15:40: Don Dahlmann, Sascha Lobo, Johnny Haeusler und Dr. Thomas Lau haben sich nun zusammengefunden, um der Frage nachzuspüren, wie und ob man mit Blogs Geld verdienen kann.
Zunächst wendet sich die Runde der Frage zu, ob es überhaupt legitim ist, dass man mit seinem Blog Geld verdient. Alle Beteiligten sprechen sich mit verschiedenen Einschränkungen dafür aus, dass Blogger mit ihren Seiten auch Geld verdienen dürften. Eine Verweigerung von kommerzieller Vermarktung mache schon allein daher kein Sinn, da dies in der Blogosphäre schon längst üblich wäre, so Sascha Lobo.
16:00 Einwurf von Haeusler: “Er fände die Diskussion gerade ziemlich langweilig. Hier müsse mehr Fahrt rein.” Sein Statement für Werbung in Blogs: “Ich sehe hier kein Problem. Wenn wir als spreeblick Werbung schalten, nehmen wir damit anderen Blogs nicht die Möglichkeit keine Werbung zu schalten und cooler, härter und undergroundiger zu sein.”
Auf eine Frage von Dahlmann ob man nicht durch die Ausweitung der Arbeitszeit die durch die Kommerzialisierung eines Blogs ansteht, sich erneut in eine Abhängigkeit begibt, die der der traditionellen Medien gleiche, antwortet Hauesler, das sei durchaus richtig jedoch auch eine sehr alte Frage, die man stets im Blick behalten müsse. Andereseits bedeute auch dies keine Gefährdung der Vitalität der Blogosphäre, da es auch weiterhin Blogger gäbe, die ihren Blog nebenher als Hobby betreiben würden.
16:20: Das Resüme Haeuslers: Schließlich ist die Frage, ob ich mit meinem Blog Geld verdienen kann, einzig und allein davon abhängig, ob ich Menschen unterhalten kann. Das gälte in der Blogosphäre wie überall.
16:55: Diesem Zwischenfazit wird im Laufe der Diskussion auch nicht wirklich viel mehr hinzugefügt. Alles in allem aber eine sehr launige Bestandsaufnahme der Befindlichkeiten der deutschsprachigen Blogosphäre zum Reizthema Kommerz.
t-tags: republica , re-publica
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