Wissenschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit
Fichten fällen, Klima retten
- Fichten aus der Froschperspektive; Photo: gsgeorge
Bäume fällen, um die Erde zu retten. Was paradox klingt, ist nach einer neuen US-Studie gar nicht so abwegig. Forscher der Carnegie Institution of Washington haben herausgefunden, dass man die Erderwärmung durch das Abholzen von Fichtenwäldern in nördlichen Breitengraden theoretisch verlangsamen könnte.
Denn Bäume in eisigen Regionen würden insgesamt die globale Absorption von Sonnenlicht erhöhen, indem sie zu viel Schatten spenden, den Boden bedecken. Der Schnee werde also in großem Maße daran gehindert, Sonnenstrahlen zu reflektieren. Ein möglicher Ansatz wäre es, die gewaltigen Fichtenwälder in Kanada, Skandinavien oder Russland abzuholzen und so zur Abkühlung der Erde beizutragen.
Allerdings halten selbst die US-Forscher von dieser Methode nichts. “Einer der Hauptgründe, warum wir die Erderwärmung verlangsamen wollen, ist es, die Natur zu schützen. Es macht einfach keinen Sinn, natürliche Ökosysteme zu zerstören, um natürliche Ökosysteme retten zu wollen”, so Dr. Ken Caldeira von der Carnegie Institution.
Die Studie, die in der Online-Ausgabe des Magazins Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, simulierte die Effekte großangelegter Entwaldung und berücksichtigte dabei die positiven und negativen Effekte von Wäldern in verschiedenen Breitengraden auf das Klima. Während Wälder in kalten Erdregionen das Klima also eher erwärmten, hätten tropische Wälder den umgekehrten Effekt. Diese würden Unmengen von Kohlendioxid aufnehmen und die Bildung von kühlenden Wolken unterstützen.
(S.W.)
Photo Quelle/ Copyright: gsgeorge, cc creative commons Attribution-NonCommercial-NonDerivs 2.0 (via flickr)











Franz
Mittlerweile nimmt die CO2-Hysterie schon geradezu surrealistische Züge an. Es entwickelt sich immer mehr zu einem Pardestück für Realsatire. Hat jemand schon einmal bemerkt, daß der CO2-Ausstoß des Menschen (Atmung) in etwa dem aller PKW auf dem Planeten entspricht? Nein - oh, oh, ich ahne schon die nächste Schlagzeile: “Massenselbstmord der Grünen. Die Bundesbetroffenheitsbeauftrage Roth propagiert das ökologieverträgliche Frühableben.” Vielleicht hätte ich es doch schon einmal früher erwähnen sollen.
Franz
Oliver
Lieber Franz, der CO1-Ausstoß des Menschen hat einen Nettoeffekt von praktisch Null auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre. Was glaubst du, woher das CO2 kommt? Es kommt aus Kohlenstoff, den du verbrennst -im Körper. Woher kommt der? Aus der Nahrung. Wie kommt der Kohlenstoff in die Nahrung -ups, aus der Luft. Das heisst bei der Atmung gibst du nur CO2 wieder ab, das vorher der Luft entzogen wurde -verändern tut sich dabei nichts. Übrigens bist du keineswegs der erste, dem dieses ach so tolle Argument eingefallen ist. Es war nur dummerweise schon vor zehn Jahren lediglich ein Zeichen dafür, dass man in der Schule in Biologie vermutlich ne glatte 6 hatte.
Peter Friedrich
Der Titel der Studie lautet: Tropische Wälder - die Klimaanlage der Erde.
“Planting and protecting trees—which trap and absorb carbon dioxide as they grow—can help to remove carbon dioxide from the atmosphere. But a new study suggests that, as a way to fight global warming, the effectiveness of this strategy depends heavily on where these trees are planted. In particular, tropical forests are very efficient at keeping the Earth at a happy, healthy temperature.”
Grob übersetzt heißt das: “Das Aufforsten und der Schutz von Wäldern - die bei ihrem Wachstum Kohlendioxid aufnehmen und absorbieren - kann dazu beitragen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Aber eine neue Studie zeigt, dass die Wirksamkeit dieser Strategie bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung davon abhängt, WO diese Bäume wachsen. Vor allem Tropenwälder sind sehr effizient, wenn es darum geht, die Erde auf einem hübsch gesunden Temperaturniveau zu halten.”
Mit anderen Worten: Die Abholzung der Tropenwälder zu stoppen, wäre wesentlich sinnvoller und effektiver, als nördliche Wälder wieder aufzuforsten. Nicht etwa: Lasst uns die Tundren der Welt eliminieren, um die Abholzung der Tropenwälder auszugleichen …
Eine (englische) Kurzfassung der Studie findet sich übrigens hier:
http://www.carnegieinstitution.org/news_releases/news_2007_0409.html
paule
Dieser Redaktionsartikel mit seiner sinnverdrehenden Überschrift soll RE wohl fein machen für den Aufkauf durch Springer.
toot
hallo
Wenn der Bill mit dem Bill - Software gegen Klimawandel? « bobsmile’s blog
[…] Vielleicht sollten wir doch vorher die nördlichen Wälder abholzen, das geht bestimmt schneller, als auf das erste Release von CO2.net zu warten. -> http://www.readers-edition.de/2007/04/10/fichten-faellen-klima-retten/ […]
Frank Meier
Ich hab da mal ein paar dumme Fragen: Muss ich in Zunkunft auf Kohlensäure in meiner Cola verzichten, oder gibt es in absehbarer Zukunft einen Ersatzstoff? Kann ich dann am Südpol Land kaufen, wenn das Eis weg ist? Würde gern als erster investieren und die Gewinne durch steigende Bodenpreise mitnehmen.
Ulf Shcharnhorst
Na dann holzt die Sch…-Wälder mal ab. Ich hoffe aber inständig die machen vor unseren bereits seit Jahrzehnten ausgestorbenen deutschen Wald nicht halt.
Nur zu gern erinnere ich Euch an die deutsche Idee des Waldsterbens, den es, wie kann es anders sein, nur in Deutschland gab. Passend in der Zeitspanne als sich die Grünen Faschisten etablierten. Komisch war nur, dass das Waldsterben nur in den 80er Jahren vorkam, nie zu Zeiten des Frühkapitalismus (Junge, was war das für eine dicke Luft) oder geschweige denn heute. Eigentlich sollte dieser Sch…-Wald längst Tod sein. Isser aber nicht. Warum nicht? Weil es ein riesiger Schwindel war, weil man 30 Jahre später kleinlaut beigeben musste, das den Bäumen nix anderes fehlte als ein paar Nährstoffe. Und was haben wir geblecht dafür. Höhere Spritpreise? Mehr Steuern? Kein Thema, hier haste …
Auch möchte ich gern an das Duale System erinnern. Was für eine geniale Idee. Was sind wir nur für Deppen? Wir zahlen im Geschäft unserer Wahl für jedes gekaufte Produkt zusätzlich zum Warenwert, der Steuer auch noch einen Cent pro Verpackung an das Duale System. Als Dank dafür dürfen wir daheim alles fein säuberlich in verschiedene Behälter sortieren. Sozusagen als Subunternehmer des Dualen Systems. Und was bringt es? Nur ein Bruchteil des eingesammelten Mülls wird wieder verwendet. Der Rest wird verbrannt. Ein anderer Teil wird nach Afrika verschifft (wer es nicht glaubt, kann sich gern im Hamburger Hafen überzeugen). Weiterhin wurden vor etlichen Jahren Maschinen entwickelt die den Müll wesentlich effektiver und sortenreiner trennen können, als es der fehlerbehaftete Mensch jemals könnte. Nur nutzt das nicht viel, denn stellen Sie sich mal vor es würde jetzt ein Politiker von Ihnen verlangen mit den Müll trennen aufzuhören, nachdem Sie es jetzt erst so richtig drauf haben. Geht doch nicht, oder?
Auch möchte ich gern mal das Ozonloch aufgreifen. Nachdem wir uns alle einen neuen FCKW-freien Kühlschrank gekauft haben (was für eine Umweltsauerei die Herstellung und Entsorgung war, puuh) fühlen wir uns doch richtig sicher, gelle? Nicht weil uns niemand gesagt hätte, das diese Gase gar nicht die Kraft haben in die Höhe des Ozonloches zu kommen, aber Sch… drauf, wir fühlen uns prima. Dass das Ozonloch sich seit Jahrtausenden so verhält wie es gern will und mal größer und kleiner ist, interessiert doch nur am Rande. Lieber legen wir noch ein bisschen Geld ins Steuersäckle, egal, wenn´s gesünder macht.
Auch so ein Ammenmärchen macht im grünen faschistoiden Zusammenhang immer wieder gern die Runde. Der Sprit geht aus. Morgen steht alles still. Super Bleifrei is nicht mehr. Wahnsinn gute PR muss man sagen. Jeden Tag neue Vorkommen entdecken und gleichzeitig den Marktpreis so hoch halten können, das ist eine Leistung, die bekommt nicht jeder hin. Schon mal daran gedacht, das es auch, wenn es so wäre, das es ab morgen früh ab 8.00 Uhr kein Tropfen mehr gäbe, wir nicht etwas anderes finden würden, was wir in den Tank drücken könnten? Glaubt einer ernsthaft, das Milliarden von Fahrzeugen einfach so stehen bleiben. Nein, wir sind doch die überlegenen Menschen, uns fällt immer was ein. Das unterscheidet uns doch vom Affen, oder? Oder mal als Fazit; die Erdölreserven sind endlich. Aber weder morgen, noch übermorgen gehen hier die Lichter aus und sollten sie mal ausgehen, gibt es fünf Milliarden Menschen auf der Welt die ein Hirn haben, einen anderen Stoff zu finde, der den Tiger im Tank ersetzen wird.
Aber kommen wir mal auf die Klimahysterie zurück. Das ist ja wohl der dümmste Versuch Menschen zu erpressen seit die selbigen an Gott glauben. Buaaah was für eine Sch…, je dicker die Lüge, desto glaubhafter. CO2, in den Schulbücher als Grundnährstoff bezeichnet, ist der Auslöser katastrophaler Zustände die an deren Ende die Erde atomisiert. Meine Fresse noch mehr Unfug geht nicht. Bin mal gespannt wie lange (Vergleich hierzu: die lange Laufzeit der Idee des Waldsterbens) dieser Müll-Gedanke von einfältigen Mitläufern und Ereiferten getragen wird. Und auch was dieser neue Volksspass kosten wird. Nicht den Staat sondern jeden einzelnen. Jede einzelne Energieeinsparlampe und jedes Tiket für “Live Earth” mitgerechnet. Cool an dieser Hysterie das sich das Endzeitdatum je nach Großwetterlage immer wieder mal ändert. Mal in ferner Zukunft, mal aber auch schon morgen.
Nun gut. Gehen wir wieder Müll trennen und vorsorglich die Welt retten, denn man weis ja nie, es könnte ja was dran sein, und dann müssen wir alle dafür bezahlen. Womöglich noch mit dem eigenen Leben.
Eine Sch…-Welt
Steamcracker
Lieber Oliver, liebe trauernde Klimagemeinde,
besser spät, als nie. Aber jede Aktion erzeugt irgendwann, später auch eine Gegenreaktion. Wie auch immer, dies nur zur Einleitung.
Bei allem Respekt vor der Leidenschaft, mit der die CO2-Diskussion von den verschiedensten Interessengruppen geführt wird, steht doch eines unzweifelhaft fest:
Die Gesamtmenge an CO2 im Gesamtökosystem Erde kann durch den Menschen weder erhöht noch vermindert werden.
Was wir als homo capitalismus allerdings sehr wohl geringfügig in der Lage sind zu verändern, ist die Verteilung des CO2 auf die verschiedenen Trägermedien Boden, Wasser, Luft.
Wenn wir heute unseren Motor anwerfen, führen wir der Atmosphäre wieder ein CO2 zu, das ihr vor Jahrmillionen durch Photosynthese und anschließende biologische Verwesungsprozesse entzogen und tief im Erdboden verflüssigt konserviert wurde.
Wie hoch die CO2-Konzentration der Erdatmosphäre zu diesem fatalen Zeitpunkt in der frühen Erdgeschichte war und ob deshalb bereits damals Weltuntergangsstimmung gehypt und Kyoto-Protokolle verfaßt worden sind, weiß ich leider nicht. Scheinbar war es allerdings nicht lebensbedrohend genug, denn außer den ausgestorbenen Dinosauriern ist das Leben immer noch hier auf dieser blauen Kugel. Momentan versucht sich nun halt scheinbar eine zweibeinige, aufrecht gehende, diskussionsfreudige und dabei mäßig intelligente Spezies daran, für einige Jahrtausende das Zepter wild fuchtelnd zu schwingen.
Sie wird nicht die letzte sein, die dies auf dieser belanglosen Kugel im All ausprobiert, bevor dereinst eine sich fanal aufblähende, sterbende Sonne dann wirklich alles dialektische Leben rösten und in seine Atome und Elementarteilchen aufbacken wird. Reset. Aus.
Nichts für ungut. Aber was mir in dieser unsäglichen Diskussion fehlt, ist eine Prise durchaus angebrachter Demut und Bescheidenheit angesichts der wahren Dimensionen. Vielleicht sind wir nur für 4% aller CO2-Emissionen verantwortlich. Vielleicht auch für 40%. Die Welt ist groß und der Lobbyist weit. Der Mensch weiß trotz aller Fortschritte immer noch erschreckend wenig, um nicht zu sagen: nichts. Viel wird sich daran auch nicht ändern, seien uns als Spezies nun noch 100 Jahre oder 1 Million Jahre gegeben. Wir wissen weder, wie die Erde, noch ihr Klima funktioniert. Wir wissen nicht, wie die Sonne funktioniert , was sie vorhat und wie sie genau mit unserer Atmosphäre wechselwirkt. Wir wissen nicht einmal mit Sicherheit, ob wir etwas damit zu tun haben, wenn in Asien Hütten vom Strand gespült werden und gleichzeitig in der Ukraine der Weizen auf dem Feld vertrocknet.
Um diese Fragen einigermaßen seriös beantworten zu können, müßte man über lange Zeitreihen hinweg systematisch wissenschaftlich arbeiten. Länger jedenfalls, als wir das Wort “Wissenschaft” überhaupt schon kennen. Und sich nicht nach nur vielleicht 5.000 Jahren einbilden, man habe den (Sonnen-)Strom erfunden. Oder nach gut 100 Jahren Temperaturaufzeichnungen über jede Abweichung von einem synthetischen Mittel in ekstatische Zuckungen verfallen.
Fest steht nur eines: wenn die Sonne hustet, kriegt die Erde eine Lungenentzündung. Aber eine, die sich gewaschen hat. Egal, ob sich darauf ausschließlich nur mehr 10 Mrd. Hybridfahrzeuge bewegen oder die Menschen wieder CO2-bewußt und Mobilitätsabstinent in Höhlen hausen.
Auch wenn die Sonne nur irgendwann mal einen einzigen Gang runterschaltet, werden sich dann vielleicht schon 7 Milliarden Menschen schuldbewußt wünschen, sie wären 1.000 Jahre nur immer brav HUMMER gefahren und hätten die Atmosphäre vorher noch mal richtig schön auf Vorrat aufgeheizt und mit reichlich CO2 Wärmegedämmt. Denn binnen kürzester Zeit werden die jetzt vorübergehend “sterbenden” Gletscher wieder hunderte Meter hoch vor unserern Haustüren stehen und unaufdringlich anklopfen. Immerhin: FCKW-freie Kühlschränke braucht dann keiner mehr.
Ich bitte diese Zeilen nicht mißzuverstehen und als Freibrief für allerlei schändliches und frevelhaftes Tun in unserem Biotop heranzuziehen. Das nimmt uns die kapitalistisch-globalisierte Gesellschaft schon umfassend genug ab. Keine Intelligenz kann und sollte ein Interesse daran haben, ihre Biosphäre und ihren unmittelbarsten Lebensraum mehr als absolut notwendig zu zerstören.
Wir sollten aber auch nicht ins Zeitalter der “Hexenverbrennungen” und verblendeten “Exkommunikation” zurückfallen. Nicht jeder, der keinen hybriden Akkuschlepper fährt, ist dadurch bereits ein Klimakiller. Vielleicht lädt er dafür ja sein Handy schön brav mit Solarstrom? Von der gegenwärtigen CO2-Massenhysterie angewidert zu sein, bedeutet nicht gleichzeitig automatisch, daß man sich keine Gedanken über die Konsequenzen unseres menschlichen Handelns machen würde.
Zum Schluß sei noch ein “delphischer” Ausblick gestattet.
1. Die Erde (und ihr Klima) wird länger mit lebensfreundlichen Bedingungen existieren, als in jedem Klimaprotokoll fixiert ist. Jede Deadline ist eine flat line in ihrer Bedeutung.
2. Leben in fast jeder Form setzt immer CO2 um oder frei. Modernes, “hochzivilisiertes” Leben gleich um ein Vielfaches mehr.
3. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist nur eine beliebig gewählte Kennziffer von vielen ohne jegliche Bedeutung für unser Schicksal als Menschheit. So wie die Anzahl von tanzenden Engeln auf einer Nadelspitze. Oder die Zahl der Verkehrstoten bei am-Tag-mit-Abblendlicht-fahren. Oder das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Subprime Loans oder REITS. Erst die Interpretation durch den Menschen eröffnet all diesen hübschen Kennziffern eine vermeintlich unumstößliche Bedeutungsdimension.
4. Das Erdklima wird sich verändern. Immer und unterschiedlich stark, abhängig, oder unabhängig vom CO2-Gehalt der Atmosphäre.
Je nach dem, wie heftig diese Veränderungen ausfallen, wird es überhaupt noch Menschen geben, die diesen “bedeutsamsten Wert aller Zeiten” auch zukünftig messen können.
5. Der Mensch beeinflußt mit seinem Treiben das Klima. Gleiches gilt für den Schmetterling, der Ihnen gerade vor der Nase rumflattert. Wie stark die Auswirkungen jeweils sind, wird niemand länger als bis zur nächsten veröffentlichten wissenschaftlichen Studie zuverlässig bewerten können.
6. Ein kapitaler Kometeneinschlag paßt in kein Klimaschutzprotokoll.
7. Es wird Regen geben. Mal mehr, mal weniger. Und danach eine neue Eiszeit. Bauen Sie nicht zu nah am Wasser und meiden Sie das Gebirge. Dazwischen wird Ihr Grundstück enteignet, um all die Flüchtlinge unterbringen zu können.
8. Die Zerstörungen an den Werken der menschlichen Zivilisation werden immer größere Ausmaße annehmen. Hauptsächlich deshalb, weil es immer mehr davon gibt und keiner die alten abbaut und wieder wegräumt. Außerdem ist es prozentual gesehen immer weniger schade drum.
9. Ich - und 2 Milliarden Chinesen mit mir - werden uns trotzdem ein 3-Liter-Auto kaufen. Und es wird sich entgegen aller Befürchtungen auch ein böser Heuschrecken-Kapitalist finden, der es in Billiglohnländern bauen und uns hochpreisig andrehen will. Sobald sich damit vier Personen nebst Gepäck klimatisiert mit aussreichend Kopf- und Beinfreiheit mit 300 Nm und mindestens 140 km/h durch die Lande transportieren lassen. Keinen Tag früher. Die krankhafte Profitgier des Kapitalisten bzw. seiner sabernden Kollegen wird dafür sorgen, daß ich diesen Tag erlebe, bevor ich an CO2-Vergiftung erstickt sein werde.
10. Es wird sich immer eine neue unschuldige Sau finden lassen, die man mal so richtig anständig durchs globalisierte Klimadorf treiben kann.
Apropos: hat sich jemand von Funktionärsseite schon einmal nach den Mastferkeln “Methan”, “Vulkanismus”, “Erdachse”, “Sonnenaktivität” und “Asteroidengürtel” umgesehen? Da Kuipert es ja schon bedrohlich, wie man hört.
Nur können wir sensibilisierten Menschen deren “Wachstum” unglücklicherweise nur leider sehr, sehr begrenzt durch Konsumverzicht und Massenpsychosen beeinflussen.
11. Der Mensch ist entgegen aller biblischen Weissagungen NICHT Krone der Schöpfung. Etliche TV-Talkshows belegen dies äußerst anschaulich. Dieser Titel ist ein Wanderpokal, der uns gerade einmal vor und für ein paar Tausend Jahren, noch dazu erst nach Elfmeterschießen, zugefallen ist.
Handeln Sie danach! Machen wir trotzdem das Beste draus!
In diesem Sinne: leben Sie gesund, weise und glücklich. Lachen Sie öfter.
Mehren Sie Freude und Heiterkeit auf Erden, auf daß auch die mindestens nächsten Hundert Sonnenumdrehungen noch viel Anlaß dazu geben.
Ihr Steamcracker.