(Stand: Dezember 2006)
Noch mit den Alt-Moderatoren wurde im November/Dezember 2006 ein Readers Edition Visions-Papier entwickelt, diskutiert und verabschiedet, das eine Zielprojektion für Readers Edition beschreibt. Wie im Beitrag von Michael Maier‚ Risiken und Nebenwirkungen’ beschrieben, werden diese Grundlinien immer wieder an Veränderungen und Entwicklung angepasst werden müssen.
Nach einem Update im Rahmen des für Anfang März geplanten Moderatorentreffen, werden wir den Entwurf den Lesern und Leser-Autoren in einem Wiki zur Diskussion und Weiterentwicklung zur Verfügung stellen.
Zielsetzung
Die Readers Edition (RE) wird in Phase II (und folgenden) zur führenden Plattform für Ideen, Ressourcen, Publishing und die beteiligten Menschen, Unternehmen und Organisationen (Community) rund um das Thema Citizen Journalismus (CJ) und Social Media.
RE bietet die führende Citizen-News-Plattform und ist offen für alle Nachrichten, die dem allgemeinen Interesse einer möglichst großen Leserschaft dienen. Sie ist hohen Qualitätsansprüchen verpflichtet und versteht sich als publizistische Plattform, auf deren Informationen sich der Leser verlassen kann.
Zugleich versteht sich RE als Komplementär zum traditionellen verlagsgebundenen Journalismus. RE berichtet über Themen, die in den Mainstream-Medien nicht vorkommen – sei es bewusst oder aus mangelnder Verankerung des traditionellen Journalismus bei den Interessen der Leser. RE hat eine gesellschaftliche Verpflichtung, Transparenz und Kontrolle dort sicherzustellen, wo andere Medien nicht oder nicht im ausreichenden Maße tätig werden.
Um die publizistische Unabhängigkeit von Interessen sicherzustellen, verfolgt RE ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept. Zugleich bildet RE den publizistischen Rahmen, innerhalb dessen einzelne Autoren rechtlich abgesichert agieren können.
Die Readers Edition übernimmt – partizipativ und im Dialog mit allen Beteiligten – die Ideen und Marktführerschaft in den Bereich Citizen Journalismus und Social Media.
Die (erweiterte) Readers Edition ist/wird die führende Community-Plattform für Citizen Journalismus in Deutschland. Sie ist der ‚Partner of Choice’ für alle am Citizen Journalismus Interessierten und Beteiligten und das bevorzugte Environment, in dem Citizen Journalismus wächst und gedeiht. Die “Readers Edition” ist die ‚Best Breed of Citizen Journalismus’ Online-Publikation im deutschsprachigem Raum und darüber hinaus.
Um die Entwicklung zu beschleunigen und die Qualität und den Nutzen der Readers Edition zu steigen, soll neben den freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Autoren eine kompakte und professionelle ‘Betreibergesellschaft’ mit einigen festen Mitarbeitern die kontinuierliche Entwicklung sichern und die Ressourcen bereitstellen, die anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Das Profil der Gesellschaft lässt sich am ehesten mit einer “Betreibergesellschaft” für die Community ‚Citizen Journalismus’ / ‚Readers Edition’ beschreiben.
Die Gesellschaft (Social Media) und ihre Organe sorgen dafür,
- dass die Leistungen für die Community und Besucher professionell, in hoher Qualität und wirtschaftlich sinnvoll erbracht werden.
- das Community Angebot innovativ und Nutzen spendend mit den Anforderungen des Marktes wächst und
- bietet den Community-Mitgliedern und Aktivisten gleichzeitig ein hohes Maß von Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und Selbstverwirklichung.
Das Unternehmen unterstützt die Entwicklung der Selbstverwaltungsorgane der Community … ”
Soweit ein Ausschnitt aus dem Visions-Papier.
Da es in Deutschland schwer ist für ein solches Projekt 9 plus Mio. Euro – wie zum Start von OhmyNews in Japan – aufzubringen, soll das Projekt Schritt für Schritt aufgebaut werden und es ist die Aufgaben der Trägergesellschaft, die dafür benötigten Summen zu erwirtschaften bzw. einzusammeln.
Wenn sich die Readers Edition eines Tages selbst trägt oder die “Gefahr” besteht, dass Überschüsse erwirtschaftet werden, wird die Trägergesellschaft ‚Social Media’ rechtzeitig dafür sorgen, dass die Selbstverwaltungsorgane bestehen, die über die Mittelverwendung und -Verteilung entscheiden.
Bis dahin sollen/werden ein Redaktions-Beirat und ein Community-Beirat und der Dialog mit Lesern, Leser-Autoren und Leser-Autoren-Moderatoren die Entwicklung der Readers Edition begleiten.
Ob solcher “schönen” Ansprüche melde ich mich doch noch einmal: “Die Readers Edition übernimmt – partizipativ und im Dialog mit allen Beteiligten – die Ideen und Marktführerschaft in den Bereich Citizen Journalismus und Social Media”
Wie – partizipativ mit allen Beteiligten-
irgend etwas in den letzten zwei Wochen muss vollkommen an mir vorbeigegangen sein.
Übernehmt ihr mal ruhig die “Marktführerschaft” – lol.