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Politik

“Sie haben gesagt, dieser Tag würde niemals kommen”

Samstag, den 5. Januar 2008 um 22:54 Uhr von Martin Stahlke
Barack Obama am Wahlabend, sichtlich zufrieden mit sich und seinen Helfern. Photo: danthesnoman

Nach der ersten Vorwahl in den USA suchen Kommentatoren und Analysten nach möglichen Auswirkungen des Ergebnisses, vor allem bei der demokratischen Partei. So manche sehen in Hillary Clintons relative enttäuschendem dritten Platz und Barack Obamas 8-%-Vorsprung eine deutliche Weichenstellung zu Gunsten des Senators aus Illinios. Andere wiederum glauben daran, dass Clinton trotzdem auf lange Sicht die besseren Karten habe und jetzt schon an einer Comeback-Kid-Story stricke, die sie nach Erfolgen, die sicher noch kommen werden, beflügeln und wieder an die Spitze heben werden.

Ein brillianter Redner

Einig sind sich aber fast alle darin, dass Barack Obamas Siegesrede, über alle Fernsehkanäle ins ganze Land ausgestrahlt, nicht nur brilliant war, sondern möglicherweise sogar entscheidender sein könnte als die tatsächlichen Stimmen der Wahlmänner aus Iowa.

Obama ist bekannt dafür, dass er seine Reden selbst schreibt. Das erste nationsweite Aufsehen erregte er, als er beim Nominierungsparteitag der Demokraten 2004 die traditionelle Grundsatzrede hält - und beinahe mehr Begeisterung und Zustimmung erhält als Kandidat John Kerry.

Wider die innere Spaltung des Landes

Grund genug also, sich diese Rede einmal genauer zu Gemüte zu führen: Auffallend ist, dass Obama, wie schon im gesamten Vorwahlkampf wieder und wieder die Einigkeit des Landes betont, quer über die Parteigrenzen hinweg - nicht grundlos: Nach den recht skandalösen und vor allem knappen Umständen der Wiederwahl des amtierenden Präsidenten George W. Bush vor vier Jahren schien das Land gespalten in Blaue (demokratische) und Rote (republikanische) Staaten. Websites wie hatethesouth.org (inzwischen nicht mehr im Netz - eine Hassrede auf “verbohrte und kurzsichtige religiöse Wähler” aus dem Süden, die Bush zum zweiten Mal in das Oval Office verhalfen) oder Sorry Everybody (US-Amerikaner entschuldigten sich bei der Welt kurz nach der Wahl) sind davon Zeuge.

Ähnlichkeiten mit Martin Luther King?

Manch einem wird der fast schon religiösen Pathos, der immer wieder aus Obamas Worten spricht, auffallen und möglicherweise auch zuviel sein. Und nicht nur, weil er in seiner Rede die Vorkommnisse in Selma und Montgomery erwähnt, als die schwarze Bürgerrechtsbewegung am Bloody Sunday vor laufenden Kameras zusammengeschlagen zu wurde, um dann Tage später unter Führung von Martin Luther King doch noch ihr Ziel zu erreichen, nämlich von Selma nach Montgomery marschieren zu können, um gegen diskiminierende Vorgänge bei der Registrierung zur Wahl zu protestieren, vergleicht manch ein beobachter seinen Duktus und seine Worte mit denen des Bürgerrechtsführers Martin Luther King.

Doch machen Sie sich selbst ein Bild. Die Rede in Bild und in der von mir übersetzten Transkription. Die Transkription des Originals finden Sie zum Beispiel hier.


Rede Obamas am Wahlabend in Iowa:

“Sie haben gesagt, dieser Tag würde niemals kommen.

Sie haben gesagt, unsere Ziele wären zu hoch gesetzt. Sie haben gesagt, dieses Land wäre zu gespalten, zu desillusioniert um jemals für ein gemeinsames Ziel zusammen zu kommen.

Aber in dieser Januar Nacht, an diesem bestimmenden Moment in der Geschichte, habt Ihr das getan, von dem die Zyniker behauptet haben, wir könnten es nicht tun.

Ihr habt das getan, was der Staat New Hampshire in fünf Tagen tun kann. Ihr habt das getan, was Amerika in diesem neuen Jahr 2008 tun kann.

In Schlangen, die sich um Schulen und Kirchen erstreckten, in kleinen Orten und großen Städten kamt Ihr zusammen als Demokraten, Republikaner und Unabhängige, um aufzustehen und zu sagen: Wir sind eine Nation. Wir sind ein Volk. Und unsere Zeit des Wandels ist gekommen.

Ihr habt gesagt, dass die Zeit gekommen ist, um die Bitterkeit und Engherzigkeit und Wut, die Washington verzehrt, hinter uns zu lassen.

Um die politische Strategie zu beenden, die ausschließlich auf Teilung beruht und anstelle dessen Ergänzung zu setzen. Um eine Koalition des Wandels zu schaffen, die sich über die Roten und Blauen Staaten erstreckt.

Denn so werden wir im November gewinnen und so werden wir endlich die Herausforderungen, mit denen unsere Nation konfrontiert ist, annehmen können.

Wir wählen Hoffnung statt Angst.

Wir wählen Einigkeit statt Aufspaltung und senden die kraftvolle Botschaft, dass der Wandel nach Amerika kommt.

Ihr habt gesagt, dass die Zeit gekommen ist den Lobbyisten, die glauben, dass ihr Geld und ihr Einfluss lauter sprechen als unsere Stimmen, zu sagen, dass sie diese Regierung nicht besitzen – das tun wir. Und wir sind gekommen um sie uns zurück zu holen.

Die Zeit ist gekommen für einen Präsidenten, der ehrlich über die Möglichkeiten und die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sein wird, der Euch zuhören und von Euch lernen wird, auch wenn wir anderer Meinung sind, der Euch nicht nur erzählt was Ihr hören wollt, sondern was Ihr wissen müsst.

Und Ihr in New Hampshire, wenn Ihr mir die gleiche Chance gebt, wie Iowa heute Nacht, dann werde ich dieser Präsident für Amerika sein.

Ich werde ein Präsident sein, der endlich Gesundheitsfürsorge erschwinglich und zugänglich macht für jeden einzelnen Amerikaner, auf dem gleichen Wege auf dem ich die Gesundheitsfürsorge in Illinois ausbaute, indem ich Demokraten und Republikaner zusammen brachte um den Job zu erledigen. Ich werde ein Präsident sein, der die Steuervergünstigungen für Firmen, die unsere Jobs nach Übersee verschiffen, beendet und eine Steuersenkung für die Mittelklasse in die Taschen der arbeitenden Amerikaner, die dieses verdienen, stecken.

Ich werde ein Präsident sein, der den Einfallsreichtum der Bauern und Wissenschaftler und Unternehmer schützt um diese Nation ein für allemal von der Tyrannei des Öls zu befreien.

Und ich werde ein Präsident sein, der diesen Krieg im Irak beendet und endlich unsere Truppen nach Hause bringt, der unser moralischen Standpunkt erneuert, der versteht, dass 9/11 kein Mittel ist um Stimmen zu sammeln, sondern eine Herausforderung, die sowohl Amerika als auch die Welt gegen die gemeinsamen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts vereinigen sollte.

Bedrohungen durch Terrorismus und nukleare Waffen, Klimawandel und Armut, Völkermord und Krankheiten.

Heute Nacht sind wir einen Schritt näher an dieser Vision von Amerika, wegen dem was Ihr hier in Iowa getan habt.

Und deshalb möchte ich besonders den Organisatoren und Wahlkreisleitern, den Freiwilligen und Mitarbeiter, die all das ermöglichten, danken.

Und da ich gerade beim Bedanken bin, denke ich, macht es Sinn für mich, mich bei der Liebe meines Lebens, dem Fels der Obama Familie, der Nachhut auf dem Wahlkampfpfad zu bedanken – Lasst mich Euch hören für Michelle Obama.

Ich weiß, Ihr habt das nicht für mich getan. Ihr habt dies getan, weil Ihr so fest an die amerikanischste aller Ideen glaubt, dass trotz unmöglicher Chancen Menschen die dieses Land lieben, es ändern können.

Ich weiß das. Ich weiß das, weil, auch wenn ich hier jetzt stehe, ich niemals vergessen werde, das meine Reise einst auf den Straßen von Chicago begann, das machend, was so viele von Euch für diese und alle Wahlkampagnen hier in Iowa taten, organisieren und arbeiten und kämpfen, nur um das Leben der Menschen ein klein wenig besser zu machen.

Ich weiß, wie hart es ist. Es geht einher mit wenig Schlaf, schlechter Bezahlung und viel Aufopferung. Aber manchmal, nur manchmal, gibt es Nächte wie diese; eine Nacht die, in vielen Jahren, wenn wir den Wandel erreicht haben, an den wir glauben, wenn mehr Familien es sich leisten können, zu einem Arzt zu gehen, wenn unsere Kinder – wenn Malia und Sasha und Eure Kinder einen Planeten erben, der ein wenig sauberer und sicherer ist, wenn die Welt Amerika anders sieht und Amerika sich selbst als eine weniger geteilte und geeinigtere Nation sieht, dann wird es Euch möglich sein, mit Stolz zurück zu sehen und Ihr werdet sagen: Dies war der Moment an dem alles begann.

Das war der Moment, in dem die Unwahrscheinlichen das schlugen, was Washington immer als unvermeidbar hinstellt.

Das war der Moment, in dem wir die Barrieren nieder rissen, die uns viel zu lange trennten; in dem wir Menschen aller Parteien und Alter für die gemeinsamen Sache sammelten; in dem wir endlich den Amerikanern, die sich nie an der Politik beteiligt haben, einen Grund gaben aufzustehen und es zu tun.

Dies war der Moment, in dem wir endlich die Politik der Angst und der Zweifel und des Zynismus zurück schlugen, in der wir uns gegenseitig nieder ziehen, anstatt dieses Land hoch zu heben. Dies war der Moment.

In einigen Jahren, werdet Ihr zurückblicken und sagen: Dies war der Moment, dies war der Platz, in dem sich Amerika wieder daran erinnerte, was es heißt zu hoffen. Für viele Monate wurden wir gehänselt, ja sogar verspottet, für unser Reden über Hoffnung. Aber wir wussten immer, dass Hoffnung nicht blinden Optimismus bedeutet. Sie bedeutet keine Ignoranz der ungeheuerlichen Ausmaße der Aufgaben, die vor uns liegen oder der Strassensperren auf unserem Weg

Sie bedeutet nicht nur vom Rande zuzusehen, oder sich vor einem Kampf zu drücken. Hoffnung ist das Ding in uns, dass darauf besteht – trotz allen Beweisen des Gegenteils – dass etwas besseres auf uns wartet, wenn wir den Mut haben danach zu greifen und dafür zu arbeiten und zu kämpfen.

Hoffnung ist das, was ich in den Augen der jungen Frau aus Cedar Rapids sah, die nach einem vollen Tag am College in der Nachtschicht arbeitet, und sich trotzdem keine Gesundheitsfürsorge für die kranke Schwester leisten kann. Eine junge Frau, die immer noch daran glaubt, dieses Land könne ihr die Chance geben, ihre Träume zu leben.

Hoffnung ist das, was ich in der Stimme der Frau aus New Hampshire hörte, die mir erzählte, dass sie nicht mehr atmen könne, seit ihr Neffe in den Irak ging. Die immer noch jede Nacht für seine sichere Rückkehr betet.

Hoffnung ist das, was eine Gruppe von Kolonisten dazu führte, sich gegen ein Imperium aufzulehnen. Was die Größten der Generationen dazu anführte, einen Kontinent zu befreien und eine Nation zu heilen. Was junge Frauen und junge Männer dazu brachte, zum Zwecke der Freiheit Sit-Ins an Lunch-Countern zu veranstalten, Feuerwehrschläuchen zu trotzen und durch Selma und Montgomery zu marschieren.

Hoffnung – Hoffnung ist das, was mich heute hier und heute hinführte. Mit einem Vater aus Kenia und einer Mutter aus Kansas und einer Geschichte, wie sie nur in den Vereinigten Staaten von Amerika möglich ist.

Hoffnung ist das Fundament dieser Nation. Der Glaube, dass unser Schicksal nicht für uns, sondern von uns geschrieben wird, von all jenen Männern und Frauen, denen es nicht ausreicht, sich mit der Welt wie sie ist zufrieden zu geben, die den Mut haben, die Welt so um zu gestalten, wie sie sein sollte.

Das ist es, was wir hier in Iowa gestartet haben und das ist die Nachricht, die wir nun nach New Hampshire und darüber hinaus tragen können.

Wir hatten die gleiche Nachricht, als wir oben waren und als wir unten waren; nämlich die, die unser Land retten kann, Stein um Stein, Block um Block; die, dass wenn wir es zusammen tun, gewöhnliche Menschen ungewöhnliche Dinge tun können.

Denn wir sind nicht eine Ansammlung von Roten und Blauen Staaten. Wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Und in diesem Moment, in dieser Wahl, sind wir bereit wieder daran zu glauben.

Danke, Iowa.”

Photo Quelle/ Copyright: danthesnoman, cc creative commons
Namensnennung - NichtKommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen (via flickr)

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8 Reaktionen zu ““Sie haben gesagt, dieser Tag würde niemals kommen””

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  1. Heinz-Peter Tjaden

    am 6. Januar 2008 um 00:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Republikaner schicken einen Baptisten-Prediger und einen Mormonen ins Rennen. Die Demokraten Hillary Clinton, deren Mann sich einen blasen ließ, und nun kommt Obama. Ich habe die Rede gehört, und wünsche mir einfach, dass er die Welt verändert. Für mich ist er nicht der John F. Kennedy, sondern nur vergleichbar mit Gorbatschow

  2. Andreas E.

    am 6. Januar 2008 um 01:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Tjaden,

    einen Muslimen mit Gorbatschow zu vergleichen, ist schon mutig.

    Viel mutiger ist es, einen Moslem als Präsidenten der Nation zu sehen, der den Islam weltweit mit Terror, Krieg und Gewalt bekämpft. Enden dann die Ölkriege?

    Oder beginnen dann die Kriege gegen die islamophoben Europäer, die sich von ihren Migranten alles gefallen lassen?

    Fragen über Fragen! Aber wichtig für die weitere Zukunft Europas und Deutschlands. Nämlich die deutsche Zukunft bleibt auf der Strecke, sollte Obama gewinnen - und die danach folgende Heiligsprechung von Osama bin Laden ist dann genauso sicher - wie bei einem christlichen Gebet das Amen in der Kirche!

    Obama ist die denkbar schlechteste Wahl für Amerika. Genauso wie Hillary Clinton. Da ist mir in diesem Fall wirklich ein wirtschaftstreuer Republikaner lieber. Der verrät wenigstens nicht die Welt an die Ideologie des Friedens, oder?

    MfG

  3. Rolf Ehlers

    am 6. Januar 2008 um 16:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es gibt für uns keinen Grund zur Euphorie, gleich welcher Kandidat die jetzige
    Holzschnittfigur ablöst. Niemand hat uns vor George Bush sr. gewarnt und doch hat er
    den Nahen Osten mit UD-Munition verseucht. Der freundliche Clinton hat u.a. eine
    Arzneimittelfabrik im Sudan in die Luft sprecnegen lassen. Die Kennedys haben immer
    weider versucht, Castro töten zu lassen. Gibt es einen einzigen Präsidenten der U.S.A.
    seit dem Ende des 2. Weltkrieges, der nicht ständig Krieg geführt hätte?

    Die klare Ansprache von Obama berechtigt aber zu ein wenig Hoffnung, dass wir mal wieder so überrascht werden könnten wie von Gorbatschow (auch wenn sich Obama und Gorbatschow sonst wenig gleichen). Obama spricht davon, dass er eine ehrliche
    Politik machen will. Wenn er das im Amt täte, wäre das gut auch für uns.

  4. Martin Stahlke

    am 6. Januar 2008 um 18:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Andreas E.

    Von welchem Muslim sprechen Sie?

    Barack Obama jedenfalls ist Christ. Genauer gesagt Mitglied der United Church of Christ (Vereinigte Kirche Christi, UCC).

    Möglicherweise hilft es, sich ab und an zu informieren, bevor man sich seine Meinung bildet. Auch wenn das dann nicht in das eigene Weltbild passt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    M. Stahlke

  5. ” I have a dream » st. paulé *

    am 7. Januar 2008 um 10:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Obama in Iowa, übersetzt von RE […]

  6. Readers Edition » US-Wahlkampf: “Geschichte des amerikanischen Immigranten-Traumes”

    am 9. Januar 2008 um 03:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] “Sie haben gesagt, dieser Tag würde niemals kommen” […]

  7. Readers Edition » Weltweites Emanzipationsstreben indigener Völker

    am 25. Januar 2008 um 03:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Fast unbemerkt noch ist hier eine neue Kraft in der Öffentlichkeit aufgetaucht, die sich das Motto des Wahlkampfes der Demokraten scheinbar zu eigen macht. Sie hielten aber keine Wahlkampfschilder hoch. Sie erhofften sich keine Hilfe. Sie waren sich einig und schufen als erste Tatsachen. Sie wollen ihre Freiheit. Sie wollen zurecht den “Change”! Jetzt. “Sie haben gesagt, dieser Tag würde niemals kommen“, sagte der demokratische Präsidentschaftsbewerber Obama nach seinem Sieg in Iowa. Er appellierte dort an die Einheit der Nation, die nicht wirklich vorhanden ist, auch er vergaß aber standesgemäß die, die nicht nur Präsidentschaftswahlen ohnehin ablehnen. Die Indigenas sind es, die von der zivilisierten Welt von ihrer eigenen Geschichte abgeschnitten wurden, gleiches gilt für die Afroamerikaner, die Nachfahren der bis ins 19. Jahrhundert zwangsweise dorthin gekarrten Sklaven. Gleiches Recht für alle, nur dies kann Einigkeit bewirken. Wenn dies der Weg ist, der zumindest den Ureinwohnern weiterhin vorenthalten wird, dann bleibt ihnen nur die Abspaltung von den USA. Die Angst vor weiterer Ignoranz hat sie jetzt in die Offensive getrieben. […]

  8. Readers Edition » Hillary is back - Sieg in New Hampshire

    am 12. Februar 2008 um 03:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] “In der letzten Woche habe ich euch zugehört. Und dabei habe ich meine Stimme gefunden.” - So beginnt sie ihre Siegesrede in New Hampshire und ohrenbetäubend kreischen ihre Anhänger vor Begeisterung entgegen. Und sie endet mit den Worten: “Jeden einzelnen Tag bin ich begleitet von Millionen Menschen, die genauso wie ich glauben, dass dieses Land es wert ist, darum zu kämpfen.” Das Bild hat sich gewandelt, man sieht eine lachende, aufgelöste Hillary. Offenbar, so heisst es, hätten viele der Wähler sich in letzter Minute erst entschieden - Stimmen, die in die Umfragen vorher noch nicht mit eingeflossen waren. Jetzt darf sie sich wieder berechtigte Hoffnungen auf die Kandidatur für die Demokraten machen, denn der Verlierer des Abends heisst Barack Obama. […]

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