Talkline fordert das “iPhone für alle!”

Zwar ist das neue iPhone von Apple noch nicht einmal in den USA auf dem Markt (Verkaufsstart dort: 29. Juni), und doch wird schon in Europa schwer um seine Nutzungsrechte unter deutschen Mobilfunknetz-Anbietern gerungen. Dass Mediengerüchten zufolge das Apple-Handy nur von einem Netzbetreiber angeboten werden soll, bringt Christian Winther, Chef

212114.jpgZwar ist das neue iPhone von Apple noch nicht einmal in den USA auf dem Markt (Verkaufsstart dort: 29. Juni), und doch wird schon in Europa schwer um seine Nutzungsrechte unter deutschen Mobilfunknetz-Anbietern gerungen. Dass Mediengerüchten zufolge das Apple-Handy nur von einem Netzbetreiber angeboten werden soll, bringt Christian Winther, Chef des Elmshorner Telekom-Unternehmens Talkline auf die Palme.
Überhaupt widerspreche dies der Geschäftsphilosophie von Apple, ließ Winther am Montag in einem offenen Brief an Apple-Boss Steve Jobs verlautbaren und bittet ihn, sein Vorhaben zu überdenken: “Unserer Ansicht nach sind der Begriff Wahlfreiheit und die Marke Apple nahezu synonym. […] Warum wollen Sie also gerade bei Ihrem ersten Mobilfunkprodukt einer Vermarktungsstrategie folgen, die auf Monopolstrukturen setzt?”.

Winther will, angeblich im Interesse der Kunden “weder auf das iPhone verzichten, noch auf die Möglichkeit, es mit unterschiedlichen Netzen und Tarifen zu kombinieren”, heißt es in dem Brief. Das multimediafähige Handy, das anstelle von Tasten über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert wird, soll es bei uns erst Anfang des Jahres geben.

Den offenen Brief im Originaltext als PDF können Sie hier lesen: klick

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