Wieder einmal trifft es die Ärmsten am heftigsten. Afrika hat schon viele Naturkatastrophen erlebt – aber noch keine wie diese aktuelle, wo Wüsten zu Schlamm werden. Die Überschwemmungen reichen von Kenia im Osten bis nach Senegal im Westen. 18 Länder sind gleichzeitig betroffen. 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos, hunderte sind bereits ertrunken.
Hütten aus Lehm und Stroh lüsen sich in Nichts und Dreck auf…
Die Klimaveränderung ist das Ende des altbekannten und vertrauten Wechsels der Jahreszeiten, von dem die bäuerliche Landwirtschaft auf der ganzen Welt lebt. Und das bedeutet, dass Millionen der Ärmsten, überwiegend Bauern, ihre Lebensgrundlage verlieren. Verursacht haben die Misere jedoch nicht sie, sondern wir in den reichen Industriestaaten. Ein deutscher Mensch produziert etwa 40 mal mehr Treibhausgase als ein Afrikaner.Bei dieser Erkenntnis muss auch die internationale Hilfe ansetzen. Klimaschutz, wie in diesen Tagen von der UNO in New York heftig gefordert, wird die wichtigste Entwicklungshilfe in der Zukunft. Die Klimafrage ist die Überlebensfrage der Menschheit geworden.
Quelle:
Franz Alt 2007
- Die Zweifel der Klimaforscher
- Angela Merkel fordert Klimagerechtigkeit
- DiCaprios Öko-Abstecher findet Anklang
- Wer hat Angst vor Biotreibstoffen?
- Climezine.com – Umweltnews im Web 2.0
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