu einem Arzt oder sich im WMCA neben dem Shopping Mall in Honolulu einmieten, wo ältere Herren vor ihren kleinen Bechern voller Medikamente sitzen und Chuck Norris Fime schauen.

    Wie wär’s mit einem Besuch in Paris, der “Stadt der Liebe”? Wo man eine Geldbörse für 3500 Euro kaufen kann (oder ist das kein überhöhter Preis für ein Stück Leder mit einer Goldschnalle?); nebenan sitzt ein Mädchen in der Kälte und bettelt. Die U-Bahnstation Etoile stinkt wie nichts, was ich in Varansi gerochen habe.

    Nicht zu unterschätzen: man muß es (innerlich) verdient haben, einen Ort wie Varanasi überhaupt wahrzunehmen. Wer nach Kashi kommt, wird zu Kashi. Zugegeben: nicht immer einfach.

  14. Jürgen

    am 12. April 2007 um 14:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @EDWARD (oder lieber “Indiana Jones”?)
    Eine Tatsache ist, dass Sie wohl den “YMCA” und nicht den “WMCA” meinten. Den YMCA oder auch CVJM (auf deutsch) gibt es nicht nur in Honolulu sondern auch “nebenan” in Deutschland. Viel Spass noch…

  15. Dieter

    am 26. Juli 2007 um 15:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Reisebericht von Frank H. kommt mir vor wie der Versuch E. A. Poe zu spielen
    (sorry, Mr. Poe). Nein doch eher wie der Schreiber von Groschenheftchen, dieser
    Sinclair (Grusel, grusel)
    Effekthascherei (…über allem liegt ein Hauch des Todes) vermischt sich mit dem
    Versuch Schauermärchen zu erzählen (eine verschleierte Muslima ist für ihn eine
    Botin der Taliban und Gangeswasser bringt in Sekunden Westeuropäer dazu sich
    aufzulösen…).
    So kann man kleine Mädchen beeindrucken.
    Ich habe Varanasi als eine ungeheuer lebendige, vor Lebensenergie sprühende
    Stadt erlebt! Zugegeben: Schmutz, Elend u. Gestank begegnen einem auf Schritt
    und Tritt, und auch die Abzocker sind hier etwas hartnäckiger und zäher als
    anderswo in Indien.
    Dennoch: wer mit offenem Herzen und kulturellem Interesse unterwegs ist, wird
    Varanasi als eine der faszinierendsten Städte der Erde (!!!) erleben.

  16. charly bernhart

    am 20. August 2007 um 09:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo
    war 2002, 2003, 2005, 2006 in Varanasi , um bei Kailash Nishad, einem von Indiens Tabla Virtuosen zu studieren. Wenn man in Varanasi seriöse Absichten hat , ein klassisches Instrument zu lernen u. indische Musik zu studieren, wird man belohnt werden. Einige Sachen sind schwer zu begreifen, wer mit Indern die dort leben über ihre Situation -u. wie sie selbst es sehen - redet, kann so einiges besser verstehen.
    Alle Musiker u. Studenten , mit denen ich dort Kontakt gehabt hab, sehen es auch so.
    Wer sich eine Stadt mit Leuten mit vorhandenem Umweltbewusstsein, mit sozialen Einrichtungen fuer geistig u. körperlich behinderte erwartet, wird enttäuscht werden.
    Wer mit offenem Herzen u. frischem Geist nach Varanasi kommt u. weiss was er/sie will wird eine tolle Zeit haben und braucht sich auch über persönliche Sicherheit und Gesundheit keine Sorgen machen.

  17. Ash

    am 27. November 2007 um 16:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    Varanasi stellt das Goettliche im Menschen dar: innerhalb der schwierigsten Umstaende des Lebens, nach dem Hoeheren, Goettlichen zu streben. Seit Jahrtausenden (aus den Zeiten der Pharaonen und Mesopotamier, lange vor jeglicher Zivilisation in Europa) kamen Menschen hierher um sich dem Goettlichen naeherzukommen, allen Hindernissen des weltlichen Lebens zuwider. Mehr als unter den vergoldeten Kuppeln des Vatikans, den Marmortuermen Mekkahs, befindet sich unter dem unbedeckten Himmel Varanasis, wo sich der Ganges gen Himalaja wendet, die ganze Skala an menschlicher Existenz, des menschlichen Lebens - in Elend, Grazie und Hoffnung - von der Geburt bis zum Tode, stets strebend nach dem Hoeheren. Und hierin liegt eine Energie, die der Author des Artiken leider voellig verfehlt hat. Wenn es Gott irgendwo gaebe, gaebe es Ihn dann nicht mitten im Leben, als in blank geputzten, hohlen Gebaueden?

  18. charly wintermeyer

    am 13. Dezember 2007 um 06:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich habe den artikel ueber varanasi ueber varanasi gelesen und kann dzu folgendes sagen:
    manche schickt diese stadt wieder fort und was wir erleben ist ein spiegel unseres eigenen beweusstseins, also wer viel negatives sieht sollte sich erforschen und herausfinden warum dies so ist. ich habe ca. 20 jahre meines lebens in der stadt verbracht, meine musikstudien dort absolviert und viel ueber mich selber , das lebe uned spiritualitaet gelernt.man muss dieser stadt wuerdig sein und shiva ihr hueter akzeptiert keine verweichlichten konsumhelden die die deutsche bequemlichkeit und europaeische hygiene standards als weltweit durchsetzbar ansehen. lachhaft!
    mach ding will halt weile haben und ich sehe immer wieer mensche die asien bereisen und sich nicht auf den rhythmus ihres reiselandes einlassen und das wichtigtse mitbringen :zeit.

  19. Laura

    am 24. Februar 2008 um 09:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich habe letztes Jahr 4 Monate in Varanasi gelebt und gearbeitet. Natürlich ist die Stadt ein Schock für jeden Europäer und natürlich gibt es viele negative Seiten. Dennoch muss ich sagen, dass Varanasi längst nicht so übel ist, wie viele es beschrieben haben. Ich habe in Varanasi sehr viele nette Menschen kennen gelernt und hatte als weiße Frau nie wirklich Probleme, selbst wenn ich alleine unterwegs war. In vielen anderen Städten Indiens empfand ich es als wesentlich gefährlicher. Ich konnte mich frei bewegen und habe meine Wochenenden an den Ghats und auf dem Bazar immer sehr genossen. Man muss nur einfach die ruhigeren Ecken finden und kennen lernen und nicht nur im quirligen Godauwlia unterwegs sein. Varanasi ist eine große Stadt, die mehr zu bieten hat, als die Ghats. Was ist zum Beispiel mit der wunderschönen Universität? Eine Oase der Ruhe mitten im überbevölkerten Indien.
    Und selbst an den Ghats findet man schöne, ruhige Ecken von denen aus man das bunte Treiben beobachten kann. Natürlich wimmelst es dort, gerade von Januar bis März, von Sadhus und kiffenden Touristen. Aber die Wochen und Monate danach sind, aufgrund der Hitze, wesentlich ruhiger und angenehmer. Man lernt dann das für mich “wahre” Varanasi kennen, das wieder viel von seiner “Spiritualität” zurück gewinnt. Ich kann verstehen, weshalb Varanasi überfordert und schockiert, dennoch finde ich es sehr schade, dass Varanasi von vielen nur so einseitig betrachtet wird.

  20. Edgar OWK Hofer

    am 3. März 2008 um 19:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Bin froh, daß hier so viele auch positives über Varanasi zu berichten wissen. Ich war insgesamt 3 Monate dort … und es war einfach überwältigend (im positiven Sinne!). Die tollste Stadt, in der ich je war.

  21. Srinivas

    am 20. März 2008 um 10:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das Erlebnis-Varanasi muss man nicht in Isolierung sehen. Es enthaelt mehr. Also man muss mehr ueber die Lage wissen bevor er reist. Damit er nicht schokiert ist.

  22. Tim

    am 2. April 2008 um 19:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    als ich das erste mal da war habe ich es gehasst wie nichts zuvor. beim dritten mal so sehr geliebt, das ich nie wieder weg wollte.
    nichts für weicheier und lineare menschen.
    die absolut faszinierenste und widersprüchlichste stadt der welt.
    und wahrscheinlich auch die älteste.
    Om namya shivaya!

  23. gerald schröder

    am 10. April 2008 um 12:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich hab nezwiebel auf dem kopf ich bin ein döner !!!!!!!!!!!!!!!!

  24. Jean

    am 24. Juli 2008 um 00:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    Da ich demnächst nach Varanasi reise, lese ich zur Zeit gerne Erlebnisbericht über diesen anscheinend magischen Ort. Ich habe ein pragmatisches Wesen und lasse mich auf keinen Fall von solch “extremen” Berichten einschüchtern… was mir aber auffiel, ist, dass die meisten der Widersprechenden die Spiritualität und sonstige esoterische “Offenheit” voraussetzen um Varanasi “wirklich” zu erleben. DAS schockiert mich… und nicht der Gruselreport

  25. darr1165

    am 11. August 2008 um 19:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Zusammen!

    Ich war im März dieses Jahres für eine Woche in Rajasthan unterwegs und es war für mich das erste mal, dass ich überhaupt in Indien war. Ich war mit einer Reisegruppe unterwegs.
    Also, ich muß sagen, dass Dein Bericht sehr gut und interessant ist! Denn ich habe vor, demnächst einmal nach Varanasi zu fahren und auch nach Mumbay.
    Ich lese sehr gerne Berichte über die Städte und Länder die ich gerne mal bereisen möchte.
    Die Kommentare von den Personen, die auf Deinen Artikel geantwortet haben haben mir so große Freude auf diese Stadt gemacht, dass ich es gar nicht erwarten kann!!!!
    Es stimmt auf alle Fälle, dass man sich ein eigenes Bild davon machen sollte, da ja wirklich jeder anders empfindet. Von Delhi und Jaipur zum Beispiel hatte ich auch von den Berichten und gelesenen Büchern eine eigene Vorstellung und ich wurde positiv überrascht!!!! Und so wird es mir auch mit Varanasi gehen!

    Indien ist einfach ein Traum und angefangen hat alles damit, dass ich vor 3 Jahren ein riesiger Fan vom BOLLYWOOD wurde. Seitdem komme ich von Indien nicht mehr los und ich hoffe nur, dass ich einmal meinen Liebling SHAH RUKH KHAN persönlich treffen werde, und auch seine Welt. Das heißt, dass Varanasi genauso dazugehört!!!!

  26. Frank Hoffmeier

    am 12. August 2008 um 03:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo darr1165,

    viel Spaß in Indien!

    Kleiner Hinweis: Shahrukh Khan ist Moslem - seine Welt ist eher Mekka!

  27. Eva

    am 18. Oktober 2008 um 14:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich wurde mit 13 konfrontiert mit Menschen die Lepra hatten war 1983 mit meinem Vater auf Sri Lanka nebenbei auch in Colombo. Meine Mutter ist jetzt zwei Wochen in Indien unterwegs. Nicht jeder Mensch kann es verkraften das was er sieht . In einem Land zu leben wo das Elend so groß ist finde ich erstaundlich . Ein Mädchen das in Paris bettelt wo der Luxus so groß geschrieben wird finde ich widerum traurig.
    Jeder Mensch kennt seine Grenzen der seelischen Belastbarkeit und sollte sich auch
    schützen können oder dürfen .

  28. H. Garrison

    am 18. Oktober 2008 um 23:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nach mehreren Jahren in Indien (allerdings schon in den Sechzigern) muss ich sagen, dass ich Benares (also Varanasi) als zwiespältigste, aber auch faszinierendste Stadt unseres Planeten erlebt habe. Bei einem einjährigen Aufenthalt in der Ganges-Metropole habe ich so viele Eindrücke gesammelt, dass es locker für mehrere Menschenalter ausreicht. Würde mein Alter nicht dagegen stehen, ich würde noch heute Deutschland verlassen und nach Varanasi reisen.

    O mani padme hum!

  29. H. Garrison

    am 19. Oktober 2008 um 13:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sorry, statt “Om mani padme hum” muss es natürlich heißen:
    Ram nam satya hai.

    Das tibetische Mantra ist mir versehentlich von einem anderen Artikel über meinen Tibetaufenthalt reingerutscht. Ausserdem ist mir beim versuchten Löschen des Spruchs am EEE-PC auch noch ein “m” abhanden gekommen! Also nochmals sorry!

  30. kati

    am 31. Dezember 2008 um 17:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    eine freundin will mich in varanasi besuchen kommen (mein gott, ich gehoere wohl zu den wenigen weissen ueberlebenden hier!) und hat diesen artikel im internet gefunden - und mir schockiert geschrieben. danke an den zwiebelkommentator, da gabs wenigstens noch mal was zu lachen. der artikel war mir manchmal so peinlich, dass ich mich zwingen musste, zu ende zu lesen. kein wunder, dass meine oma immer wieder wiederholt: “da sin’ die doch alle selbst schuld, das macht denen ihre religion! bei die vielen goetter kann doch nichts bei raus kommen.” ich halte es mit gandhi: “wahrheit ist gott”. aber viel spass beim rumreisen und trotzdem nicht vom-fleck-kommen :-)

    oh, hier noch eine kleine perle: “Hunderte von Obdachlosen recken mir ihre Hände entgegen und grinsen mich zahnlos an.” juhu. vielleicht der streik der zahnaerzte? mein gott, wo sollen in godowlia hunderte obdachlose zusaetzlich zu den hunderten von (vorwiegend indischen!) touristen hinpassen? dummerweise waren im artikel noch zu viele worte, da reicht es wohl nur fuer die hinteren bildzeitungsseiten.

  31. Stefan

    am 11. Januar 2009 um 17:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mich würde interessieren welcher Reiseführer vor Varanasi warnt.Ich habe 2 Reiseführer zuhause und in jedem ist Varanasi ein Tipp.Ich fand den Artikel sehr hilfreich, ich konnte mich auf etwas gefasst machen als ich im Jänner 2008 in Varanasi war.So Schlimm wie im Artikel beschrieben war es überhaupt nicht!Ich habe Varanasi als sehr lebendige Stadt in Erinnerung und sie war das absolute Highlight meiner Indienreise.Es stimmt das die Stadt dreckig ist und man viel Elend (Lepröse.Wasserleichen usw.)sieht. Dennoch hatte ich nie Angst und auch Schock hatte ich keinen.Auch bin ich in den Abendstunden alleine durch Varanasi und die Ghats gewandert und hatte keine Probleme bzw. Angst spurlos zu verschwinden.Der Artikel ist so geschrieben, das jeder der nach Varanasi reist eigentlich nur angenehm Überrascht sein kann.Dafür gebührt dem Autor Dank.

  32. anja

    am 14. Januar 2009 um 15:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich war die letzten vier jahre in goa und umgebung, auch weiter südlich - hampi - gokarna etc. unterwegs. aber dieses jahr wollte ich mal allein das richtige indien sehen. von delhi bin ich nach varanasi. es war das beeindruckenste, was ich jemals erlebt habe. ich spreche nur wenige worte englisch und hatte vorher angst - aber nie in varanasi. mein guesthouse lag neben dem burning gat - ich hatte das gefühl - das ich noch nie so ehrlich das leben und sterben erlebt habe. ich bin danach noch viel rumgeduest, aber varanasi war das beste.
    auch die menschen waren so entspannt und herzlich.
    ich komme wieder - schmuddelganga.
    namaste

  33. Bernhard Prenner

    am 8. Februar 2009 um 07:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wer Spiritualitaet in Varanasi oder Indien sucht ist sicherlich am falschen Platz.
    Aber um den menschlichen Wahnsinn auf einen Punkt konzentriert zu sehen ,bietet sich Varanasi und viele teile Indiens an.
    Luege,Ungerechtigkeit, Geldgier, Ausbeutung,religioeser Wahn,Dreck das ist Indien.
    Habe uebrigens in den letzten 15 jahren 5 Jahre in diesem Scheisshafen verbracht,und bin im moment auch da.

  34. Stephan Scheler

    am 29. April 2009 um 13:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich habe den Beitrag gelesen und nach dem 4. oder 5. Absatz aufgehört. “Hunderte von zahnlosen Obdachlosen recken mir ihre Hände entgegen”… so ein Blödsinn!

    Wenn man nach Varanasi reist, sollte man bereit sein, sich zu öffnen, völlig in diese Welt einzutauchen, mit ihr zu lachen und zu verschmelzen. Das ist auch schon der ganze Trick dabei, lachen und fallen lassen… mehr braucht es nicht.

    Ich habe in diese hundert bettelnden Hände je einen 10 Rupien-Schein gelegt und mich noch dafür geschämt, daß es kein Fünfziger war. Diese Stadt hat mir so viele Eindrücke geschenkt, das ist mit Geld überhaupt nicht aufzuwiegen…

  35. Manuel Grebing

    am 29. April 2009 um 15:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sorry, lieber Herr Hoffmeier,
    aber der Artikel war leider ein gutes Beispiel zum Fremdschämen….

    Erst im März war ich in Varanasi zu Besuch. Es ist zwar klar, dass eine so polarisierende Stadt von jedem anders aufgenommen und erfasst wird, aber diesen “Eindrücken” und derben Abschreckungsversuchen aus dem obigen Beitrag kann ich nicht zustimmen.
    Wie unvorbereitet und weltfremd muss man denn sein, um bei so einer Reise dermaßen überrumpelt zu werden und dann so etwas auch noch zu schreiben? Varanasi ist kein Kurort wie Bad Dürkheim! So sieht die Welt nunmal in den meisten Ecken aus…

    Ich habe meine Hände, Arme und Kopf im Gangeswasser dort vor Ort gebadet und weder haben sich meine Arme in Stummel verwandelt, noch habe ich eine Glatze oder die Cholera bekommen. Nach einem Frühstück am Straßenstand aus einem Blätterteller mit den Händen oder einem Kaffee(Tee)kränzchen morgens um halb 6 aus einer verdreckten Tasse bin ich auch nicht furchtbar mutiert oder wahnsinnig geworden. Es war sogar sehr köstlich! Entführt oder verstümmelt wurde ich (selbst in Abstinenz der Sonne) anscheinend auch nicht - meine Nieren wollte wohl keiner haben und die Folterhostel gibt es ja dann wohl nur in Osteuropa ;). Was war noch…? Ach ja, geträumt habe ich auch sehr gut in der Nacht!

    In dem Sinne freue ich mich, hoffentlich bald wieder in Varanasi einen kleinen Snack zu mir zu nehmen :).

  36. anja

    am 29. April 2009 um 18:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    hallo manuel,
    ich habe auch reingegrabscht in den ganga - und bin gesund wieder nach hause gefahren.
    nächstes jahr bin ich wieder in varanasi. es ist einfach so kunterbunt und viel schöner als ….
    naja kerala muss noch getestet werden.

  37. Stefan

    am 7. Juni 2009 um 17:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Unkenntnis oder Ignoranz?
    Ich war ein halbes Jahr vor dem Autor in Varanasi und hatte im wesentlichen die gleichen hier geschilderten Erlebnisse, die jedoch einen gänzlich anderen Eindruck hinterlassen haben als dies in diesem Artikel vom Autor geschildert wird. Menschen sind verschieden und jeder Eindruck subjektiv, einige Dinge stoßen mir aber auf. Als Reisender sollte man mit Respekt und Zurückhaltung agieren. Dass man an den “burning ghats” nicht fotografieren darf sollte nach entsprechender Vorbereitung bekannt sein und die Atmosphäre dort sollte einem ohnehin vermitteln dass es unangebracht ist hier zu fotografieren. Wer ist in Europa schon erfreut wenn Touristen beim Begräbnis Schnappschüsse von Sarg, offenem Grab und Angehörigen machen?
    Was der Autor hier als “unheimlich” beschreibt erlebte ich als “mystisch” - wer sich mit der Stadt vorher nicht auseinandersetzt bekommt auf jeden Fall einen Schock. Ich habe aber Delhi als wesentlich widerwärtiger in Erinnerung und Varanasi als einen sehr ungreifbaren Ort, der voller Geheimnis und Spiritualität ist, einen der eindrucksvollsten Plätze an denen ich bisher war.
    Dem Autor hat die Stadt offensichtlich nicht behagt und entledigt sich seines Frusts durch einen unausgewogenen Artikel, ich frage mich wie man Varansi als das “Ziel seiner Träume” ansehen kann, wenn man sich vorher nicht eingehend damit beschäftigt (was ich hiermit unterstelle)?

    Die Quelle laut der in Varanasi jedes Jahr Touristen spurlos verschwinden würde mich auch interessieren. Und wer sich vor lauter Kulturschock-Panik abends nicht aus der Unterkunft traut versäumt bunte Feste am Flussufer zu Ehren Ganga.

    Vielleicht sollte der Autor in Zukunft lieber auf Kreuzfahrten ausweichen?

  38. Sven

    am 17. Juni 2009 um 16:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es ist sehr interessant die obrigen Beiträge zu lesen…
    Und sehr erschütternd. Wasserleichen, Leprakranke, Cholera - all das wird leichthin toleriert oder für nicht erwähnenswert genug gehalten. Bunte Feste, lebendige Religiösität gegen dieses abartige Elend zu halten und zu meinen, diese Stadt sei der gegensetzlichste Ort des Planeten… da fehlen mir echt die Worte.

    Ich kenne Varanasi nur aus Dokumentationen aus dem TV. Also geruchsfrei, wobei Dreck, Elend und Geruch nicht das Aushängeschild Indiens sind. Das bekommt man kostenlos weltweit geliefert. Darum gehts mir auch gar nicht. Mich stört was anderes.

    Sorry im voraus, falls ich hier jemanden oder etwas falsch verstanden habe. Aber die Tatsache verrottende Wasserleichen, mittelalterliche Krankheiten und was weiß ich noch alles als Schön zu empfinden, dies als Part einer Gegensätzlichkeit zu sehen, he, das ist keine Öffnung des Geistes. Einige Beiträge hier lesen sich so, das man erst dann ein vollwertiger Erdenbürger ist, wenn man genug Wasserleichen gesehen hat, dass sie einen nicht mehr stören.

  39. Stefan

    am 17. Juni 2009 um 16:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Sven
    Das Du Varanasi nur vom TV kennst ist Schade.Mir gefällt die Stadt weil sie sehr Mystisch ist.Und nicht wegen Wasserleichen usw,sondern weil sie trotzdem ein Flair austrahlt das man sonst nirgends wo finden kann.
    Was deine Meinung über vollwertiger Erdenbürger zu sein ist entbehrt jeder Logik.
    Kranke,verstümmelte und Wasserleichen (z.B. beim Tsunami) sieht jeder der Nachrichten guckt im TV.Dafür braucht man nicht nach Varanasi zu fahren.Und Vollwertiger macht es einen auch nicht.

  40. mario

    am 3. Juli 2009 um 01:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich weis nicht ob ich lachen, weinen oder ausrasten soll - dieser artikel ist bemitleidenswert und absolut dumm!!! wie zur hölle kann man nur so verblendet sein
    frank?! weltfremd vs ignorant vs blödheit … wie stellst du dir ein land in dem ca. ein siebtel der weltbevölkerung lebt und welches zudem noch vom rest der welt teilweise bis aufs mark ausgebeutet wird eigentlich vor? schon mal überlegt wo zb. deine anziehsachen, die mit granit gepflasterten plätze über die du täglich läufst und vieleicht sogar dein notebook mit dem du solche peinlichkeiten hier abtippen und ins netz stellen kannst herkommen? ich bin gerade nach 2 1/2 monaten aus indien (
    auch varanasi) zurückgekommen. mir ist es normalerweise zu doof irgendwelche kommentare im netz zu hinterlassen, aber zu so nem artikel …
    varanasi ist absolut eine reise wert leute, wenn man tatsachen auserhalb europäischer standards verkraften kann und erleben will (aber passt auf die menschenfressenden blutklumpen auf, nich das die euch noch auf nen cholera-chai einladen)…
    ach ja und der tempel ist nicht am versinken, sondern aus einem religiösen hintergrund so gebaut worden. kein bauwerk kann so kippen ohne das die fugen reissen - depp!
    fahr mal lieber in den schwarzwald und schreib artikel über luftkurorte!

    stinkesauer,

    mario - steinmetz auf wanderschaft

  41. trance

    am 4. August 2009 um 10:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    der artikel ist gut! und ich bin mir ziemlich sicher, daß es woanders genauso heftig zugeht.
    das alles hat aber nur zum teil was mit der religion zu tun. jemand, der sich generell mit religionen beschäftigt weiß, daß eine religion keine verschmutzung, o.ä. befürwortet. es liegt allein IN DES MENSCHEN HAND wie seine umgebung aussieht und da kann keine religion was dafür. im angesicht des leids, was der mensch als körper erleiden muß, suchen die inder leider die extreme und auf der suche nach der erlösung übersehen sie, was sie für einen weg gewählt haben. so ergeht nicht nur den indern. in anderen teilen der welt gibt es vll. keine verschmutzung, aber intoleranz, egoismus, wollust, habsucht, zorn etc. können den geist auch verderben. wo soll man denn da noch einen strich ziehen? was ist besser - äußere oder innere verschmutzung?
    man könnte lange darüber diskutieren, was richtig und was falsch ist, aber solange der mensch von den emotionen und der bildungslosigkeit beeinflusst wird, wird die welt so aussehen wie sie ist. leider.

  42. Kerstin

    am 21. August 2009 um 18:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich fahre im Januar/Februar nach Varanasi und bin wahnsinnig gespannt, wie die Stadt nun wirklich ist.
    Ich denke, der durchschnittlich behütet aufgewachsene Europäer hat zunächst einfach nur einen Kulturschock. Ich meine, wie viele Tote, Kranke usw. sieht man schon auf europäischen Hauptstraßen.

    Also, immer dran denken: Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können.

  43. Sepp

    am 10. September 2009 um 14:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Also ich bin gerade in Varanasi, doch als Alptraum wuerde ich diese Stadt keineswegs beschreiben. Natuerlich ist es eine “richtige” indische Stadt (mit Kuehen, Verkehr, Menschenmassen usw…).
    Es ist eine andere Welt als Europa aber wenn man bereits 2 Monate quer durch Indien reist und man weiss was einen erwartet ist es eigentlich nicht weiter schlimm.
    Und dass man 100% krank wird ist ein totaler Quatsch. Niemand der mir begegneten Traveller ist hier krank geworden.
    Die indischen Bootsmaenner trinken sogar dieses Wasser sogar (mit eigenen Augen gesehen) und leben immer noch.

    Ich wuerde jedem empfehlen diese Stadt erst zu besuchen wenn man Indien bereits ein wenig kennengelernt hat!

    lg aus varanasi

  44. carlos

    am 29. September 2009 um 00:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    leute,
    ihr seid alles schweine..:) scherz..
    seit einigen jahren träume ich bereits schon davon nach indien, aber vor allem nach varanasi zu fahren..
    selbst wenn ich nichts weiß, weiß ich trotzdem eins, und zwar dass ich mir meinen traum von einem bericht nicht einschüchtern lasse..
    ich bin kein gläubiger hinduist, aber muss auch unbedingt vor meinem tod unbedingt dahin, vllt. auch eher als ein hinduist..
    ich denke auch, dass man indien etwas sensibler antasten muss, d.h für die kultur und umstände verständnis haben muss.
    also wenns noch einen gibt, der unbedingt hin will, dem wünsche ich ich unbedingt eine fahrt dahin, weil ich das sehr gut nachvollziehen kann..

  45. Martina

    am 30. September 2009 um 14:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    Indien liebt man, wenn man es verstanden hat, dieses Land zu sehen aber nicht zu bewerten. Vor allem nicht mit unseren “europäischen Augen”.
    Man muss dieses Land auch nicht verstehen, aber man muss akzeptieren, dass dort die Dinge sind, wie sie sind.

    Wer nach Varanasi reist, informiert sich doch vorher, wohin er da eigentlich reist und sollte wissen, dass z.B. Kinder unverbrannt in den Fluss geworfen werden, weil sie noch rein sind.
    Nicht umsonst sagt man, dass man nirgendwo dem Tod so nahe ist wie in dieser Stadt, denn jeder Hindu wünscht sich dort zu sterben.
    Wem davor graust, oder wer sich nicht damit auseinandersetzen will, der muss woanders hin reisen.
    Bettler, runtergekommene Gegenden und Schmutz, das gehört zu Indien und wer das negativ kommentieren will, der sollte zuhause bleiben.

    Ich finde Varanasi und auch Indien sonst absolut faszinierend. Es ist so anders als das was wir hier kennen. Es ist einfach und doch sind viele dort glücklicher als wir hier. Mir wird dann klar, wie verwöhnt wir hier doch sind und wie dankbar ich für mein Leben sein kann.

    Der Artikel liest sich für mich wie von einem verwöhnten europäischen Touristen, der sich nicht damit auseinandergesetzt hat, wohin er da reist.
    Neugier und Offenheit, ja und auch Gelassenheit gehört zu einer Indien-Reise dazu und wenn man hinschaut, ohne zu bewerten, dann nimmt man viele Erkenntnisse für`s Leben mit aus diesem Land.

    Ich finde es immer wieder spannend und dieses Land hat meine Einstellung zum Leben verändert.

  46. Andy

    am 10. Oktober 2009 um 19:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    Martina, ich gebe Dir völlig recht. Ich war bereits einmal in Indien und plane jetzt meine nächste Reise dorthin, wenn es klappt nach Varanasi. Und nichts hält mich davon ab, auch nicht dieser Bericht.
    “Wer einmal nicht nur mit den Augen, sondern mit der Selle in Indien gewesen ist,
    dem bleibt es ein Heimwehland.” Herrmann Hesse
    Treffender kann man es nicht sagen!!

  47. Martina

    am 26. Oktober 2009 um 16:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich war erst kürzlich in Varanasi und ich kann dir versichern, diese Stadt ist einfach faszinierend und eine Reise dahin lohnt sich auf jeden Fall. Es ist das Eintauchen in eine fremde und ganz andere Welt, die man in Ruhe auf sich wirken lassen muss.

  48. Maggie

    am 9. November 2009 um 21:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich wende mich an alle .
    Bitte um Hilfe bei der Suche eines polnischen Turisten Grzegorz Latosinski , zu dem man zuletzt am 25.08.2009 Kontakt hatte. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in Indien in der Region Zanskar - Umasi La .
    Hier sein Bild : http://img407.imageshack.us/img407/2720/415.jpg

    Vielen Dank
    Maggie

  49. Dan

    am 3. Dezember 2009 um 10:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich war vor 2 Wochen dort und muss sagen, dass am Anfang der Schock schon vorhanden war. Vielleicht auch wegen der Zugfahrt nach Varanasi. Wir haben vorher Delhi, Jaipur und Agra gesehen und sind dann von einem wirklich bösen Bahnhof aus nach Varanasi gestartet.

    Die Stadt ist mystisch und hoch interessant. Wir hatten einen sehr netten und jungen Rikschafahrer. Der hat uns sehr viel gezeigt und erklärt. Am Ende war er auch mit dem von uns angebotenen Geld zufrieden und hat nicht rumdiskutiert.

    Wir waren 3 Tage in Varanasi und fanden es toll. Leben und Tod sind sehr nah beieinander und das muss man wissen.

    Generell gillt. Man informiert sich wohin man reist und dann muss man sich natürlich darauf einlassen.

    Fazit: für uns eine Bereicherung - für andere eine klare Empfehlung! Unbedingt anschauen ;-)

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