Die Zweifel der Klimaforscher

Das Thema Klimawandel ist nicht so unumstritten, wie es die Jünger Al Gores, die Grünen im Wahlkampf und viele Journalisten es gerne hätten. Und trotzdem wird so getan, als handle es sich bei den Thesen zur Klimaerwärmung um harte Fakten, die von der Wissenschaft einhellig gebilligt würden. Nur ein paar

klimaschalter.jpg Das Thema Klimawandel ist nicht so unumstritten, wie es die Jünger Al Gores, die Grünen im Wahlkampf und viele Journalisten es gerne hätten.
Und trotzdem wird so getan, als handle es sich bei den Thesen zur Klimaerwärmung um harte Fakten, die von der Wissenschaft einhellig gebilligt würden. Nur ein paar wenige Ignoranten und Klimaleugner ruderten auf verlorener Eisscholle.
Doch jetzt zeigt die erste repräsentative Befragung in Deutschland ein ganz anderes Bild: Die Klimaforscher sind sich längst nicht so sicher, wie es die Politik gerne hätte.

€žDie Mehrheit der Klimaforscher (57 Prozent) ist der Ansicht, dass die “Folgen des Klimawandels für die Menschen im 21. Jahrhundert gefährlich” sind. Eine bedeutende Minderheit stimmt dieser These dagegen nicht zu, weil sie negative und positive Folgen sieht, weil sie die Gefahr generell bestreitet oder weil sie der Meinung ist, dass man darüber keine konkreten Aussagen machen kann.€œ

Und es sind nicht ein paar Klimaleugner und Ignoranten, welche ihre Zweifel an den Messdaten artikulieren:

€žDie Mehrheit der Wissenschaftler ist der Ansicht, die Voraussetzungen für die Berechenbarkeit des Klimas seien gegenwärtig noch nicht gegeben. Dies betrifft die Menge und Qualität der empirischen Daten, die Qualität der Modelle und Theorien sowie die Kapazität der verfügbaren Analysetechniken.€œ

Keine wissenschaftlich fundierte Klimapolitik

Die Journalisten der WELT ziehen denn folgendes Fazit: €žÜberblickt man alle Befunde, kommt man angesichts der Widersprüche zwischen den Klimaforschern und den weit verbreiteten Unsicherheiten über ihre Grundlage zu der Schlussfolgerung: Eine wissenschaftlich zweifelsfrei fundierte Klimapolitik gibt es nicht. Es gibt gute Gründe für den Klimaschutz, einzelne Maßnahmen lassen sich aus der Klimaforschung aber nicht zwingend ableiten. Hierbei handelt es sich letztlich um politische Entscheidungen, die mit Wissenschaft eher bemäntelt als begründet werden.€œ

Schüner Mist – gelle. Lesebefehl: WELT online.

Es gibt jedoch einen gewichtigen Grund, die Energiesparanstrengungen zu intensivieren: Die geopolitische Weltlage.
Wir müssen uns so rasch wie immer müglich von Russlands Erdgas und vom Erdül des Nahen Ostens unabhängig machen. Wenn das dann noch dem Klima nützt, umso besser.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.arlesheimrelaoded.ch.

Photo: TWM via Flickr, bestimmte Rechte vorbehalten

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Kommentare

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  1. Vielen Dank für den Hinweis.

    Meiner Meinung nach, sollten wir Energie einsparen wo es geht und nach Müglichkeit durch saubere und nachhaltiger Energien ersetzen. Zum Einen um die Umwelt zu schonen und zum Anderen wird Öl & Co. irgendwann ausgehen, und lieber jetzt anfangen, solange wir noch künnen.

    Gesetz dem Fall, der Klimawandel ist existent und wir (die Menschheit) verursachen ihn durch den Ausstoß von Methan, CO2, …, dann sollten wir die grüßten Verschmutzer (China, USA, …) zum Einlenken bewegen.

    Die Chinesen unternehmen faktisch nichts, um die Verschmutzung zu stoppen (die Amis sind auch nicht viel besser), sei es CO2-Ausstoß oder einfach die rigorose Zerstürung der Umwelt durch Raubbau, etc.

    Den Europäern kann man, denke ich, keinen Vorwurf machen. Seit Jahren findet ein Umdenken statt und auch die Politik schafft schon länger die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

    Solange die grüßten Verschmutzer weitermachen, künnen die Europäern machen was sie wollen, es bleibt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.