US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama schärft sein “grünes” Profil. Der schwarze Senator aus Illinois sprach sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Portsmouth/New Hampshire für CO2-Obergrenzen und einen nationalen Emissionshandel aus.
“Als Präsident werde ich ein klares Limit auf alle Kohlendioxid-Emissionen setzen; auf einem Level, das nach Expertenmeinung nütig ist, um die Erderwärmung zu stoppen; eine Reduktion um 80 Prozent bis 2050″, versprach der 46-Jährige am Montag: “Keinem Betrieb wird es mehr erlaubt sein, umsonst Treibhausgase auszustoßen. Nicht den Unternehmen gehürt die Luft, sondern den Menschen. Und wenn wir sie davon abhalten wollen, die Atmosphäre zu vergiften, müssen wir einen Preis auf jegliche Verschmutzung erheben.” Im Gegensatz zu seinen Vorgängern im Weißen Haus würde er zudem wirkliche Resultate erzielen.
Millionen für Feinde
Nur wenige Tag nach seinen vollmundigen Ankündigungen legte Obama am Donnerstag indirekt nach. Im für die Vorwahlen wichtigen Bundesstaat New Hampshire lief Obamas zweiter TV-Spot an, in dem er für eine verminderte Abhängigkeit von ausländischem Öl und eine hühere Energieeffizienz bei PKWs trommelte. “Ich sehe nicht ein, dass wir täglich 800 Millionen Dollar an teils feindliche Länder überweisen, um unsere Sucht nach ausländischem Öl befriedigen zu künnen”, so der Demokrat im Werbefilm: “Und der Deal sieht auch noch schmilzende Polarkappen vor.”
Die Ausstrahlung des Spots soll nach Angaben von Wahlkampfhelfern auf das liberale New Hampshire begrenzt bleiben. Das Hauptaugenmerk der Kandidaten liegt aber zunächst auf Iowa, wo im Januar die landesweit ersten Vorwahlen abgehalten werden. Hillary Rodham Clinton, Obamas grüßte parteiinterne Konkurrentin, ist nach eigener Aussage ebenfalls von der Idee eines Emissionshandels angetan. Eindeutig festlegen will sie sich in dieser Angelegenheit aber bisher nicht.
(S.W.)
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Nebenkriegs-Schauplätze, um nicht zu sagen: Allgemeinplätze, um von wirklich wichtigen Themen abzulenken. Stattdessen beherrscht das BLABLA die mediale Umweltverseuchung mit ihrem penetrant nach abgestanden Zeitgeist-Lügen schon riechenden Schein-Umweltproblemchen und -Aufgeregtheiten.
Alles stinkt da sehr nach der uralten, bewährten Polit-Methode:
“Haltet den Dieb, da, da, – dort läuft er”!
Und die Meute glotzt mal wieder dahin, wo nix Substantielles in Wirklichkeit ist …
Oh liebe Redaktion – hättest Du geschwiegen, wärest Du heuer filosof geblieben!
Dein Dich dennoch liebender Turbo.