Suchen = Google?

Erst einmal Hut ab vor einem Unternehmen, dass es geschafft hat seinen Markennamen zum Verb für das Suchen im Internet zu machen. Immer wenn wir etwas nicht so genau wissen, dann “googlen” wir eben. Jeder von uns hat sicherlich schon festgestellt, dass es Menschen mit unterschiedlich guten Google-Fähigkeiten gibt und

Imnz.jpgErst einmal Hut ab vor einem Unternehmen, dass es geschafft hat seinen Markennamen zum Verb für das Suchen im Internet zu machen. Immer wenn wir etwas nicht so genau wissen, dann “googlen” wir eben.

Jeder von uns hat sicherlich schon festgestellt, dass es Menschen mit unterschiedlich guten Google-Fähigkeiten gibt und dass man googlen lernen kann (Hier übrigens ein paar Tricks, die die eigenen Suchanfragen effektiver machen). Aber ist das eigentlich der richtige Weg? Wir als User lernen, wie wir eine abgeschlossene Technologie am besten nutzen, um eine Aufgabe zu erfüllen, die eigentlich von einem individuellen Bedürfnis ausgeht? Müsste sich nicht die Suchmaschine an unser Suchverhalten anpassen?

Gibt es Alternativen?

Google Suchergebnisse beruhen schlussendlich auf einem uns unbekannten mathematischen Algorithmus und wir haben mehr oder weniger akzeptiert, dass diese rein technische Lösung (Die Schlagwörter kennt man ja: Pagerank, Verlinkung etc.) die beste Antwort auf unsere inhaltlichen Fragen ist. Ich will nicht verneinen, dass ich Google als meine Hauptsuchmaschine benutze und auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen bin. Vielmehr geht es mir darum die Frage aufzuwerfen, ob es nicht Alternativen zu der “Google”-Lösung des grundsätzlichen Problems der Internetsuche gibt.

Nehmen wir doch als Beispiel einmal Mahalo.com. Mahalo ist eine “human powered search engine”, die im Mai 2007 gestartet wurde. Grundsätzlich ist hierbei, dass die besten Antworten auf unsere Suchanfragen von anderen Menschen und nicht von einer rein technischen Lösung stammen. Hierbei soll quasi die Idee der Weisheit der Vielen auf die Internetsuche übertragen werden. Eine andere Suchmaschine mit diesem Ansatz ist ChaCha.com.

Sind diese beiden “menschlichen” Suchmaschinen besser als Google?

Auf keinen Fall (noch nicht, wenn man die Gründer fragen würde). Aber es ist spannend zu beobachten, dass das Paradigma, die Internetsuche per Bots und Algorithmen, durchaus angegriffen werden kann. Auf lange Sicht wäre es sinnvoll, unterschiedliche Vorgehensweisen für die Internetsuche zu kombinieren, um die Vor- und Nachteile von Technologie und “human-power” miteinander zu vereinen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf: DEMOS-Monitor

Kommentare

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  1. Nun ja, Wikipedia plant ja nun auch den Launch einer Suchmaschine, bei der die links und Artikel von Usern gerated werden. Dann müssten nur noch die Rating-Kriterien der User mit den eigenen übereinstimmen.