“The Blues Kingdom“, eine Co-Produktion von Künstlern aus Kamerun und Nigeria versucht umzuerziehen…
Obwohl die Gesellschaft, insbesondere mit dem Aufkommen von Technologien, die die Welt zu einem globalen Dorf machen, weltweit das Thema des Tages zu sein scheint, scheinen einige Teile Afrikas insbesondere in Kamerun und in der Republik Nigeria weit dahinter zurückzubleiben. Dort sind einige traditionelle Prinzipien wie unter anderem die weibliche Beschneidung, das Brustbügeln und der Kinderhandel so in der Gesellschaft verankert, dass sie immer noch mit aller Bestimmtheit hochgehalten werden.
Solche barbarischen Akte sind jedoch den Augen von einigen nichtstaatlichen Organisationen (NGOs), Gesellschaften genauso wie denen von Einzelpersonen nicht verborgen geblieben. Im Zusammenhang mit diesem rückständigen Verhalten haben sich auch einige Künstler aus Nigeria und Kamerun zusammengetan, um in dem Fim “The Blues Kingdom” solche “barbarischen” traditionellen Gebräuche zu verdammen. Unter der Regie des altbekannten nigerianischen Schauspielers Zack Orji, wurde “The Blues Kingdom” – eine Co-Produktion kamerunischer und nigerianischer Künstler – von Gilbert Agbor Ebot produziert.
Verzweifelter Kampf um die Tochter
In diesem Film entscheidet sich Ayum Joe (Zack Orji) nach einigen Jahren in den USA mit seiner Familie nach Hause zu gehen – zu seinem Geburtsort – Toncoron (in der Region Mamfe, eine südwestliche Provinz in Kamerun). Obwohl es ursprünglich als ein Urlaub gedacht war, wurde daraus schließlich ein Albtraum, als der Mfor (der traditioneller Führer) von Toncoron Joes Tochter Anna als seine zukünftige Königin auserwählt.
Als eine Voraussetzung muss die zukünftige Königin eine Beschneidung durchmachen und auch den “Monikim”-Tanz aufführen, zwei Praktiken, die Ayum als inhuman und inakzeptabel ansieht. Folglich kämpfen Ayum Joe und seine Familie verzweifelt, um Anna aus den Fängen der traditionellen Praktiken, die sie als barbarisch betrachten, zu befreien. Denn solche Methoden enden in dieser Gegend nur nach dem militärischen Eingreifen der Regierung.
Alles in allem versucht der Film die Menschen gegen solche traditionellen Praktiken, die den einzelnen Menschen und der Bevölkerung als Ganzes Angst einjagen, zu erziehen. Der in Kamerun geborene Produzent Agbot Ebot erklärt, “Wir gehen raus, um den Kampf gegen barbarische traditionelle Werte, die in vielen Regionen Kameruns und Nigerias immer noch hochgehalten werden, zu verstärken”, er fügt hinzu, dass sie sich für nigerianische Schauspieler entschieden hätten, da ihre (die nigerianische) Filmindustrie genauso gut entwickelt wäre, wie die in Bollywood in Indien und Hollywood in den Vereinigten Staaten. Es sollte erwähnt werden, dass “The Blues Kingdom” nach “Before the Sunrise I and II”, “Wandy” und “Peace Offering” bereits der vierte Film ist, der in Gemeinschaft nigeriansicher und kamerunischer Schauspieler produziert wurde.
Dieser Artikel erschien zuerst auf OhmyNews. Die Übersetzung und Veröffentlichung durch die Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von OhmyNews.
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