Albert Einstein und die Frauen

Wie sah Albert Einstein die Frauen? Wie kannten sie ihn? Waren Frauen für ihn wichtig? Und wie verhielt er sich eigentlich in der Ehe? Mit Albert Einstein war es nicht leicht an einer Seite zu leben. So erging es jedenfalls seiner ersten Ehefrau Mileva Maric, die in Einstein zunächst die

eintei1.jpgWie sah Albert Einstein die Frauen? Wie kannten sie ihn? Waren Frauen für ihn wichtig? Und wie verhielt er sich eigentlich in der Ehe?

Mit Albert Einstein war es nicht leicht an einer Seite zu leben.

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So erging es jedenfalls seiner ersten Ehefrau Mileva Maric, die in Einstein zunächst die absolute Liebe fand und dann im wahrsten Sinne des Wortes abgeschoben wurde, da er sich schlicht mehr für seine Arbeit interessierte als für seine Familie…

Mileva litt sehr unter der Ehe mit diesem Genie. Oft muss diese Arme in Depressionen gefallen sein und geweint haben. Hatte ihr Albert vor ihrer Hochzeit doch noch die große Liebe versprochen. Am Anfang ging noch alles gut, doch dann wendete er sich immer mehr von Mileva ab und ließ sie am Ende sogar ganz alleine. Albert unternahm Reisen und nahm Einladungen an, stets ohne seine Ehefrau. Das Fatale jedoch: Mileva hatte ihn trotz Trennung noch immer sehr geliebt.

Nicht nur die zahlreichen Alleingänge des Ehemanns setzten der Familie zu. Auch ständige Umzüge taten ihr Übriges, um jedweder Harmonie entgegenzuwirken. Selbst die beiden Sprösslinge Eduard und Hans Albert wurden nicht verschont – sie mussten mithalten. Kaum hatte sich Mileva mit den Kindern wieder in Bern eingelebt und hergerichtet, zog Einstein nach Berlin und sie reiste ihm hinterher. Was folgte, waren Reglementierungen, die zum endgültigen Bruch führten: Als er hörte, dass Mileva in seine Wohnung kommt, stellte er ihr einige Regeln auf, die sie unbedingt zu befolgen hatte. Außerdem teilte er mit ihr nicht mehr das Bett und zog ein eigenes Schlafzimmer vor. Zunächst beugte sie sich seinen abstrusen Forderungen, letztlich ging sie jedoch mit den Kindern nach Bern zurück. Einstein sollte sie daraufhin nie wieder sehen…

Elsa Löwenthal – eine der bekanntesten Frauen der Welt

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Einsteins zweite Ehefrau Elsa Löwenthal war da schon aus völlig anderem Holz geschnitzt. In ihr sah Einstein das Wesen und die Art seiner Mutter. Denn sie verkörperte genau diese vermisste Lieblichkeit. Und so genoss Elsa Einstein an der Seite ihres Mannes ebenso die Gesellschaft, als auch die zahlreichen Reisen, auf die sie ihn begleiten durfte. Dass Einstein natürlich auch seine andere Seite zeigte, akzeptierte Elsa im Gegensatz zu Mileva ohne Murren.

Albert allerdings liebte seine Frau – trotz alledem. Mit ihm stand sie im Rampenlicht der noblen Gesellschaft und folgte ihm auf alle Vortragsreisen. Auch im Jahr 1931, als sich Einstein mit dem Hollywoodstar Charlie Chaplin traf war Elsa an seiner Seite. So kam es, dass sie neben ihrem Mann zu einer der bekanntesten Frauen der Welt avancierte: Die Ehefrau des weltberühmten Physikers.

Insgesamt gibt es über die Ehe mit Elsa nicht derart viele unangenehme Einzelheiten zu berichten wie über die mit Mileva. Elsa akzeptierte sowohl das Verhalten Einsteins als Ehefrau als auch seine Sitten bei der Arbeit. Schließlich war er ein Wissenschaftler, der nicht gestört werden wollte. Dies bekam auch sein Nachbar in Princeton/New Jersey zu spüren. Selbst Schriftsteller und Nobelpreisträger Thomas Mann erfuhr, dass er – egal ob er Besuch hatte oder arbeitete – nicht gestört werden wollte. Bei Zuwiderhandlung folgten meist scharfe Worte.

Diese Eigenheit machte er auch Mileva und Elsa seinerzeit sehr deutlich, indem er sie immer wieder des Zimmers verwies. Erstere hatte während der Trennungszeit mit Einstein sogar “Zimmerverbot” zu seinem Arbeitszimmer, Schlafzimmer und allen Zimmern, in denen er sich täglich bewegte. Nur mit dem Einverständnis ihres Mannes durfte sie seine Räume betreten.

Abgesehen von all seinen Wunderlichkeiten blieb Albert Einstein jedoch ein wahnsinnig gutmütiger und sanfter Mensch, der in seinen Liebesbriefen sogar äußerst romantisch sein konnte.

Die letzten Jahre

Albert Einstein verbrachte die letzten Jahre seines Lebens mit seiner Frau Elsa und seiner Sekretärin Helene Dukas in Princeton. Helen, wie Einstein sie nannte, wurde, als Elsa 1936 verstarb, zu einer Art Ersatz für seine Frau. Bis zu seinem Tod am 18. April 1955 übernahm sie die Rolle der Haushälterin und Lebensgefährtin. Helene Dukas verwaltete alle Dokumente als Nachlass und war stets darauf bedacht, dass seine Briefe nicht an die Öffentlichkeit gelangten, sondern in Besitz der Familie verblieben.

Trotz seiner etwas eigenen Haltung gegenüber seinen Ehefrauen war Albert Einstein ein wundervoller Zeitgenosse und Wissenschaftler, dem wir sehr viel zu verdanken haben. Viel hat er bewegt, das Universum und das universale Denken revolutioniert…

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  1. Um hier Oliver kein Unrecht anzutun:

    Dr. rer. nat. (rerum naturalium): Doktor der Naturwissenschaften, oft auch der Mathematik, Informatik oder Psychologie.