Suchmaschinenoptimierung als Hinkebein

Die Branche der Suchmaschinenoptimierer (SEO) boomt. Dennoch sind Kunden oft alles andere als zufrieden. Trotz relativ kostenintensiver Betreuung und Optimierung beim Internetmarketing werden sie nicht gefunden. Der Grund kann “Google” heißen. Eine Studie des €žPew Internet & American Life Projekt€œ ergab, dass mittlerweile 84% der Internet-Surfer ihre Ergebnisse über Suchmaschinen

google1.jpgDie Branche der Suchmaschinenoptimierer (SEO) boomt. Dennoch sind Kunden oft alles andere als zufrieden. Trotz relativ kostenintensiver Betreuung und Optimierung beim Internetmarketing werden sie nicht gefunden. Der Grund kann “Google” heißen.

Eine Studie des €žPew Internet & American Life Projekt€œ ergab, dass mittlerweile 84% der Internet-Surfer ihre Ergebnisse über Suchmaschinen wie Google & Co erfragen. Die Trefferquote bei der individuellen Suche über Suchmaschinen ist recht ansehnlich, denn immerhin 55% der Befragten geben an, dass die Hälfte der gesuchten Information für sie wichtig ist.

Für die meisten User sind nur die ersten zehn Treffer (Top-Ranking) wichtig und werden angeklickt, danach wechseln sie die Suchmaschine oder die Suchbegriffe. Dieses Ranking zu erreichen, ist das Ziel kommerzieller Unternehmen und daher wird im Bereich der Suchmaschinenoptimierung heftigst geforscht und optimiert. Rankingfaktoren sind heute wichtiger den je, um €žvorne dabei zu sein€œ.

Veränderung des Ranking-Algorithmus durch Google

Allerdings hat Big Brother Google seit letzten November dem unbeschränkten Optimieren einen Riegel vorgeschoben. Google veränderte nämlich seinen Algorithmus des Ranking. Der Internetriese entwickelte offensichtlich das Ziel, Spam€™s zu bekämpfen. Die CEO€™s des Megaunternehmens sind wohl der Überzeugung, dass Suchmaschinenoptimierung nicht wirklich gut ist €“ und optimale Suchmaschinenoptimierung wird daher mit niedrigerem Ranking bestraft. Ist die bestmögliche, intelligente Platzierung der Suchwörter somit zu einem Stolperstein geworden? Bisher galt, dass Keywords etwa in der Domain, im Title Tag, im Meta- u. Keyword Tag, usf. wichtig, für die Neukundengewinnung sind. Leider hütet sich Google davor uns zu verraten, welche Elemente oder Kombinationen die Alarmglocken auslösen!

Google is watching you. Mehr und mehr! So wurde der Autohersteller Mercedes Benz von Google bereits gestraft. BMW optimierte etwas zu viel des Guten. Mit Doorwaypages wurden für Suchmaschinen nachteilige Programmiertechniken saniert. Wurde die Website angefordert, bekam der Besucher andere Seiten zu sehen als die Search Engines. Diese Suchmaschinenseiten waren gefüllt mit Wortwiederholungen und Wortvarianten um weiter nach vorne zu kommen (Suchmaschinen-Spamming). Der Chefentwickler von Google, Matt Cutts, brachte das Beispiel auf seinem Blog. Wenn zwei Riesen wie Google und Mercedes Benz aufeinanderprallen kommt es (natürlich) schnell zu einer Lösung. Aber ist Big Brother Google mit KMU€™s ebenfalls so gnädig? Das bleibt wohl doch zu bezweifeln. Also in Zukunft noch mehr Vorsicht davor herausoptimiert zu werden!

Zum Thema:

Photo Quell/ Copyright: runningdevine, cc creative commons Namensnennung-NichtKommerziell 2.0 (via flickr)

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  1. Viele SEO’s haben ihre Webseiten fast schon überoptimiert. Jeder gute SEO kennt die Rankingfaktoren, worauf Google wert legt (Bericht von semoz.org)
    Vor ein paar Jahren wo man mit den Metatags gut Positionen in den Serps erreicht hatte, hat Google ebenfalls reagiert. Ich denke, dass die Zeit wieder gekommen ist wo man in Richtung Suchmaschinenoptimierung umdenken muss. Google hat ja bereits ein Patent vor einiger Zeit angemeldet (siehe hier http://www.gogozone.de/blog/google-nderungen-bei-der-suchmaschinenoptimierung-44/)