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Wissenschaft

Die “Generation doof” sitzt zu lange vor TV und Computer

Freitag, den 15. Februar 2008 um 20:16 Uhr von Heinz-Peter Tjaden
Intelligenz und Freizeitverhalten stehen im Zusammenhang. Photo: pixelio.de

“Weil es immer mehr geistige Totalschäden gibt, ist dieses Buch längst überfällig”, beschäftigen sich Anne Weiss und Stefan Bonner mit der “Generation doof”.

Nicht ganz so krass haben sich heute in Düsseldorf die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer und der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann bei der Vorstellung der Studie “Die Pisa-Verlierer - Opfer ihres Medienkonsums” ausgedrückt.

Offenbar Tag und Nacht vor Glotze oder Computer sitzen jene Schönheiten, denen sich Anne Weiss und Stefan Bonner in ihrem Buch einleitend gewidmet haben.

Brandenburg liegt bei Stuttgart

2005 war’s, als wieder einmal eine Miss Germany gekürt werden sollte. Da wusste eine der Kandidatinnen mit Geschichte ganz und gar nichts anzufangen: “Mich interessiert eher die Zukunft und nicht, was vor mir war.” Eine andere Fast-Miss verlegte das Bundesland Brandenburg in die Nähe von Stuttgart und eine dritte Auch-noch-nicht-Miss Germany bereicherte die “neuen Bundesländer” um den Freistaat Bayern.

Zum Schreien komisch in die Mediengeschichte eingegangen ist jene Jauch-Kandidatin, die so nicht Millionärin werden konnte. Sie hatte es aber auch schwer, als sie nach dem Vornamen von George W. Bush gefragt wurde. Die vier Möglichkeiten a) Peter, b) Edmund, c) Torgen, d) George waren für sie zwei zu viel.

George kann nur Edmund heißen

Aber auch die beiden Antwortmöglichkeiten b) Edmund, d) George überforderten sie. Also fragte sie das Publikum. Das entschied sich zu 42 Prozent für Edmund und zu 58 Prozent für George. Daraus zog sie den Kurzschluss, dass Georg W. Bush nur Edmund mit Vornamen heißen könne.

In einem Buch wie “Generation doof” liest sich so etwas witzig, in der Studie “Die Pisa-Verlierer - Opfer ihres Medienkonsums” aber nicht mehr. Das Kriminologische Forschungsinstitut von Niedersachsen kommt darin zu dem Ergebnis, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Intelligenz und Freizeitverhalten. Die Kurzformel lautet: Je mehr Fernseher, Computer und Spielkonsolen es in den Kinderzimmern gibt, desto dümmer wird der Nachwuchs.

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15 Reaktionen zu “Die “Generation doof” sitzt zu lange vor TV und Computer”

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  1. Mister X

    am 16. Februar 2008 um 09:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich möchte auf einen schweren Fehler hinweisen. Die oben genannte Frage, bei nach dem Vornamen von George Bush gefragt wird, gab es NIE bei Wer Wird Millionär. Eigentlich sollte jedem, der diese Frage hört, sofort klar werden, dass es sich um ein Fake handelt.
    Da sieht man mal wieder die Leichtgläubigkeit der Leute…

  2. MISTER Y

    am 16. Februar 2008 um 12:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Dann lassen wir uns aber doch auch mal auf die Suche nach Gründen ein, oder?
    Wer ist den schuld daran, dass die Jugendlichen zu lang vor der Glotze oder dem PC sitzen? Etwa die Fernsehsender, weil sie immer neue sinnfreie shows ausstrahlen? Oder die Computerspielindustrie, weil sie Computerspiele herausbringt, die gleiche Suchterscheinungen wie mittelstarke Drogen bewirken können (vor allem psychische Abhängigkeit)? …

    oder nicht etwa die Eltern? Reduziert auf das, was am Anfang war: Da steht auf jeden Fall eine Entscheidung der Eltern! Mein Kind kriegt einen Fernseher ins Zimmer! Und plumps, sobald das Kind die Möglichkeit dazu hat, schaut es natürlich Fernsehen. Genauso mit dem Computer, was bitte bringt einem 8 Jährigen ein Computer? Es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, dass ein 8-Jähriger, normaler Junge ausschließlich Lernprogramme auf seinem PC “spielt”… Kindersicherungen bringen ehrlich nichts, das kann man dann doch gleich mit einer nichtexistenz gleichsetzen, also gleich das Zeug aus dem Kinderzimmer lassen.

    Haben vielleicht die Eltern Angst, das Kind könnte mal ihnen ungesonnen sein, wenn sie ihnen den Fernseher wegnehmen? Oder wo liegt der Grund des ungebremsten Medienkonsums? Wir selber tragen doch die Verantwortung dafür, was unsere Kinder machen und was nicht, nicht irgendwelche Medienkonzerne…

  3. Heinz-Peter Tjaden

    am 16. Februar 2008 um 12:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Mister X
    Ich habe das lediglich dem Buch entnommen. Kam mir auch ein wenig merkwürdig vor, aber möglich ist ja alles :-)

  4. Friedbert Frhr. von Waldersee

    am 16. Februar 2008 um 14:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Gibt es denn die “Generation doof” überhaupt oder ist es vielmehr eine “Gesellschaft doof”, die es nicht fertiggebracht hatte, der Jugend eine angemessene Bildung zu bescheren? Wie heißt es doch noch: Jede Gesellschaft bekommt die Jugend, die sie verdient. Oder einfacher: Was man sät, das erntet man…

  5. Mister X

    am 17. Februar 2008 um 22:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    Man sollte sich natürlich auch fragen, ob es wirklich nur die “heutige Jugend” ist, die am “verblöden” ist. Schließlich kommen ja geneug der dummen Antworten von Erwachsenen und nicht nur von Jüngeren sondern auch von Älteren.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Leute meinen, die Nachrichten auf Privatsendern hätte eine gute Qualität. Ich bin selber erst 18 und weiß, was viele meiner Altersgenossen von den öffentlich-rechtlichen Sendern halten. Wenn ein großer Teil der Jugendlichen der Meinung ist, dass diese Sender nur “Renter-Sendungen” ausstrahlten und allen Ernstes behaupten: “Natürlich gucke ich Nachrichten, aus Sat1. Die sind, finde ich, sowieso die besten.”, dann packt mich das kalte Grausen.
    Aber nicht die Jugendlichen sind daran schuld, sondern die Eltern, die diese Sichtweise vermitteln, und auch die Gesellschaft. Denn mir fällt immer wieder auf, wie sehr die Leute sich an Boulevard-Sendungen aufgeilen, wie sie sich über unwichtige Sachen (wie eine Brustvergrößerung eines B-Promis) aufregen und trotz größter Unwissenheit über die wirklich wichtigen Dinge (Politik, Wirtschaft…) meinen, sie könnten Urteilen, was richtig und falsch ist.

    Wenn Radiosender, Zeitungen und Fernsehsender die BILD zitieren, ob diese nun mal wieder Blödsinn oder vielleicht mal was richtiges schreibt, und nicht überprüfen, ob diese Informationen stimmen, und wenn Nachrichtenagenturen Quellen nicht prüfen, und wenn Medien völlig subjektiv urteilen und dies als objektiv darstellen, dann finde ich es auch unerhört, zu sagen, DIE JUGENDLICHEN SEIEN DIE DUMMEN. Die Medien, die sich darüber aufregen, sollten sich selber mal an die Nase packen.

  6. Heinz-Peter Tjaden

    am 18. Februar 2008 um 18:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wenn mir mein Neffe über seine Schulerfahrungen berichtet, dann wird mir immer wieder klar, dass der Unterrichtsstoff auf eine öde Art und Weise vermittelt wird. Dabei könnte Unterricht so spannend sein. Und wenn ich dann noch sehe, dass manche Eltern gar nicht mehr wissen, was der Nachwuchs im Kinderzimmer gerade macht, dreht sich eine Spirale, die immer weiter nach unten führen muss. Die “Generation doof” gibt es natürlich nicht, eher schon die “Generation jede Chance hier und die Generation kaum Chancen dort”. Doch das ist nie anders gewesen, weiß ich als Kind nicht betuchter Eltern aus Erfahrung…

  7. Mister X

    am 18. Februar 2008 um 20:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wie gesagt, ich gehe selber noch zu Schule. Ich weiß, dass manchmal der Unterricht auch mal langweilig wird, aber das ist nicht unbedingt die Regel. Auch kommt es auf die Einstellung an, die man zum Unterrichtsfach bzw. zum Lehrer hat. Ich hatte z.B. mal eine Lehrerin, die keinen angenehmen Unterricht machte und menschlich nicht gerade auf der Höhe war, aber ich kann ohne zu lügen sagen, dass ich bei ihr mehr und besser gelernt habe, als bei der Lehrerin, die ich das Jahr danach hatte.
    Ich bin nicht dumm und kann mich auch selber gut für bestimmte Sachen und Themen interessieren. Das hilft mir in der Schule weiter (immer weiterfragen und nachhaken bringt die Lehrer zwar ins Schwitzen, aber auch eine gute mündliche Note, und man lernt was) und ich glaube nicht, dass die Genereration verloren ist. Ich sehe zumindest für mich gute Chancen.

    Es wird ja auch immer wieder gejammer: Die Kinder haben so lange Schule. Dabei wird immer nur auf die Unterstufe geschaut. Ich bin in der zwölften Klasse und habe 42 Wochenstunden. Das ist wirklich hart, aber ich komme damit zurecht. In einer Leistungsgesellschaft wie der unsrigen sehe ich keine andere Chance, als dass die Kinder möglichst früh hart arbeiten, so hart das auch klingen mag. Man kann nicht auf der einen Seite erwarten, dass die Kinder später einmal Weltklasse-Unternehmen führen sollen oder sonst etwas, und sie auf der anderen Seite in Watte packen. Das zerstört unser wichtigstes Gut, die Bildung und das Wissen.
    Die Frage ist die, ob die Kinder wirklich zu wenig Zeit haben, um in der Freizeit etwas zu unternehmen, oder ob sie einfach ihre Freizeit vor Fernseher/PC verbringen. Ich sehe es bei vielen Leuten, dass sie behaupten, keine Zeit zum Lernen zu haben, aber stundenlang in ICQ chatten.

  8. Norbert Herrmann

    am 20. Februar 2008 um 10:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kinder können anscheinend keine Prioritäten mehr setzen und nicht einschätzen, auf welche Weise sie sinnvoll ihre Freizeit verbringen. Aber wie sollen sie es auch lernen, wenn ihnen falsche Verhaltensweisen vorgelebt werden, ganz gleich ob von Eltern oder anderen Erwachsenen? Ein Beispiel: Eine Grundschule in meiner Stadt hat neuerdings einen Computerraum für 20 000 Euro. Aber selbst die Lehrer sind ratlos: Was sollen sie den Kindern im Grundschulalter dort beibringen? Spielen? Chatten? Internetsurfen? Sinnvoll wird Computerunterricht meiner Meinung nach erst etwa ab der 7. Klasse, wenn man den Schülern wissenschaftliches Arbeiten, Recherchemethoden und Ähnliches beibringen kann, was sie im späteren Leben (z. B. Studium) nutzen können. Alles andere ist reine Geldverschwendung und trägt nicht gerade dazu bei, dass Kinder sich sinnvoll bzw. altersgerecht betätigen.

  9. Helga @ LG

    am 20. Februar 2008 um 11:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Erst einmal vielen Dank für den Buchtipp.
    Ich finde persönlich auch schlimm, wie schlecht schon meine Schulbildung und Universitätsbildung teilweise war(obwohl ich der “Generation vor doof” entstamme…naja mein Opa würde sich bei diesem Satz wohl im Grabe umdrehen), da hilft nur sich selbst Ziele stecken und weiterbilden.

    Friedbert Frhr. von Waldersee
    [Gibt es denn die “Generation doof” überhaupt oder ist es vielmehr eine “Gesellschaft doof”]

    @Friedbert, klar gibt es eine “Gesellschaft doof”, nur leider ist die nicht mehr nur auf ein Land begrenzt und sie scheint sich auszubreiten.

  10. Anne

    am 29. Februar 2008 um 11:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Etwas naiv finde ich allerdings dann aber die übertriebene und unwahre Behauptung “Zum Schreien komisch in die Mediengeschichte eingegangen ist jene Jauch-Kandidatin”,wenn die Geschichte lediglich dem Buch entnommen ist.Es kam ein wenig merkwürdig vor,wird aber natürlich im Text nicht in Frage gestellt oder erstmal recherchiert,ob diese Frage überhaupt jemals gestellt wurde.Überhaupt zu glauben,WWM würde solche dummen Fragen stellen passt ja quasi auch wieder in die Generation doof:-)

  11. Biologe

    am 9. Juni 2008 um 01:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Alle jene, die sich in der Biologie nicht auskenne, schieben die Schuld auf die Medien, die Spielekonsolen. Ein sehr großer Fehler, besonders folgendes: “Intelligenz und Freizeitverhalten stehen im Zusammenhang”. Stimmt nicht, Intelligenz wird zu einem nicht unerhenlichen Teile vererbt: einen Einstein kann man sich nicht “heranerziehen”, der wurde so geboren; vor allem weisen Männer eine stärkere Streuung, eine höhere Varianz bei der Intelligenz auf, was ihnen viele Debile, aber auch Hochbegabte beschert. Die beiden Autoren haben mit ihrer vollkommen falschen Analyse bewiesen, daß sie wohl wirklich sehr dumm sind. Man weiß längst: immer weniger Gebildete bekommen Kinder, da man die Geschlechter auf unnatürliche Weise anpasste (Emanzipation).

    Wer etwas richtiges darüber lesen möchte, dem kann ich nur raten, sich mit Leuten wie Peter Mersch oder Steven Pinker auseinanderzusetzen.

  12. Nadine

    am 29. Juni 2008 um 14:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Einerseits finde ich gut, dass angesprochen wird, dass es starke Defizite gibt.

    Andererseits finde ich, dass hier eine zu breite Masse angesprochen wird, die es nicht verdient hat und die dadurch sehr desillusioniert wird.
    Es soll ja generell jeder unter 30 betroffen sein und das finde ich allerdings auch sehr bedenklich. Mir scheint hier keine klare Differenzierung zwischen Persönlichkeiten, Erziehung und Schulbildung gemacht zu werden, wenn grundsätzlich jeder unter 30 (egal mit welchem Bildungsstand) genannt wird.

    Ich zweifle auch stark daran, dass eine Schönheitskönigin, die ihr Bundesland nicht findet, repräsentativ für eine so große Masse an Personen ist.
    Und werden nicht gerade in solchen Berichten immer nur die Personen gezeigt, die besonders “doof” scheinen und damit das Publikum belustigen. Wieviele Schönheitsköniginnen wissen, wo ihr Bundesland liegt?

    Ich bin nun selbst erst 23, habe ein Superabitur, ein sehr gutes fast abgeschlossenes Studium. Ich hatte meinen ersten Fernseher im Zimmer, nachdem ich ausgezogen bin, hab als Kind Bücher geliebt und verschlungen, ich liebe Geschichtsdokumentationen …
    Aber ich bin unter 30, mir gibt man doch gar nicht die Chance zu zeigen, dass ich nicht komplett verblödet bin. Und ich weiß, dass es viele gibt, die eben nicht nur zu dieser komplett verblödeten Personengruppe gehören. Aber da wird trotzdem erst mal schön mit dem Holzhammer draufgeschlagen.
    Ganz egal was wir tun (oder nicht tun), solche Bücher tragen dazu bei, dass uns gar keine Chance mehr gegeben wird. Und das finde ich sehr schade. Gleichzeitig kann das auch dazu führen, dass gerade ein Jugendlicher dadurch sehr desillusioniert wird. Warum sollte man auch noch was tun, wenn es hinterher sowieso nur heißt, man hätte nichts geleistet und man sowieso niemals ernst genommen wird.
    Man macht es sich meiner Meinung viel zu einfach, wenn man nun einfach nur einer kompletten Generation den schwarzen Peter hinschiebt und diese verurteilt. Wir sind nicht alle als komplett dumme kleine Teufel geboren, die absichtlich wenig gebildet sind (wenn wirs denn überhaupt sind) und nur die älteren Generationen damit ärgern wollen. Manchmal wird sogar der Eindruck vermittelt, wir wären komplett alle verloren.

    Was wir brauchen, sind wirkliche Ratgeber für Eltern und Hilfestellungen.
    Aber Bücher, die nur beschuldigen und keinerlei pädagogisch hilfreiche Lösungsansätze hervorheben, helfen nicht. Es gibt genug sachlichere Bücher, die sich mit Erziehung beschäftigen und auf Probleme aufmerksam machen können.
    Aber sowas liest sich eben nicht so gut wie ein derartiges Buch und solche Bücher werden wohl auch nicht in der Bildzeitung groß dargestellt und bekanntgemacht.

  13. Ferd

    am 6. Juli 2008 um 11:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    lächerlich? ich denke schon. die jugend wurde doch schon immer als dümmer angesehn das ist nichts neues xD. meiner meinung nach ist es ziemlich hochnäsig und arrogant zu behaupten ach die jugend von heute ist so dumm… ich bin 16 und muss mir von leuten sagen lassen ,die in ihrer jugend nichteinmal wussten was ein pc überhaupt ist ,dass ich dumm sei ? nur weil ich andere vorstellungen davon habe was wissenswert ist und was nicht. die autoren wollen doch nur ihr buch verkaufen und wer es kauft und glaubt stellt sich doch nur selbst ein armutszeugnis aus. wir sind auch nicht dümmer als ihr und lassen uns nicht in klassen unterteilen man könnte doch einfach mal tolerieren das wir so sind wie wir sind und wenn wir es nicht wichtig finden was goethe gesagt hat dann ist das so dennes ist ganz allein unsere freie entscheidung sowie meinung und zählt dann nicht zur “allgemein bildung” :P. in seiner jugend sollte man spaß haben denn man ist doch nur einmal jung :)

  14. Ralph

    am 14. Januar 2009 um 17:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Aus dem Buch:
    “Die Schere zwischen Clever und Doof geht immer weiter auf.
    Denn je dümmer die einen sich benehmen, desto mehr planen und
    entwickeln die anderen. Es gibt sie, die siebenundzwanzigjährigen
    promovierten Mehrfach-Praktikanten mit Auslandsaufenthalt und
    sprachlicher Zusatzqualifikation. Sie sind unsere Hoffnung. Müssen
    wir sie deshalb mögen? Nein.
    Vielleicht können die Schlaumeier die tumbe Masse vor einem
    harten Aufprall bewahren…..”

    Das Buch ist wunderbar geschrieben und beschreibt unsere Gesellschaft aufs Beste.
    Zum Glück noch den 24 jährigen Uniabsolventen mit Superabi der auch schon mal Bücher gelesen hat, nur leider zu selten.
    Die Mehrheit kennt dafür aber nicht Goethe und ist auch noch stolz darauf zu wissen was ein PC ist, welchen frühere Generationen noch gar nicht kennen konnten. Einen PC kann jeder 4-jährige bedienen, dies ist doch kein Grund von Wissen zu reden.
    Viel wichtiger ist es natürlich in der Jugend Spass zu haben. Wer glaubt, mit immer nur Spass in der Jugend sein späteres Leben meistern zu können, der liegt ja sowas von daneben.
    Und genau darum geht es in diesem Buch, treffend und humorvoll beschrieben.

  15. Anna

    am 4. März 2009 um 22:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Seit neustem gibt es hier auch noch eine Website der Autoren:
    www.generation-doof.com
    Mit Infos zur Tour und einem neuen Buch.
    Viele Grüße
    Anna

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