Alarm in der SPD kurz vor der Landtagswahl in Hessen. Erst kritisierte der ehemalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, dass die künftige SPD-Ministerpräsidentin Andrea Ypsilanti nicht wie er in seiner Amtszeit nur einen Totalausstieg aus der Atom-Industrie, sondern gleich auch noch einen aus der Kohleverstromung plane.
Das gab Hiebe von der eigenen Partei, Leute, die auf der Gehaltsliste der SPD stehen wie Peter “die kann mich mal” Struck bezeichneten Clement als jemanden, der auf der Gehaltsliste von RWE stehe. Abschließend log Parteichef Mecki Beck, ihn interessiere das nicht, weil er vor dem Wahltag Ruhe braucht.
Ruhe aber kann Sigmar Gabriel gar nicht leiden.
Also redet sich jetzt auch noch der ehemalige Pop-Beauftragte, spätere Eisbärenexperte und Umweltminister um Kopf und Kragen: Die SPD betreibe keine Politik, die Kohlekraftwerke gänzlich ausschalte, sagte er. Die Debatte drehe sich vielmehr allein darum, wie viele Kohlekraftwerke es noch geben könne.
Nur darüber habe Andrea Ypsilanti gesprochen, die keineswegs grundsätzlich gegen Kohlekraftwerke sei. Weshalb Ypsilanti, als ausgebildete Soziologin für alle Arten der Energieerzeugung kompetent, wohl schon vor Wochen wissen ließ, dass die “Kohleverstromung sich als Technik bereits heute überlebt” habe. Sie halte es deshalb für falsch, neue Kohlekraftwerke in Hessen zu bauen. “Man legt sich damit für weitere 50 Jahre auf eine hochgradig klimaschädigende Art der Energieerzeugung fest.”
Quelle: politplatschquatsch.com
Es lebe das Schlagwort *g* !
Wahrscheinlich bekommt Clement doch noch von RWE den Bundesverdienstorden am Band ausgehändigt, weil es durch irgendeinen Trick gelingt, Biblis am Netz zu lassen – und dies, obwohll das Ypsi MP geworden ist.
In Deutschland ist inzwischen auch alles möglich. Auch das die Leute lieber einen Eisbären als Bundeskanzler sähen.