Umweltschutz, Mord und eine US-Fremdenlegion. Bürgerjournalismus weltweit

Auf Global Voices hüren wir heute wieder die Stimme von Georgia Popplewell aus Trinidad, die ein Interview führt mit der Umweltaktivistin, Journalistin und Bloggerin Atillah Springer aus Trinidad und Tobago. Atillah Springer ist Teil einer Gruppe, der es gelungen ist den Bau eines Aluminiumwerks im Inland der Insel zu verhindern.

Attilah.jpg Auf Global Voices hüren wir heute wieder die Stimme von Georgia Popplewell aus Trinidad, die ein Interview führt mit der Umweltaktivistin, Journalistin und Bloggerin Atillah Springer aus Trinidad und Tobago. Atillah Springer ist Teil einer Gruppe, der es gelungen ist den Bau eines Aluminiumwerks im Inland der Insel zu verhindern. Überraschend und sehr wichtig für das Projekt war zum Beispiel der Beistand einer Isländischen Umweltgruppe – vermutlich entstand so eine der ersten Kooperationen zwischen Trinidad und Tobago und Island Wie wichtig dabei das Internet für sie war, das hüren Sie hier in einem Interview in englischer Sprache:

[audio:http://media.libsyn.com/media/caribbeanfreeradio/gvshow_special_trinidad_sep20_07.mp3]

Mehr Informationen zu den Projekt und den unterschiedlichen Blogs, die sie dabei unterstützten auf folgenden Seiten:

No Smelters in T&T website
Rights Action Group blog
Smelta Karavan website
Saving Iceland – website

Grüne Blicke aus Afrika

Ebenfalls um den Umweltschutz geht es bei Juliana Rotich, die sich fragt ob man gleichzeitig Autorennen lieben und die Umwelt schützen kann. Carl Nienaber antwortet ganz klar mit “Ja” und stellt auf seinem Blog verschiedene umweltfreundliche Autorennen vor, darunter das Solar Challenge Race, das im Septmeber 2008 in Südafrika stattfinden wird. Daran, dass der 12. Oktober der Blog Action Umwelt-Tag ist, erinnern auch die Blogger von Your Group of Web Addict(s). Klicken Sie auf das Feld und machen Sie mit!

Weitere Umweltposts aus Afrika sind CANE – ein Aktionsblog gegen Atomkraftwerke und der Kenya enviro news blog, der das Problem des Elektromülls in Afrika betrachtet – eine Zeitbombe, all dieser Müll enthält hochgiftige Substanzen.

Was hat ein brutaler Mord mit einem Boot zu tun?

Die grausame Geschichte einer 16-Jährigen, die ihren Vater mit einer Axt umbrachte, während er schlief, hat einen ebenso bizarren Hintergrund wie Folgen, wie uns Chirs Salzberg mit Hilfe verschiedener japanischer Blogs zu erklären versucht: Die Geschichte eines Mangas sei es gewesen, die sie zu der Tat getrieben hätte – woraufhin die Fernsehsendung “Schooldays” (ein beliebtes Manga) gestrichen wurde und durch eine Serie mit sanften ruhigen Bildern von Bergen, Burgen und – ja – Schiffen ersetzt wurde Die Blogosphäre Japans habe die Geschichte aufgegriffen, und es schwirren seitdem Tausende Bilder vom “Nice Boat” durch das Web natürlich bearbeitet

[youtube e1ChenUx88w&eurl]

Am erstaunlichsten ist sicher, dass kaum einer der Blogger über die Tat an sich schrieb

Mürder auch auf OhmyNews

Ein mindestens ebenso seltsamer Artikel findet sich heute auf OhmyNews – hier hat Archana Roy verschiedene Massenmürder beschrieben, ausgehend vom Delhi’schen “Hammer Man”, der Frauen mit einem Hammerschlag auf den Kopf tütet. Roy sieht gar einen “Mord-Trend” in Indien. Ebenfalls neu auf dieser Seite ist ein Bericht zum T20 Halbfinale im Cricket (es spielen: Indien, Australien, Pakistan und Neuseeland) von Armstrong Vaz und eine Reportage über den Bau einer Strasse im Landesinneren von Nepal, mit vielen Photos.

AgoraVox

US-Fremdenlegion

Rob Port, der “konservative Kommentator aus Norddakota”, präsentiert eine Idee, mit der man all die ausländischen Illegalen, die “das Land überfluteten” und “jeden Politiker und Hundefänger” beschäftigten, zu legalen Bürgern der USA machen künne: Indem man eine Fremdenlegion in den USA etabliere, der franzüsischen gleich. Die künnten dann richtige Drecksarbeit machen, so liest sich zwischen den Zeilen, und in den Zeilen heißt es: “Sechs Jahre in einer ehrbaren Uniform dieses Landes sollten dafür sorgen, dass man sich die Staatsbürgerschaft verdient hat.” Alle würden seine Idee natürlich hassen, ist sich der Autor bewusst – die Linken, weil sie ohnehin mit der Bürgerschaft um sich schmissen, um Stimmen zu gewinnen und andere, weil sie gegen das Militär an sich seien – was Rob Ports Freude an einer solchen Idee, sollte sie je durchgesetzt werden, noch steigerte

Photo von carribeanfreephoto via Global Voices.org

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