Wenn PISA nicht schon vor Jahrzehnten zugeschlagen hat, dann müsste jedem aus den ersten Physikstunden noch der Energieerhaltungssatz in Erinnerung sein. Dieser besagt, dass die Energien im Rahmen von Energieverbräuchen bei Verbrennungsprozessen (exotherme Reaktionen) nicht verloren gehen, aber einen anderen Zustand erreichen. Dieser Zustand aber kann niemals mehr zur Energieerzeugung im Sinne exothermer Reaktionen nutzbar gemacht werden. Dies führte zu der Erkenntnis, dass wegen der Endlichkeit fossiler Rohstoffe man über erneuerbare Energien nachdenken wollte und wie man weiß, dabei ist, mit Vehemenz Energiegewinnungssysteme auf der Basis nachwachsender und wiederkehrender Ressourcen (physikalisch gesehen gibt es keine erneuerbaren Energien) zu installieren.
Notwendig: Eine energetische Bilanzierung
Bei der Verwendung dieser Ressourcen zur Energieerzeugung stellt sich die Frage nach einer ganzheitlichen energetischen Bilanzierung, das heißt: Wieviel Energieaufwand benötigt man für die Herstellung und den Betrieb von Energiegewinnungsanlagen in Relation zum Energieertrag während ihrer Nutzungsdauer? Diese Frage wird zwar unter wirtschaftlichen Aspekten, nicht aber im Rahmen einer notwendigen energetischen Bilanzierung gestellt; obwohl man eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung dafür zugrunde legen könnte. Warum rechnet sich angeblich eine Windenergieanlage oder auch die Photovoltaik? (Wenn sich selbige unter realistischer Betrachtung selbst bei diesen Subventionen und Einspeisevergütungen überhaupt rechnen). Weil die Subventionen und Einspeisevergütung nicht als Kosten, sondern als Einnahmen in diesen Systemen bilanziert werden. In einer ganzheitlichen und damit volkswirtschaftlichen Betrachtung müssen aber für diese Einnahmen andere Menschen, Unternehmen etc., Aktivitäten und Prozesse durchführen, bei denen Energieverbräuche entstehen und dabei das Ergebnis in Form von Geld diesen Unternehmen und Menschen über Steuern und Einspeisevergütungen (höhere Strompreise) entwendet wird, um dann für die Installierung unsinniger Energiegewinnungssysteme verwendet zu werden, die mehr Energie verbrauchen als denn jemals an Energie gewonnen wird. (Deshalb ist sowohl die Windenergie als auch die Fotovoltaik etc. erheblich mit CO2, und natürlich mit hohen Energieverbräuchen belastet).
Da die CO2-Religionbekenner das aber wohl aus den bekannten Gründen (Dummheit und/oder Scharlatanerie) so nicht sehen möchten, wird der Energieverbrauch auf Grund solcher Dummheiten weltweit weiter exorbitant ansteigen. (Der von Menschen verursachte Anteil im gesamten CO2-Haushalt liegt in einer Größenordnung von 1,2% und ohne CO2 gäbe es auf dieser Erde kein Leben).
Gesetze bewirken unsinnigen Energieverbrauch
Um endlich wieder eine energieeffiziente Verwendung der Ressourcen zu erreichen (in Deutschland), müssen solche Gesetze wie: EEG (Energieeinspeisegesetz), Verpackungsverordnung, Kreislaufwirtschaftgesetz, Wärmeschutzverordnung, Zertifikatehandel und jegliche Art von Subventionen und Zwangsabgaben über Einspeisevergütungen etc. abgeschafft werden. Diese Gesetze bewirken einen unsinnigen zusätzlichen Energieverbrauch der in einer Größenordnung von 15-20% des Primärenergieverbrauchs der Bundesrepublik liegt. Deshalb müssen wir noch mehr exportieren um noch mehr Energie kaufen zu können, und so ist dann die Kollabierung des Systems vorprogrammiert. Im Ergebnis führt das dazu, dass heute schon ca. 75% der Primärenergie der Bundesrepublik importiert werden muss.
Geld trägt zur Vernichtung energiehaltiger Ressourcen bei.
Wenn man dann noch in diesem Zusammenhang die Funktion des Geldes betrachtet, dann könnte man feststellen, dass Geld letztlich in erheblichem Maße zur Vernichtung energiehaltiger Ressourcen beiträgt. Sie werden fragen wieso?
Die Frage stellt sich dann, wenn man nach einer Definition für Geld fragt. Was ist Geld? Vielleicht so:
Geld ist die Konservierung des Ergebnisses von Arbeit.
Durch Arbeit, damit durch Aktivitäten und Prozesse entstehen in einer betriebswirtschaftlichen Rechnung Kosten und gleichfalls Energieverbräuche. Kann man dann nicht auch innerhalb dieser Analogie Kosten statt in Geldmenge nicht auch in Energiemengenäquvivalenten ausdrücken?
Nun, ich denke schon. Konsequenterweise müsste damit Geld auch die Konservierung des Ergebnisses verbrauchter Energien sein. Diese Betrachtung zu Ende gedacht führt dazu, dass wir heute mit verbrauchten Energien neue Aktivitäten und Prozesse initiieren, die weitere Energien verbrauchen. Damit wird Geld, sprich verbrauchte Energien, zum Motor der Vernichtung energetischer Ressourcen. Man könnte auch sagen: Die Philosophie des quantitativen Wachstums führt sich selbst ad absurdum. Es sei denn, wir nutzen endlich die Kernenergie, bei der der Energieertrag erheblich höher ist als der Energieaufwand. Ich hoffe, ich habe Sie damit nicht zu sehr erschreckt.
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@Paule: ad 1 Atommist: Unbedingt. Wenn es nicht strafbar wäre, könnte man fast denken, das Netzwerk Politik-Wirtschaftsmultis wäre nur unter OK rubrizierbar.
ad 2: Stromstrampeln: Wäre ich auch dafür. Sport ist ja so gesund und das entlastet die Souzialversicherungsbeiträge. Doch wie die Leutchen oft eingeschätzt werden, machen die schnell schlapp und wollen lieber Krankenged und Sozialhilfe kassieren, bevor es ans Buckeln geht. Und Polen dafür einstellen oder geißelbewehrte Einpeitscher und Fußketten, na, ich weiß net.
ad 3. Hanf: Besser rauchen und verspinnen als verfeuern. Und die Wüsten gehen ja auch schon wieder zurück. Außerdem kann man den Sand doch exportieren, um ihn hier den Leuten noch mehr in die Augen zu streuen. Oder gleich Sandküsten anstelle Felsküsten im global erwärmten Norden bauen. Zwengs des Tourismus im eigenen Lande
ad 4. Technischer Fortschritt, na ja, wenn es vielleicht mal zur Sonneblumenkernspaltung langt, ich weiß net so recht, der Ökohype gemahnt an die “freie Energie” des Perpetuum mobiles, auch an die Goldmacherei, die frühere Absolutisten in den Staatsruin trieb …
ad 5. Öko-Nazismus: Doch, doch, die Inhumanität der Ökos – allein die hier so gepflegten Mundtotmachereiaufrufe sprechen Bände – muß entschieden angeprangert werden. Da ist mir kein Stilmittel zu blöd für. Außerdem haben meine Argumente Faktizität. Es gilt: Wehret den Anfängen (und Fortsetzungen)!
Wenn jemand auf seinem Grundstück selbstverliebt für seine Wackelstrombirnen Sonnenstrahlen sammeln möchte, seinen Kack privat vergasen, sein grün angebautes Weizenschrot verheizen, herzallerliebste Windrädlein für die Gartenzwerglein basteln – soll er doch. Wat dem een sin Uhl, …
Aber diesen Unsinn zwangsweise allen aufzudrücken, sich das von allen zwangsweise bezahlen zu lassen, damit die Natur und Stadtbilder verschandeln, die hungernde Menshcheit weiter ausrotten und alles mit pseudomoralisch-welterlösendem Gepruste – nein danke bzw. Pfui Deibi!
Das mag ja menschlich sein, dem Egoismus sind ja grad heute keine Grenzen mehr gesetzt und nichts Menschliches ist mir fremd – doch human? Nee.