Alphablogger der deutschen Blogosphäre. Heute: Robert Basic, Messias wider Willen?
- Robert Basic, prominenter Blogger im Netz, Photo: Martin Oetting
Alphablogger (1) - Peter Turi fühlt den Protagonisten der deutschen Blogosphäre auf den Zahn. Heute: Robert Basic, der nimmermüde Energiebolzen, der nicht der Messias sein will – und es für viele Blogger dennoch ist.
Über 1.700 Blogger haben ihn zitiert und verlinkt, zwischen 4.000 und 8.000 Menschen besuchen täglich seine Seite www.basicthinking.de. Basic hat kroatische Wurzeln, spricht sich also eigentlich Baschitsch, ist 40 Jahre alt und hat zwei Kinder.
Obwohl Basic täglich zwischen zehn und fünfzehn Beiträge über das Internet und darüber, wie Basic die Welt sieht, verfasst, hat er noch einen Brotberuf: sein Geld verdient er hauptsächlich als IT-Berater – allerdings profitiert er zunehmend von seiner Popularität im Netz, die ihm immer wieder Aufträge beschert, für Firmen und Verbände Blogs aufzusetzen. Bei seinen Lesern ist Basic so beliebt, dass kürzlich einer vorschlug, Basic möge die Rolle als Leitfigur der deutschen Blogszene übernehmen – Basic lehnte ab.
Videolink - Robert Basic im Interview bei Martin Oetting (connectedmarketing.de):
http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/02/connectedmarket.html
Turi : Glückwunsch Robert, Du bist der Aufsteiger unter den deutschen Alpha-Bloggern. Du bist laut www.deutscheblogcharts.de drauf und dran, Johnny Haeusler vom Spreeblick als wichtigsten – also meistzitierten und meistverlinkten - deutschen Blog zu überholen. Warum hast Du trotzdem den Vorschlag eines Blog-Kollegen abgelehnt, Blog-Messias zu werden?
Basic: Erstens möchte ich nicht am Kreuz landen und zweitens bin ich niemand, der gerne vor der Meute steht. Und drittens braucht es keinen Messias, der anderen vorbetet, was Blog sind, wozu sie gut sind und warum Blogger die glücklicheren Menschen sind.
Turi : Warum sind sie es?
Basic: Ein Messias würde das möglicherweise den Menschen so verkaufen wollen. Genau das ist es ja. Jeder muss für sich selbst entscheiden und erfahren, ob und was das Bloggen für ihn bedeuten kann.
Turi : Probieren wir es mal mit einer provokanten Thesen: Bloggen macht süchtig, dick, aggressiv und kurzatmig, stiehlt Lebenszeit und bringt am Ende nix ein.
Basic: Das ist keine These, das ist ein typisches Pauschalurteilen von Leuten, die keine Ahnung haben und keine Lust, sich mit Blogs zu beschäftigen.
Turi : Es ist – provokativ formuliert - mein Fazit aus anderthalb Jahren Bloggen.
Basic: Typisch vorschnelles Journalisten-Urteil! Ist so sinnvoll wie allen anderen Pauschalurteile über Computerspieler, Zocker, Fußballfans und Politiker.
Turi : Bloggen kann süchtig machen, oder?
Basic: Ich persönlich kenne keinen, der an der Blog-Nadel hängt.
Turi : Hand aufs Herz: Wieviel Zeit investierst du pro Tag ins Bloggen?
Basic: Ich kann das schwer trennen von meinen beruflichen Aufgaben, die ich hauptsächlich online ausführe. An manchen Tagen bin ich 12 bis 16 Stunden online.
Turi: Uff! Wieviel Zeit kostet dich das eigentliche Bloggen?
Basic: An manchen Tagen nicht mal eine Stunde. An anderen locker netto vier bis fünf Stunden.
Turi: Dann die Knetchen-Frage: Was verdienst du mit dem Bloggen?
Basic: Die direkten Einnahmen aus Werbung belaufen sich im Schnitt auf 750 – 1.000 Euro. Die indirekten Einnahmen aus den Aufträgen, die sich aufgrund des Blogs ergeben, betragen deutlich mehr. Genauere Daten verrate ich nur meiner Frau und meinem Finanzamt.
Turi: Dein Blog also als Schaufenster für Dein Dienstleistungs-Geschäft?
Basic: Kann man so sagen.
Turi: Möchtest du gern von den Werbeeinnahmen Deines Blogs leben können? Möchtest Du ein Blog-Verlag sein?
Basic: Nein, ich bin IT-ler und will das auch bleiben.
Turi : Du bist der erste Nicht-Journalist an der Spitze der Blogcharts. Wo hast Du das Schreiben eigentlich gelernt?
Basic: In der Schule. :-) Im Ernst: Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das journalistische Niveau auf meinem Blog ist daher bescheiden.
Turi: Stimmt. Vieles ist unterirdisch auf deinem Blog.
Basic: Ja? Was denn zum Beispiel?
Turi: Grammatik, Ausdruck, Anglizismen, Abkürzungen, Tippfehler – bei dir ist eigentlich alles grauenhaft. Bis auf den Inhalt!
Basic: *schulterzuck*
Turi: Ein Medium zu machen, heißt Leserinteressen zu bedienen. Ich zum Beispiel suche bei dir News aus der Internet-Szene – und keine Videos über Musik oder Autos.
Basic: Dieser Dienstleistungsgedanke, Leserinteresse zu bedienen, ist mir vollkommen fremd. Auf so was kann nur ein Medienfuzzi kommen. Ich blogge einfach, was mich bewegt.
Turi : Waarum ist die deutsche Blogosphäre so ein winziges Kleinbloggersdorf? In Deutschland bloggt nur ein Bruchteil von dem, was in den USA oder Frankreich bloggt. Du bist ganz vorne dabei und hattest gestern 6.000 Besucher. Das ist fast nichts.
Basic: Ich bin kein Medienbetrieb! Und jeden Tag aufs Neue erstaunt, dass sich so viele Menschen für mein Blog interessieren.
Turi: Woran liegt’s, dass Blogs nix reißen in Deutschland?
Basic: Inhaltlich schaffen die deutschen Blogs einmaliges.
Turi: Machst Du Witze?
Basic: Blogs verbinden Menschen – DAS ist einmalig.
Turi : Nochmal: Warum sind die deutschen Blogs so schlecht?
Basic: Die deutschen Blogs sind großartig. Aber auch die in China, Iran, Frankreich, Italien und USA.
Turi: Der Unterschied zwischen USA und Deutschland ist aber gewaltig: Kein deutscher Blogger kann von seinem Blog leben, kein normaler Mensch nimmt wahr, was in Blogs geschrieben wird. In anderen Ländern haben Blogs eine Korrektiv- und Kommunikationsfunktion in der politischen Kultur des Landes und in Deutschland eben nicht. Warum ist das so? Wo ist zum Beispiel eine deutsche „Huffington Post“?
Basic: Der Blog-Hype fehlt in Deutschland, damit so was wie die „Huffington Post“ zum Erfolg kommen kann. Zudem haben wir in Deutschland einen knallharten Medienwettbewerb, der es natürlich auch deutschsprachigen Profi-Blog-Projekten schwer macht, dagegen anzukommen. In den USA waren die Medien nach dem 11. September zudem, anders als bei uns, regelrecht gleichgeschaltet.
Turi : Siehst du Chancen, dass die Blogs in Deutschland aufholen?
Basic: Klar werden die Blogs auch in Deutschland eine gewaltige Rolle spielen. Der kulturelle Faktor von Blogs ist global, eine Universalformel. Aber es dauert seine Zeit.
Turi : Robert, verträgst Du Kritik?
Basic: Klar, Kritik ist lebensnotwendig.
Turi : Okay, dann dies: Du bist zu leicht zu beeinflussen. Wenn Dir irgend eine Handarbeits-Community ein handgenähtes „N“ schickt, schreibst Du dazu einen Artikel. Wenn Dir jemand einen Mac leiht, schreibst Du eine Artikel-Serie. Wenn Dich einer vorab in seine neue Community gucken lässt, erklärst Du ihn gleich zum neuen MySpace. Kurz gefragt: Bis du zu lieb?
Basic: Zu Dingen oder Leuten, die mich interessieren und fesseln: ja. Ich versuche, mir meine kindliche Begeisterungsfähigkeit zu erhalten.
Turi : Journalisten nennen das “unprofessionell”.
Basic: Interessanterweise gibt es auch Leute, die meinen, ich sei ein Arschloch, weil ich meine Meinung direkt und unmittelbar äußere.
Turi: Im Gegenteil: Du bist zu lieb. Meistens.
Basic: Ich liebe nun mal Gründer. Leute, die etwas eigenes aufbauen, statt Kotau vor ihren Arbeitgebern zu machen. Und die den Mut haben, gegen alle Widerstände im gründungsfeindlichen Deutschland Dinge voranzubringen.
Turi : Da bist du aber ein sehr untypischer Blogger - die meisten haben mehr Spaß daran, alles niederzuschreiben. Stichwort: Motzblog.
Basic: Meckern gehört zum Menschsein. Ich liebe zum Beispiel Don Alphonsos Art, weil er kräftig auf die Kacke haut und total unangepasst ist.
Turi : Wer bitte ist Don Alphonso? Andere Frage: Wie stehst Du zu Johnny Haeusler, dem langjährigen Front-Runner der deutschen Blogosphäre?
Basic: Johnny ist zwiegespalten, er wandert zwischen den Welten: Einerseits will er der Johnny bleiben, der er meint zu sein. Andererseits würde er schon gerne viel Asche verdienen, ohne als Geschäftsmann im klassischen Sinne knallhart Business zumachen.
Turi : Was hältst du von Johnnys Idee, ein Werbenetzwerk für Blogs aufzuziehen?
Basic: Da bin ich skeptisch. Johnny ist einfach kein Geschäftsmann, das hat er auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat. Er braucht lange Leine - und einen Manager, der die Kohle einsackt.
Turi : Bist du ein Journalist?
Basic: Ich habe mich nie als jemand empfunden, der Abstand zur Sache sucht, über die er schreibt. Also: nein.
Turi : Meiner Meinung nach schon: Du schreibst für den Tag, nichts anderes bedeutet ja Journalist.
Basic: Ist die Rolle eines Journalisten nicht die, dass man eine Sache neutral von allen Seiten begutachtet und bewertet? Sein Ego und seine Meinung zurückstellt?
Turi: Das ist eine seltsame Vorstellung von Journalismus. Emile Zola, Kurt Tucholsky, Rudolf Augstein, Herbert Riehl-Heyse – die besten Journalisten schreiben subjektiv.
Basic: Du sprichst von der Crème de la Crème – und außerdem sind die alle tot, oder? Die tägliche Praxis heute erscheint mir eine andere zu sein. Leider.
Turi: Können wir uns darauf einigen, dass Du ein erfolgreicher Journalist in eigener Sache bist, obowohl Du vom journalistischen Handwerk soviel Ahnung hast wie ich von Cascading style-sheets?
Basic: Einverstanden.
Turi: Letzte Frage: Was würdest Du machen, wenn Du König von Deutschland wärst?
Basic: Ich würde sofort mein Amt abgeben und mich beim Volk entschuldigen, über den anderen Menschen gestanden zu haben.
——–
Heute konnten Sie Robert Basic über die Schulter schauen. Morgen lesen Sie hier, wie Thomas Knüwer die Zukunft des Online-Journalismus einschätzt. Knüwer, festangestellter Redakteur bei der Wirtschaftszeitung “Handelsblatt”, gilt als der Vorzeigeblogger unter den Journalisten und der Vorzeigejournalist unter den Bloggern.











OlafKolbrueck
Ein hübsches Interview: Es zeigt auch aufschlussreich aus welch unterschiedlichen Denkrichtungen Journalisten und Blogger kommen. Zitat Basic: “Dieser Dienstleistungsgedanke, Leserinteresse zu bedienen, ist mir vollkommen fremd. Auf so was kann nur ein Medienfuzzi kommen. Ich blogge einfach, was mich bewegt.”
Peter Turi
Ja, ein sympathischer Mann, der Robert. Aber als Journalist 1.0 wäre er echt nicht zu gebrauchen. ;-)
Readers Edition zahlt Honorar [Journalismus 2.0]
[…] Peter Turi hat für die Readers Edition ein Interview mit Robert Basic geführt, offenbar Teil einer Serie (”Alphablogger der deutschen Blogosphäre”). Und die Readers Edition hat dafür bezahlt, wie Turi in den Kommentaren auf seinem Blog verrät. Wenn das mal nicht gegen das Projekt Bürgerjournalismus verwendet wird: Profi generated content gegen Honorar zur Qualitätssteigerung? […]
Andre
Wirklich ein nett zu lesendes Interview! Habe viel Schmunzeln müssen!
Notizblog » Bezahlter Bürgerjournalismus
[…] Nanu - die Readers Edition bezahlt neuerdings Autoren. Das sagt Peter Turi, der einen Artikel für das Bürgerjournalismus-Projekt geschrieben hat und ihn von seinem Blog aus verlinkt. […]
Ronnie Grob
Zuerst sagt der Fragende: “Du bist der erste Nicht-Journalist an der Spitze der Blogcharts”, kurz darauf “Bist du ein Journalist?” und dann auch noch “Meiner Meinung nach schon: Du schreibst für den Tag, nichts anderes bedeutet ja Journalist.” Ist das nicht etwas widersprüchlich?
Peter Turi
Ja, Ronnie, das Lebe ist voller Widersprüche. Und die Frage, ob Robert am Ende nicht doch so etwas wie ein Journlist ist, ist schon eine schwierige.
Robert ist mit Sicherheit im Gegensatz zu den Bildblog-Jungs, zu Johnny Haeusler oder zu Don Alphonso KEIN gelernter Journalist. Aber seine Funktion kommt der eines Journalisten doch sehr nahe, oder?
Ronnie Grob
Das ist eine schwierige Frage, tatsächlich. Persönlich kann mich durchaus für Widersprüche begeistern. Wie zum Beispiel für das Thema “Tippfehler” im Zusammenhang mit “grauenhaft”. Ein lebendiges Gespräch ist aber zweifellos wichtiger als etwaige Widersprüche darin (und das mein ich ernst).
mark793
Ach ja: Auf Platz 1 der Deutschen Blogcharts, ich erwähne es ungern, steht immer noch das Bildblog. Johnny Haeusler vom Spreeblick in der Eingangsfrage als “wichtigsten – also meistzitierten und meistverlinkten - deutschen Blog” zu bezeichnen, wirft die Frage auf, warum dieser Rang Deiner Meinung nach nicht dem Bildblog zukommt (lass mich raten: aufgrund fehlender Kommentare?).
Davon abgesehen würde ich Johnny Haeusler weder als den noch das Blog bezeichnen, denn seines heißt ja Spreeblick. ;-)
mc_o
ein jeder kehre vor der eigenen tür.. (bezügl. tipp-/schreibfehler) :)
“obowohl, waarum”
irgendwie kommt mir die blogosphäre bei dem interview zu schlecht weg.
» Alphablogger wider Willen?, Blogpiloten.de - Weblog Update Weekly
[…] Gigold | Blogwelt | Lesezeichen hinzufügen bei… del.icio.us Mr. Wong Yigg Webnews Digg Kommentarverfassen […]
Oliver
Warum muss denn der Messias am Kreuz landen? Achja, Christen :)
Robbie ist ein sympathischer Kerl. Ich glaube fast jeder, der ihn mal live erlebt hat, wird mir da zustimmen. “Den mag man einfach”.
Alle anderen wollen doch nur Traffic… Der Oliver z.B. :)
Turi fragt knallhart nach | NanoPub
[…] Peter Turi interviewt Robert Basic für die http://www.readers-edition.de/2007/03/19/alphablogger-der-deutschen-blogosphaere-heute-robert-basic-messias-wider-willen/: Turi : Waarum ist die deutsche Blogosphäre so ein winziges Kleinbloggersdorf? In Deutschland bloggt nur ein Bruchteil von dem, was in den USA oder Frankreich bloggt. Du bist ganz vorne dabei und hattest gestern 6.000 Besucher. Das ist fast nichts. (…) […]
Schnitzel
Hat Robert Basic auf dem Bild zwei unterschiedlich geformte Brillengläser?
Uwe Werner
Die Problematik an sich hat Robert im Videointerview bei Martin Oetting ziemlich klar erklärt. Da geht es um die Angst der herkömmlichen Medien und warum der deutsche Mediendschungel eben doch nicht so einfach zu durchschauen ist.
Ich denke, es bringt gar nichts, die deutsche Blogosphäre ständig mit anderen Ländern vergleichen zu wollen. Globalisierung hin und her, es sind andere Entstehungsweisen, andere Vorzeichen, andere Mentalitäten, welche zum derzeitigen Stand geführt haben. Würde sich die Blogosphäre nicht ständig selbst in Frage stellen, wäre man schon einen großen Schritt weiter. Was den hiesigen Blogs fehlt ist der Biß, Humor ist genug da.
Basic Thinking Blog » Turi-Interview
[…] über mich eingerichtet (s.a. Thomas Knüwer). weitere Artikel: « Night || Trackback-URL Gelesen: 1 heute: 1 […]
mc_o
@ schnitzel: das kommt mir auch so vor =) vielleicht hat er don alphonso auf der strasse getroffen und der hat ihm ein brillenglas zertruemmert, welches robert dann flux ersetzt hat.. maybe.. :P
Media-Blog » Archives » Peter Turi interviewt Robert Basic, einen Messias wider Willen?
[…] Die Reader’s Edition der Netzzeitung bzw. Peter Turi hat Deutschlands prominentesten Blogger, Robert Basic, interviewt. Der 40-jährige Familienvater zeigt, dass man es auch ohne journalistische Grundkenntnisse im Web zum A-Blogger bringen kann. […]
Schnitzel
@ MC_O: Unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu Peter2 kommen Robert Basic und DonAlphonso doch recht gut miteinander aus. Und selbst wenn nicht, dann glaube ich nicht, dass sich einer der beiden auf ein derart niederes Niveau begibt. Aber vielleicht testet Robert grad in einem der Brillengläser ein neuartiges Infodisplay (Twitter-to-go?) und vielleicht ist die Brille deshalb so unsymmetrisch?
Robert
das ist völlig richtig. Die linke Seite ist mit einem Spezialbrillenglas ausgestattet, das mit im Rahmen eines Blog-Head Up Displays ständig in realtime die Blogosphäre nach topnews scannt, meine RSS Feeds anzeigt, mein Blog, Technorati und und und… die rechte Seite enthält kein Glas, nur Klarblick in das eklige real liife:))
Robert Basic in Wort und Bild auf datenschmutz.net
[…] Wie sieht er aus, der Alphablogger oder besser gesagt Mitglied des exklusiven Kreises deutschsprachiger Linkerati? Was denkt er so über sein Blog? Wie findet er die Zeit, jeden Tag bis zu 10 Stories zu posten? Peter Turi sprach mit Robert Basic für Reader’s Edition - lustiges Gespräch, recht weit abseits gegenseitiger Beweihräucherung [via Media-Blog]: Basic: Ein Messias würde das möglicherweise den Menschen so verkaufen wollen. Genau das ist es ja. Jeder muss für sich selbst entscheiden und erfahren, ob und was das Bloggen für ihn bedeuten kann. Turi : Probieren wir es mal mit einer provokanten Thesen: Bloggen macht süchtig, dick, aggressiv und kurzatmig, stiehlt Lebenszeit und bringt am Ende nix ein. Basic: Das ist keine These, das ist ein typisches Pauschalurteilen von Leuten, die keine Ahnung haben und keine Lust, sich mit Blogs zu beschäftigen. Turi : Es ist – provokativ formuliert - mein Fazit aus anderthalb Jahren Bloggen. […]
Netzfischer.EU - Denn das Netz ist konfus » 4-5 Stunden bloggen pro Tag?
[…] 4-5 Stunden bloggen pro Tag? von Roland Das tut Robert Basic anscheinend manchmal. Das sind dann wohl auch die Tage, an denen 40-50 Posts online gehen. Sein Blog ist sein Schaufenster in sein Dienstleistungsgeschäft. Mehr dazu in diesem Interview. […]
Yoda’s Blog » Blog Archive » Blogkönig von Deutschland
[…] Aber darüber wollte ich gar nicht berichten und schon gar nicht dem Röbeli an den Karren fahren. Vielmehr wollte ich über ein meiner Meinung nach lesenswertes Gespräch zwischen Robert und Peter Turi berichten. Dort kommt - nebst vielen andern Themen - schön zum Ausdruck, dass die Medienfuzzies (wie sie Robert nennt) offensichtlich noch immer nicht begriffen haben, dass es mannigfaltige Motivationen gibt, einen Blog zu führen. Dieser Dienstleistungsgedanke, Leserinteresse zu bedienen, ist mir vollkommen fremd. Auf so was kann nur ein Medienfuzzi kommen. Ich blogge einfach, was mich bewegt. […]
Skandal im Blogbezirk - Sajonara.de - Internetmagazin
[…] Eine erstklassige Unterbringung indes genießen manche, die sich für nichts zu schade sind. Ich benutze nur meinen Menschenverstand und denke, dass mit dem Interview lediglich die Quote eines Alphablogs (in dem Fall auch Alphabloggers) genutzt wird und Peter Turi und Robert Basic sich wohlmöglich eins ins Fäustchen lachen, weil sie sich mit den Euronen um die Identität von potenziellen Bürgerjournalisten nicht scheren müssen. Es ist sich eben jeder selbst der Nächste. […]
Thinkabout
Warum immer Journalist oder Blogger? Zeitung oder Blog? Warum nicht beides? Die Formate ergänzen sich doch prächtig.
Und warum muss man mit einem Blog partout Geld verdienen? Es ist doch schon eine tolle Sache, dass jedermann oder -frau über ein Blogportal praktisch gratis und ohne Programmkenntnisse eine persönliche Web-Site betreiben kann.
Ich finde das Supertoll! Und geniesse es selbst: Heute gebe ich fürs Bloggen sogar Geld aus, statt welches einzunehmen und habe alle Werbung verbannt.
Jens Grochtdreis
Ich blogge seit Ende 2002 und ich kann nicht sagen, daß mich jemals ein “A-Blogger” geprägt hätte. Was soll diese Kategorie? Die Bedeutung von Johnny Häusler, dem Schockwellenreiter (der immer mehr in Vergessenheit gerät) oder gar Don Alphonso für mein Bloggen ist gleich Null. Eher noch unwichtiger. Ich lese sie nicht, sie geben mir nichts. Robert kann interessant schreiben, aber nicht alle Artikel sind es mir wert, sie zu lesen. Wie in einer Zeitung auch.
Zudem gibt es doch nicht “das Bloggen”. Ich persönlich habe ein Fachblog. Andere schreiben über Persönliches. Aber über allem steht in solchen Beiträgen wie diesem immer die Frage nach der Professionalität, Glaubwürdigkeit, Neutralität u.ä. Das sind Fragen, die Autojournalisten wie selbstverständlich nie gestellt werden, obwohl sie ständig von den Autofirmen Puderzucker in den A*** geblasen bekommen.
Wann begreifen endlich Journalisten, daß Blogger keine Journalisten sind und sein wollen, daß sie aber manchmal mehr zu bieten haben, als die Journalisten. Von einer Handvoll Fachblogs lernst Du im Bereich Webentwicklung mehr, als von ein paar Fachzeitschriften. Da liegt für mich die wahre Stärke der Blogs: unmittelbare und kompetente Information.
Wochen vor der re:publica « mon petit web - chindogu
[…] Hihi. Es ist doch schön, mit anzusehen, wie in Klein-Bloggersdorf Nachbarschaft gepflegt wird. Turi : Wer bitte ist Don Alphonso? Andere Frage: Wie stehst Du zu Johnny Haeusler, dem langjährigen Front-Runner der deutschen Blogosphäre? Basic: Johnny ist zwiegespalten, er wandert zwischen den Welten: Einerseits will er der Johnny bleiben, der er meint zu sein. Andererseits würde er schon gerne viel Asche verdienen, ohne als Geschäftsmann im klassischen Sinne knallhart Business zumachen. Turi : Was hältst du von Johnnys Idee, ein Werbenetzwerk für Blogs aufzuziehen? Basic: Da bin ich skeptisch. Johnny ist einfach kein Geschäftsmann, das hat er auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat. Er braucht lange Leine - und einen Manager, der die Kohle einsackt. […]
Marnems Sicht der Dinge » Blog Archiv » Basicthinking - kann man zu viel bloggen?
[…] Dass er durch sein 500stes Post über twitter auch den letzten davon überzeugt hat, sich twitter mal genauer anzusehen und somit beweist, dass er Startups einen gewaltigen Anschub geben kann, hat er bewiesen. Dass das Zeitgleich mit seiner Suche nach Sponsoren begann, kann man als netten Zufall bezeichnen, muss man aber nicht. Im Endeffekt ist es wie bei jedem Blog: Entweder man mag es und liest es oder man mag es nicht und liest es nicht. Und auch wenn Robert von manchen als Messias gefeiert wird, ist das wie mit diesem anderen Messias: Es gibt eine Religion für jeden und wenn nicht, dann gründet man selbst eine. […]
Schweigesammelpunktbastelbogen at www.timdoo.de / www.timdoo.com
[…] Schweigesammeln, der neueste Trend aus der Alpha-Bloggerszene ist jetzt auch hier bei den Delta-Bloggern angekommen! Ja! Macht mit! Schützt das Bedeutende-Worte-Reservat! Sammelt Stillepunkte! Macht endlich Schluss mit dem Bullshit! Und weil Schweigestille ja in diesen wortmüllscheppernd daherkommenden medialen Wiggelzeiten so ein unendlich kostbares Gut ist, sollt Ihr dafür auch belohnt werden: […]
minimlwork » Alphablogger im Interview
[…] Interviewt werden Robert Basic (von Basic Thinking), Thomas Knüwer (von Indiskretion Ehrensache), Jens Schröder (der popkulturjunkie), Sascha Lobo (von Riesenmaschine) und Johnny Haeusler (von Spreeblick). […]
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[…] Bloggen scheint dabei ein Jungbrunnen zu sein - selbst als 40-Jähriger mit zwei Kindern kann man zum Star (wider Willen) werden. Die basisdemokratische Blogszene schreckt dabei nicht einmal vor Rechtschreibfehlern oder Stenostil zurück. “We make our own rules” - so lautet nämlich das Credo des Bottom-up-Mediums Blogging. Die journalistische Bedrohung des Levée en masse der Blogger wird etablierten Medien und Redakteuren nicht gefallen. Doch Blogs deswegen “runterzuschreiben” ist nicht die angebrachte Reaktion. Denn das wäre ziemlich deutsch. […]
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[…] netzlernen.ch - Wort des Tagesnetzlernen.chnotizen zum cyber-learning14/6 Wort des Tages Kategorie: Sprache Von miriam um 13:16Alphablogger Ein Alphablogger ist ein Blogger, der sich in der Blogosphere sehr gut auskennt, ein Gespür für die aktuelle Situation hat, mit seinen Beiträgen Diskussionen loslöst, die auch in anderen Blogs aufgenommen und weitergesponnen werden. Hier auch ein Test, um herauszufinden, ob man selbst einer ist oder eben auch wie man Alphablogger wird, falls man Ambitionen hat, zu diesem Club zu gehören.KommentareBis jetzt keine Kommentare zu diesem BeitragKommentar verfassenNameE-MailUrlIhr KommentarAnti-Spam Überprüfung (Code ins Eingabefeld übertragen) Auto-BR (Zeilenumbrüche werden <br>-Tags) NEUESTER MOBLOG 2007-03-27 23:12:08LETZTE BEITRÄGEWort des TagesWissensmanagement mit …Einfaches Foto SharingPLE LinksBildung braucht ICT KATEGORIEN AlleBlogginge-Learninge-MethodenErwachsenenbildungGenderInternetKommunikationLernenLiteraturTippMediendidaktikMoblogOnline-TippPersonal Learning Envi…PodcastingProzessTagebuchRSS im NetzSchule im NetzSpracheTimeoutToolsVernetzungWebQuestWikiGALERIENmoodle07 [28] moodle-Konferenz Züric… [6] Rundum Blended Learning 1 [6] Leute [4] « Juni 2007 »MoDiMiDoFrSaSo 123456789101112131415161718192021222324252627282930 SUCHE SuchenARCHIVJuni 2007Mai 2007April 2007März 2007Februar 2007Januar 2007Dezember 2006November 2006Oktober 2006September 2006August 2006Juli 2006Juni 2006Mai 2006April 2006März 2006Februar 2006Januar 2006Dezember 2005November 2005Oktober 2005September 2005August 2005Juli 2005Juni 2005Mai 2005April 2005März 2005Februar 2005Januar 2005Dezember 2004November 2004Oktober 2004September 2004August 2004Juli 2004Juni 2004Mai 2004April 2004März 2004Februar 2004Januar 2004Dezember 2003KURSELernlandschaften gesta…Publizieren im Interne…NETZLERNEN.CHImpressumLERNBLOGSBIASBildungsBlogBullinoBlogDigital DialogueE-LearningE-Learning-Blog Tim Sc…E-Learning-Blog TU GrazEduBlog PHReducation & mediaelearningpostelearnspaceGedanken-PortfolioIsaBlogLearning CircuitsLearning ServicesMartin Hofmann PHRMathemagenics Lilia Ef…mediendidaktik.deMedienmamiMedienpädagogik grenze…Medienpädagogik Newsmedienpaedagogik.atmedienpraxis.chMichael Kerres’ BlogMobile at Schoolnetbib weblogPeter BaumgartnerPlasticWiki : LernBlogQualität im E-learningRecherchen-BlogSeblogging Sebastian F…sek2aargauSimple LernundenterSocial Software für Bi…Strukturnetz BlogThetawelleUnfrisierte GedankenWeblog praS 04-StundentsWeblogg-ed Weblogs in …WeiterbildungsBlogBLOGROLLBeobachtungen zur Medi…CyberWritermedienspiegelMetroBaselNetzgurkePage-BlogPlasticThinking: Moe’s…Rogers BlogRSS-BloggerStark ContentWebDevKAYWAkaywa weblogsSign up to KaywaSMS Senden Sie ALERT 0400154 an die Nummer 202 (CHF 0.20/SMS)Um mehr zu erfahren… >>KAYWA QR CodeWas ist das ?2020400154SERVICES […]
Readers Edition » Alphablogger der deutschen Blogosphäre. Heute: Thomas Knüwer, Grenzgänger
[…] Aus der Serie ‘Alphablogger – Peter Turi fühlt den Protagonisten der deutschen Blogosphäre auf den Zahn’ lesen Sie hier Teil 1: klick […]
Basic Thinking Blog » Interviews
[…] « Abmahnungen versus Blogger ————————————————————- Trackback-URL ————————————————————- Artikelstatistik: · Gelesen:2 · heute: 2 · zuletzt: Donnerstag, 16. August 2007 - 14:30 […]
Basic Thinking Blog » Interview
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[…] In unseren letzten Beiträgen berichteten wir über einen angeblichen “Amoklauf” in Second Life. Diese Information war in den vergangenen Tagen vom Virtual Conferencing im ComMeta Convention Center (CCC) verbreitet worden. Daraufhin hatten wir hier im Blog SL-Experten, SL-Nutzer und Web-Experten wie Robert Basic und René Meyer zur Wort kommen lassen, die an der Wahrhaftigkeit der Meldung starke Zweifel geäußert hatten. Daraufhin bat ich ComMeta um ein schriftliches Interview. […]
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