Readers Edition http://www.buergerinfo09.de



Blog

Erster Entwurf einer Readers Edition Vision

Montag, den 12. Februar 2007 um 21:18 Uhr von Hugo E. Martin

(Stand: Dezember 2006)

Noch mit den Alt-Moderatoren wurde im November/Dezember 2006 ein Readers Edition Visions-Papier entwickelt, diskutiert und verabschiedet, das eine Zielprojektion für Readers Edition beschreibt. Wie im Beitrag von Michael Maier‚ Risiken und Nebenwirkungen’ beschrieben, werden diese Grundlinien immer wieder an Veränderungen und Entwicklung angepasst werden müssen.

Nach einem Update im Rahmen des für Anfang März geplanten Moderatorentreffen, werden wir den Entwurf den Lesern und Leser-Autoren in einem Wiki zur Diskussion und Weiterentwicklung zur Verfügung stellen.

Zielsetzung

Die Readers Edition (RE) wird in Phase II (und folgenden) zur führenden Plattform für Ideen, Ressourcen, Publishing und die beteiligten Menschen, Unternehmen und Organisationen (Community) rund um das Thema Citizen Journalismus (CJ) und Social Media.

RE bietet die führende Citizen-News-Plattform und ist offen für alle Nachrichten, die dem allgemeinen Interesse einer möglichst großen Leserschaft dienen. Sie ist hohen Qualitätsansprüchen verpflichtet und versteht sich als publizistische Plattform, auf deren Informationen sich der Leser verlassen kann.

Zugleich versteht sich RE als Komplementär zum traditionellen verlagsgebundenen Journalismus. RE berichtet über Themen, die in den Mainstream-Medien nicht vorkommen - sei es bewusst oder aus mangelnder Verankerung des traditionellen Journalismus bei den Interessen der Leser. RE hat eine gesellschaftliche Verpflichtung, Transparenz und Kontrolle dort sicherzustellen, wo andere Medien nicht oder nicht im ausreichenden Maße tätig werden.

Um die publizistische Unabhängigkeit von Interessen sicherzustellen, verfolgt RE ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept. Zugleich bildet RE den publizistischen Rahmen, innerhalb dessen einzelne Autoren rechtlich abgesichert agieren können.

Die Readers Edition übernimmt - partizipativ und im Dialog mit allen Beteiligten - die Ideen und Marktführerschaft in den Bereich Citizen Journalismus und Social Media.

Die (erweiterte) Readers Edition ist/wird die führende Community-Plattform für Citizen Journalismus in Deutschland. Sie ist der ‚Partner of Choice’ für alle am Citizen Journalismus Interessierten und Beteiligten und das bevorzugte Environment, in dem Citizen Journalismus wächst und gedeiht. Die “Readers Edition” ist die ‚Best Breed of Citizen Journalismus’ Online-Publikation im deutschsprachigem Raum und darüber hinaus.

Um die Entwicklung zu beschleunigen und die Qualität und den Nutzen der Readers Edition zu steigen, soll neben den freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Autoren eine kompakte und professionelle ‘Betreibergesellschaft’ mit einigen festen Mitarbeitern die kontinuierliche Entwicklung sichern und die Ressourcen bereitstellen, die anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Das Profil der Gesellschaft lässt sich am ehesten mit einer “Betreibergesellschaft” für die Community ‚Citizen Journalismus’ / ‚Readers Edition’ beschreiben.

Die Gesellschaft (Social Media) und ihre Organe sorgen dafür,

- dass die Leistungen für die Community und Besucher professionell, in hoher Qualität und wirtschaftlich sinnvoll erbracht werden.

- das Community Angebot innovativ und Nutzen spendend mit den Anforderungen des Marktes wächst und

- bietet den Community-Mitgliedern und Aktivisten gleichzeitig ein hohes Maß von Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und Selbstverwirklichung.

Das Unternehmen unterstützt die Entwicklung der Selbstverwaltungsorgane der Community … ”

Soweit ein Ausschnitt aus dem Visions-Papier.

Da es in Deutschland schwer ist für ein solches Projekt 9 plus Mio. Euro - wie zum Start von OhmyNews in Japan - aufzubringen, soll das Projekt Schritt für Schritt aufgebaut werden und es ist die Aufgaben der Trägergesellschaft, die dafür benötigten Summen zu erwirtschaften bzw. einzusammeln.

Wenn sich die Readers Edition eines Tages selbst trägt oder die “Gefahr” besteht, dass Überschüsse erwirtschaftet werden, wird die Trägergesellschaft ‚Social Media’ rechtzeitig dafür sorgen, dass die Selbstverwaltungsorgane bestehen, die über die Mittelverwendung und -Verteilung entscheiden.

Bis dahin sollen/werden ein Redaktions-Beirat und ein Community-Beirat und der Dialog mit Lesern, Leser-Autoren und Leser-Autoren-Moderatoren die Entwicklung der Readers Edition begleiten.

  • diesen Artikel drucken
  • E-Mail This Post/Page
3.3
  • derzeit 3.27 Sterne
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
 
 

Schlagwörter

Share it!

6 Reaktionen zu “Erster Entwurf einer Readers Edition Vision”

Kommentare für diesen Artikel als RSS-Feed abonnieren.

  1. Limited

    am 12. Februar 2007 um 23:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ob solcher “schönen” Ansprüche melde ich mich doch noch einmal: “Die Readers Edition übernimmt - partizipativ und im Dialog mit allen Beteiligten - die Ideen und Marktführerschaft in den Bereich Citizen Journalismus und Social Media”

    Wie - partizipativ mit allen Beteiligten- ;-) irgend etwas in den letzten zwei Wochen muss vollkommen an mir vorbeigegangen sein.

    Übernehmt ihr mal ruhig die “Marktführerschaft” - lol.

  2. Zukunftsvision

    am 13. Februar 2007 um 02:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zunächst will ich ein Dankeschön dafür loswerden, dass die RE-Leser über den Prozessverlauf unterrichtet bleiben!

    Zwei kurze Anregungen zu der obigen Vision:
    1.
    Damit nicht in ist/soll-Träumen gedacht werden muss (Visionen werden oft zunächst als Traum dargestellt) erleichtert ein kleiner Kunstgriff die Diskussion über Sinn und Machbarkeit: Stellt der Vision einen Zeithorizont zur Verfügung. Dies macht auch die Wirkungen des Tuns im Prozessesverlauf leichter nachvollziehbar.
    z.B. “In fünf Jahren behauptet sich die RE als führende Citizen-News-Plattform…”.
    Ich kann Euch versichern, dass so Träume keine Schäume bleiben werden.

    2.
    Versucht die Vision von der Mission auseinander zu halten.
    (Die Gesellschaft und ihre Organe sorgen dafür…. oder Formulierungen wie “versteht sich als” gehören eher in die Mission, also den Auftrag den eine Org.Einheit ausführt.)

    Ich werde den Prozess bestimmt mitverfolgen und bin gespannt, was ich im März von Euch lesen darf!

  3. Hugo E. Martin

    am 13. Februar 2007 um 07:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wie schon gesagt, es ist/war ein erster Entwurf beauftragt vom damaligen Moderatorenkreis, der zur Diskussion und Weiterentwicklung im Dialog mit den Lesern und Leser-Autoren bestimmt war.

    Ich hoffe, dass wir im März mit den aktuellen Mitstreitern eine Fortschreibung zur ‘Papier’ bringen können, die dann im Netz von Readers Edition Lesern und Interessierten diskutiert und weiterentwickelt werden soll.

    Der Hinweis zur Trennung von Vision und Mission ist angekommen. Mit dem Originalzitat im Beitrag sollten drei Dinge zum Ausdruck gebracht werden: es gibt eine anspruchsvolle Vision für Citizen Journalismus an der es sich lohnt mitzuarbeiten, die Readers Edition ist keine Firma und Social Media ist der Träger und Förderer der ‘Publikation’ und es gibt weitere spannende Ideen, Chancen und Möglichkeiten im Umfeld.

    Was den Zeithorizont der Vision angeht, da denken wir eher an zwei als an fünf Jahre.

    @Limited
    Ja, partizipativ und im Dialog mit allen Beteiligten. Das ist Michael Maier’s und meine feste Absicht und ich werde die Hoffnung nicht so schnell aufgegeben, dass wir Sie und alle denen die Readers Edition wichtig ist, wichtig war durch unsere Arbeit für die Readers Edition überzeugen können.

    Ich weiß, das ist ein hartes Stück Arbeit, das braucht Zeit und neues Vertrauen, aber ich bin sicher wir schaffen das!

  4. Zukunftsvision

    am 13. Februar 2007 um 11:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    zunächst eine Entschuldigung - ich habe in meinem obigen Beitrag “Zukunftsvision” doch tatsächlich vergessen meinen Namen anzugeben und statt dessen das Feld für einen Titel genutzt…

    Endlich wird mal dem Partizipationsgedanken eine Chance gegeben!

    jetzt hier mit Gruss
    Jo Mayr

  5. Germanium

    am 13. Februar 2007 um 15:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sprecht ihr auch deutsch? Oder verpflichtet der Titel “Readers Edition” dazu, Anglizismen anzuhäufen?

    Update
    Publishing
    Community
    Citizen Journalismus
    Social Media
    Citizen-News
    Mainstream
    Partner of Choice
    Environment
    Best Breed of Citizen Journalismus
    Visions

    Alles klar? Warum schreibt ihr nicht gleich komplett englisch? Wäre doch einfacher zu verstehen ohne die deutschen Einsprengsel.

  6. Matthias

    am 16. Februar 2007 um 09:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Germanium, bleib cool! Ist doch alles voll easy, ey! Nee, an den paar Anglizismen kann ich mich nicht stören, sieh’s doch einfach als Bullshit Bingo ;-).

    Was mich viel eher juckt: Wenn man sich die eklatanten Fehlleistungen der letzten Wochen anschaut, glaubt doch niemand ernsthaft daran, dass das derzeitige Management (schon wieder ein Anglizismus!) die Visionen (noch so ein Fremdwort!) auch umsetzen kann.

    Andererseits hat auch die Skandalnudel StudiVZ einige Millionen eingebracht. Also was weiss ich schon.

Einen Kommentar schreiben

Kommentare für diesen Artikel als RSS-Feed abonnieren.

Hinweis: Alle Kommentare werden moderiert und müssen freigeschaltet werden.

Erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Als Kommentator akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen der Readers Edition.