Online-Burka für Mohammed

Es wurde ja auch höchste Zeit. Schon eine ganze Weile ist die “islamische Welt” (SZ) verdächtig still. Nirgendwo brannten mehr dänische Fahnen, keine Filmemacher wurden empört erstochen, keine Karikaturisten gejagt und Schriftsteller verfolgt. Aber nun geht es weiter – die Umma fordert auf gewohnte Art den “Reschpekt” aller Menschen anderer

Moham.jpgEs wurde ja auch höchste Zeit. Schon eine ganze Weile ist die “islamische Welt” (SZ) verdächtig still. Nirgendwo brannten mehr dänische Fahnen, keine Filmemacher wurden empört erstochen, keine Karikaturisten gejagt und Schriftsteller verfolgt. Aber nun geht es weiter – die Umma fordert auf gewohnte Art den “Reschpekt” aller Menschen anderer Glaubensschulen ein: Wegen einiger Bilder des Propheten Mohammed fordert eine Online-Petition von sich selbst für streng gläubig haltenden Muslimen jetzt ultimativ, das Online-Lexikon Wikipedia müsse sich dem schiitischen Abbildungsverbot unterwerfen und die Bilder entfernen.

Insgesamt mehr als 90.000 Muslime haben das Ultimatum mittlerweile unterschrieben.

Die Bilder, die eigentlich nur sehen kann, wer sie sehen will, seien eine Beleidigung für Moslems, selbst wenn diese nicht auf Wikipedia surfen, um sie anzuschauen, heißt es.

Ob nun auch Abbildungen des Propheten aus den Museen der Welt entfernt werden müssen, ist nicht ganz klar. Die Petition äußert sich dazu nicht. Wikipedia hat unterdessen geäußert, die Bilder nicht zu entfernen. Nicht allen Muslimen sei es verboten, Mohammed abzubilden. Bei den Schiiten zum Beispiel existiere kein solches Verbot. Auch sei der kriegsfreudige Prophet nach übereinstimmender Meinung aller Quellen zu Lebzeiten nicht mit einer Tüte über dem Kopf oder gar in eine Burka gehüllt umhergegangen. Weshalb also der lebende Prophet angeschaut werden durfte, ein Bild von ihm aber nicht, muss von der Wissenschaft noch geklärt werden – nach den demnächst losbrechenden Protesten auf pakistanischen Straßen, auf denen diesmal sicherlich Wikipedia-Logos und Bücherei-Flaggen verbrannt werden

Quelle: politplatschquatsch.com

Kommentare

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  1. Humor ist selten das, wo Humor drauf steht!

    Am besten ist, man würde alles, das mit dem Islam zu tun hat, verhüllen!

    Also auch die Eingänge zu Kebabläden, damit diese nicht mehr betreten werden können, da man dort sowieso nur Gammelfleisch serviert bekommt!

    Und es böte auch die Möglichkeit, mehrfach die Existenz illegaler Moscheen zu beweisen.

    Aber mal ganz ernsthaft: Wenn die Moslems sagen, ein Abbild des Propheten sei ein Verstoß gegen die Regeln des Islam – warum haben sie dann diese Kunst über Jahrhunderte hinweg geschaffen? Vielleicht weil sie nicht vergessen wollten, nach welchem Aussehen sich ein guter Moslem zu richten hat? Damit keine Verwestlichung eintritt?

    Mir tun die Moslems Leid! Ganz ernsthaft und mich macht diese Petition auch teilweise betroffen. Bisher war ich immer der Meinung, das die Ungebildetheit nur auf Deutsche beschränkt sei – nun erfahre ich, das auch unsere muslimischen Brüder davon genauso betroffen sind.

    Amen!!!