Leonardo di Caprio rüttelt auf!

Nein, in die Fußstapfen von Al Gore will der smarte Schauspieler wohl nicht treten, obwohl dieser ihn spätestens mit seinem oscarprämierten “An Inconvenient Truth” kräftig inspiriert haben dürfte. Immerhin spielt die Klimaerwärmung in seinem neuesten Werk nur eine eher untergeordnete Rolle. Setzt diese Tatsache eher voraus. Doch der seit 1998

caprioNein, in die Fußstapfen von Al Gore will der smarte Schauspieler wohl nicht treten, obwohl dieser ihn spätestens mit seinem oscarprämierten “An Inconvenient Truth” kräftig inspiriert haben dürfte. Immerhin spielt die Klimaerwärmung in seinem neuesten Werk nur eine eher untergeordnete Rolle. Setzt diese Tatsache eher voraus.

Doch der seit 1998 mit einer eigenen Umweltschutzorganisation engagierte Titanic-Darsteller möchte mit seinem Dokumentarfilm “The 11th Hour“, nach den beiden Kurzfilmen “Global Warning” aus dem Jahre 2003 und “Water Planet” (2005), eben einen weiteren Teil zur Sensibilisierung der Erdbevölkerung beitragen.

Der Grundgedanke…

Die Ära des Menschen auf dem Planeten währt noch nicht lange. Doch zerstört haben wir schon so einiges. Nur, wenn wir jetzt handeln, können wir die schweren Umweltsünden unserer Vorfahren eindämmen, und vielleicht mit neuartigen Technologien teilweise rückgängig machen. “Wir selbst wollten verstehen, warum sich die Menschen auf dem Crash-Kurs mit der Natur befinden, und was wir tun können, um diesen Kurs zu ändern,” sagt Co-Autorin, Co-Regisseurin und Produzentin Leila Conners Petersen. Ihre Schwester und ebenfalls Co-Regisseurin, Nadia Conners, fügt hinzu, “Zum Besten an der Arbeit während dieses Projekts gehörten die Begegnungen mit Leuten, die mich inspirierten oder mir durch ihre Arbeiten und Schriften die Augen öffneten. Es war eine große Ehre und eine riesige Erfahrung, durch die ich viel lernte.”

Bereits im vergangenen Mai stellte di Caprio deshalb seinen Streifen bei den Filmfestspielen in Cannes vor. Damals betonte er in einem Interview mit der Welt am Sonntag, Künstler sollten sich heute für Klima- und Umweltschutz einsetzen. Zum Umweltbewusstsein gehöre für ihn zum Beispiel, “ein umweltfreundliches Auto fahren, den Müll trennen, auf Energiesparlampen achten”.

Ab 17. August ist nun das 91-minütige Monumentalwerk, das aus insgesamt 150 Stunden Filmmaterial zusammengetragen wurde, in den US-Kinos zu sehen. Als Erzähler des Films beleuchtet er den Jetzt-Zustand der Erde. Er spricht er über Umweltkatastrophen, Umweltverschmutzung und stellt Möglichkeiten vor, wie jeder einzelne Erdenbürger seinen Teil dazu beitragen könnte, das Ruder quasi noch einmal herum zu reißen. Zu diesem Zweck hat er gemeinsam mit den beiden Regisseurinnen Nadia Conners und Leila Conners Peterson mehr als 70 Interviews mit Wissenschaftlern, Experten und natürlich auch Umweltschützern geführt. Darunter etwa auch der renommierte britische Physiker Stephen Hawking oder auch der letzte Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow.

Übrigens, di Caprio zeigt sich seit längerem auch politisch engagiert.

So reiste er 2004 durchs Land, um für den damaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry moralische und finanzielle Unterstützung zu sammeln. Heute sieht das allerdings anders aus.” Ich warte immer noch auf klare Antworten, was sie bezüglich unserer Umweltprobleme planen. Ich will keine leeren Phrasen, sondern Fakten€œ, wie er am vergangenen Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur “WENN” erklärte. Wann die Dokumentation in Deutschland zu sehen sein wird, scheint zwar noch nicht festzustehen, hier jedoch schon einmal der eindrucksvolle Trailer in englischer Sprache…

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