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Web & Technik + Short News

stern shortnews bald ohne “Stern”

Donnerstag, den 15. Februar 2007 um 14:17 Uhr von Johannes Mayr

In der Vergangenheit hat Readers Edition einige Webseiten vorgestellt, die an Konzepten “user generated content” und “Bürgerjournalismus” ausgerichtet sind. ”stern shortnews” wird ab März zu “Shortnews”, die bisherige Kooperation der GoNamic GmbH mit dem deutschen Nachrichtenmagazin “Stern” läuft somit aus.

Bezüglich der Teilnehmerzahl der Leserinnen und Leser ist die Plattform wohl die grösste und war vermutlich die erste Nachrichtencommunity ihrer Art in Deutschland. Die dort “schreibende Zunft” kann innerhalb eines Bonuspunktesystems für die eingereichten Kurz-Beiträge Prämien erhalten.

Kerstin Kratochwill, Managerin der Newsplattform “Shortnews Germany” stellt im folgenden Interview den Internetauftritt von “stern shortnews” (Abk.: “ssn”) vor:

jm: Wann und von wem wurde ”ssn” gegründet - wie entwickelte sich die Plattform seit ihren Anfängen über die Zeit bis heute?

ssn: ShortNews wurde von der Gonamic GmbH 1999 entwickelt. Die Kooperation mit dem Stern begann 2001.

Ab dem 01. März 2007 geht ShortNews wieder eigene Wege, dann läuft die Kooperation mit dem Stern aus. Der Schritt soll in erster Linie dazu führen, dass ShortNews sich zukünftig stärker als eigenständiges und unabhängiges Newsportal entwickeln kann. Im Grunde ist dies ein “Back to the roots”. Als ShortNews 1999 anfing, war die Idee des “user generated content” noch neu. Inzwischen brüstet sich jede Seite mit diesem Schlagwort. Uns geht es nun darum, die Usernachrichten zu fördern, wie wir das von Anfang an gemacht haben.

Momentan gibt es 354.037 registrierte User. Viele lesen dabei natürlich nur mit, wir wollen jedoch, dass mehrere User sich an der Newseinlieferung und der Diskussion darüber beteiligen. Wie sich die Plattform konkret seit 1999 entwickelt hat, kann ich schwer beurteilen, da ich erst seit einem Jahr als Product Managerin dabei bin. Die größten Änderungen gab es mit der Stern-Kooperation und dem dazugehörigen Re-Design. Auch jetzt wird es wieder ein paar kleine Design-Änderungen geben und natürlich ein neues Logo, das unseren unabhängigen Neustart symbolisieren soll.

Seit dem Boykott mancher User hat sich in unseren Augen auch so manches verändert und manches ist natürlich auch durchaus gleich geblieben. Wir versuchen seit der Entlassung der externen Mitarbeiter, die wir im Übrigen mit bezahlten Kräften vor Ort ersetzt haben, eine unabhängige und neutrale Plattform für unsere User zu entwickeln. Das heißt, das neue und alte Team soll in Zukunft mehr im Hintergrund stehen und nur moderieren bzw. die News checken. Das heißt konkret: das Augenmerk liegt in Zukunft auf den News, der Freizone, in der die User Kurzgeschichten, Essays etc. einstellen können und den Diskussionen über diese und die News.

Die Newseinlieferungen sind seit Ende des Boykotts auch wieder angestiegen. Wir wollen auch weiterhin Anreize schaffen, dass User sich hier journalistisch betätigen können.

jm: Können Sie ”ssn” als eine Plattform mit “user generated content” (wo Inhalte von Nutzern geschaffen werden) einordnen? Wenn ja - wie stellt sich dieses Konzept bei “ssn” dar?

ssn: Ja, ssn ist im Prinzip schon seit seinem Anfang ein “web2.0″. Das Schlagwort „User generated Content“ ist momentan etwas überstrapaziert, aber ich denke schon, dass man ssn hier einordnen kann. User liefern mit eigenen Worten News ein, die sie spannend und unterhaltsam finden. Über diese News wird diskutiert und darüber entwickelte sich eine Community.

jm: Wie wird die Idee, Nachrichten in Kurzform zu schreiben, von den “Newsschreibern” genutzt? Ist es für sie mehr ein Diskussions-Forum, in dem die Themen aus den Nachrichten aufgegriffen werden, ist es eine Informationsquelle für Interessierte an schnellem Zugriff auf kompakt dargestellte Nachrichten, oder ist es in erster Linie eine Community, wo “user für user” schreiben?

ssn: Alle drei Aspekte finden sich in ssn wieder. Natürlich hat jeder User andere Prioritäten: Viele nutzen das Angebot von ssn, um “eigene” News zu schreiben, aber auch andere Texte können verfasst werden (siehe unsere Freizone, wo Gedichte, Essays etc. eingeliefert werden).

Andere informieren sich kurz und knapp auf der Seite, wobei Sie die Gelegenheit haben, stets den Link zur Quelle anzuklicken, damit sie sich vertieft informieren können.

Und drittens hat sich im Laufe der Zeit eine starke Community herausgebildet, die über alles und jeden diskutiert.

jm: Können sich die Mitglieder von ”ssn” bei der inhaltlichen Gestaltung der Webseite aktiv einbringen?

ssn: Wir haben ein Support-Forum, in dem gerne Vorschläge und Ideen eingebracht werden können. Wir haben in letzter Zeit auch einige davon umgesetzt, aber natürlich können wir nicht jeden Wunsch erfüllen. Dennoch freuen wir uns über jeden User, der aktiv bei der Seite mitmacht und sich konstruktiv einbringt.

jm: Sieht sich ”ssn” als Betreiber einer Webseite, der mit der Nachrichtenplattform die Idee eines “Bürgerjournalismus” unterstützt?

ssn: In gewissem Sinne schon, wobei unsere Webreporter ja nicht selbst journalistisch tätig sind, indem Sie Dinge recherchieren, sondern, indem Sie bereits vorhandene News umformulieren und knapp und spannend für andere aufbereiten. Dennoch hat jeder Webreporter die Möglichkeit, unter seiner News einen persönlichen Kommentar zu hinterlassen, was ein persönliches politisches oder gesellschaftliches Engagement ermöglicht und was wiederum dazu führt, dass andere Leser sich über ein Thema austauschen können. In diesem Sinne ist ssn schon “bürgerjournalistisch”.

jm: Herzlichen Dank für das Interview!

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37 Reaktionen zu “stern shortnews bald ohne “Stern””

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  1. philosolver

    am 15. Februar 2007 um 15:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schade… Diese Seite wird von ssn leider nicht als Quelle zugelassen, sonst hätte ich es gern dort eingestellt ;o)

  2. Lindwurm

    am 16. Februar 2007 um 10:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wirklich zu schade !

    Das ist ja wirklich ein Hammerschlag für den STERN, den er wirklich nur sehr schwer verkraften kann. Er gilt doch in Medienkreisen als die “BILD-Zeitung der Intellektuellen”, der durch die ebenbürtige Kooperation mit Shot News doch erheblich seinen eigenen guten Ruf ausbauen konnte. Der SSN-Ticker lief / läuft doch da mit der Überschrift “Unsere Leser berichten”.

    Für den wird die nun entstehende Lücke nur sehr schwer wieder zu füllen sein.

  3. Heinz-Peter Tjaden

    am 16. Februar 2007 um 18:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Auf den stern können die shortnews gut verzichten, auf den Creator leider nicht. Heute habe ich ihm ein Nachricht anvertraut, die er ablehnte. Begründung: zu viele Fehler. Deswegen schaute ich mir seine Korrekturvorschläge an. Die friesische Kleinstadt Jever sollte ich in Jeder umtaufen, der Enkeltrick sollte ohne Trick auskommen und die Währung Euro war ihm sowas von neu…

  4. Klaus Helfrich

    am 17. Februar 2007 um 12:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    Back to the roots - zurück zu den Wurzeln?

    Jedem, der seit längerem bei ShortNews mitgewirkt hat, ist bekannt, dass eine der Wurzeln die Beteiligung von Mitgliedern an redaktionellen und verwaltungstechnischen Aufgaben war. So gab es bis zur Entlassung der “externen Mitarbeiter” , die alle aus dem Kreis der ShortNewsmitglieder kamen, eine - wenn auch unvollkommene - Selbstverwaltung, die sehr abrupt - via fristloser Kündigung - beendet wurde.

    ShortNews hat durch die Auflösung der Selbstverwaltung seine einzigartige Stellung im vielfältigen Kreis der Onlineangebote verloren, ob die fest angestellten Mitarbeiter, denen fast allen jeder echte Bezug zu den Usern fehlt, jemals die Aufgaben der Geschassten bewältigen kann, das wird die Zukunft zeigen. kh

  5. Cenor

    am 18. Februar 2007 um 02:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mischungen aus dem Kommerzmodell-Bannerwüste und einer Community, die sich letzlich über die Aktivität der Miglieder finanziert gibt es ja wie Sand am Meer.

    Einzigartig hingegen ist es die Community völlig zu entmachten und die Admin-Aufgaben Mitarbeitern des Werbebanner-Verkäufers zu übertragen.

    Im Netz ist nichts endgültig. Seit dem Einschnitt ist der Ton rauher geworden im selben Umfang, wie die news profaner werden.
    Jeder, der sich die Mühe gibt ein solchen Konzept zu kopieren, ist imo in der Lage SN in der Versenkung verschwinden zu lassen.

    Eine Pseudo-Community bewegt sich ausserhalb der Gesetzmässigkeiten des Netzes. Und egal welche zahlen SN auch gern propagiert, es gibt nicht mehr als 600 aktive User auf SN.

    Wer googelt noch mit Fireball?

    Durch den wegfall der Seriösität, die der Stern im Logo vermittelte, wird die Werbung für dubiose Rattenfänger vom SEO-Spammer bis zum Usnet-DL-Portal noch stärker ins Auge des Betrachters fallen.

    Und die bezahlen schliesslich die Handy-Karten und Kaffetassen, mit denen die Dauernewser sich ihr Taschengeld aufbessern.

    Ich nutze SN solange bis sich was besseres bietet, und da es dabei um Geld geht wird sich sicher früher oder später ein Anbieter finden, der sensibler mit der Community umgeht.
    Und die Programmierung, die dahinter steht ist ja relativ simpel und auch von PHP-Anfängern gut zu lösen.

    Daher prognostiziere ich daß wir alle woanders diskutieren werden noch bevor die Jahreszahlen zweistellig werden. Selbst in der Innovationswüste Deutschland, wird einer das Geld riechen.

  6. Ex-Snler

    am 18. Februar 2007 um 17:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Fakt ist, dass die externen “Mitarbeiter” ihre Position eklatant missbraucht haben. Erst durch ihre Entlassung wurde ein Teil der Missstände aufgedeckt. Beispielsweise hatten diese “Mitarbeiter” Dutzende Fake-Accounts, mit denen sie gezielt eingelieferte News abgeschossen haben, mit denen sie gezielt von ihnen “unerwünschte” User diffamiert haben. Das ganze erinnert an den berühmten Roman “Die Welle”.
    Nach der Entlassung diese “Mitarbeiter” kann man auf SSn wenigstens wieder frei atmen. Danke SSN.

  7. Klaus Helfrich

    am 18. Februar 2007 um 23:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zu dieser Behauptung kann ich leider nichts sagen, ich war nie Mitglied des Teams. Ich nehme an, dass Sie, sehr verehrter “EX-SNLER”, über detaillierte Einblicke in das Innenleben von ShortNews haben, so dass sicher Ihre - vorsorglich anonym geposteten - Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen.
    Wenn ich aber richtig informiert bin, so sind die meisten der ehemaligen Teammitglieder noch immer Mitglieder von SSN, bestimmt ist da dem neuen Management etwas entgangen, Sie sollten sofort Ihre Dienste anbieten, damit die Betrüger entlarvt und entfernt werden.

  8. Ex-Snler

    am 19. Februar 2007 um 02:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Davon können Sie ausgehen, dass ich da einen gewissen Einblick habe. Aber sagen Sie mal, hat man nicht sogar Sie mal kurz gesperrt, freilich unter dem neuen Regime?
    Übrigens müssen keine Betrüger entlarvt werden, denn wie Sie wissen, gab es ja eine Frist, bis zu der die Betrüger ihre Fakenicks bekanntgeben mussten, und das haben dann wohl auch die meisten Betrüger gemacht, um sich ihren “sauberen” Nick zu sichern und die schmutzigen Nicks, mit denen sie Dreckwäsche gewaschen haben, einfach sperren lassen.

  9. Cenor

    am 19. Februar 2007 um 02:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lol - na wen haben wir da wohl. Ist da jemand vom alten Team gesperrt worden und riecht nun Morgenlust?

    Dann hoffe ich mal die ist nicht salzig, denn auf den ersten Blick ist es natürlich schön den Schlüssel zur Kombüse und freien Zugang zu den Rumvorräten gefunden zu haben, nachdem man den Steuermann über Bord geworfen hat.

    Nur an der Nase des Kapitäns solltet ihr sehen, daß wohl ein feuchtes Grab der wahrscheinlichste Ausgang der Party ist. Die Vorausschauenden haben sich längts ein Beiboot gesichert.

    Aber geniesst das ruhig. Prost.

  10. Ex-Snler

    am 19. Februar 2007 um 10:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das wichtigste ist, dass das ehemalige Regime gestürzt, die Diktatur beendet wurde. Eine Genugtuung, auch als Außenstehender, dass diese Freunderlwirtschaft ihr Ende gefunden hat. Was für einen schlechten Charakter diese Leute haben, sieht man ja allein daran, dass sie lieber versucht haben, ein Unternehmen zugrunde zu richten, als eine firmenpolitische Entscheidung einfach zur Kenntnis zu nehmen.

  11. Readers Edition » Immer Ärger mit dem ssn-Creator

    am 19. Februar 2007 um 12:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Im Netz gibt es Shortnews bereits seit 1999 und mit dem “Stern” verbandelt sind sie seit 2001. Die baldige Trennung vom Magazin begründet Managerin Kerstin Kratochwill in einem Interview in Readers Edition so: “Uns geht es nun darum, die Usernachrichten zu fördern, wie wir das von Anfang an gemacht haben.” Die so hochgehaltene Kundenpflege gleicht im Moment jedoch eher einem Desaster. Denn der “Creator” kann einen User in den Wahnsinn treiben, wenn der nicht aufpasst. […]

  12. Klaus Helfrich

    am 19. Februar 2007 um 17:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Eine Diskussion über Internas von ShortNews hier zu führen. halte ich für nicht angebracht.

    Ob nun die ehemaligen Verwalter aus dem Kreis der Nutzer eine Diktatur ausgeübt hatten oder auch nicht, dass spielt ja für die grundsätzlich positiv zu bewertende Einrichtung einer Selbstverwaltung keine Rolle, allerdings fehlte den Selbstverwaltern leider die demokratische Legitimation und sie wurden von den Besitzern der Seite entlohnt, so mussten sie stets nach dem Motto handeln: Wes Brot ich fress, des Lied ich sing! Ich habe das häufig bemängelt, ich bin halt ein Nörgler und habe sowohl die ehemaligen wie auch die jetzigen Verwalter häufig scharf angegriffen.
    Zu meiner Person ist zu sagen, ich wurde und bin auf den Seiten von ShortNews gesperrt, der Vorwurf gegen mich war, ich hätte mehrere Accounts geführt. Hier ist nicht der richtige Ort mich zu rechtfertigen, sehr wahrscheinlich bin ich ein Betrüger und zutiefst unehrlich, möglicherweise ist noch nicht mal mein Name echt.

  13. Ex-Snler

    am 19. Februar 2007 um 19:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich bin auf diesen netten Artikel gestoßen, weil ich zufällig mal wieder in dem netten Forum auf SSn geschmökert habe. Und ich zumindest stelle mit Genugtuung fest, dass die Partie um zornworm, dany4you und Konsorten entdgültig abgesägt wurde.
    Die sogenannte Selbstverwaltung hat nie funktioniert. Ab der “Ära zornworm” artete alles aus, und daher wundert es mich nur, warum es so lange bis zur Beendigung dieser Farce gedauert hat.

  14. MidB

    am 22. Februar 2007 um 18:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schaun wir mal was die Zukunf bringt.
    Dieser Wahn der zeitweise bei SSN dafür sorgte, dass ganze Familien wegen gleicher IPs als Fakes ausgeschlossen wurden, ist schon blöd gelaufen.
    Leider sind im Reinigungswahn auch einige langjährige und für die Gemeinschaft nicht unwichtige Newser wie Klaus Helfrich hinweggefegt worden.
    mfg
    MidB

  15. Ex-Snler

    am 22. Februar 2007 um 20:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    wenn typen wie dany4you am ruder sind, dann gute nacht. mich wundert ja nur, dass die inhaber der plattform diesem regime nicht schon früher die tür gewiesen hat

  16. Lindwurm

    am 23. Februar 2007 um 14:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    Aber ansonsten sind alle mit diesem Witz von Interview zufrieden ?

    Da die Ironie nicht jedermanns Sache ist, will ich noch einmal ein paar Anmerkungen im Klartext anfügen.

    Was ist das eigentlich für ein Manager oder Chefredakteur, der die eigenen Mediadaten nicht aus dem FF kennt ? Wer bei Shot News tatsächlich Werbung schalten will, bekommt die doch umgehend zusammen mit der Preisliste. Will Madame hier im Interview nicht offen und ehrlich lügen oder hat sie wirklich keine Ahnung ?

    Außerdem scheint es ja ein ganz großes Geheimnis zu sein, wer denn diese “Partnerschaft” nun eigentlich beendet hat. Das ist schon sehr ungewöhnlich, denn normalerweise bedankt sich sogar für die bis dahin geleistete gegenseitige Unterstützung. Auch der STERN hält sich da sehr bedeckt.

    Über die Qualität des alten Teams möchte ich mich mal besser nicht äußern, aber so besonders toll ist das neue Team nun auch nicht. Der Tonfall da bewegt zwar mittlerweile wieder auf einem halbwegs normalen Umgangsniveau und man verzichtet auf die prolligen Kommentare, aber eine gewisse Arroganz, qualitative Defizite und ein Mangel an Kompetenz sind immer noch deutlich spürbar.

    Es fällt mir sehr schwer, an einen ehrlichen Neuanfang zu glauben. Die jetzigen Sprüche und Appelle kommen mir alle irgendwie bereits bekannt vor.

    Aber immerhin hat man ja die Community psychologisch schon im Vorfeld auf diese Änderung vorbereitet. Der “innere Kreis” von ehemaligen Team-Mitgliedern brachte schon einige Tage vor dieser Ankündigung die Erinnerungs-Links zum guten alten “Short News” pur, wovon sich die User mit reichlich Vitamin B so ganz “spontan” natürlich sofort begeistert zeigten. Für wie blöd hält das Management die “normalen” User bei Shot News eigentlich ?

    So sieht also der neue offene und ehrliche Neustart aus !!

  17. Ex-Snler

    am 23. Februar 2007 um 14:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Da sich ja die ganzen Kindergärtner, Arbeitslosen, was auch immer, die im alten Team waren, nun verdächtig zurückhalten in den letzten Tagen, darf man wohl davon ausgehen, dass sie Zeichen bekommen haben, wieder ihre alten Pfründe zurückerobern zu dürfen. Dann dürfen sie wieder wie alte Schnapsbrüder in Logfiles kramen und Geheimpläne schmieden, wie man noch ein paar User von der Plattform ekeln könnte.
    Ernst nehmen kann man das Interview sowieso nicht. Wenn es sich eine Firma gefallen lässt, dass ehemalige Mitarbeiter die Existenz des Unternehemns bedrohen, dann ist der Zug abgefahren. Man hätte alle Accounts löschen müssen und die Betreffenden klagen.

  18. Klaus Helfrich

    am 23. Februar 2007 um 15:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zitat
    “Außerdem scheint es ja ein ganz großes Geheimnis zu sein, wer denn diese “Partnerschaft” nun eigentlich beendet hat.”
    Zitat Ende

    Ich denke, der Vertrag zwischen den beiden Parteien war zeitlich begrenzt und wurde einfach nicht erneuert, da von keiner Seite ein Interesse bestand, die Zusammenarbeit fortzuführen. Die Kooperation war ja auch nicht besonders fruchtbar, ich hatte mir zum Beginn mehr davon versprochen, aber weder der Stern noch die GoNamic GmbH haben in der Vergangenheit irgendwelche Anstalten gemacht, die über belanglose gegenseitige Werbung hinausgingen - schade, eine verpasste Chance.

    O.T.
    Ich würde es schätzen, wenn hier erstens mit den - zumindest auf SSN bekannten - Nicks diskutiert würde und man zweitens Angriffe gegen Personen, die sich gar nicht an der hiesigen Diskussion beteiligen, unterlassen würde - danke.

  19. Ex-Snler

    am 23. Februar 2007 um 19:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich werde meinen Namen nicht nennen, aus verschiedensten Gründen. Ich denke, dass der Vertrag nicht erneuert wurde, weil die ehemaligen Channelcops das sowieso nur begrenzt vorhandene Ansehen von Sn demontiert haben.

  20. Lindwurm

    am 25. Februar 2007 um 17:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Klaus Helfrich … genau so geht das eben nicht

    Mit einem “Ich glaube”, “Ich denke” oder “Ich meine” ist niemandem geholfen, die wirklich verantwortlichen Leute beim STERN und GONAMIC haben gefälligst verbindliche Stellungnahmen abzugeben. Auch das Geschwafel von untergeordneten Lakaien und bezahlten Handlangern reicht mir da nicht aus.

    Was ist denn von dieser Äußerung des Herrn Hesekiel25 am 13.02.2007 um 9:43 Uhr zu halten:

    http://shortnews.stern.de/feedback.cfm?fanz=1&fbid=2949410

    ” Der Stern bekommt Daten. Sonst Niemand. ”

    Ist der zu so einer Aussage berechtigt und wie bindend ist denn das ? Hält sich der STERN auch daran oder darf der “seine” Daten an x-beliebige Leute weitergeben ? Warum interessiert sich der STERN überhaupt noch für diese Daten und warum hat man für die Auswertung die nicht ganz billigen “Google Analytics” verwendet, deren Einsatz in Deutschland rechtlich grundsätzlich nicht ganz sauber ist ? Und wann haben denn die User ihre Zustimmung dazu gegeben oder sind korrekt über AGB-Veränderungen informiert worden ? Wo ist denn von beiden Partnern eine offizielle Stellungnahme zu den fragwürdigen Aktivitäten des alten Teams ? Die illegale und kriminell anmutende Kinderarbeit und gezielte Kinderausbeutung wertet die deutsche Öffentlichkeit nicht unbedingt als Peanuts.

    Und was soll dieser Zusatz eigentlich über die SSN-Nicks oder über die Angriffe gegenüber an der Diskussion “nicht teilnehmenden Personen” ?

    Das neue Shot News übt ja nach eigener Selbstbeweihräuchung keine Zensur mehr aus, sondern “erschießt” die kritischen Stimmen gleich sofort. Wer in externen Threads kritische Dinge oder Internas mit seinem SSN-Nick äußert, riskiert doch nur seine Sperrung bis zum Jüngsten Gericht. Aufgrund eigener Erfahrungen mit dem Saftladen sind für die meisten auch die Inhalte der Äußerungen wichtiger als die Person, die sie gerade macht.

    Ebenso sehe ich überhaupt nicht ein, warum man den besagten Personkreis nicht “angreifen” bzw. besser gesagt kritisieren darf oder sollte. Wo sind wir denn, dass man sich wegen klein-krimineller Handlager einen Maulkorb anlegen muss, weil diese auf Tauchstation gehen und sich jeder öffentlichen Diskussion nur verweigern. So billig kommen die nicht weg !

    Die haben sich nach außen hin ganz offiziell als Manager und Redakteure verkauft und sind somit sogar “Personen des öffentlichen Interesses”, d.h. die können auch mit ihrem richtigen Namen aus ihrem Personalausweis angesprochen werden. Das erleichtert auch den Ermittlungsbehörden die Arbeit.

  21. MUTZum Widerstand

    am 1. März 2007 um 13:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    ACHTUNG! Der Stern versucht durch billigste Mittel eine WEB2.0 Community kaputt zu machen!!!

    Seit heute gehen ShortNews und der Stern getrennte Wege. Doch, wo bis gestern ShortNews zu finden war, gibt es keine Weiche sondern nur einen Hinweis: “in Kürze startet Stern.de eine eigene News Community.”

    Hier wird versucht eine funktionierende Community zu kopieren und zu schädigen.
    Der Stern zeigt sein wahres Gesicht!

  22. Cenor

    am 1. März 2007 um 13:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    Gonamic kann echt froh sein, daß der Stern zu dämlich war die Gunst der Stunde zu nutzen. Wäre ich der Stern hätte heute morgen ein funkelnagelneues Newsboard auf die Benutzer gewartet.

  23. Lindwurm

    am 1. März 2007 um 14:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das ist jetzt echt lustig !

    Nachdem Frau Chefredakteurin “TheKid” schon angedeutet hatte, dass der STERN ein Klotz am Bein von Shot News war, entrüsten sich nun auch noch die kleinen Shot-News-Gläubigen über diesen Verrat an dieser wunderbaren Community und stellen den STERN als alleinigen Buhmann bloss.

    Wie soll man denn sonst die folgenden Aussagen werten :

    “ShortNews kann sich zukünftig stärker als eigenständiges und unabhängiges Newsportal entwickeln.”

    - und -

    “Durch die wieder gewonnene Unabhängigkeit bleiben uns und der Community auch bessere Möglichkeiten für inhaltliche und konzeptionelle Änderungen.”

    Aber wer hat nun die Daten der User verkauft und für Geld die gemeinsame Software entwickelt ? GoNamic hat doch bestimmt nur versehentlich vergessen, seine Community-Mitglieder darüber zu informieren. Das war ja wohl nicht ganz grundlos ein großes Staatsgeheimnis.

    Und wer sich jetzt als Beta-Tester bei “Stern-News” anmeldet, wird sich vielleicht ein wenig darüber wundern, dass sich die persönlichen Angaben durch irgendeinen Zauber-Trick sogar automatisch vervollständigen.

    Ist so viel Service nicht ganz toll ?

  24. Lindwurm

    am 1. März 2007 um 15:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @cenor … ich glaube nicht an die “Dämlichkeit” vom Stern

    Normalerweise gehört bei solchen Partner-Programmen bis zum Stichtag die Software den Beteiligten gemeinsam, nach der Trennung darf dann jeder die Programme nicht nur nutzen, sondern auch weiterentwickeln, wobei dann kein Austausch mehr stattfindet. Deshalb werden kurz vor dem Ende solcher Partnerschaften normalerweise gravierende Änderungen und Verbesserungen nicht mehr durchgeführt, um die Rechte daran dem “Partner” vorzuenthalten. Solche Anpassungen können also nur nach dem offiziellen Ende vollzogen werden. Und das dauert durchaus noch einige Wochen.

    Warum sollte denn der STERN bei den eklatanten Mißständen, die in den letzten beiden Jahren bei Shot News so offensichtlich wurden, jetzt noch Perlen vor die Säue werfen ? Der STERN hat sich eine eigene Programm-Entwicklung gespart und dürfte zumindest gelernt haben, wie man so eine News-Community nicht betreibt bzw. welche Fehler man da so machen kann. Hoffentlich vermeiden sie diese Fehler nun selber.

    Und jetzt fange ich auch mal zur Abwechslung mit dem Glauben, Denken und Meinen an :

    1. Halte ich den STERN und Gruner & Jahr nicht für so dämlich, dass sie bei den strategisch wichtigen Internet-Projekten nur eingleisig fahren und voll und ganz auf Shot News gesetzt haben. Die dürfen die Schwächen ihrer Pappenheimer schon deutlich früher erkannt haben.

    2. Außerdem halte ich den Herrn Finkenbeiner von Fat News auch nicht für so dämlich, dass er nach jahrelanger Entwicklungsarbeit sein Konkurrenzprodukt einfach einstellt und die Programme in die Tonne kloppt. Die waren von der Funktionalität und Zuverlässigkeit ohnehin besser als das Zeug von GoNamic. Die wird er doch wohl eher verkauft haben. Aber wer aus der deutschen Medienlandschaft interessiert sich schon für so etwas ?

    3. Deshalb würde es mich auch nicht besonders wundern, wenn das neue “Stern-News” durchaus auch gewisse Ähnlichkeiten mit “Fat News” aufweist.

    4. Ebenso dürfte der Prämienshop durchaus lukrativer als bei Shot News sein, Gruner & Jahr wird für so einen Werbeträger bestimmt ein paar hundert Euro mehr im Monat herausspucken können. Der Verlag hat auch genug eigene Produkte, die er als Prämie anbieten kann, so werden die dann wenigsten ihre Ladenhüter und das Altpapier günstig los.

    5. Ein besseres Prämienangebot dürfte so manchen rein altruistischen Spass-Newser zu einem Wechsel bewegen. Wenn dann auch noch ein halbwegs kompetentes Betreuungsteam mit normalen gesellschaftsfähigen Umgangsformen seine Arbeit da aufnimmt, wird die Zukunft von Shot News ganz bestimmt sehr rosig aussehen. Nur hoffentlich wirbt der STERN jetzt nicht das gesamte gefeuerte Team an. Dann sitzen sie spätestens in einem Jahr auch auf einem großen stinkenden Misthaufen.

  25. Klaus Helfrich

    am 1. März 2007 um 16:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Thomas Lindhorst aka Lindwurm,

    meinst Du nicht, dass Deine von Verbitterung und Hass triefenden Kommentare weit über das Ziel hinausschießen?

    Damit erweist Du weder Dir noch der Sache einen Dienst.

    Ich stehe ShortNews weiß Gott kritisch gegenüber und werde mich dort auch nicht unter neuem Nick anmelden - wo man mich hinauswirft, da krieche ich nicht wieder hinten rein - aber solche Aussagen wie Du Sie hier triffst, die entsprechen einfach nicht den Tatsachen und sind nur grobe und unflätige Schimpfereien.

    Freundlicher Gruß
    Klaus Helfrich

  26. Cenor

    am 1. März 2007 um 16:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Lindwurm

    ich glaube, daß Du, wie die meisten, den Aufwand solche eine Plattform zu basteln deutlich überschätzt. Da geht es nicht um Lizensrechtliche Fragen. Mit der Kohle des Stern, hätten die eine bessere Plattform in kürzester zeit aus dem Boden stampfen können.

    Die Postionen innerhalb von Google halten vieleicht noch 2-3 Wochen. Und die benachrichtigungsmails laufen noch 3-4 Tage.

    Wenn ich an deren Stelle gewesen wäre, häte ich den Vorteil der Domaininhaber zu sein genutzt. Wenn die in zwei-drei Wochennnachkleckern ist die Kuh vom Eis.

    Wie ich schon sagte - da hat Gonamic Glück gehabt.

  27. Möp

    am 1. März 2007 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Würde man bei SN nicht ständig deutlich und arg übertrieben ZENSIEREN, wäre diese Plattform um Welten attraktiver; sie ist deswegen so gut besucht, weil es in ihrer Art und Weise eben nur SN gibt.

  28. Klaus Helfrich

    am 1. März 2007 um 17:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich kann ja nur schreiben, was ich mir denke, denn ich habe weder von ShortNews noch vom Stern irgendwelche Insiderinformationen.

    Ich nehme mal an, dass der Stern das Von Shortnews besetzte Segment der Medienlandschaft für nicht so bedeutend hält, wie es sich hier vielleicht darstellt. Daher resultiert wohl auch das vergleichsweise geringe Interesse, dass der Stern an einer eigenen Entwicklung einer solchen Plattform bis jetzt an den Tag legt.

    Wenn man die Werbeeinblendungen bei ShortNews sieht, so sind es doch hauptsächlich die Bewerbung der hauseigenen Produkte Shortbooks oder Probenportal, die den besten und damit auch potentiell teuersten Werbeplatz einnehmen.

    ShortNews lebt auch davon, dass es in jüngster Vergangenheit dem sogenannt gemäßigten Nationalismus eine Heimat bietet - solange er sich “zivilisiert” aufführt. Rechtsradikalinskis, die schon ewig auf ShortNews unterwegs sind und mehrfach gesperrt wurden haben dazu gelernt, sich unter neuen Nicks angemeldet und sind jetzt eben ein wenig unterschwelliger in der Diskussion - nicht etwa in der Sache ;-( Naja und wenn es mal ganz doll juckt, was so richtig Gemeines quasi-anonym zu verbreiten, dann wird halt ein neuer Nick fabriziert, der dann nach ein - zwei Äußerungen erwartungsgemäß gesperrt wird - ein gewisser Herr Pawlow soll Experimente gemacht haben - das Spiel Löschadmin und NaziUser erinnert daran…

  29. Lindwurm

    am 1. März 2007 um 17:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Klaus Helfrich … Deine Beurteilung liegt total daneben

    Eine “Verbitterung” oder gar “Hass” könnten bei mir nur entstanden sein, wenn ich jemals ein gläubiges Mitglied dieser Community gewesen wäre, was aber nie der Fall war. Ich habe da immer meine eigenen Ziele gehabt und Zwecke verfolgt und mich auch nicht als “nützlicher Idiot” vor die Karre spannen lassen.

    Und was meinst Du denn mit der Aussage : “Damit erweist Du weder Dir noch der Sache einen Dienst” ??

    Welchen “Dienst” könnte ich mir denn überhaupt selber erweisen … eine “Rehabilitation” oder irgendeinen finanziellen Vorteil ? Und was ist denn diese ominöse “Sache” ? Dafür kämpfen doch ansonsten nur die IRA-Terroristen.

    Du hast Dich selber ganz brav und ungestraft wegmobben lassen wie etliche andere auch, weil denkende und zu Kritik fähige Menschen in einer Abzocker-Gemeinschaft den reibungslosen Geschäftsbetrieb nur stören. Mal abgesehen von unlauteren Geschäftspraktiken habe ich auch eine ganz gewaltige Allergie gegen das Mobbing. Das ist nicht zu Unrecht kriminell und die Täter sind ein völlig asoziales, psychopathisches Dreckspack, die man auch entsprechend behandeln sollte. Die machen ansonsten so weiter, bis ihnen jemand mal die Grenzen aufzeigt. Wenn ein Unternehmen dann auch noch so ein Verhalten sogar zum Führungsprinzip macht, gehören die einfach vom Markt weggefegt. Das nennt man dann übrigens “Bossing”.

    Meine bisherige Kritik hat sowohl dem STERN als auch GoNamic noch die Möglichkeit geboten, sich öffentlich von einigen Sachen zu distanzieren und einen gewissen Schadensausgleich zu leisten, was man aber nicht nötig hielt. Soll man die jetzt tatsächlich noch im alten Stil weitermachen lassen, als wenn überhaupt nichts passiert wäre ?

    Wer sich auf so einen “Krieg” einläßt, sollte besser nicht emotional handeln, sondern lieber eiskalt und berechnend sein. Das ist das Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungen, die ich in meinem Leben leider machen mußte. Und das Ducken und Weglaufen hilft auch niemandem weiter.

    Keine Angst, ich weiß ganz genau, was ich da tue und warum. Zu meinem wichtigsten Motiv habe ich mich übrigens öffentlich noch überhaupt nicht geäußert, diesen “Fangschuß” hebe ich mir noch für später auf. Du wirst Dich noch wundern, was für eine unseriöse Schweinerei da noch stattgefunden hat.

    Es ist alles nur noch eine Frage des richtigen Timings.

  30. Lindwurm

    am 1. März 2007 um 18:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @cenor … ich verstehe auch etwas davon

    Solche Partnerschaften laufen in etwa immer nach dem gleichen Muster ab, auch die IBM und Microsoft haben anfangs bei der Entwicklung von OS/2 und Windows etwas vergleichbares gemacht. Die streiten sich noch heute, wer welche Rechte an was hat.

    Bei völlig neuartigen Entwicklungen, wie es Short News ursprünglich auch mal war, sieht es mit dem finanziellen Aufwand ohnehin etwas anders als bei normalen Software-Projekten aus. Da findet man selten vollständige Pflichtenhefte und finanzielle Aufwandschätzungen, sondern arbeitet lieber mit dem sogenannten “Rapid Prototyping”. Da entstehen die wesentlichen Kosten nicht bei der reinen Programmierung, sondern erst in dieser permanenten Beta-Test-Phase. Grundlegende Strukturänderungen wie z.B. im Datenbankdesign können da recht teuer werden, außerdem braucht für die Prüfung der inhaltlichen Funktionaliät ein paar Leute mit Erfahrungen, die ihr Wissen auch formulieren können. Fehlentwicklungen sind meistens auch ziemlich rufschädigend. Das hat sich der STERN jetzt alles recht billig erspart.

    Von der Umwandlung einer großzügig verschenkten Freeware hin zu einer kostenpflichtigen Shareware dauert es normalerweise 3 bis 4 Jahre.

    Wie schon gesagt, gilt der Verlag Gruner & Jahr als sehr innovativ und der massive Einstieg von Bertelsmann nun dürfte daran nichts ändern. Bei der Datenbankmodellierung gilt das “Bertelsmann Modell” in Deutschland immer noch als richtungsweisend.

  31. reaperman

    am 2. März 2007 um 08:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ja, die Kooperation ist beendet und SN (nicht mehr SSN) kehrt zu den Wurzeln zurück? Weit gefehlt! Ein Farbwechsel ist natürlich ein wahnsinns Fortschritt, die Kritikfähigkeit wird weiterhin fehlanzeige sein. Naja, ich als “Alt-User” des Portals schaue mir die weitere Entwicklung erst mal an un d werde dann mein Urteil fällen …

  32. Moppel

    am 2. März 2007 um 09:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    Und schon wieder wurde zensiert, finde nämlich den kritisch-fragenden Thread von Kachido im Allgemeinen Forum nicht mehr wieder… Meinungen und Ansichten werden da nachweislich unterdrückt; Mitglieder mundtot gemacht - oder wie ist es zu erklären, dass Themen plötzlich verschwinden, Meinungen fremd-editiert werden? Vielleicht sollte READERS dieses Thema mal ansprechen und drüber schreiben; vielleicht ist das auch ein Mitgrund, warum der Stern keine Lust mehr auf Shortnews hatte. Spekulation? Ja kann sein. Schade, dass es keine Konkurrenz gibt. So toll ist Shortnews nun wirklich nicht mehr; waren vor 3 oder 5 Jahren die Startseite täglich mit komplett neuen News gefüllt, sieht man heute (und seit einigen Monaten) immer wieder dieselben News, so als würde kaum noch jemand News reinstellen. Ich bins leid; diese Zensuren sind so arg übertrieben, so dass man das Gefühl hat, dass da 14jährige gekränkte Kinder das Sagen haben… Wieder einer weniger mit Account bei Shortnews. Eigentlich ja nur einer von vielen…

  33. Ex-SNler

    am 6. März 2007 um 15:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ein Unternehmen ist immer nur so stark wir seine Mitarbeiter. Wenn man sich das Team ansieht, das vor der Wende bei SN am Zug war, dann kann man verstehen, dass der STERN nicht länger zusehen konnte.

  34. Readers Edition » “User Generated Content” im Wandel – Beobachtungen zu einem Konflikt

    am 23. November 2007 um 03:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] “User generated content”: Mitwirkung und Traffic im Internet Heute gehört Shortnews (übrigens unbestritten als Vorreiter) wie auch der Tausendreporter zu den Web 2.0-Communities, die sich mit “User generated content” und CSM (Content Management Systems) im Internet positionieren. Laut einem Interniew von der damaligen und heutigen Managerin von Shortnews mit der Readers Edition, sieht sich die Webseite (damals “Stern”Shortnews, heute Shortnews) in weitestem Sinne auch als “bürgerjournalistisch”. […]

  35. Olaf

    am 12. Februar 2008 um 16:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich kenne Shortnews seit den Zeiten, als es bei o.k. vorgestellt wurde… Schade um das Projekt.

  36. Mori

    am 6. November 2008 um 14:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nachdem ich eben auf Shortnews gesperrt wurde weil die einfach “mein Forum” zensiert haben ist eine weitere Koorperation mit der Website für mich undenkbar.
    Zumal die Zustände dort inzwischen total chaotisch sind seit sie ein “Partnersystem” eingeführt haben.
    Verbesserungen an dem System der Website sind auch eine Seltenheit.
    Kommunikation mit den News-Reportern ist mangelhaft.
    Kritik ist wie man oben sieht unerwünscht, Verbesserungsvorschläge werden höchstens belächelnd zur Kenntniss genommen.

  37. Presswurst

    am 1. Februar 2009 um 12:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Mori

    „Hallo Zusammen, leider muss ich Euch heute mitteilen, dass wir die Betreuung von „Stern Shortnews“ umorganisieren werden. Stern Shortnews wird ab sofort nur noch von internen Mitarbeitern betreut, die die Aufgaben der Admins, Channelmaster und Forenmoderatoren übernehmen werden.”

    Ich verstehe Dein Problem nicht. Sollte doch nun alles im Lot sein?

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