Da die SPD am Madsack-Verlag beteiligt ist, dürfte etwas dran sein an der Meldung der Neuen Presse Hannover, in der “Parteikreise” damit hausieren gehen, Andrea Ypsilanti werde sich “notfalls” mit den Stimmen der Linken zur hessischen Ministerpräsidentin wählen lassen.
Über 80 Medien haben diese Nachricht inzwischen unters Volk gestreut – und der Aufschrei von CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla in einer soeben veröffentlichten Stellungnahme ließ nicht lange auf sich warten: “Bis heute haben Frau Ypsilanti und Herr Beck immer wieder ausgeschlossen, gemeinsam mit der Linkspartei an die Macht zu kommen. Jetzt überlegen sie offensichtlich doch, die hessische SPD-Spitzenkandidatin mit Hilfe der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen.
CDU: SPD soll Farbe bekennen
Frau Ypsilanti und die SPD-Führung im Bund müssen Farbe bekennen und sagen, ob ihr Wort noch gilt: Schließen sie weiterhin eine Zusammenarbeit mit den Linken in den westlichen Bundesländern aus? Die Menschen in Deutschland, vor allem auch die Wählerinnen und Wähler in Hamburg, haben ein Anrecht darauf, eine klare Aussage zu erhalten.”
Eine aktuelle klare Aussage bekommt man auf den Internet-Seiten der hessischen SPD aber nur zu einem Interview, das der noch amtierende Ministerpräsident Roland Koch der “Bild”-Zeitung gegeben hat.
SPD-Generalsekretär Norbert Schmitt erinnert darin die hessische CDU an die “früheren Schwarzgeldkonten” in Liechtenstein, doch die sind für ihn nicht das einzige Problem, auch die “Person Roland Koch” sei eins. Außerdem wollten die Hessen Andrea Ypsilanti als Ministerpräsidentin. Die Regierungsbildung sei allerdings schwierig.
Ein Testballon
In dieses Bild würde passen: Die SPD lässt in einer Zeitung, an der sie beteiligt ist, einen Testballon steigen und wartet ab, was geschieht. Ist die Aufregung nicht allzu groß, bildet Andrea Ypsilanti mit den Grünen eine Koalition, die von den Linken geduldet wird. Sobald ein paar Monate ins hessische Land gegangen sind, strebt sie als Ministerpräsidentin Neuwahlen an.
Ob die allerdings zu klaren Mehrheiten führen würden, steht in den Wiesbadener Sternen.
Was nix taugt, taugt nun einmal nix.
Das Ypsi ist von Grund auf verlogen.
Und es wird Zeit, das dies gemerkt wird.
Den MP-Posten für TAREK AL-WAZIR
ES LEBEN DIE GRÜNEN