Und wieder ist das Wochenende herangerückt und auch wenn ich es dieses Mal mit dem sanften Wissen, dass für mich dahinter drei wundervolle Wochen Urlaub stehen, ein wenig gelassener betrachte, so möchte ich es dennoch keineswegs unterlassen die schönsten Perlen der Wochenendbeschäftigung zu präsentieren. Wie immer ausgewählt aus den Beiträgen der deutschsprachigen placeblogs:
Duisburg:
Den Anfang soll dieses Mal die Empfehlung zum €žPoesiePalast Ruhr€œ machen. In Duisburg startet am 31. August in der Stadtbibliothek die neue Veranstaltungssaison. Zum Auftakt gibt es in der Zentralbibliothek eine Lesung mit Musik. €žEigensinn und Utopie. Die Gedichte Nicolas Borns€œ, vorgelesen von Katharina Born und musikalisch begleitet vom Eckard-Koltermann-Quartett. Und danach geht es in diesem Sinne munter weiter: Am 14. September, kann man am selben Ort einen €žLangen Poesieabend für allerlei Alter€œ mit Erwin Grosche und anderen genießen.
Wir bleiben im Ruhgebiet und notieren gleichermaßen erstaunt und entzückt , dass an diesem Wochenende die €žStars der Gitarrenszene€œ im Ruhrgebiet zu begutachten sind. €žMit €švielsaitigen€˜ Klängen will das siebte Gitarrenfestival-Ruhr in diesem Jahr überraschen. Vom 31. August bis zum 9. September präsentiert das Festival außergewöhnliche Gitarrenmusiker unterschiedlicher Stilrichtungen. Zum Auftakt spielt Rafael Cortés, er gilt als einer der großen Hoffnungsträger der Flamenco-Szene. An den weiteren Abenden stellen sich internationale Musiker wie der mehrfach ausgezeichnete japanische Gitarrist Masao Tanibe, der experimentelle Sologitarrist Jens Wagner oder der französische Kammermusiker Eric Franceries vor. Die Konzerte finden an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet statt – von der Philharmonie Essen über das Mülheimer Kloster Saarn bis zur Zeche Zollverein.€œ
Wer zu den Gitarren noch ein paar Instrumente mehr bevorzugt, dem sei wie immer der allwissende Partyplaner von fudder ans Herz gelegt.
Bottrop:
Ein weiteres kulturelles Highlight findet erneut im Ruhrgebiet, und zwar in Bottrop statt. €žKammerflimmern – Das Festival des Luftschutztheaters€œ ist der Titel des ersten eigenen Festivals des Bottroper Luftschutztheaters vom 30. August bis 2. September. €žVor durchweg ausverkauftem Haus premierten in den vergangenen zwölf Monaten drei abendfüllende Theaterproduktionen. So hat sich das Luftschutztheater in Bottrop zu einer festen Adresse für performative Kunst entwickelt. Ort des Geschehens ist der alte Hochbunker in der Aegidistraße. Dieser bietet durch seine Enge die ideale Kulisse für die Darbietungen der jungen Theatergruppe um den 19-jährigen Mathias Spaan, der die Theaterakademie in Köln besucht. Wie die Atmosphäre im Bunker, so sollen auch die hier gezeigten Installationen und Aufführungen bedrückend und beklemmend auf den Zuschauer wirken, ihm so seine Emotionen und Reaktionen bewusst machen. €šFür einen Bunker ist es nun mal typisch, dass alle eng aneinander gedrängt sind. So auch bei unseren Aufführungen. Wir können problemlos mit Nähe experimentieren, weil hier auch kaum ein Blick möglich ist, der nicht direkt einem anderen Menschen begegnet€˜, erklärt Fabian Offert, Student der Theaterwissenschaft an der Uni Gießen.€œ
Jennewitz:
Aber natürlich gibt es auch wieder ausschweifende Feste jenseits der urbanen Hektik: Die Feuerwehr Jennewitz lädt anlässlich ihres 125jährigem Bestehens zur großen Sause. €žDie Löschgruppe lädt am 01.09.07 ab 12:00 zu einem großen Fest an den Hallen von Herrn Büge an der Kreuzung L11 – Jennewitz – Diedrichshagen. Denn Gast erwartet ein buntes Programm mit Festumzug, Wettbewerben (Kartoffelwettschälen), Tombola. Ab 20 Uhr ist Dorftanz mit Duo Uziko angesagt.€œ Wer kann da schon widerstehen?!
Berlin:
Und einen ganz besonderen Leckerbissen zum Schluss: €žWie lange kann ein Mensch durch Berlin spazieren? (€¦) ohne Pause und ohne Schlaf? Alexander Skora glaubt, dass man erst nach 8 Tagen nicht mehr weiter kann. Bis dahin gibt es Pausen beim spazieren nur an der roten Ampel. Extra-Mile-Endurathon nennt sich diese Ausdauersportart und am 1. September findet in Berlin ein richtiger Wettbewerb statt. Zu Gewinnen gibt es immerhin 1.000EUR.€œ Also das klingt doch wirklich vielversprechend. Wir sehen uns an der Ampel. Bis dahin und bald!
Zum Thema:
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