Die schrecklichen Bilder haben wir alle noch im Kopf. Der 11. September 2001 bedeutet einen Einschnitt in der jüngeren Geschichte. Zum sechsten Jahrestag hat der Generalsekretär des Europarates, Terry Davis, eine Erklärung verüffentlicht:
“Am 11. September 2001 begann für die Welt ein neues Zeitalter. Die Menschen, die in New York, Pennsylvania und Washington ums Leben kamen, wurden Opfer einer neuen Form des Terrorismus – von beispielloser Grausamkeit und beispiellosem Ausmaß. Seither haben Anschläge in der ganzen Welt stattgefunden, auch in Europa. Die jüngsten Verhaftungen in Dänemark und Deutschland erinnern auf dramatische Weise daran, dass die terroristische Gefahr überall besteht und weiterhin groß ist”
Davis zeigte sich überzeugt, dass unsere Regierungen die Pflicht hätten, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Öffentlichkeit vor der Bedrohung des Terrorismus zu schützen. Man müsse sich jedoch auch innerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegen. Für die Mitgliedsstaaten des Europarates bedeutete dies auch die Einhaltung der Europäischen Konvention der Menschenrechte. “Diese Grenze zu überschreiten, würde den Terroristen in die Hände spielen, denn dadurch würde die Grenze zwischen richtig und falsch verwischt und den Terroristen geholfen, neue Anhänger zu rekrutieren und ihren Einfluss auszudehnen”, betont er weiter.
Bereits seit Jahrzehnten und insbesondere seit 2001 setze sich der Europarat dafür ein, die kollektive Fähigkeit seiner Mitgliedsstaaten zur Bekämpfung des Terrorismus zu stärken und gleichzeitig die Menschenrechte zu achten. In Europa sei man sich dessen bewusst, dass dies nicht nur ein moralischer Imperativ sei, sondern eine Voraussetzung dafür, den Terror wirksam und letztendlich erfolgreich zu bekämpfen.
ZDF-Dokumentation
Das ZDF strahlt heute Abend die Dokumentation “Der 11. September 2001 – Mythos und Wirklichkeit” aus. Zu Wort kommen Skeptiker, Experten und Augenzeugen. Präsentiert werden Dokumente, die bislang noch nicht verüffentlicht worden sind. Erläutert wird unter anderem, warum bei Shanksville, der Absturzstelle der vierten entführten Maschine, kaum Trümmer auf den Fotos zu sehen sind – und was sich am Pentagon tatsächlich abspielte.
Noch sind viele Akten unter Verschluss, Verschwürungstheoretiker nutzen das, andere erheben schwere Vorwürfe und behaupten, dass die Anschläge hätten verhindert werden künnen.
Schon Kritik
Schon vor der Ausstrahlung melden sich im Netz Kritiker zu Wort, einer so: “Es ist vüllig egal, wie glaubwürdig oder unglaubwürdig die Berichterstattung des ZDF ist, da die Glaubwürdigkeit der Doku in diesem Fall rein im Sinne des Betrachters liegt. Oder glaubt ihr wirklich diese Doku würde allen Verschwürungstheorikern den schlagenden Beweis bzw. allen Skeptikern den 100% Gegenbeweis bringen? Wohl eher nicht.
Egal wie gut diese Doku gemacht ist, es werden sich wieder tausende von Usern im Internet zusammenfinden und noch so jede kleine Aussage in der Doku zerpflügen ohne am Ende nur ein bißchen schlauer zu sein. Deshalb, bitte macht diesen Thread dicht. Das Thema wurde schon hinreichend diskutiert ohne auch nur zu einem Ergebnis zu führen.”
Großeinsatz in der Eifel
Zu schlechter Letzt: In der Eifel hat die Polizei heute Mittag einen Großeinsatz gestartet. Ein anonymer Anrufer drohte mit einer Attacke auf die US-Militärbasis Spangdahlem. Die Behürden sind davon überzeugt, dass hinter dieser Ankündigung nichts Bedrohliches für die Bevülkerung oder die Soldaten steckt. Meldet dpa um 12.47 Uhr.
Et ceterum censeo: unser Auftreten gegenüber der muslimischen Welt muss endlich offen, ehrlich und respektvoll werden!
Mit unendlicher Unterdrückung in Palästina und Bomben auf Irak und Afghanistan rufen wir überll in der Welt den Terror erst hervor, den wir dann mit Gewalt bekämpfen müssen um nicht ebenso zu leiden wie die Vülker, die wir unterdrücken.
Es gibt kein Junktim beim Schreiben, man kann jeden Aspekt jedes Themas isoliert herausgreifen. Aber sich über den islamischen Terror zu unterhalten ohne die eigene
Verantwortung für sein Wachstum zu erwähnen, ist sachlich und moralisch nicht richtig.