… und jetzt noch einen Themenblog auf der Readers Edition? Für mich bedeutet ‘Social Media’ das Phänomen der Einflussnahme, Beteiligung und Selbstbestimmung in Bezug auf Informationssammlung, Recherche, die Erstellung von Beiträgen in journalistischen Formaten aller Art, die Verteilung und Nutzung (incl. Art, Zeit, Device etc.). Das betrifft klassische Medien ebenso wie die sogenannten ‘New’-Media.
Brauchen wir den Begriff ‘Social Media’? Wohl nicht wirklich, aber wenn wir uns mit Anderen verständigen wollen, leistet ein Label gute Dienste (sofern man sich darüber verständigt, was man zum gegebenen Zeitpunkt und Thema darunter versteht.)
Die Diskussion geht von Steve Rubels ‘Social Media is No Mo‘, über ‘Was ist Social Media‘ von Robert Scoble, über ‘Stowe Boyds Antwort an Scoble‘. Marianne Richmond hatte vor einigen Wochen die Diskussion in den Staaten auf ihrem Blog Resonance Partnership einmal zusammengefasst. Technorati bringt es auf knapp 50.000 Postings zu ‘social-media‘.
Hier im deutschsprachigen Raum ist die Diskussion eher verhalten. In einer Diskussion mit den Moderatoren der Readers Edition haben wir einmal eine Themenwolke gezeichnet:
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Stellt das den Themenbereich zutreffend dar? Was fehlt? Was gehört da nicht rein? Brauchen wir ‘Social Media’ und wie definieren Sie diesen Begriff?
Keine Ahnung, ob wir “Social Media” brauchen, das sollen die Menschen entscheiden. Was wir aber auf jeden Fall brauchen, sind freie Medien. Dies ist zu 90% nicht der Fall.