Sevenload, ein Video-, und Imagehoster, sorgte in der letzten Zeit im OnlineMedia-Bereich für Aufsehen. Es handelt sich hier um einen typischen Web2.0-Dienst, welcher es ermöglicht, Fotos und Videos hochzuladen, zu taggen, in Alben zu organisieren und mit Freunden zu teilen. Auch hat man scheinbar noch einen gewissen Anspruch, achtet nicht alleine auf Quantität. Trotzdem kann das Kölner Medienportal 87.000 angemeldete Nutzer und täglich 1,2 Millionen Abrufe der hochgeladenen Dateien verbuchen – im Vergleich zu Platzhirsch YouTube allerdings nur Mittelmaß.
Nun steigt burda digital, Tochterunternehmen von Hubert Burda Media, mit insgesamt einem Fünftel der Anteile von sevenload in den Dienst ein. “Wir wollen über sevenload Themen befördern, bei denen wir bereits starke Marken und Communities haben“, so Marcel Reichart, enger Vertrauter von Hubert Burda. Etwas weiter ging Heiko Hebig, Blogger der ersten Stunde und heute beim Burda-Verlag Berater für die Themen Internet und Blogs: “Wir glauben, mit sevenload einen sehr guten Partner gefunden zu haben, um abseits vom Mainstream-TV neue und spannende Formate zu entwickeln und verbreiten zu können.”
Große Visionen schmücken also diesen Deal, der für sevenload außerdem die Expansion in das Ausland bedeutet – von dort aus wird hart an den weitgesteckten Zielen gearbeitet. Axel Schmiegelow und Ibrahim Evsan, die beiden Gründer, leiten sevenload aber weiterhin. Die harte nationale und internationale Konkurrenz wie YouTube, myvideo oder clipfish wird es sevenload allerdings auch in Zukunft nicht so einfach machen.
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