Jährlich fliehen, laut Terre de Femmes, 40.000 Frauen aus ihren Beziehungen und Ehen in Frauenhäuser. Seit über 25 Jahren existieren solche Frauenhäuser in Deutschland. Sie sind unverzichtbar für Frauen, die häusliche Gewalt erleben.
Treten, schubsen, schlagen- Alltag vieler Frauen
€žMisshandlungen durch Ehemann, Freunde oder Lebenspartner gehüren für viele Frauen und ihre Kinder auch in Deutschland zum Alltag. Rund 25 Prozent aller Frauen in Deutschland haben bereits Formen kürperlicher oder sexueller Gewalt durch derzeitige oder frühere Beziehungspartner erlebt. Männergewalt gegen Frauen und Mädchen kostet die Solidargemeinschaft jährlich 14,8 Milliarden Euro, Kosten für Justiz, Polizei, ärztliche Behandlung und Arbeitsausfälle. In 95 Prozent der Fälle Häuslicher Gewalt sind Frauen die Opfer und Männer die Täter.€œ, so Terre de Femmes.
Frauenrechtsverletzungen sind Menschenrechtsverletzungen
Es gibt ein makaberes, indisches Sprichwort: €žSchlage einen Ochsen bei jeder zweiten Furche und eine Frau jeden zweiten Tag.€œ Leider nehmen viele zu viele Männer und Lebenspartner (-Partnerinnen- es gibt auch Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen) dieses Sprichwort ernst. Unabhängig von Religion, Einkommen oder Herkunft, erleben Frauen, auf der ganzen Welt, Gewalt in ihrem eigenen zu Haus. Das zu Haus sollte ein sicherer Ort sein, doch für viele Frauen ist es der gefährlichste Ort der ganzen Welt. €žFrauenrechtsverletzungen, so Terre de Femmes, sind auch Menschenrechtsverletzungen.€œ
Einblick in ein Frauenhaus
Die Autorin hatte Zutritt in einem Frauenhaus in der Nähe von Hannover und sprach mit Opfern von Gewalt. Die Interviews bestehen aus drei €žEpisoden€œ und verdeutlichen wie wichtig die Arbeit von Frauenhäusern, für die Frauen selbst, ist.
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(copyright: Amina Runge)
Einige Frauen waren Mutig
Alla ist eine Deutsch-Russin. Sie ist eine von jährlich, 40.000 Frauen, die nun ein Leben NACH Gewalt und Druck, in der alten Beziehung, leben. Wie sie es geschafft hat. Welche Pläne sie für die Zukunft hat und auch was sie durchlitten hat:
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(copyright: Amina Runge)
Eliana aus Brasilien
Immer wieder ringt sie mit Ihren Tränen. Mehr als ein Paket Taschentücher braucht Eliana. Doch aufhüren zu erzählen will sie nicht. Es ist ihr wichtig, anderen Frauen zu sagen, dass es einen “Abschied” in ein besseres Leben gibt. Doch erzählt hat sie überwiegend über die Erlebnisse ihres 15 jährigen Sohnes. So war es leichter, diese Erlebnisse, einer fremden Person an zu vertrauen. Mir, einer Journalistin…
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(copyright: Amina Runge)
Weiterführende Links:
Wenn ich das hier so lese, muß ich an die still leidenden, sich gar nicht wehren künnenden schwachen Männer denken, die es nämlich auch gibt. Die kürperlich zu schwach sind, sich gegen die eigene Frau zu verteidigen, die still darunter leiden, von ihr gequält und fertiggemacht zu werden. Die armen Männer, auch sie künnen nicht einfach damit an die Öffentlichkeit gehen, sie würden sich selber als “Weicheier” outen – und damit selber lächerlich machen, in dieser unserer Gesellschaft (von Gemeinschaft vermag ich da gar nicht mehr zu sprechen!).
Kein Männerhaus, keine Stimme für die geknechteten, entrechteten, sogar von Gerichten zum Zahlen ohne Ende (wie es scheint) “verurteilt” – im Stich gelassen.
Hiermit breche ich also eine Lanze für das schwächere Geschlecht, für den armen, vüllig mißverstandenen Mann, der sich eine starke Schulter als Ergänzung gesucht hat, und bitter enttäuscht wurde.
Oder sollte ich etwa total falsch liegen, und das “Problem” ist gar nicht geschlechtsspezifisch, sondern einfach nur “menschlich”, egal ob in abgenudelten “feminin”/”maskulin”-Denkschablonen, die die Hetären der “weiblichen Efrauzipation” (politically correct, oder wie kann ich noch tiefer gleiten?) mit Hauen und Stechen bis zum Endsiech verteidigen, oder nur in Traditionen verhaftet?