Readers Edition http://www.buergerinfo09.de



Web & Technik + Blog + Kultur

Von Risiken und Nebenwirkungen

Samstag, den 10. Februar 2007 um 06:43 Uhr von Michael Maier

Was will die Readers Edition? Wo soll dieses Projekt hin? Was ist “Bürgerjournalismus” – gibt es ihn überhaupt?

Viele dieser Fragen begleiten diesen ersten Versuch, in Deutschland ein journalistisches Medium zu etablieren, welches seine Inhalte von den Lesern bezieht. In den vergangenen Wochen wurde das Thema leidenschaftlich in vielen Blogs diskutiert. Zugleich war der Januar der bisher bei weitem stärkste Monat, was die Zugriffszahlen der Readers Edition anlangt.

Ich befinde mich zur Zeit in den USA, wo ich auf der Kennedy School der Harvard University mit einer Gruppe von engagierten Studenten aus Europa, Südamerika, Asien und den USA an einem Projekt arbeite, das sich genau mit der zentralen Frage der RE beschäftigt: Kann “Citizen Journalism” eine zusätzliche Funktion zu den redaktionellen Profis übernehmen, wenn es um die Gestaltung der Gesellschaft geht? Wir werden versuchen, anhand von einigen Fallbeispielen zu zeigen, dass dies möglich ist. Wir bewegen uns dabei auf völligem Neuland. Es gibt kein “Handbuch” des Bürgerjournalismus. Regeln, wie der Einsatz von Bürgern in diesem komplexen Geflecht erfolgen kann, gibt es nicht, allenfalls Skizzen, Ideen, ein paar Grundlagenuntersuchungen.

Warum existiert dennoch bereits seit einigen Monaten ein Projekt wie die Readers Edition? Wäre es nicht besser gewesen, zuerst ein ausgefeiltes theoretisches Konzept zu entwickeln und dann zu starten? Kann man denn unter der zum Teil sehr wachsamen, kritischen, manchmal etwas überzogenen, immer aber sehr engagierten Beobachtung der Öffentlichkeit überhaupt etwas ausprobieren?

Ich glaube: Nur so kann man es. Wir lernen nur, indem wir es ausprobieren. Und andere lernen mit uns. Ich freue mich sehr über die große Aufmerksamkeit, die unser Projekt erfährt. Wir nehmen (fast) jede Kritik ernst. Wir sind froh, wenn wir auf Dinge aufmerksam gemacht werden. Wir werden in den kommenden Wochen vieles ausprobieren, manches stößt auf euphorische Zustimmung, anderes wird kritisch gesehen, in vielen Fragen werden wir mal dafür, dann dagegen und am Ende bei einem praktikablen Durchschnittswert angelangt sein.

Ich persönlich habe prinzipiell kein Problem damit, wenn Kritik manchmal sehr deftig daherkommt. Manche Kritiker adeln sich im übrigen sogar dadurch, dass sie Fehler, die sie im Eifer des Gefechts gemacht haben, korrigieren – ein schöner Zug, der nur im Internet möglich ist.

Die Readers Edition schwimmt im Ozean des Internet. Viele Fische haben in diesen neuen Gewässern schon zu einem guten Teil ihre Rolle gefunden, etwa die Blogger, die Jay Rosen im Interview für unsere Forschungsarbeit als “journalistische Einzelkämpfer” bezeichnet. Man darf mit Sicherheit nicht behaupten, dass die Blogger keine journalistische Aufgabe erfüllen – sie tun es auf eine Weise, wie sie nur im Internet möglich ist.

Readers Edition will dagegen tatsächlich “Bürgerjournalismus” machen. Also nicht ein subjektivistisches, manchmal polemisches, immer aber auf Alleinstellung bedachtes Profil. Sondern objektiven, der Wahrheit und Faktentreue verbundenen Journalismus, wie er von einem möglichst kompetenten Team für eine interessierte Öffentlichkeit erstellt wird. Entscheidender Unterschied zu “old media”: Die Leser/Bürger wirken aktiv in zentralen Funktionen mit.

Ich habe mich als Chefredakteur immer sehr darüber geärgert, wie die professionellen Medien mit den Beiträgen der Leser umgehen. Die Leser wissen unglaublich viel. Sie sind oft viel gebildeter als die Journalisten. Sie können Aspekte einbringen, die den Journalisten gar nicht in den Sinn kommen.

Die Idee der Readers Edition kam mir, weil ich eine Plattform für das kollektive Wissen der Leser schaffen wollte. Innerhalb der Netzeitung war dies schwer möglich. Der Nachrichtenjournalismus, wie er von der Netzeitung betrieben wird, gehört mit zum Anspruchsvollsten, was es in diesem Gewerbe gibt. Es wäre problematisch gewesen, zwei verschiedene Formate zu vermischen.

Die Herauslösung von RE hat für mich keine vorgegebene strategische Richtung: Vielleicht kann das Projekt als Non-Profit existieren. Vielleicht braucht man eines Tages einen Zeitungsverlag als Partner. Ich weiß es nicht. Ich sehe das vollkommen unideologisch: Die Verlage müssen ihr Know-How auch im Internet einbringen und nicht bloß auf Unterhaltung bedachte Ableger betreiben. Ich betrachte Verlage nicht als Feinde, sondern als natürliche Verbündete der RE.

Vielleicht kann RE auch ganz eigenständig ein wirtschaftlicher Erfolg werden – was ich für den besten Weg hielte. Dann könnte man nämlich dazu übergehen, Bürger aktiv für Geschichten einzusetzen, sie auch mal länger an einem Thema arbeiten lassen. Und wer weiß, vielleicht wird am Ende für jeden Artikel ein Modell der Anerkennung gefunden. Wirtschaftliche Substanz ist aber vor allem die Voraussetzung für journalistische Unabhängigkeit. Diese ist wichtig, wenn man ein publizistisches Anliegen verfolgt. Wenn man mächtige Institutionen kritisiert. Wenn man Fragen stellt, die andere lieber unter den Tisch fallen lassen.

Ich bezweifle im übrigen, dass Geld für die Autoren das Wichtigste ist. Viele Leute können sehr gut schreiben und haben etwas zu sagen. Sie tun es der Sache wegen und nicht des Geldes. Die RE beweist dies Tag für Tag. Warum sollen alle Menschen per se nur materialistisch sein? Dass allerdings hochwertiger Journalismus – eine aufwendige Recherche etwa – bezahlt werden muss, auch wenn sie von Bürgern gemacht wird, erscheint mir unausweichlich.

Die große Frage der kommenden Monate wird die des publizistischen Profils der RE sein. Welche Themen sind uns wichtig? Welche Themen sind für die Gesellschaft wichtig? Welche Themen werden von den Mainstream-Medien ignoriert? Wo sind die Bürger herausgefordert, selbst tätig zu werden, weil die klassischen Medien und die Politik versagen?

Ein erster Themenbereich, der sich da in den kommenden Wochen herausgebildet hat, ist der Bereich des Klimaschutzes, der globalen Erderwärmung und des Umgangs mit der Umwelt. Die überwältige Zahl der Experten sagt voraus, dass die Menschheit auf dem besten Weg ist, sich innerhalb von 100 (!) Jahren selbst auszurotten. Das können wir nicht einfach schweigend bedauern oder die Medien wegen ihrer Untätigkeit beschimpfen. Die Lage ist so ernst, dass es keine Frage der Moral, sondern der Existenz einer ganzen Spezies ist.

Hier kann Bürgerjournalismus eine ganz zentrale Rolle entfalten, und zwar nicht nur in einem Land, sondern global. Andere Themen, wie das Korruptionsthema oder Technologiefragen können ähnlich bedeutend für die Readers Edition werden.

Noch orientiert sich RE an einer klassischen Zeitung, sowohl, was die Aufteilung in Ressorts als auch die Herangehensweise zum Schreiben von Artikel anlangt. Das ist auch gut so. Wir wollen eine Brücke von den professionellen Journalisten zu den Bürgern schlagen. Schreiben und Recherchieren braucht Können, Erfahrung, Kontrolle und Coaching. Wenn man in komplexen Themen wie dem des Klimaschutzes ernst genommen werden und politisch wirksam werden will, muss man das Handwerk beherrschen. Man muss Kompetenz in fachlicher und redaktioneller Hinsicht aufbauen.

Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen den eindeutigen Schwerpunkt darauf gelegt, dass die Moderatoren Artikel redigieren und Autoren gewinnen. Der deutliche Anstieg bei den Leserzahlen zeigt uns, dass dies richtig war: Ehrlich gestanden waren wir im Dezember knapp davor, dass uns redaktionell die Luft ausgeht, weil wir schlicht kaum noch Leute hatten, die Artikel redigieren wollten.

Das hat sich in wenigen Wochen Dank des engagierten Einsatzes einiger Kolleginnen und Kollegen gründlich geändert. Diesen Kurs werden wir auch beibehalten. Wir werden in den kommenden Monaten einige professionelle Journalisten einstellen und zugleich die Community der Autoren gezielt weiter ausbauen.

Nur so schaffen wir eine solide Basis, die uns in Zukunft auch gewagtere Modelle ermöglichen wird: Etwa jenes des kollaborativen Schreibens, für das es heute im Journalismus überhaupt noch kein Beispiel gibt. Eine der Mitbegründerinnen von Wikia, Angela Beesley, hat mir bestätigt, dass dies auch für ihre Organisation verdammt schwierig sei: Bei Wikinews hätten sie noch richtig mit dem Zeitdruck zu kämpfen, die Arbeitsbedingungen seien im Journalismus völlig anders als bei einer Enzyklopädie.

Auch das Thema der Desintegration wird uns beschäftigen: Lesen die Leser heute wirklich noch eine Zeitung oder gehen sie nicht von Quelle zu Quelle? Ist die Medienmarke noch der Einstieg? Ist nicht vielmehr der beste Netzknotenpunkt gefragt? Diese Idee hatte uns schon vor vielen Jahren bei der Netzeitung beschäftigt hat. Wir sind ihr damals in Ermangelung der technischen Möglichkeiten nicht weiter nachgegangen.

Ich bin mir sicher, dass die Readers Edition in wenigen Monaten ganz anders aussehen wird als heute. Wie? Das wird, weil ich ein überzeugter Fan der “Weisheit der Massen” bin, sehr stark davon abhängen, wer mitmacht und uns auf diesem spannenden Weg aktiv und kritisch begleitet. Es wird auf diesem Weg Überraschungen und Enttäuschungen geben, Fortschritte, Korrekturen, Quantensprünge und Rückschläge. Lassen wir uns gemeinsam überraschen.

  • diesen Artikel drucken
  • E-Mail This Post/Page
3.6
  • derzeit 3.62 Sterne
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
 
 

Schlagwörter

Share it!

34 Reaktionen zu “Von Risiken und Nebenwirkungen”

Kommentare für diesen Artikel als RSS-Feed abonnieren.

  1. Markus

    am 10. Februar 2007 um 10:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wir brauchen Bürgerjournalismus dringend. Nur so kann man unsere abgehobenen Eliten aus Wirtschaft, Politik und Kultur wieder auf den Boden der sozialen Tatsachen zurückholen. Wer kann diese Tatsachen besser beschreiben, als die Bürger, die mit ihnen leben müssen, während andere (einschließlich vieler - nicht aller - etablierten Journalisten) sich in andere Sphären verabschiedet haben?

    Wie dieser Bürgerjournalismus aussieht, ob er überhaupt irgendwie auszusehen hat, oder sich sowieso ständig wandeln und Veränderungen bis zu einem gewissen Grad anpassen sollte, muss man nicht wirklich lange diskutieren, bevor man an den Start geht.
    Vielleicht ist es ein typisch deutsche Eigenschaft, vorher alles zu diskutieren und bis ins Detail planen zu wollen, anstatt loszulegen.
    Es muss realisiert und umgesetzt werden, Fehler dann korrigiert werden. Begleitend sollte konstruktive Kritik das Projekt positiv beeinflussen, nicht reine Polemik oder auch nicht das egozentrisches Bedürfnis, sich als Vorreiter, Involvierter oder scheinbar ungerechtfertigt Geschasster bzw. Abgewanderter. An den Taten für eine bedeutende Idee werdet Ihr Sie erkennen, nicht an den Worten.

    Ein Ex-Moderator,
    der auch mal verbal übertrieben hat und das inzwischen bereut.

  2. Frank Hamm

    am 10. Februar 2007 um 12:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Herr Maier, danke für den Artikel und die Einblicke. Der Artikel könnte der Einstieg in eine unregelmäßige Reihe (von Ihnen und / oder Hr. Martin) sein, die auch zunehmend Ausblicke zu weiteren Aktivitäten und Planungen geben sollte - vor deren Umsetzung. Ich würde mich darüber freuen.

  3. Reinhard

    am 10. Februar 2007 um 12:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Frank Hamm.

    ist Dir aber dann auch klar, dass es unterschiedliche Meinungen geben wird und wie meistens auch Beleidigte/Entäuschte, deren Ansichten nicht umgesetzt werden?
    Hier liegt das Dilemma, wenn man glaubt, alles erst ausdiskutieren zu können und dann mit einen Scheinkonsens alle friedlich zur Mitarbeit motivieren zu können.
    Daher ist es meiner Meinung nach sinnvoller, erst gar nicht bei jemanden mit langen Diskussionen den Schein einer Beteiligung vorzutäuschen.
    Natürlich kann man einen Plan kurz vorstellen, 2-3 Tage abwarten, ob es Anregungen, Ergänzungen, Bedenken gibt. Aber dann muss die Diskussionsphase beendet werden und die Realisierungsphase beginnen.

    Ein entscheidender Punkt für die zukünftige Entwicklung von RE wird folgende Frage sein:

    Gibt es genügend Menschen, die kompetent sind oder sich die Kompetenz aneignen und sich dann bei RE zuverlässig und regelmäßig engagieren, ohne dass sie dafür eine Festanstellung beanspruchen mit monatlichen Gehaltseingängen von über 2000 Euro, weil ihnen die Sache des Bürgerjournalismus als notwendige Ergänzung für die Öffentlichkeit bewusst ist?

    Je nachdem, wie diese Frage von der Realität beantwortet wird, sollten die Macher bei RE vorgehen, vor allem hinsichtlich zukünftiger Kommerzialisierung und Generierung notwendiger Einnahmen zur Bereitstellung der technischen und personellen Basis für RE.

  4. Peter Schink

    am 10. Februar 2007 um 14:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Diskussion, was Bürgerjournalismus ist und wie eine Plattform dafür funktionieren kann, bleibt bestimmt spannend.

    Diesen Beitrag hier finde ich sehr erfrischend; auch wenn ich ja bereits zum Ausdruck gebracht habe, dass die letzten Monate der Readers Edition große Differenzen über den richtigen Weg aufgezeigt haben.

    Aber, ich stimme vielen Aspekten dieses Beitrags zu: Intelligente Menschen die keine Journalisten sind, können viel für die öffentliche Information und Meinungsbildung beitragen. Vielen geht es dabei nur zweitrangig um Geld. Vielmehr geht es ihnen um die Sache.

    Aber ich erkenne auch ewinen gewissen Dissens: 1. Wie man ein Mindestmaß an Qualität definiert und anschließend garantiert, darüber lässt sich streiten. 2. Ich halte Partizipation (von Moderatoren und Lesern) an der Plattform nach wie vor für vorrangig - weil ich es als elementares Element von Bürgerjournalismus begreife. 3. Ich glaube, der Bürgerjournalismus befindet sich im deutschsprachigen Raum in einem Entwicklungsstadium, dass kommerzielle Tragfähigkeit noch nicht zulässt.

    Und zuletzt, etwas weniger ernsthaft: Dieser Essay ist alleine schon lesenwert, weil er viele Links an den richtigen Stellen enthält ;)

  5. Frederic Schneider

    am 10. Februar 2007 um 14:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    Grüß Gott,

    es freut mich sehr, dass Sie, Herr Maier, endlich den Weg gegangen sind, öffentlich zu schreiben, was Sie denken und was Sie planen. Bürgerjournalismus ist und bleibt ein spannendes Thema. Die RE hat meinen Vorstellungen in den letzten Wochen allerdings nicht genügt.

    Ich möchte noch zwei Anmerkungen machen:
    - Wir Moderatoren sind stets motiviert gewesen, für die RE zu arbeiten. Allerdings müssen dazu auch gewisse Voraussetzungen gegeben sein.
    - Die Readers Edition hatte im Januar hohe Besucherzahlen größtenteils deswegen, weil sie Thema in der Blogosphäre war und viele Seiten auf sie verlinkt haben. Inzwischen reagierte sogar die Frankfurter Rundschau (sowohl Online als auch Print).

    Obwohl Sie kritische Beiträge zu unserem Rauswurf verlinkt haben, wären mir einige Worte von Ihnen zusätzlich lieb gewesen. Aber vielleicht erwarte ich zu viel.

    Herr Maier, ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt und würde mich freuen, wenn Sie und Herr Martin öfters solche Artikel schreiben.

    Frederic Schneider
    Ehemaliger Moderator der Readers Edition

  6. Edgar Feuerstein

    am 10. Februar 2007 um 15:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zitat: “Wir werden in den kommenden Monaten einige professionelle Journalisten einstellen und zugleich die Community der Autoren gezielt weiter ausbauen.”

    Geht es hier nicht um Bürgerjournalismus? Habe ich da mal wieder etwas falsch verstanden? Wenn Sie jetzt professionelle Journalisten einstellen möchten, dann ist die Readers Edition in Zukunft nur ein gewöhnliches, weiteres Nachrichtenmedium von Vielen. Ist somit das Projekt Readers Edition gescheitert?

    Gruß Edgar Feuerstein

  7. BrainBomb

    am 10. Februar 2007 um 15:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Vielleicht bin ich blind. Aber ich finde keine Counter-Statistik, die mir Anhaltspunkte für die Zugriffszahlen liefert außer der Aussage von Herrn Maier, dass die Zugriffszahlen nicht zuletzt wegen Umweltthemen im Januar gestiegen sind.

    Wer für ein Medium schreibt, will vielleicht auch wissen, ob sein Artikel von 10, 15 Lesern oder gar von Zehntausenden gelesen wird. Klar. Am Anfang hält man mit sowas zurück. Aber jetzt, wo die Zahlen beachtlich werden, kann man doch damit herausrücken.

    Ich bin übrigens grundsätzlich der Meinung, dass Bürgerjournalismus nicht funktionieren kann, wenn Ziel der Unternehmung ein Börsengang ist. “Weisheit der Massen” ist ja ganz toll, aber es gibt ja auch noch das Aal-Prinzip “Andere arbeiten lassen” und so weise sind die Massen tatsächlich, dass sie so etwas schnell merken.

    Es ist natürlich auch klar, dass hochwertige Inhalte eine teure Infrastruktur benötigen. Und den Betreibern sei auch ein angemessener Gewinn zur Bestreitung ihrer hoffentlich bescheidenen Lebenshaltungskosten gegönnt.

    Das einzige, was da meiner Meinung nach helfen würde, wäre die totale Transparenz bezüglich aller Finanzierungsangelegenheiten. Eventuell verbunden mit der Aussicht für die Content-Lieferanten, später mal an Überschüssen beteiligt zu werden, mindest kurz bevor die Initiatoren zu Millionären werden.

  8. Frank Hamm

    am 10. Februar 2007 um 20:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Reinhard:
    “ist Dir aber dann auch klar, dass es unterschiedliche Meinungen geben wird und wie meistens auch Beleidigte/Entäuschte, deren Ansichten nicht umgesetzt werden?”

    Ja, das ist mir mehr als klar. Das gibt es in jedem Projekt immer wieder. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig die Erwartungen und gewollten Maßnahmen vom “Führungszirkel” bzw. den “Meinungsmachern” zu kommunizieren. Damit die Meinungen klar sind und es nicht zu Missverständnissen kommt.

  9. Hugo E. Martin

    am 11. Februar 2007 um 11:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Transparenz Finanzierung
    Die Finanzierung erfolgte bis 31.12. 2007 über die Netzeitung (und im Herbst 06 – vor meiner Zeit – gab es eine kleine Coop -Aktion mit Opel).

    Für die Zeit ab 1.01.2007 gilt:
    Auf der Readers Edition gibt es und gab es bisher keine Geldzuflüsse von Werbetreibenden und Sponsoren – ein solches Engagement ist aber zukünftig erwünscht.

    Zur Zeit erfolgt die Finanzierung ausschließlich durch die BF Blogform Social Media. Und auch hier gilt: die Beteiligung von Sponsoren, Stiftungen und andere an Citizen Journalismus / Bürgerjournalismus Interessierten und Unterstützer ist sehr erwünscht.

    Die Einsetzung eines Redaktions-Beirats und eines Community-Beirats für die Readers Edition stand schon einem Vision-Papier, dass noch mit der Unterstützung der ‘Alt-Moderatoren’ im Dezember 2006 entstanden ist. Mit der Einrichtung der Beiräte werden wir noch etwas warten, bis die Hausaufgaben erledigt sind und Beiräte nicht befürchten müssen, dass ihre Mitarbeit sie zuallererst einmal zur Zielscheibe von persönlichen, verletzenden Angriffen macht.

    Wenn die Readers Edition einmal in die “Gefahr” gerät Überschüsse zu produzieren, wird die BF Blogform Social Media, die Einsetzung von Organen unterstützen, die über die Mittelverwendung und Verteilung an Leser, Autoren und Mitstreiter entscheidet - auch das steht in dem oben bereits erwähnten Vision-Paper.

    P.S.
    Wenn die ‘Aufräumarbeiten’ erledigt sind und sich die neue Mannschaft warm gelaufen hat, werden solche Arbeitspapiere auch online stehen, um sie Readers Edition Lesern und Leser-Autoren in Wikis (und/oder anderen Social Media Formen) diskutieren, gemeinsam zu verbessern und weiterzuentwickeln.

    Disclaimer:
    Ich bin Partner der BF Blogform Social Media GmbH - der Trägerin der Readers Edition – und wollen auch in Zukunft diese und andere Citizen Journalismus Projekt in Deutschland und darüber hinaus unterstützen.

  10. Alexander Trust

    am 11. Februar 2007 um 13:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Alexander Trust,

    auf Readers Edition schätzen wir Kommentare und Diskussionsbeiträge. Wenn sich aber jemand ohne jeden Kommentar, nur über einen Snippet aus seinem Blog einen Link abholen will, dann macht es auch bei uns Schnipp und der Link ist weg. Siehe auch unter den Teilnahmebedingungen:

    „3. Künstlich generierte Seitenaufrufe, die missbräuchliche Löschung von Inhalten oder die sonstige missbräuchliche Verwendung des Systems sind unzulässig und führen zum Ausschluss.“

    Redaktion Readers Edition

  11. Florian Surek

    am 12. Februar 2007 um 13:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    ich freue mich sehr, dass Sie und Herr Martin endlich den Schritt zu mehr Transparenz gewagt haben und den RE-Interessierten Einblicke in den zukünftigen Weg des Portals aufzeigen. Ein solches Projekt kann nur bestehen, wenn den Rezipienten offen kommuniziert wird, wie und wo die einzelnen Abläufe stattfinden, wo man hin möchte. Leider sehe ich hier immer noch ein großes Problem, gerade von Seite der Redaktion: Die klare Unterscheidung und Trennung der Ressorts ist mittlerweile selbst für mich, der ich bis vor kurzem noch aktiv als Moderator tätig war, nicht mehr eindeutig zu erkennen. Auch über die Einführung der Shortnews konnte ich als Leser nichts in Erfahrung bringen; welchen “Mehrwert” bringen diese einem Bürgerjournalismus-Projekt, welches eigentlich Einblicke in Themen abseits der “großen” Medien geben sollte?

    Ich sehe die RE nach wie vor vom Grundgedanken ausgehend als ein unheimlich wichtiges Projekt für die deutsche Presselandschaft. Jedoch ist bei einem solchen Projekt der partizipative Aspekt der wichtigste, Autoren und Rezipienten dürfen nicht von oben herab behandelt werden wie im Eintrag über mir. (Auch Trackbacks können wichtig sein für ein Projekt wie die RE, Sie haben ja aus diesem Artikel heraus auch mehrere gesetzt!)

    Gerade die von mir hier dargelegte und in meinen Augen ideale Form wurde ja in dem von Ihnen verlinkten Guardian-Artikel so sehr gelobt - es wäre schön, wenn die RE sich zwar weiterentwickelt, aber sich dabei wieder mehr auf ihre bisher starke Linie besinnt als den in den letzten Wochen nicht mehr ersichtlichen Zick-Zack-Kurs weiter zu verfolgen.

    [Disclaimer: Ich war bis vor kurzem selbst als Moderator für die Readers Edition tätig und bin (wie man wohl gemerkt hat) immer noch an dem Fortbestand des Projekts interessiert und werde die weitere Entwicklung auch stets im Auge behalten.]

  12. Thomas Gigold

    am 12. Februar 2007 um 17:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Thomas Gigold,

    auf Readers Edition schätzen wir Kommentare und Diskussionsbeiträge. Wenn sich aber jemand ohne jeden Kommentar, nur über einen Snippet aus seinem Blog einen Link abholen will, dann macht es auch bei uns Schnipp und der Link ist weg. Siehe auch unter den Teilnahmebedingungen:

    „3. Künstlich generierte Seitenaufrufe, die missbräuchliche Löschung von Inhalten oder die sonstige missbräuchliche Verwendung des Systems sind unzulässig und führen zum Ausschluss.“

    Redaktion Readers Edition

  13. Learning by fallling on the Fresse - Telagon Sichelputzer

    am 12. Februar 2007 um 19:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Das in der Überschrift provokativ eingespielte Prinzip funktioniert anscheinend tadellos bei der Readers Edition. Herzlichen Glückwunsch zum Arroganz-Award! Wer es besser weiß als die Blogosphäre, der fällt halt richtig dick auf die Nase, wenn man einen Kommentar, der als manueller Trackback funktioniert und damit bei unsereins Gang und Gäbe ist, nachträglich per administrativem Recht ausbessern will und dabei gleichzeitig nur von purer Arroganz strotzt, indem man den Autor besser belehren will? Nein, liebe Readers Edition Moderations-Gruppe, so geht das nicht. [via ix] Verwandte Artikel Community Journalism: J-LearningI’m on 180 and cooking!SkyKat Burn OutIllness OverloadSaturday Night Life […]

  14. Readers Edition » Erster Entwurf einer Readers Edition Vision

    am 12. Februar 2007 um 21:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Noch mit den Alt-Moderatoren wurde im November/Dezember 2006 ein Readers Edition Visions-Papier entwickelt, diskutiert und verabschiedet, das eine Zielprojektion für Readers Edition beschreibt. Wie im Beitrag von Michael Maier‚ Risiken und Nebenwirkungen’ beschrieben, werden diese Grundlinien immer wieder an Veränderungen und Entwicklung angepasst werden müssen. […]

  15. Michael Maier

    am 12. Februar 2007 um 21:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Surek,
    die Kurznachrichten (den Begriff Shortnews verwenden wir nicht mehr, weil wir da die Kritik durchaus annehmen) haben folgenden Zweck: Oft gibt es interessante Kurzmeldungen, die man auf einem klassischen Blog mit zwei Absaetzen und einem Link abhandeln wuerde. Ich finde es ist sehr wichtig, dass die Schreiber der RE auch mal schnell etwas Kurzes schreiben koennen muessen, wie etwa die Geschichte mit Sicherheitsleucken bei Skype. Ein Medium lebt von einem gewissen Rhythmus (kurz-lang), das gilt fuer RE auch. Daher dieses “Format”.
    Michael Maier

  16. Jan

    am 12. Februar 2007 um 22:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Liebe Readers Edition-Redaktion, Sie haben bereits zwei Trackbacks/Pingbacks gelöscht und meinen ohne meine Zustimmung soweit verfälscht, dass er nun wie ein Kommentar aussieht. Ich habe diesen Kommentartext nie geschrieben und verlange seine sofortige Löschung. Was irgendwo unter meinem Namen veröffentlicht wird, entscheide ich allein. Das ist eine bodenlose Frechheit.

    Das Verhalten der Redaktion hier zeigt mir jedenfalls, dass das Projekt keinerlei Aufmerksamkeit oder gar Links verdient hat. Man ist offenbar nicht daran interessiert, verlinkt zu werden. Mit dieser Einstellung bleiben Sie dort, wo Sie heute sind: in der Bedeutungslosigkeit. Ihre Entscheidung. Kann ja auch gemütlich sein. Wenn einen niemand liest, gibt es wenigstens keine unliebsamen Kommentare oder gar noch diesen schlimmen Trackbacks oder diese bösen Pingbacks von Weblogs. Wirklich ekelerregend, dass sich jemand erdreistet, auf einen zu verlinken - geradezu unanständig, dafür zurückverlinkt zu werden.

    Sobald sich die Readers Edition als Teil des Internets versteht, schaue ich mal wieder rein. Bis dahin wünsche ich noch viel Spaß hier im internen Kreis.

  17. Limited

    am 12. Februar 2007 um 22:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Meine Herren (und Damen) von der RE Redaktion,

    die Maßnahme die Moderatoren per UKAS “herauszukomplimentieren” war ja schon grenzwertig und hat Sympathien gekostet.

    Was jetzt hier aber an Verstößen gegen inoffizielle Regeln der Blogerszene geschieht, ist ein weiterer PR-GAU für ein Projekt, dass das Label “Bürgerjournalismus” wie einen heiligen Gral vor sich herträgt.

    Herr Martin, Herr Maier, lieber Herr Fütterer und Liebe Frau Pidun - bitte verschlimmern Sie die Lage nicht weiter - ansonsten verspielt die RE m.E. auch noch den letzten Rest an Kredit in der Blog Community.

    Also - ich bin ja keine PR/Vertriebs/Web 2.0 Profi - aber einfach mal zurücktreten, tief durchatmen, Verlinkungen, auch wenn mit kritischem Hintergrund zulassen und sich ins “Netz” fallen lassen - jede (derartige) Kontrolle ist zweck- und sinnlos.

  18. Alexander Trust

    am 12. Februar 2007 um 23:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Liebe anonymste Redaktion Readers Edition - scheinbar haben sie das VIRALE Prinzip des Internet nicht nachempfinden können. Ich weise Sie hiermit an, alle meine Beiträge bei der Readers Edition mit sofortiger Wirkung zu löschen.

    Wenn Sie gestatten, dürfen Sie auch Ihr Pamphlet dort oben verschwinden lassen, das sie anstelle meines Tracksbacks dort haben erscheinen lassen, da ich ansonsten ungemütlich werde. Ihre Unterstellung in allen Ehren. Ob man nun positiv oder negativ in Weblogs berichtet sei dahingestellt. Es gibt Seiten, die unterdrücken Trackbacks und Pingbacks, es sei ihnen gestattet. Damit schneiden Sie sich selbst von der Außenwelt ab. Aber Sie können nicht ernsthaft glauben, dass ein SchlämmerBlog, ein Betty-TV, TVBlogger, Wirres.net, oder sonstige jemals mit derartigen Unterstellungen aufwarten, wenn man sie in den Artikeln verlinkt.

    Da Sie damals derart auf die Definition von Redigieren hinweisen wollten, möchte ich sie auf die Bedeutung der Begriffe Trackbacks und Pinbacks hinweisen, und was ihnen für eine Funktion zukommt. Wie Sie neuerdings PR-like zwischen den Begrifflichkeiten von Quantität und Qualität changieren lässt tief in Ihre opportunistische Wesenhaftigkeit blicken.

    Lesen Sie sich den Artikel durch, der am Rattenschwanz meines Trackbacks dranhing und löschen Sie Ihre alberne Behauptung. Einen Screenshot habe ich selbstverfreilich gesichert, damit Sie sich am Ende nicht aus der Schlinge ziehen können, die sich immer weiter zu zieht. Meinetwegen unterdrücken Sie Trackbacks aber behaupten Sie nicht, irgendwelche Leute würden sich damit Links erschleichen. Das was Sie “Snippet” nennen hat im Übrigen insgesamt “2052″ Zeichen ohne Leerstellen. Komisches “Snippet” - ganz offensichtlich ist Ihnen die Wortbedeutung nicht geläufig.

    Ich empfehle mich als fortan nur noch kritischer Beobachter dieses doppelt gestrickten Projekts, das in der Firmenbezeichnung den Titel “Social” zu Unrecht trägt. That’s my very personal opinion.

  19. Chris

    am 12. Februar 2007 um 23:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Was für ein Kindergarten. Und da fragt noch jemand, warum diese Form von Bürgerjournalismus nicht funktioniert? Ganz einfach, bei so einer Führung kann es nicht funktionieren…

    Solchen Leuten ist nur mit einer Maßnahme beizukommen: Sie werden ignoriert, jegliche Links zum Projekt auf dem eigenen Blog werden gelöscht. Letzteres ist gerade geschehen, nach dem Abtippen dieser Zeilen ist dann auch die Readers Edition aus meinen Favoriten verschwunden.

    Wer meint, er sei auf die Blogs nicht angewiesen, bitteschön, soll er ohne diese auskommen. :)

  20. Ursula Pidun

    am 12. Februar 2007 um 23:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Jan Tißler,

    Selbstverständlich geht das nicht, eine Panne (und zwar eine derbe), ich bitte vielmals um Entschuldigung! Dahingehend werde ich Sie gleich auch noch einmal persönlich anschreiben.

    Ihre Links sind selbstverständlich willkommen bei Readers Edition.

    Es würde mich freuen, wenn Sie meine Entschuldigung annehmen, ich werde dafür Sorge tragen, dass sich solche “Klamotten” nicht wiederholen.

    Freundlichen Gruß
    Ursula Pidun
    Redaktion Readers Edition

  21. Alexander Trust

    am 12. Februar 2007 um 23:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Chris: Indeed, ich glaube, wir haben nächste Woche einen neuen Verlierer in den deutschen Blogcharts. Die Readers Edition. Von Lesern für… ach ja, für wen eigentlich?! Mh, mir fällt da so ein anonymes Konglomerat ein, dass irgendwo zwischen PR und etwas Unaussprechlichem verortet werden kann.

  22. Thomas Gigold

    am 12. Februar 2007 um 23:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Liebe RE.
    Nett, dass Ihr einen Trackback, der von einem (meinem) Weblog automatisch an Euch geschickt wird einfach editiert, meinen Namen drüber setzt und mir Linkfischerei vorwerft.
    Scheint, Ihr kennt Eurere Technik (denn das Blog da drüben, von dem der Ping kam, basiert auf der gleichen Technik wie die RE!).

    Ich fische nicht nach Links. Dazu blogge ich zu lange, dafür bin ich mir zu schade. Und ehrlich: Dafür gibt es lohnenswertere Ziele als Euch. Ich habe mich mit einem Blog-Artikel auf diesen Eintrag bezogen.
    Was ich dafür bekomme ist ein Tritt in den Allerwertesten, und offenbar bin ich nicht der Einzige. Schade eigentlich, ihr schafft es, Euere Unterstützer-Basis immer mehr zu vergräzen.

  23. Michael Maier

    am 12. Februar 2007 um 23:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kann mich - aus der Ferne - der Entschuldigung von Frau Pidun nur anschließen. War eine wirklich erhebliche Fehlleistung eines Moderators.
    Wir bemühen uns, den ursprünglichen Verlauf wieder herzustellen (mit Links selbstverständlich). Wäre schön, wenn Ihr uns dabei unterstützt. Wir werfen niemandem Link-Fishing vor und ersuchen die Kritiker, jetzt nicht das Kind mit dem Bad auszuschütten: Wir haben uns Asche aufs Haupt gestreut und geloben Besserung. Wir werden dafür Sorge tragen, dass dergleichen nicht mehr vorkommt.
    Michael Maier

  24. thomas gigold, Eintrag: Hallo, Readers Edition?

    am 12. Februar 2007 um 23:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Schreiben. Pingen. Auf die Fresse bekommen. […]

  25. Frederic Schneider » Dramatisches bei der Readers Edition

    am 13. Februar 2007 um 00:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Jetzt verscherzte es die RE wieder einmal mit der Blogosphäre: Nachdem einige Blogger einen Artikel von Michael Maier verlinkt haben, gab es automatisch Trackback-Pings auf der RE. Ganz normal, Trackbacks gehören nunmal zur Blogosphäre dazu wie das Brandenburger Tor zu Berlin. Ein unbekannter Moderator (Unterschrift: “Redaktion Readers Edition”) wollte die - zugegeben - kritischen Beiträge ungerne im Artikel verlinkt sehen und kramte juritisch korrekt die Regeln heraus. Paragraph 3 sagt unmissverständlich, dass “künstlich generierte Seitenaufrufe (…) unzulässig” sind und “zum Ausschluss” führen. Die entsprechenden Trackback-Kommentare wurden der Einfachkeit halber durch einen Hinweis ersetzt. Toll. […]

  26. Entgleisung, Desaster, Readers Edition - Telagon Sichelputzer

    am 13. Februar 2007 um 00:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Ich habe mich ursprünglich dazu entschlossen, die Kommentare, die nach meinem eigenen Trackback zur jüngsten Entgleisung der Readers Edition erschienen sind, in diesem Beitrag hier festzuhalten. Ich habe mich jedoch dagegen entschlossen, da ich unter anderem zwar die Aufklärung und Dokumentation dieses Ereignisses verfolge, jedoch hinsichtlich der urheberrechtlichen Grundlage des Verfassers, also des Kommentatoren, ebenfalls handeln muss und seine/ihre Rechte an dem geschriebenen Wort ebenfalls gebürtig anerkennen zu habe. […]

  27. Stefan Niggemeier » Natural Born Marktführer

    am 13. Februar 2007 um 01:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Super-Konzept. Wir wissen zwar noch nicht, was wir tun wollen und wie und mit wem, aber wir haben schon mal beschlossen, Erster zu werden, in was auch immer. […]

  28. Readers Edition - der Abgrund at Timo Heuers Weblog

    am 13. Februar 2007 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Nachdem bei der Readers Edition gestern ein kleiner bis mittelgroßer Skandal festgestellt wurde, steigt Alexander Trust nun aus und fordert alle Autoren auf, dasselbe zu tun. Scheinbar war auch beim ihm etwas geändert worden: Lesen Sie sich den Artikel durch, der am Rattenschwanz meines Trackbacks dranhing und löschen Sie Ihre alberne Behauptung. Einen Screenshot habe ich selbstverfreilich gesichert, damit Sie sich am Ende nicht aus der Schlinge ziehen können, die sich immer weiter zu zieht. Meinetwegen unterdrücken Sie Trackbacks aber behaupten Sie nicht, irgendwelche Leute würden sich damit Links erschleichen. Das was Sie “Snippet” nennen hat im Übrigen insgesamt “2052″ Zeichen ohne Leerstellen. Komisches “Snippet” - ganz offensichtlich ist Ihnen die Wortbedeutung nicht geläufig. […]

  29. Ursula Pidun

    am 13. Februar 2007 um 19:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wir haben den gestrigen Vorfall genau analysiert. Dabei sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass der Moderator, der für den Eingriff in den Kommentar verantwortlich ist, bis auf weiteres nicht mehr als Moderator für die RE zum Einsatz kommen wird.

    Wir bedauern den Vorfall sehr und hoffen, dass diese Massnahme mithelfen wird, das Vertrauen in der Community wieder herzustellen.

    Zugleich bitten wir auch um Verständnis: Wir alle machen Fehler. Jeder, der sich für RE einsetzt, tut dies vor allem aus Idealismus und Begeisterung. Die harte Konsequenz, die wir jetzt ziehen, ist gerade für den engagierten Kollegen sehr schmerzhaft. Es wäre fair, wenn dies auch bei der weiteren Diskussion berücksichtigt würde.

    Ursula Pidun
    Redaktion Readers Edition

  30. » Von Risiken und Nebenwirkungen, Blogpiloten.de - Weblog Update Weekly

    am 14. Februar 2007 um 09:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    […]   07   Blackbox WWW         18:11 | Feb 12′07 Von Risiken und Nebenwirkungen   Readers Edition-Chef Michael Maier hat sich in einem ausführlichen Eintrag zu seinen Plänen und zur Zukunft der Bürgerjournalismus-Plattform geäußert. Zuletzt hatte das Projekt durch die Entlassung seiner ehrenamtlichen Moderatoren für Aufregung gesorgt. Thomas Gigold | Web 2.0 |   1 Kommentar zu “Von Risiken und Nebenwirkungen”   00:46 | Feb 13′ 2007| thomas gigold, Eintrag: Hallo, Readers Edition? schreibt: Februar 13th, 2007 at 00:46 […]

  31. Basic Thinking Blog » Readers Edition Dorfklatsch

    am 14. Februar 2007 um 13:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] was geschah? 1. Thomas Gigold feuert einen Trackback zu einem RE-Artikel ab 2. RE feuert den Trackback wegen Spamgeruch wieder raus 3. Thomas regt sich uff, Wirres macht den Polier 4. Zwischendurch philosophiert man über Big Business Citizen Media 5. RE analysiert mit dem Spektographen nachträglich das Trackback und stellt ein verabscheungswürdges Fehlverhalten des Moderators fest, der daraufhin bis auf Weiteres vom Dienst suspendiert wird (und demnächst vor einer Untersuchungskommission des NYPD aussagen muss?) […]

  32. links for 2007-02-11 at synapsenschnappsen

    am 14. Februar 2007 um 20:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Readers Edition » Von Risiken und Nebenwirkungen Michael Maier über die Zukunft der Readers Edition (tags: Onlinejournalismus Web2.0) […]

  33. Notizblog » Der gesichtslose Bürger Journalist

    am 14. Februar 2007 um 23:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Readers Edition will als Bürgerjournalistenplattform ganz ganz groß rauskommen. Bürgerjournalismus ist der einzige Weg gegen diese gesichtslosen Medienkonzerne. […]

  34. Readers Edition » Auszeichnung für Readers Edition

    am 2. März 2007 um 10:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Das noch junge Projekt Readers Edition sieht sich durch die Auszeichnung in seiner Intention, den Bürgerjournalismus in Deutschland weiterzuentwickeln, bestätigt. Die Idee ist jetzt, so könnte man sagen, im richtigen Leben angekommen. Readers Edition und auch andere Webseiten stehen dafür als Beweis. Ohne die AutorInnen der Readers Edition jedoch wäre das nicht denkbar. Herzlichen Dank an alle, die das möglich gemacht haben! Die Auszeichnung soll alle beflügeln, die für Themen brennen und darüber berichten. Sie ist Ansporn und Herausforderung zugleich. […]

Einen Kommentar schreiben

Kommentare für diesen Artikel als RSS-Feed abonnieren.

Hinweis: Alle Kommentare werden moderiert und müssen freigeschaltet werden.

Erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Als Kommentator akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen der Readers Edition.