Musik-Downloads verlagern sich ins Web

Die Musikindustrie jubelt, dass der Tausch von Musikstücken über P2P seit einigen Jahren zurückgeht. Laut neuester IFPI-Statistik sank die Zahl der über Filesharing-Systeme heruntergeladenen Musikstücke in den Jahren 2002 bis 2006 von 622 auf 374 Millionen Songs jährlich. Diese auffällige Tendenz liegt aber auch darin begründet, dass sich das Musikhören in

youtube1.jpgDie Musikindustrie jubelt, dass der Tausch von Musikstücken über P2P seit einigen Jahren zurückgeht. Laut neuester IFPI-Statistik sank die Zahl der über Filesharing-Systeme heruntergeladenen Musikstücke in den Jahren 2002 bis 2006 von 622 auf 374 Millionen Songs jährlich. Diese auffällige Tendenz liegt aber auch darin begründet, dass sich das Musikhören in das Web verlagert hat: Ein Effekt, den mittlerweile auch der größte Teil der Musikindustrie anerkennt und lieber die Werbeeinnamen mit YouTube teilen will, statt mit einer weiteren Klage den Erfolg von Filesharing-Diensten der dritten Generation wie I2P, Mute oder ANts anzukurbeln.

Neuester Clou: Anonymisierung der Anwender

Filesharing hat sich von Client-Server-Angeboten wie Napster zu dezentralen Diensten wie Gnutella, Edonkey 2000 (Ed2k) und BitTorrent entwickelt. In all diesen Netzwerken werden Daten unverschlüsselt und auf direktem Weg zwischen den einzelnen Rechnern ausgetauscht, die somit identifizierbar sind. Die so genannte dritte Generation von Filesharing-Diensten überwindet diese Hürden und tauscht Daten verschlüsselt und über verschiedene Routen aus, um Anwender zu anonymisieren.

Wenn man derzeit nach einem Musikstück sucht, ist es das sinnvollste zuerst einen Blick in YouTube zu werfen. Auch seltenere Stücke, zu denen kein Video gedreht wurde, können hier gefunden werden. Inzwischen gibt es nämlich bei weitem nicht mehr nur ausschließlich Musikvideos oder Fernsehauftritte auf YouTube, sondern auch zahlreiche von Benutzern bebilderte Stücke, in denen beispielsweise eine “7″ auf einem Plattenspieler läuft, oder in denen das Label, das Plattencover oder das persönliche Fotoalbum abgefilmt wird. Oder der Bildschirm bleibt – ganz minimalistisch – einfach schwarz.

Mehr als nur ein Film…

Prinzipiell firmiert YouTube zwar lediglich als Streaming-Plattform, aber inzwischen gibt es genügend Möglichkeiten zum schnellen Speichern und zum Konvertieren in jedes beliebige Format, die aus YouTube viel mehr machen als dies. Eine der bekanntesten ist der VideoDownloader, eine Firefox-Extension. Mit ihm speichert man YouTube-Filme einfach dadurch, dass man beim Besuch der Seite auf das nach der Installation aufscheinende Icon rechts unten im Browser klickt.

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  1. Rapidshare bietet mitlerweile mehr als 1800 terrabyte an Musik und Filmen kostenlos an.
    Da braucht man kein emule und co.

    Gebt einfach den “Künstlernamen + Rapidshare” in google ein und ihr finded dutzende Downloads.

    gn3d@hotmail.de