Vuelta a España: Ein Weg von 3291 Kilometern

Am Samstag startete die 62. Auflage der Spanienrundfahrt in Vigo im äußersten Nordwesten der Iberischen Halbinsel. In 23 Tagen werden die insgesamt 189 Fahrer aus 21 Teams eine Strecke von 3291 Kilometer zurücklegen. Hühepunkte der Vuelta werden neben den vier Bergankünften, unter anderem in Andorra Arcalis – der Heimstätte des

Lang ist der Weg - steil die Berge. Photo: EdTarwinskiAm Samstag startete die 62. Auflage der Spanienrundfahrt in Vigo im äußersten Nordwesten der Iberischen Halbinsel.
In 23 Tagen werden die insgesamt 189 Fahrer aus 21 Teams eine Strecke von 3291 Kilometer zurücklegen. Hühepunkte der Vuelta werden neben den vier Bergankünften, unter anderem in Andorra Arcalis – der Heimstätte des Tourtriumphes von Jan Ullrich im Jahr 1997 – die beiden Zeitfahren sein.

Ohne einleitenden Prolog ging es bereits am ersten Tag zur Sache: die Rundkurs-Etappe um Vigo über 146 Kilometer barg für alle Sprinterteams die Chance am Samstag das begehrte Goldene Leader-Trikot zu erobern. Der 26-jährige Italiener Daniele Bennati aus dem Lampre-Team machte dabei das Rennen (hier dazu mehr: klick) und verwies das stark besetzte Sprinterfeld um Tom Boonen, Oscar Freire und Alessandro Petacchi auf die Plätze, die wohl auch in der Gesamtwertung um die Führung kämpfen werden.

Allerdings bleibt generell abzuwarten, wie sich Tom Boonen nach seinem Sturz in Hamburg und seiner Magenerkrankung nach der Tour de France regenerieren konnte. Eine Wiederholung seines Erfolgs in der Punktewertung des besten Sprinters bei der Frankreichrundfahrt scheint fraglich, da er, wie viele Klassikerspezialisten, seinen letzten Hühepunkt der Saison auf die Straßenweltmeisterschaft in Stuttgart gesetzt hat.

Die Teams

Für Guiseppe Guerini, den stillen Italiener im Team T-Mobile, ist die Spanienrundfahrt die letzte große Schleife seiner Karriere. Nach acht Jahren im Bonner Rennstall beendet der 37-jährige seine aktive Laufbahn.
Das T-Mobile Team fährt ohne ausgewiesenen Siegaspiranten nach Spanien. “Unser Fokus liegt auf Etappensiegen”, sagt Allan Peiper, sportlicher Leiter des Teams bei der Spanienrundfahrt. “In Klier, Grabsch, Bernucci oder Schreck haben wir genügend Fahrer im Team, die in Ausreißergruppen mitgehen künnen.” (Quelle: T-Mobile Team)

Das Team Gerolsteiner wird angeführt von Stefan Schumacher, Marcus Fothen und Davide Rebellin. Auch für die Jungs von Hans-Michael Holczer gilt es in vielen Fluchtgruppen vertreten zu sein. “Wir setzen auf Tagessiege. Das haben wir in den vergangenen beiden Jahren geschafft. Warum nicht auch diesmal”, sagt der sportliche Leiter Reimund Dietzen, der selbst drei Etappen bei der Vuelta gewann. (Quelle: Team Gerolsteiner)

Beim Team Milram ist hingegen alles auf die Sprintankünfte ausgerichtet. Die Mannen um Erik Zabel werden versuchen, die beiden Sprinterfolge des Deutschen aus dem letzten Jahr zu wiederholen. Mit Alessandro Petacchi hat Milram ein weiteres Sprint-As im Ärmel und wird so mit einer Sprint-Doppelspitze in die Spanienrundfahrt gehen.

Als Favoriten auf den Gesamtsieg bei der Vuelta 2007 sind Carlos Sastre vom dänischen CSC-Team, Oscar Pereiro Sio (Caisse d´Epargne), Cadel Evans (Predictor Lotto) und Denis Menchov (Rabobank) zu nennen.

Die deutschen Mannschaften:

Team Gerolsteiner:

91-FOTHEN Markus
92-FRÖHLINGER Johannes
93-HIEKMANN Torsten
94-KLINGER Tim
95-MOLETTA Andrea
96-REBELLIN Davide
97-SCHUMACHER Stefan
98-STAMSNIJDER Tom
99-ZAUGG Oliver

Team Milram:

191-PETACCHI, Alessandro
192-ZABEL, Erik
193-MÜLLER Martin
194-JURCO, Matej
195-RIGOTTO Elia
196-SABATINI, Fabio
197-TERPSTRA, Niki
198-VELO Marco
199-ONGARATO, Alberto

Team T-Mobile:

201-HANSEN, Adam
202-BERNUCCI Lorenzo
203-DAVIS Scott
204-GRABSCH Bert
205-GREIPEL André
206-GUERINI Giuseppe
207-KLIER Andreas
208-KORFF André
209-SCHRECK Stephan

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Photo Quelle/ Copyright: EdTarwinski, cc creative commons Namensnennung2.0, (via flickr)

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