Armen-Gipfel in Mali

Zeitgleich zum G8-Gipfel in Heiligendamm findet in Sikasso, im afrikanischen Mali, das „Forum des Peuples“ statt. Die Teilnehmer der auch „Armen-Gipfel“ genannten Versammlung stammen unter anderem aus Benin, der Elfenbeinküste, Guinea, Niger, dem Senegal und natürlich Mali selbst, wo der Gipfel seit 2002 in unterschiedlichen Städten veranstaltet wird. . Die

niger.jpg Zeitgleich zum G8-Gipfel in Heiligendamm findet in Sikasso, im afrikanischen Mali, das „Forum des Peuples“ statt. Die Teilnehmer der auch „Armen-Gipfel“ genannten Versammlung stammen unter anderem aus Benin, der Elfenbeinküste, Guinea, Niger, dem Senegal und natürlich Mali selbst, wo der Gipfel seit 2002 in unterschiedlichen Städten veranstaltet wird.
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Die klare Abgrenzung des „Armen-Gipfels“ gegen die Beschlüsse der G8 werden bereits in der Presseerklärung deutlich: Das „Forum des Peuples“, verstehe sich als Reaktion gegen die Ungerechtigkeit des G8-Gipfels. Seine Ziele sind unter anderem der Schuldenerlass der so genannten Dritte-Welt-Länder, die Aufdeckung der „Sand in die Augen streuenden Aktionen der G8 Länder“, die Beendigung von Privatisierung und der Stopp der systematischen Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Zudem geht es während des afrikanischen Gipfels um die Verteilung von Lebensmitteln und Wirtschaftsgütern: So wehren sich die teilnehmenden Länder gegen Dumping durch die westlichen Industriestaaten und fordern einen gerechten Zugang zu Wasser.
Auch die großen internationalen Konflikte werden thematisiert: An erster Stelle wird es um den Darfur-Konflikt und die Elfenbeinküste gehen; ein weiterer Programmpunkt ist die „Aufdeckung der Heuchelei der G8-Staaten“ in Bezug auf die Konflikte in Israel, den Irak-Krieg und die Atomstreitigkeiten im Iran.
Auf der Auftaktveranstaltung erklärte Barry Aminata Touré, die Präsidentin der „Coalition des Alternatives Africaines Dette et Dévelopement“:
“Man muss nein sagen zu neoliberaler Politik, muss den G-8 sagen, dass die Vorteile der Globalisierung allen Ländern der Welt dienen müssen”. (Zitat via Spiegel-Online)

Kommentare

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  1. @Marie Naumann
    Ich finde zwar das Gesagte völlig übereinstimmend mit meiner Meinung aber den Artikel zu kurz. Er überfliegt die ganze Sache nur als Schlaglicht.