Alphablogger: Jens Schröder, Medien-Analyst und Blog-Statistiker
Alphablogger (3) - Peter Turi fühlt den Protagonisten der deutschen Blogosphäre auf den Zahn. Heute: Popkulturjunkie Jens Schröder, der Chefstatistiker der deutschen Blogosphäre, verrät, wie man als Blogger in die Top 100 kommt und kritisiert den unguten Hang der Blogger, schnell persönlich beleidigend zu werden.
Jens Schröder ist eine stille Macht im Medien-Business: Als Daten-Analyst beim Mediendienst kress kommentiert er die Auflagen- und Anzeigentrends der Printmedien, zerpflückt und beschreibt kenntnisreich die Quoten und Werbeumsätze der Fernseh- und Radiosender. Auf seiner eigenen Website www.deutscheblogcharts.de analysiert der bekennende Statistik-Fan mit Liebe zum Detail den Publikums-Zuspruch der 100 wichtigsten Blogs in Deutschland: Welche Seite wird am häufigsten zitiert und verlinkt? Wer sind die Auf- und die Absteiger unter den Blogs? Aber Schröder hat noch eine andere Seite: Als Popkulturjunkie.de bloggt er seine Welt-Sicht zu Fernsehen, Film und Musik - und gehört damit zu den Top 30 seiner Blogcharts.
Turi: Jens, Du bist so etwas wie das Ein-Mann-Statistische-Bundesamt der Medien. Sind Blogs schon eine richtige Mediengattung?
Schröder: Eher nicht. Eher schon ist das Internet eine Mediengattung. Ob Blogs in ein paar Jahren noch Blogs heißen oder ganz anders und ob es sie dann noch gibt – wer weiß das schon. Eine Anmerkung: Ich analysiere nicht wirklich den Publikumszuspruch, also nicht, wie viele Besucher die Blogs haben, sondern die Anzahl der Verlinkungen, also wie oft Blogs in anderen Blogs zitiert werden. Der Vorteil gegenüber stumpfen Besucherzahlen: Man kommt mit Suchmaschinenoptimierung etc. nicht weiter, sondern schafft den Sprung in die Charts nur, wenn man Inhalte schafft, die andere toll oder wichtig finden. Heraus kommt ein Ranking, das einen Mix aus Popularität und Relevanz darstellt.
Turi: Wer ist eigentlich eitler: die Printleute, die Fernsehmacher, die Radioleute - oder die Blogger?
Schröder: Nahezu jeder, der in der Medienbranche arbeitet, ist eitel. Oft sind es ausgerechnet die Unwichtigsten, die am eitelsten sind und über das größte Ego verfügen. Wenn ich mich in der Print- oder Fernsehbranche so umschaue, sind Blogger im Vergleich dazu meist noch erfrischend uneitel.
Turi: Was unterscheidet Blogger von anderen Medienmachern?
Schröder: Es gibt ja gerade bei den bekannteren Bloggern eine recht große Schnittmenge zwischen Medienmacher und Blogger. Wenn man davon absieht, ist es vielleicht etwas Naivität, die Blogger von Medienmachern unterscheidet. Wenn man etwas ins Internet schreibt, kann man dafür bestraft werden. In Blogs gelten Gesetze genauso wie in allen anderen Medien – daran muss sich der eine oder andere Blogger noch gewöhnen. Im Übrigen: Wenn bekannter wäre, wie viel Anwaltspost jede stinknormale Zeitschriftenredaktion ständig bekommt, wäre der Aufschrei angesichts der Abmahnung von Bloggern wohl weitaus leiser ausgefallen. Ich denke auch, das Thema Werbung in Blogs ein wichtiger Faktor wird, bei dem sich diese Naivität zeigt. Denn natürlich müssen Blogger ihre Einnahmen beim Finanzamt melden und natürlich muss Werbung von anderen Inhalten klar und deutlich getrennt werden.
Turi: Wieviel Arbeit macht das Ranking?
Schröder: Ehrlich gesagt zu viel. Da ich bei all diesen Zahlengeschichten einfach Perfektionist bin, gebe ich mich eben nicht so schnell zufrieden, sondern erst dann, wenn keine Fehler in den Zahlen stecken. Es gibt daher auch immer wieder den einen oder anderen Moment, in dem ich mich wieder motivieren muss, mit den Charts weiterzumachen – schließlich könnte ich in der selben Zeit, die ich dafür brauche, auch Geld verdienen.
Turi: Warum ergibt sich bei blogcounter.de ein ganz anderes Ranking?
Schröder: Blogcounter misst die Besucher eines Blogs, meine blogcharts die Verlinkungen. Viele Besucher kann man auch bekommen, indem man sein Blog so schreibt und baut, dass Google es ganz toll findet und so massenhaft Leute ins Blog strömen. Zitiert wird man hingegen nur, wenn man Inhalte bietet, die andere toll und/oder wichtig finden.
Turi: Wer ist Deutschlands erfolgreichster Blog? Welches der wichtigste? Der beste?
Schröder: Deutschlands erfolgreichstes Blog ist seit Ewigkeiten das „Bildblog“ – und das sowohl in den blogcharts als auch bei den Besucherzahlen. Das wichtigste und beste Blog wählt jeder Leser an jedem Tag selbst, es gibt nicht „das wichtigste“ oder „das beste“ Blog Deutschlands.
Turi: Ist eine Website, auf der nicht kommentiert werden kann, überhaupt ein Blog?
Schröder: Na klar. Ob sich jemand in seinem Blog mit Kommentatoren auseinandersetzen will oder nicht, ist seine eigene Entscheidung. Als Kriterium ob eine Website ein Blog ist oder nicht, hat für mich die Kommentarfunktion nicht die allerhöchste Relevanz.
Turi: Wer ist der Aufsteiger des Jahres?
Schröder: Wenn man die Zahlen der blogcharts zugrunde legt, dann ist wohl Horst Schlämmers unvermeidliches VW-Werbeblog der Aufsteiger des Jahres: in nur sieben Wochen ist es von 0 auf Platz 15 der blogcharts geflogen.
Turi: Wer der Absteiger?
Schröder: Auch hier lasse ich die Zahlen sprechen und nicht etwa meine eigene Meinung: Vor einem Jahr befand sich das Blog von Jens Scholz angesichts der damaligen „Klowand“-Affäre auf Platz 11 der blogcharts – heute ist er nicht mehr in der Top 100 vertreten.
Turi: Wieso machen große Blogs wie „Bildblog“ und „Spreeblick“ eigentlich Minus? Links verschwinden doch nicht, oder?
Schröder: Das liegt daran, dass in den Blogcharts, sowie bei Technorati, der Quelle für die Daten, nicht alle Links zählen, sondern nur die der vergangenen 6 Monate. Der Vorteil: Auch als relativ neuer Blogger schafft man den Sprung in die Charts und muss nicht erst die Verlinkungen der Blogger aufholen, die seit Jahren dabei sind.
Turi: Kennst Du alle Blogs in Deiner Liste?
Schröder: Ja, klar. Allerdings lese ich sie nicht alle regelmäßig.
Turi: Kennst Du die Erfolgsformel, wie ein Blog in die Top 100 kommt?
Schröder: Nein. Manchmal reicht es, 1000 Arten, eine Bierflasche zu öffnen, in sein Blog zu stellen, um in die blogcharts zu kommen, manchmal schafft man das mit lesenswerten Texten. Eine Erfolgsformel gibt es aber nicht.
Turi: Du hast jetzt Gelegenheit, für Deine drei Lieblingsblogs zu werben. Welche sind das, und warum sollte man sie lesen?
Schröder: Nur drei? Letztlich würde ich gern Werbung für alle meine Lieblingsblogs machen – die finden sich in der aktuellen Blogroll in meinem Blog. Wenn ich mich auf drei beschränken muss, dann ist das natürlich franziskript.de, dann sicher auch das von Anke Gröner, das zu den allerersten Blogs gehörte, die ich überhaupt gelesen habe und dann vielleicht noch „Pop Candy“, ein sehr charmantes popkulturelles Blog einer „USA Today“-Schreiberin (http://blogs.usatoday.com/popcandy/).
Turi: Nur Frauen? Bist Du ein Frauenversteher?
Schröder: Okay, dann nutze ich die Provokation, um auch noch drei meiner Lieblingsblogs von Männern zu nennen: Kai Pahls „allesaussersport“, das zu den absolut besten Blogs des Landes gehört, das sehr nette Blog zum „Fernsehlexikon“ und „lost remote“, ein fabelhaftes US-Blog, das sich mit der Gegenwart und Zukunft des Fernsehens auseinandersetzt.
Turi: Eigentlich spielen Blogs von Frauen in den Charts ja keine Rolle. Was meinst Du: Woran liegt das?
Schröder: Ich denke daran, dass sich immer noch mehr Männer aktiv mit dem Netz auseinandersetzen. Und vielleicht daran, dass die meisten Bloggerinnen eher Persönliches aufschreiben als Dinge, die größere Massen von Lesern interessieren könnten.
Turi: Wo sollten Einsteiger in die Blogosphäre starten?
Schröder: Als Leser? Ich denke, dafür sind die blogcharts schon ein recht guter Startpunkt. Und als Schreiber? Im eigenen Kopf. Man sollte sich nicht an anderen Blogs orientieren, wenn man ein eigenes starten will, sondern einfach das aufschreiben, was einen bewegt, interessiert und begeistert.
Turi: Woher kommt eigentlich der starke Hang der deutschen Blogospähre zum Motzblog?
Schröder: Ach, ich glaube, so riesig ist der Hang eigentlich gar nicht. Es sind halt eher diese Beiträge, die Diskussionen auslösen und dadurch viel beachtet werden. Einträge, in denen jemand etwas toll findet, gehen eher unter.
Turi: Überbetonen die Deutschen die Lust am Kehren vor anderer Leute Türe nicht? Das schreckt neue Leser doch ebenso ab wie der oftmals sehr raue Ton.
Schröder: Ich glaube nicht, dass das per se ein deutsches Problem ist. Das, was mich in deutschen Blogs dann aber schnell stört, ist der Hang dazu, sofort persönlich zu werden und das Gegenüber zu beleidigen, anstatt sachlich zu diskutieren. Mehr Toleranz und mehr Gelassenheit würden da oft gut tun.
Turi: Du bist aktiver Beobachter der Blogosphäre: Welche Trends kannst Du erkennen?
Schröder: Ich denke, Blogs werden auch in Deutschland allmählich professioneller und journalistischer. Es wird immer schwerer, mit reinen persönlichen Geschichten in die Blogcharts zu kommen, Blogs mit einer klaren Thematik und journalistischen Texten haben es leichter. Dennoch hat die deutsche Blogszene im Vergleich zu den USA noch viel aufzuholen. Ich bin ständig neu begeistert, was für tolle Blogs es in den USA gibt – und wie wenige hierzulande.
Turi: Woran liegt es, dass die deutschen Blogs noch so hinterherhinken?
Schröder: Sicher auch daran, dass es in Deutschland nun mal wesentlich weniger Einwohner und damit auch weniger potenzielle Schreiber gibt. Dazu kommt, dass Deutsche anscheinend ihre Meinung zu Themen, die sie interessieren eher in der Kneipe oder zu Hause äußern als im Netz. Und letztlich sind die Amerikaner uns in allen Netzbelangen nun mal auch ein paar Jahre voraus.
Turi: Gibt es ein Thema, das immer läuft?
Schröder: So hart es klingt, aber um in die blogcharts zu kommen, sollte man sich von einer möglichst populären Firma oder Figur abmahnen lassen – dann ist die Chance am höchsten, in die Top 100 zu kommen. Aber Spaß beiseite: Die 100 Blogs sind letztlich so unterschiedlich, dass es keine wirklichen Themen gibt, die immer laufen.
Turi: Siehst Du noch Marktlücken?
Schröder: Viele. Allein ich hätte 3 bis 5 Ideen für neue Blogs. Allein: Es fehlt die Zeit - und die Refinanzierungsmöglichkeit.
Turi: Warum schafft es kein Blog, im nennenswerten Umfang Werbung zu akquirieren?
Schröder: Dafür sind die Besucherzahlen einfach noch zu gering. Leider kommt es ja den Mediaagenturen immer noch nahezu ausschließlich darauf an, wie viele Page Impressions eine Website erzeugt und leider nicht, welche Zielgruppen ich wo erreichen kann.
Turi: Was ist denn so besonders an der Zielgruppe der Blogs?
Schröder: Das ist schon ein Grundfehler: zu fragen, was an der Zielgruppe „der Blogs“ so besonders ist. Niemand fragt ja auch, was an der Zielgruppe „der Zeitschriften“ so besonders ist. Blogs sind nur eine technische Plattform, die Inhalte sind das Entscheidende – und da gibt es durchaus Blogs, die spezielle Zielgruppen haben, die interessant für bestimmte Werbung sein könnten.
Turi: Was kann man gegen die Misere tun? Was hältst Du von der Initiative von Johnny Haeusler und Sascha Lobo, ein Werbenetzwerk für Blogs zu schaffen?
Schröder: Ich finde die Idee recht gut, bin ja auch mit meinen Blogs dabei. Denn nur in solchen Netzwerken kommen Besucherzahlen zustande, die Werbungtreibende halbwegs ernst nehmen. Und außerdem hält eine solche Firma den teilnehmenden Bloggern bei Vermarktungsdingen den Rücken frei. Der Blogger kann sich also aufs Schreiben konzentrieren. Ob das Werbenetzwerk funktioniert, muss sich in den nächsten Monaten und Jahren erst zeigen, den Versuch ist es aber auf jeden Fall wert.
Turi: Wie müssen sich die Blogs verändern, wenn sie weiter wachsen wollen?
Schröder: Sie müssen professioneller werden und mehr Leser ansprechen, die keine Lust auf dämliche Blogosphären-interne Diskussionen haben, sondern einfach gute Texte lesen wollen.
Turi: Wo siehst Du die deutsche Blogosphäre im Vergleich zum Ausland?
Schröder: Richtig vergleichen kann ich sie allenfalls mit der amerikanischen – und da ist die deutsche Szene leider Jahre entfernt. Aber das wird noch, dafür gibt es auch in der deutschen Bloggerszene einfach viel zu viel Kreativität und Talent.
Turi: Wo siehst Du die deutsche Blogosphäre in fünf Jahren?
Schröder: Ich weiß nicht, ob es in fünf Jahren überhaupt noch eine Blogosphäre gibt. Oder ob die verschiedenen Internet-Mediengattungen weiter verschmelzen. Bereits jetzt lässt sich ja auch auf jeder x-beliebigen Nachrichten-Website jede Meldung kommentieren, es gibt überall RSS-Feeds und Texte werden subjektiver. Die Abgrenzung eines Blogs zu anderen Internetmedien fällt da immer schwerer. In jedem Fall werden die Blogger aber nicht einfach so wieder verschwinden. Sie werden die Entwicklung der Netzinhalte in den nächsten fünf Jahren entscheidend mitprägen.
Turi: Wird es in Deutschland Blogger geben, die vom Bloggen leben können?
Schröder: Das ist schwer zu sagen. Momentan reicht es mit dem deutschsprachigen Bloggen über längere Zeiträume gesehen nicht wirklich. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass es in den kommenden Jahren durchaus solche Fälle geben wird.
Turi: Willst Du künftig mal Geld verdienen mit dem Bloggen?
Schröder: Ein bisschen Taschengeld verdiene ich ja jetzt schon damit. Und natürlich überlege ich, wie ich daraus ein bisschen mehr Taschengeld machen kann, um auch die Zeit, die ich investiere, mir gegenüber besser rechtfertigen zu können. Meine Haupteinnahmequelle wird aber sicher weiterhin der Journalismus bleiben.
Turi: Warum sind so viele Journalisten in den Blogcharts?
Schröder: Keine Ahnung. Weil es ihnen leichter fällt zu schreiben? Weil Sie ein gelerntes Gespür für interessante Themen haben? Weil sie den ganzen Tag ohnehin nichts anderes machen, als zu lesen, zu recherchieren und zu schreiben?
Turi: Wenn Du mich fragt: ja. Sie haben – hoffentlich – ihr Handwerk gelernt. Und das zahlt sich aus. Was zeichnet die Nicht-Journalisten in den Blogcharts aus?
Schröder: Ach, da möchte ich gar keinen Unterschied machen. Für mich spielt es keine Rolle, ob jemand nur ein Hobby-Schreiber oder ein professioneller Schreiber ist. Wichtig ist, dass ich den Schreibstil und die Inhalte mag, dann ist es mir egal, ob der jenige Journalist ist oder nicht.
Turi: Mal ein persönliche Frage: Du bist mit selbst Top-30-Blogger und lebst mit einer Bloggerin zusammen. Ich kenne noch ein paar andere Blogger, die ihren Partner übers Blog kennen gelernt haben. Ist die Verpartnerung ein unterschätzter Aspekt des Bloggens?
Schröder: Ach ich weiß nicht. Wo ist denn der Unterschied, ob man sich kennen lernt, weil man das Blog eines anderen gern liest – oder ob man sich im Schützenverein kennen lernt. Letztlich bestätigen die vielen Bloggerlieben doch eher die Tatsache, dass man seine Partner vor allem im Job oder mit gemeinsamem Interessen kennen lernt.
Turi: Abschlussfrage: Was würdest Du machen, wenn Du König von Deutschland wärst?
Schröder: Ein „Königsblog“ aufmachen.
weiter lesen…Â
Aus der Serie ‘Alphablogger – Peter Turi fühlt den Protagonisten der deutschen Blogosphäre auf den Zahn’ lesen Sie hier Teil 2: klick












Albert Klamt
Ein richtig gutes Interview, das mit den Statements von Jens Schröder viele Nägel auf die Köpfe trift.
Im Unterschied zur englischsprachigen Blogospäre wird in Deutschland das bloggen als Kommunikationsform noch nicht richtig ernst genommen. In spätestens zwei jahren wird sich das geändert haben.
Auf dem World Economic Forum in Davos hat sich das in diesem Januar schon gezeigt.
Ich bin auch überzeugt, daß es das Bloggen sehr lange geben wird. In Deutschland gibte es generell sehr tiefe Gräben zwischen divrsen Gruppen. Genaus diese Blockaden werden fallen…
mfg
Albert Klamt
Blogger im Gespräch at ogeeBloggin’
[…] Peter Turi spricht mit Popkulturjunkie Jens Schröder via Readers Edition… […]
Erik
Das hat mir gefallen.
mawa
Eine prima Idee, die “Alphablogger” zu befragen! Sehr schöne Interviews!
Besonders interessant an Jens Schröders Aussagen fand ich, dass er die Bedeutung der Textqualität gegenüber den üblichen Blogosphäre-internen Diskussionen hervorhebt. Allerdings: Im Endeffekt sind es ja dann doch wieder die Scharmützel um drei Ecken und um den heißen Brei herum, die viele Links, einen Platz in den Blogcharts und dadurch wieder neue Leser schaffen, oder?
Wichtig fände ich mal die Frage, wie vielen der Blogger es eigentlich wichtig ist, auch außerhalb von Kleinbloggersdorf wahrgenommen (soll heißen: gelesen) zu werden.
Erfolgsrezept Abmahnung auf Augs.blog
[…] Ganz unrecht hat Jens Schröder (hier im Interview mit Peter Turi) sicher nicht. Andererseits lassen sich die gängigen Abmahnkosten auch ganz gut in Google Adwords anlegen. Ist vielleicht die direktere Form der Werbung… […]
minimlwork » Alphablogger im Interview
[…] Interviewt werden Robert Basic (von Basic Thinking), Thomas Knüwer (von Indiskretion Ehrensache), Jens Schröder (der popkulturjunkie), Sascha Lobo (von Riesenmaschine) und Johnny Haeusler (von Spreeblick). […]
kultik
so wird das richtig geschrieben: alfablogger! besser noch: mantablogger!
mein gott, wie erbärmlich dieser pseudointellektuelle machismo doch ist…
Bernd
“Und letztlich sind die Amerikaner uns in allen Netzbelangen nun mal auch ein paar Jahre voraus.”
Tschuldigung, aber eine so flache Antwort hätte ich nicht erwartet. Worin sind sie uns voraus? Wenn er sich schon als Kenner bezeichnet, dann sollte er auch konkreter werden.
No Mails Today . And No Complaints at in|ad|ae|qu|at
[…] Vielleicht nützt es ja auch , solche Wiedergänger narzisstischer Kränkungen durch die Erkenntnis abzublocken , dass es Ein Leben jenseits der 35 gibt . Allerdings dürfte dort und dann die online- Gretchenfrage “To Motz or Not to Motz ?” noch keineswegs erledigt sein . Siehe oben : “It’s the thought that counts .” ||| […]
Erfolgsformel für Blogger | OVERBERG.CC
[…] Halt da haben wir ja schon was: “Mix, Match and Monetarize”. Stimmt, das sind die 3 wichtigsten Punkte in einem Satz zusammengefaßt. Auch diese Erfolgsformel ist für Blogger nutzbar: ” Aufmerksamkeit - Interesse - Drang - Action ” .Doch was mir fehlt ist der Nachweiß des Erfolgs der Formel. Was kommt denn da ein Interview mit Jens Schroeder mit einer Aussage zu der Erfolgsformel: Schröder: “Nein. Manchmal reicht es, 1000 Arten, eine Bierflasche zu öffnen, in sein Blog zu stellen, um in die blogcharts zu kommen, manchmal schafft man das mit lesenswerten Texten. Eine Erfolgsformel gibt es aber nicht..” […]