Wochenrückblick (II/X): Eva Herman, Charlotte Knobloch, Ottmar Hitzfeld und Franz Müntefering auf der Straße der Weisheit?

Nun also auch noch die Autobahnen: Eva Herman ist von der Straße der Weisheit so weit abgekommen, dass sie verzweifelt die Arme ausstreckt nach den grauen Bändern, die zwar nicht Hitlers Idee gewesen sind, aber von ihm durch das deutsche Land gezogen wurden, damit deutsche Soldaten schneller in den Krieg

autobahn.jpg Nun also auch noch die Autobahnen: Eva Herman ist von der Straße der Weisheit so weit abgekommen, dass sie verzweifelt die Arme ausstreckt nach den grauen Bändern, die zwar nicht Hitlers Idee gewesen sind, aber von ihm durch das deutsche Land gezogen wurden, damit deutsche Soldaten schneller in den Krieg und somit ins Verderben ziehen konnten, und schon musste sie bei Kerner Leine ziehen. Als letztes Argument für ihre These, dass an dem in Braunschweig eingedeutschten Österreicher doch etwas Gutes gewesen ist, bringt sie in die nächste Sendung wohl einen deutschen Schäferhund mit.

Ashkan Dejegah

Von der Straße der Weisheit abgekommen ist auch der Zentralrat der Juden, der über einen deutschen Nationalspieler derart Derbes gesagt hat, dass die Wülfe zusammenzuckten. Ashkan Dejagahs Absage zu einem Länderspiel in Israel hängte er als “privaten Judenboykott” in die Schlagzeilen. “Tiefer hängen” kann man ihm da nur zurufen, denn 1. ist Fußball immer noch nur die schünste Nebensache der Welt und 2. hätten es die Wolfsburger auch so machen künnen wie Bayern München, als eine Begegnung in Tel Aviv auf dem Spielplan stand und sich der Iraner Vahid Hashemian verletzt meldete.

Ob Ottmar Hitzfeld auf die Straße der Weisheit abgebogen ist, als er sich als Trainer der Schweizer Nationalelf ins Gespräch brachte, ist zweifelhaft. Einerseits hat er Ralph Zloczower, Zentralpräsident des Schweizer Fußballverbandes, damit zwar eine Freude gemacht, andererseits wird ihm nun niemand mehr abnehmen, dass er seine Arbeit bei den Bayern mit einer derartigen Begeisterung macht, die jeden Gedanken an etwas anderes als die Deutsche Meisterschaft und somit die Champions League ausschließt, denn ins Land der Eidgenossen wechseln müsste er im Februar oder März.

Franz Müntefering

Selten auf der Straße der Weisheit ist in diesen Tagen Vizekanzler Franz Müntefering. Aber immerhin: Das Ministeramt mag er und Arbeitslosen helfen will er auch – länger Arbeitslosengeld I für Ältere ist da für ihn das falsche Hilfsmittel, Arbeit muss her – aber woher so viele Jobs nehmen und der SPD nicht die Zeit stehlen, die sie jetzt noch hätte für eine Kehrtwende von der gescheiterten Hartz-Politik?

Abbildung: Wikipedia. Public Domain

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  1. Heinz-Peter,

    der Umkehrschluß zu den fatalen Folgen mit diesem “Eingedeutschten”
    wäre doch wohl nicht, “Blondie” ins Spiel zu bringen, oder Eva Brauns
    zukunftsdeuterisch benamste Hundies namens “Negus” und “Stasi”,
    sondern das Ablehnen weiterer Eindeutschungen im vermeintlichen
    “Einwanderungsparadies” BRd.

    Zumindestens meine polnischen Freunde alle – zeigen diesem Gebilde
    längst die kalten Schultern, weil sie würtlich: “in diesem Armenhaus hier”
    nicht genug verdienen künnen, und in Irland und England bessere Reibach-
    Optionen erkannt haben. Das hat sich in Polen offensichtlich rumgesprochen.

    Übrigens hat Herr Derjegah das alles so nicht gesagt, die BLÖD-Zeitung
    hat das aufgedonnert, den jungen Mann schäbig benutzt, für ihr sattsam
    bekanntes Israel-Lobhudelding, was deren Redakteuren ja unterschriftlich
    in den bekannten vier Dogmen vorgesetzt ist, als “conditio, sine qua non”.

    Daß der Spieler auch an seine Familie zu denken hat, aus bekannten Gründen,
    wird nun leider auch von Dir gegen ihn gemünzt.
    Oder habe ich Dich da mißverstanden?

    Und auf welcher Straße da ein gewisser Zentralrat auch noch geisterfährt,
    da kann dem sicher keiner weiterhelfen, außer sie sich wie immer selber.

    Turbo