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	<title>Comments on: Wenn&#8217;s mal wieder l&#228;nger dauert - Das deutsche Trauma von der Studiendauer</title>
	<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 09:57:36 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Readers Edition &#187; Alljährliches Studentenjammern in den Startlöchern</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-124821</link>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 01:04:09 +0000</pubDate>
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					<description>[...] - Boykotte an Th&amp;#252;ringer Hochschulen - Studentenproteste - Wenn der Wolferl mit dem Gusi&amp;#8230; - Wenn&amp;#8217;s mal wieder l&amp;#228;nger dauert - Das deutsche Trauma von der Studiendauer [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] - Boykotte an Th&#252;ringer Hochschulen - Studentenproteste - Wenn der Wolferl mit dem Gusi&#8230; - Wenn&#8217;s mal wieder l&#228;nger dauert - Das deutsche Trauma von der Studiendauer [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: Franz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-39384</link>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 06:32:08 +0000</pubDate>
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					<description>Ich kann Hermann in seinen Ausf&#252;hrungen nur voll beipflichten.

Franz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Hermann in seinen Ausf&#252;hrungen nur voll beipflichten.</p>
<p>Franz
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Hermann</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35279</link>
		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 06:41:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35279</guid>
					<description>Die Sache mit dem Langzeitstudium ist wohl doch etwas komplizierter als dargestellt.

1. In Deutschland gibt es kein ordentliches Stipendiensystem, weshalb viele Studenten arbeiten m&#252;ssen.

2. Das gr&#246;&#223;te Problem ist die Verbeamtung von Professoren, die sich h&#228;ufig - nicht immer - wie kleine K&#246;nige auff&#252;hren und sich einen Dreck um die Studenten scheren. Gleichzeitig halten sie als Dank f&#252;r ihre lebenslange Jobgarantie wiederholt die gleichen Seminare, um sich m&#246;glichst die Arbeit zu ersparen.

L&#246;sung: Allenfalls die Garantie f&#252;r Professoren lebenslang ein Einkommen von 1200 Euro zu bekommen und sonst nur Leistungsaufschl&#228;ge.

3. Professoren und Dozenten, die was bewegen wollen, werden von der Monsterb&#252;rokratie der Univerwaltung ausgebremst. Wir brauchen einen Unimanager(team) (keine BWL-Absolventen), der/das alle Kompetenzen hat f&#252;r die Weiterentwicklung und neue Ans&#228;tze an den Unis.

4. Das Verh&#228;ltnis von Dozent zu Studenten ist wegen der Sparorgien absolut miserabel. Wenn Seminare mit 60-100 Studenten in Kulturwissenschaften stattfinden ist kein normaler Studienablauf mehr gew&#228;hrleistet. Die Motivation aller wird durch solche Seminare zerst&#246;rt. In anderen L&#228;ndern gibt es solche Verh&#228;ltnisse nicht weil,

5. der Zugang der Abiturienten an die Unis strikter gehandhabt wird. Es wird dort erst einmal die Eignung f&#252;r das Studium gepr&#252;ft. Bildung bei den Menschen erzeugt man nicht, indem 60 Prozent durch das Abi geschleust werden und dann davon 80 Prozent in die Unis gepfercht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sache mit dem Langzeitstudium ist wohl doch etwas komplizierter als dargestellt.</p>
<p>1. In Deutschland gibt es kein ordentliches Stipendiensystem, weshalb viele Studenten arbeiten m&#252;ssen.</p>
<p>2. Das gr&#246;&#223;te Problem ist die Verbeamtung von Professoren, die sich h&#228;ufig - nicht immer - wie kleine K&#246;nige auff&#252;hren und sich einen Dreck um die Studenten scheren. Gleichzeitig halten sie als Dank f&#252;r ihre lebenslange Jobgarantie wiederholt die gleichen Seminare, um sich m&#246;glichst die Arbeit zu ersparen.</p>
<p>L&#246;sung: Allenfalls die Garantie f&#252;r Professoren lebenslang ein Einkommen von 1200 Euro zu bekommen und sonst nur Leistungsaufschl&#228;ge.</p>
<p>3. Professoren und Dozenten, die was bewegen wollen, werden von der Monsterb&#252;rokratie der Univerwaltung ausgebremst. Wir brauchen einen Unimanager(team) (keine BWL-Absolventen), der/das alle Kompetenzen hat f&#252;r die Weiterentwicklung und neue Ans&#228;tze an den Unis.</p>
<p>4. Das Verh&#228;ltnis von Dozent zu Studenten ist wegen der Sparorgien absolut miserabel. Wenn Seminare mit 60-100 Studenten in Kulturwissenschaften stattfinden ist kein normaler Studienablauf mehr gew&#228;hrleistet. Die Motivation aller wird durch solche Seminare zerst&#246;rt. In anderen L&#228;ndern gibt es solche Verh&#228;ltnisse nicht weil,</p>
<p>5. der Zugang der Abiturienten an die Unis strikter gehandhabt wird. Es wird dort erst einmal die Eignung f&#252;r das Studium gepr&#252;ft. Bildung bei den Menschen erzeugt man nicht, indem 60 Prozent durch das Abi geschleust werden und dann davon 80 Prozent in die Unis gepfercht werden.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Franz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35110</link>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 22:06:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35110</guid>
					<description>Zitat:
&quot;Und das man damit die ganzen Errungenschaften aufgibt, die man sich ehemals erstritten hat,&quot;

Was denn genau? Das Bildung schienbar umsonst ist - im doppelten Sinn vielleicht auch noch? Wohl kaum. Ich pers&#246;nlich halte von Studiengeb&#252;hren nichts, solange nicht ein anst&#228;ndiges Stipendiensystem etabliert ist. Aber die jetzigen maximal €500 pro Semester sind im internationalen Vergleich wohl kaum als Studiengeb&#252;hr zu bezeichnen. Daf&#252;r ist es viel zu wenig. 

Der Staat, und damit wir alle, bezahlen die Schulbildung eines jeden Kindes. Auch da gibt es kein Gef&#252;hl f&#252;r die Kosten. Nein, keine Sorge, ich will nicht den Schulbesuch vom Geldbeutel der Eltern abh&#228;ngig machen.  Aber ein Schulgutschein w&#228;re eine gute L&#246;sung. Alle Eltern bekommen vom Staat einen Schulgutschein in einer festen H&#246;he, die sich an den Kosten f&#252;r den Platz an einer staatlichen Schule orientiert. Diesen Gutschein k&#246;nnen dann Eltern in den Schulen ihrer Wahl - egal ob staatlich oder privat - einl&#246;sen. Das bringt echte Wahlfreiheit, verdeutlicht die Kosten und macht das Bildungssystem flexibel und anpassungsf&#228;hig. Genau dieselbe Idee hatte Pr&#228;sident Bush in den USA. Die Demokraten verhinderten es seinerzeit mit einer massiven Gegenkampagne. Gewisse Gruppen waren schon immer gegen die Freiheit der Eltern, die Erziehung und Bildung f&#252;r ihre Kinder selbst zu w&#228;hlen, denn einen sachlichen Grund konnten die Demokraten seinerzeit nicht vorbringen. 

Ebenso gibt es keinen Grund, warum ein Kassenpatient nicht seinen Arzt bezahlt, eine Rechnung bekommt und diese bei seiner Kasse einreichen sollte. Das w&#252;rde gleich mehrere Probleme auf einmal l&#246;sen. 

Und ebenso gibt es keinen Grund, ein anst&#228;ndig aufgezogenes Studiengeb&#252;hrensystem zu etablieren - dann aber richtig und gut vorbereitet, nicht solche Schnellsch&#252;sse wie jetzt. Man k&#246;nnte beispielsweise die Gutscheinidee auch auf Hochschulen ausdehnen und so Wettbewerb und Entscheidungsfreiheit f&#252;r beide Seiten schaffen. Ja, man k&#246;nnte viele Dinge tun.

Da aber die Bedenkentr&#228;ger in Deutschland die Macht haben und das Volk vom allumsorgenden Sozialstaat derma&#223;en eingelullt ist, da&#223; es aufgeh&#246;rt hat, ein eigenes Leben zu f&#252;hren und daf&#252;r auch verantwortlich zu sein, werden das wohl alles k&#252;hne Ideen bleiben. Sprechen wir nicht dr&#252;ber, es k&#246;nnte uns zum nachdenken anregen.

Franz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;Und das man damit die ganzen Errungenschaften aufgibt, die man sich ehemals erstritten hat,&#8221;</p>
<p>Was denn genau? Das Bildung schienbar umsonst ist - im doppelten Sinn vielleicht auch noch? Wohl kaum. Ich pers&#246;nlich halte von Studiengeb&#252;hren nichts, solange nicht ein anst&#228;ndiges Stipendiensystem etabliert ist. Aber die jetzigen maximal €500 pro Semester sind im internationalen Vergleich wohl kaum als Studiengeb&#252;hr zu bezeichnen. Daf&#252;r ist es viel zu wenig. </p>
<p>Der Staat, und damit wir alle, bezahlen die Schulbildung eines jeden Kindes. Auch da gibt es kein Gef&#252;hl f&#252;r die Kosten. Nein, keine Sorge, ich will nicht den Schulbesuch vom Geldbeutel der Eltern abh&#228;ngig machen.  Aber ein Schulgutschein w&#228;re eine gute L&#246;sung. Alle Eltern bekommen vom Staat einen Schulgutschein in einer festen H&#246;he, die sich an den Kosten f&#252;r den Platz an einer staatlichen Schule orientiert. Diesen Gutschein k&#246;nnen dann Eltern in den Schulen ihrer Wahl - egal ob staatlich oder privat - einl&#246;sen. Das bringt echte Wahlfreiheit, verdeutlicht die Kosten und macht das Bildungssystem flexibel und anpassungsf&#228;hig. Genau dieselbe Idee hatte Pr&#228;sident Bush in den USA. Die Demokraten verhinderten es seinerzeit mit einer massiven Gegenkampagne. Gewisse Gruppen waren schon immer gegen die Freiheit der Eltern, die Erziehung und Bildung f&#252;r ihre Kinder selbst zu w&#228;hlen, denn einen sachlichen Grund konnten die Demokraten seinerzeit nicht vorbringen. </p>
<p>Ebenso gibt es keinen Grund, warum ein Kassenpatient nicht seinen Arzt bezahlt, eine Rechnung bekommt und diese bei seiner Kasse einreichen sollte. Das w&#252;rde gleich mehrere Probleme auf einmal l&#246;sen. </p>
<p>Und ebenso gibt es keinen Grund, ein anst&#228;ndig aufgezogenes Studiengeb&#252;hrensystem zu etablieren - dann aber richtig und gut vorbereitet, nicht solche Schnellsch&#252;sse wie jetzt. Man k&#246;nnte beispielsweise die Gutscheinidee auch auf Hochschulen ausdehnen und so Wettbewerb und Entscheidungsfreiheit f&#252;r beide Seiten schaffen. Ja, man k&#246;nnte viele Dinge tun.</p>
<p>Da aber die Bedenkentr&#228;ger in Deutschland die Macht haben und das Volk vom allumsorgenden Sozialstaat derma&#223;en eingelullt ist, da&#223; es aufgeh&#246;rt hat, ein eigenes Leben zu f&#252;hren und daf&#252;r auch verantwortlich zu sein, werden das wohl alles k&#252;hne Ideen bleiben. Sprechen wir nicht dr&#252;ber, es k&#246;nnte uns zum nachdenken anregen.</p>
<p>Franz
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: M.Buettner</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35080</link>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 20:24:25 +0000</pubDate>
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					<description>@Damian
Ich weiss ja nicht wieviel bei euch in K&#246;ln ein Kaffee bei Starbucks kostet, jedenfalls hier in M&#252;nchen ab 4 Euro aufw&#228;rts und hier sehe ich fast keine Studenten die sich ihren Kaffee to go beim Starbucks abholen. K&#246;nnte vermutlich daran liegen das sie sich den nicht leisten k&#246;nnen? Und dieses Dummgeschw&#228;tze von sogenannten Langzeitstudenten kann ich sowieso nicht mehr h&#246;ren. So ein Schwachsinn. Gut Ding will Weile haben und dieses Abgezocke mit Studiengeb&#252;hren ist sowieso ein b&#252;rokratischer Irrsinn. Dieses B&#252;rokratieungeheuer kostet den Steuerzahler mehr als es einbringt. Aber soweit denken ja die meisten eh nicht, solange die B...zeitung schreibt das es zuviele Langzeitstudenten hier gibt, dann ist das ja so. Und das man damit die ganzen Errungenschaften aufgibt, die man sich ehemals erstritten hat, macht ja nix, nach mir die Sinnflut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Damian<br />
Ich weiss ja nicht wieviel bei euch in K&#246;ln ein Kaffee bei Starbucks kostet, jedenfalls hier in M&#252;nchen ab 4 Euro aufw&#228;rts und hier sehe ich fast keine Studenten die sich ihren Kaffee to go beim Starbucks abholen. K&#246;nnte vermutlich daran liegen das sie sich den nicht leisten k&#246;nnen? Und dieses Dummgeschw&#228;tze von sogenannten Langzeitstudenten kann ich sowieso nicht mehr h&#246;ren. So ein Schwachsinn. Gut Ding will Weile haben und dieses Abgezocke mit Studiengeb&#252;hren ist sowieso ein b&#252;rokratischer Irrsinn. Dieses B&#252;rokratieungeheuer kostet den Steuerzahler mehr als es einbringt. Aber soweit denken ja die meisten eh nicht, solange die B&#8230;zeitung schreibt das es zuviele Langzeitstudenten hier gibt, dann ist das ja so. Und das man damit die ganzen Errungenschaften aufgibt, die man sich ehemals erstritten hat, macht ja nix, nach mir die Sinnflut.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Franz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35073</link>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 20:05:00 +0000</pubDate>
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					<description>Ge&#228;rgert hat mich auch ein wenig die Formulierung &quot;verschulten angels&#228;chsischen System&quot;. Dieses &quot;System&quot; ist praktisch identisch mit unseren Fachhochschulen. Und es ist unbestritten, da&#223; im echten Leben ein Abg&#228;nger von einer Fachhochschule gegen&#252;ber einem Abg&#228;nger von der Uni mit gleichem Abschlu&#223; die weitaus besseren Karten hat. Und &quot;schuld&quot; an der Beliebtheit von Fachhochschulsch&#252;lern hat neben der praxisorientierteren Ausbildung an einer FH vor allem die so kritisierte &quot;Verschulung&quot;. Der Unterricht an einer FH ist verbindlich, gymnasiums&#228;hnlich strukturiert und pers&#246;nlicher. An einer Uni ist es egal, ob man zu einer Vorlesung geht oder nicht, solange man irgendwie seine Scheine zusammenbekommt. An einer FH wird so etwas nicht passieren. 

Nat&#252;rlich k&#246;nnen nicht alle Studieng&#228;nge an einer FH gelehrt werden. Aber viele. Und da haben dann nicht nur die sp&#228;teren Arbeitgeber eine eindeutige Pr&#228;ferenz. Und Langzeitstudenten (egal ob mit langen oder kurzen Haaren) wird man an einer FH vergeblich suchen. 

Ich ziehe deshalb die &quot;verschulten&quot; Systeme im In- und Ausland eindeutig so mancher deutschen Uni vor.

Franz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ge&#228;rgert hat mich auch ein wenig die Formulierung &#8220;verschulten angels&#228;chsischen System&#8221;. Dieses &#8220;System&#8221; ist praktisch identisch mit unseren Fachhochschulen. Und es ist unbestritten, da&#223; im echten Leben ein Abg&#228;nger von einer Fachhochschule gegen&#252;ber einem Abg&#228;nger von der Uni mit gleichem Abschlu&#223; die weitaus besseren Karten hat. Und &#8220;schuld&#8221; an der Beliebtheit von Fachhochschulsch&#252;lern hat neben der praxisorientierteren Ausbildung an einer FH vor allem die so kritisierte &#8220;Verschulung&#8221;. Der Unterricht an einer FH ist verbindlich, gymnasiums&#228;hnlich strukturiert und pers&#246;nlicher. An einer Uni ist es egal, ob man zu einer Vorlesung geht oder nicht, solange man irgendwie seine Scheine zusammenbekommt. An einer FH wird so etwas nicht passieren. </p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnen nicht alle Studieng&#228;nge an einer FH gelehrt werden. Aber viele. Und da haben dann nicht nur die sp&#228;teren Arbeitgeber eine eindeutige Pr&#228;ferenz. Und Langzeitstudenten (egal ob mit langen oder kurzen Haaren) wird man an einer FH vergeblich suchen. </p>
<p>Ich ziehe deshalb die &#8220;verschulten&#8221; Systeme im In- und Ausland eindeutig so mancher deutschen Uni vor.</p>
<p>Franz
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Damian</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35040</link>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 16:59:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35040</guid>
					<description>@ FRANZ

Kann ich nur zustimmen! Falls man als Berufst&#228;tiger sich weiterbilden m&#246;chte, mu&#223; man daf&#252;r zahlen und nebenbei hat man dann noch einen 8-9 Stunden Job ;o)

Ich finde das 500€ pro Semester nicht zu viel sind, d.h. man spart sich eine Party oder man mu&#223; auch nicht jeden Tag im Cafe fr&#252;hst&#252;cken oder der Kaffee aus der Senseo-Maschine schmeckt auch, mu&#223; nicht 2-mal t&#228;glich ein &quot;to go&quot; von Starbucks sein.

Ich kann dieses Gejammer von (deutschen) Studenten nicht mehr h&#246;ren. Ich kenne auch das Studentenleben im Ausland und da geht es den jammernden deutschen Studenten noch richtig gut!

&#220;brigens, wann geht ihr denn zur Uni? In K&#246;ln waren die Stra&#223;encafepl&#228;tze seit heute 10 Uhr besetzt, tja ich geh jetzt zuerst ein Kaffee trinken, falls ich noch einen Platz finden zwischen den fr&#252;hst&#252;ckenden Studenten!

Mit 40 das Studium beenden, dann erst mal vom Stress erholen, so 4 Jahre. Dann eine Orientierungsphase von 4 Jahren, dann 2 Jahre arbeiten und sich fr&#252;hverenten lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ FRANZ</p>
<p>Kann ich nur zustimmen! Falls man als Berufst&#228;tiger sich weiterbilden m&#246;chte, mu&#223; man daf&#252;r zahlen und nebenbei hat man dann noch einen 8-9 Stunden Job ;o)</p>
<p>Ich finde das 500€ pro Semester nicht zu viel sind, d.h. man spart sich eine Party oder man mu&#223; auch nicht jeden Tag im Cafe fr&#252;hst&#252;cken oder der Kaffee aus der Senseo-Maschine schmeckt auch, mu&#223; nicht 2-mal t&#228;glich ein &#8220;to go&#8221; von Starbucks sein.</p>
<p>Ich kann dieses Gejammer von (deutschen) Studenten nicht mehr h&#246;ren. Ich kenne auch das Studentenleben im Ausland und da geht es den jammernden deutschen Studenten noch richtig gut!</p>
<p>&#220;brigens, wann geht ihr denn zur Uni? In K&#246;ln waren die Stra&#223;encafepl&#228;tze seit heute 10 Uhr besetzt, tja ich geh jetzt zuerst ein Kaffee trinken, falls ich noch einen Platz finden zwischen den fr&#252;hst&#252;ckenden Studenten!</p>
<p>Mit 40 das Studium beenden, dann erst mal vom Stress erholen, so 4 Jahre. Dann eine Orientierungsphase von 4 Jahren, dann 2 Jahre arbeiten und sich fr&#252;hverenten lassen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: paule</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35039</link>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 16:53:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35039</guid>
					<description>Studiengeb&#252;hren sind der Einstieg in eine Privatfinanzierung der Bildung. So wie beispielsweise die zentrale Bilddatenerfassung bei der Ausweiserstellung nur ein Vorl&#228;ufer war um die Total&#252;berwachung war. Jetzt wo alle ihr Konterfei der (privaten !) Bundesdruckerei anvertraut haben l&#228;&#223;ts Sch&#228;uble krachen. Diese Salamitaktik gleich bei welchem Thema generiert eine Politikb&#252;rokratie die normale B&#252;rger nur noch anwidert.

Also halten wir fest, Bildung gibt es mittelfristig gem&#228;&#223; den Richtlinien der Bertelsmannstuiftung, dem heimlichen aber sehr effektiven Ziimmermann dieses Landes, nur noch gegen cash. Zweite Finanzierungsebene werden Unternehmerstiftungen sein. Innovative Grundlagenforschung wird dann wie schon in vielen Bereichen heute in den L&#228;ndern stattfinden, deren Hochschulen sich nicht den kurzfristigen Ineteressen von Wirtschaft und hochverschuldetet Absolventen unterordnen m&#252;ssen.

Und trotz des schlecht geredeten deutschen Studiums sind die deutschen Bummelstudenten im Ausland sehr beliebt. &#220;brigens am meisten begehrt waren die Diplomanten.  Aber die gibt es ja nun fast nicht mehr. 

Eine Gefahr weniger f&#252;r die milliardenschweren Bildungskonzerne, denen das deutsche Hochschulsystem schon seit Jahren eine unliebsame Konkurrenz war. 

Und raten sie mal wer schon fertige Konzepte f&#252;r private deutsche Schulen und Hochschulen hat - richtig Bertelsmann. Man l&#228;sst es dort noch ruhig angehen, denn erstmal stehen die kommunalen Verwaltungen auf der &#220;bernahmeliste der Bielefelder. 

Wer glaubt die fest verankerte demokratische Kontrolle in solchen Konstrukten wirds schon richten, der hat noch nicht erlebt wie Verwaltungen &quot;Sachzw&#228;nge&quot; generieren, die Politiker zu Marionetten der Verwaltungschefs machen. In den Unis haben die CDU-Chefs offiziell schon den Stab an die Wirtschaft &#252;bergeben - das sind Leute wie Hartz, Ackermann, Esser etc. 

Beim Wort Sachzw&#228;nge f&#228;llt einem nat&#252;rlich auch immer die grauenhaft &quot;sachliche&quot; Politik der letzten 20 Jahre ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Studiengeb&#252;hren sind der Einstieg in eine Privatfinanzierung der Bildung. So wie beispielsweise die zentrale Bilddatenerfassung bei der Ausweiserstellung nur ein Vorl&#228;ufer war um die Total&#252;berwachung war. Jetzt wo alle ihr Konterfei der (privaten !) Bundesdruckerei anvertraut haben l&#228;&#223;ts Sch&#228;uble krachen. Diese Salamitaktik gleich bei welchem Thema generiert eine Politikb&#252;rokratie die normale B&#252;rger nur noch anwidert.</p>
<p>Also halten wir fest, Bildung gibt es mittelfristig gem&#228;&#223; den Richtlinien der Bertelsmannstuiftung, dem heimlichen aber sehr effektiven Ziimmermann dieses Landes, nur noch gegen cash. Zweite Finanzierungsebene werden Unternehmerstiftungen sein. Innovative Grundlagenforschung wird dann wie schon in vielen Bereichen heute in den L&#228;ndern stattfinden, deren Hochschulen sich nicht den kurzfristigen Ineteressen von Wirtschaft und hochverschuldetet Absolventen unterordnen m&#252;ssen.</p>
<p>Und trotz des schlecht geredeten deutschen Studiums sind die deutschen Bummelstudenten im Ausland sehr beliebt. &#220;brigens am meisten begehrt waren die Diplomanten.  Aber die gibt es ja nun fast nicht mehr. </p>
<p>Eine Gefahr weniger f&#252;r die milliardenschweren Bildungskonzerne, denen das deutsche Hochschulsystem schon seit Jahren eine unliebsame Konkurrenz war. </p>
<p>Und raten sie mal wer schon fertige Konzepte f&#252;r private deutsche Schulen und Hochschulen hat - richtig Bertelsmann. Man l&#228;sst es dort noch ruhig angehen, denn erstmal stehen die kommunalen Verwaltungen auf der &#220;bernahmeliste der Bielefelder. </p>
<p>Wer glaubt die fest verankerte demokratische Kontrolle in solchen Konstrukten wirds schon richten, der hat noch nicht erlebt wie Verwaltungen &#8220;Sachzw&#228;nge&#8221; generieren, die Politiker zu Marionetten der Verwaltungschefs machen. In den Unis haben die CDU-Chefs offiziell schon den Stab an die Wirtschaft &#252;bergeben - das sind Leute wie Hartz, Ackermann, Esser etc. </p>
<p>Beim Wort Sachzw&#228;nge f&#228;llt einem nat&#252;rlich auch immer die grauenhaft &#8220;sachliche&#8221; Politik der letzten 20 Jahre ein.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Franz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35029</link>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 15:58:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2007/04/13/wenns-mal-wieder-laenger-dauert-das-deutsche-trauma-von-der-studiendauer/#comment-35029</guid>
					<description>Nichts gegen Langzeitstudenten. Ist jedermanns eigene Sache. Nur warum sollen die Steuerzahler und damit wir alle f&#252;r solche Spielereien aufkommen? Studiengeb&#252;hren sind ein guter Weg, um dem einen Riegel vorzuschieben. Zwar ist die Einf&#252;hrung von Studiengeb&#252;hren in Deutschland vollkommen falsch angegangen worden - man kann keine Studiengeb&#252;hren ohne funktionierendes Stipendiensystem einf&#252;hren - aber die momentanen €500 sind halt ein Kompromi&#223;. Bildung gibt es nicht kostenlos. Und wer aus Gr&#252;nden seines pers&#246;nlichen Lebensstils eben 20 Semester studieren m&#246;chte, soll das tun und es dann auch selbst bezahlen. 

Franz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts gegen Langzeitstudenten. Ist jedermanns eigene Sache. Nur warum sollen die Steuerzahler und damit wir alle f&#252;r solche Spielereien aufkommen? Studiengeb&#252;hren sind ein guter Weg, um dem einen Riegel vorzuschieben. Zwar ist die Einf&#252;hrung von Studiengeb&#252;hren in Deutschland vollkommen falsch angegangen worden - man kann keine Studiengeb&#252;hren ohne funktionierendes Stipendiensystem einf&#252;hren - aber die momentanen €500 sind halt ein Kompromi&#223;. Bildung gibt es nicht kostenlos. Und wer aus Gr&#252;nden seines pers&#246;nlichen Lebensstils eben 20 Semester studieren m&#246;chte, soll das tun und es dann auch selbst bezahlen. </p>
<p>Franz
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