Wer schon mal versucht hat, sein Profil oder sein Account auf einer Community-Plattform zu löschen, wird sein blaues Wunder erleben. Meist ist die Option gut versteckt, im schlimmsten Fall darf man per Mail auf die Gnade des Support-Teams hoffen. Selbst Wikipedia ist da keine Ausnahme.
Alle Welt diskutiert derzeit über digitale Spuren, die wir im Netz hinterlassen. Unter peterschink findet man alles, was ich so im Laufe der Zeit auf diversen Seiten mit meinem eindeutigen Profilnamen erstellt habe. Schnell hat man einen Account bei StudiVZ, Xing oder MySpace angelegt – den Löschen-Button zu finden, artet dagegen oftmals zur Fleißaufgabe aus.
Ergebnis teilweise erschreckend
Ich habe mich deshalb für mein Blog “Blog Age” mal durch 21 einigermaßen relevante Seiten geklickt – eben diejenigen, die mir spontan eingefallen sind. Das Ergebnis ist teilweise erschreckend – einige Websitebetreiber musste ich sogar anmailen, weil ich weder in Profil-Einstellungen noch in Hilfe/FAQ-Seiten einen Hinweis dazu fand, wie ich denn meinen Account löschen kann. Nicht testen konnte ich, ob privat Nutzerprofile und Daten wie Linksammlungen, Fotos etc. nach erfolgter Löschung wirklich aus dem Netz verschwinden – nach der hier angestellten Analyse bin ich da allerdings wenig zuversichtlich.
Kleines Fazit: Zu oft wird der Hinweis zum Löschen des Profils in der Hilfe versteckt, und manchmal hilft nicht einmal diese weiter. Viel zu oft aber muss man den Support um Unterstützung anbetteln – ein Link oder Button steht auf den Websites nicht zur Verfügung.
In meinem Blog findet Ihr das Ergebnis, aufgeteilt in drei Kategorien: “Löschen leicht gemacht”, “Löschen schwer gemacht” und “Löschen unmöglich gemacht”. Die Liste dort werde ich ggf. auch noch weiter ergänzen.
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Redaktioneller Hinweis: Bei der Readers Edition ist es ebenfalls nicht möglich, das eigene Konto selbst zu löschen. Auf Anfrage per eMail (info@readers-edition.de) werden ein Konto und alle dazugehörigen Daten und Artikel jedoch innerhalb von 24 Stunden gelöscht.
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