Ein Spielplatz im Internet

Wäre hätte das gedacht. Die Barbie, seit knapp 48 Jahren der Mädchen liebstes Spielzeug, hat seit 26. April eine neue und ausgebaute Website. Die rosarote Welt wird dabei in naher Zukunft geschickt durch einen MP3-Player ergänzt, der zum Chat mit anderen Puppenliebhaberinnen berechtigt. Mattel reagiert damit auf die stagnierenden Verkaufszahlen.

barbieWäre hätte das gedacht. Die Barbie, seit knapp 48 Jahren der Mädchen liebstes Spielzeug, hat seit 26. April eine neue und ausgebaute Website. Die rosarote Welt wird dabei in naher Zukunft geschickt durch einen MP3-Player ergänzt, der zum Chat mit anderen Puppenliebhaberinnen berechtigt.

Mattel reagiert damit auf die stagnierenden Verkaufszahlen. Denn die ehemals so garantierte Zielgruppe der rund zehnjährigen Mädchen, beschäftigt sich heute lieber in Chatrooms und mit MP3-Playern, als mit realen An- und Ausziehspielen.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt

Auf der Betaversion BarbieGirls.com soll nun alles anders werden. Ganz nach dem Vorbild von „Second Life“, können die Puppenmuttis hier ihre eigenen virtuellen Charaktere erzeugen, Pixelzimmer einrichten oder in Shopping-Malls auf Einkaufstour gehen. Ebenfalls im Angebot sind Online-Spiele und Chat-Räume, die, nach Angaben des Betreibers, regelmäßig von Administratoren überwacht werden.

Ab Herbst plant der Hersteller die Community weltweit auszudehnen. Zwölf Länder stünden bisher auf der Liste der Anwärterstaaten, darunter auch Deutschland. Im Juli dieses Jahres soll der dazugehörige MP3-Player auf den Markt kommen, der darüber hinaus weitere Inhalte der Seite frei schalten soll.

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