Mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, hat in einigen seiner Geschichten sogar an gut aussehende Männer mit magischen Kräften geglaubt, doch dieser Glaube brach in sich zusammen, als ihm ein Chemiker über den Weg lief, der zu einem real existierenden magischen Zirkel gehörte. Als Kriegsheld und Sciencefiction-Autor durchschaute der 34-Jährige sofort das trügerische Spiel und tarnte sich als gelehriger Schüler, der dem bisherigen Unfug einen neuen Unfug hinzufügte.
Lasst uns ein magisches Kind in die Welt setzen, schlug er jenem Chemiker vor, du musst mich nur mit deiner Frau allein lassen und schon machen wir uns an die nicht erotische, sondern esoterische Arbeit, die niemals auch nur im Entferntesten in Vergnügen ausarten wird.
Dieser Vorschlag wurde so gründlich missverstanden, dass der seinerzeit größte Magier Aleister Crowley in einem Brief behauptete: “Ich dachte, ich hätte eine ebenso krankhafte Fantasie wie sonst irgend jemand, aber anscheinend hatte ich mich geirrt.”
Doch geirrt hatte sich nur mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, der nach diesen Erlebnissen so schnell wie möglich wieder geistig gesund werden musste.
Ein sehr wichtiger Aufsatz
Wie gut war es da, dass John Campbell als Herausgeber des “Astounding Science Fiction” erste Hilfe leistete und im April 1950 noch mehr tat, als er in seinem Magazin schrieb: “Ich versichere Ihnen nachdrücklich und mit voller Überzeugung, dass es sich hier um einen der wichtigsten Aufsätze handelt, der jemals gedruckt worden ist.”
Übertrieben war das keineswegs und meine Freunde, die Scientologen, wären nie Scientologen geworden, wenn sich nicht schon einen Monat später ein unglaublicher Erfolg eingestellt hätte.
Von der Mai-Ausgabe dieses Magazins gab es schon nach 24 Stunden kein nicht verkauftes Exemplar mehr, alle wollten diesen wichtigsten Aufsatz lesen. Anschließend schenkte mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, der Welt auch noch ein Buch, das den nicht übertriebenen Titel “Dianetics – The Modern Science of Mental Health” trug.
Noch früher Wimbledon-Gewinner
Hätte Boris Becker dieses Werk jemals gelesen, wäre er wahrscheinlich noch früher als jüngster Wimbledon-Gewinner in die Tennisgeschichte eingegangen, würden Spieler von Fußballmannschaften, die auf einem Abstiegsplatz stehen, dieses Buch studieren und in die Flanken- und Schusstat umsetzen, wären die negativen Erinnerungen an eine Schlappe nach der anderen wie ausgelöscht und auf der Anzeigetafel würde in jedem Stadion bei den Gegentoren immer die Null stehen. Das steht fest.
Collegestudentin ist erste Clearin
Fest steht auch, dass mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, schnell wieder gesund geworden ist, denn fortan jettete er von US-Küste zu US-Küste und brachte sein heilendes Wissen unter die wissbegierigen Leute, aber die wollten nach einer gewissen Zeit auch endlich den ersten Clear in ihrer Mitte haben.
Warum es sich dabei nicht um L. Ron Hubbard persönlich handelte, haben mir meine Freunde, die Scientologen, leider nie so ganz erklären können. Als erste Clearin wurde statt dessen in Los Angeles eine Collegestudentin präsentiert. Leider war der 6000 Besucherinnen und Besucher fassende Saal gerammelt voll, als alles schief ging, was eigentlich gar nicht schief gehen konnte…
Fortsetzung folgt…
Mehr zum Thema:
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Nee, die Gurus kommen und gehen, und sind inzwischen auch fast alle tot.
Da halte ich mich doch an den wiederauferstandenen Guru, Jesus Christus.
Der lebt, wieder, und hat unseren Freunden, den lernbegierigen Juden, und
natürlich so Leuten wie mir, den Heiden, eine Menge zu verkündigen. Vor allem
seine Message LIEBE, NÄCHSTENLIEBE kommt seit 2.000 Jahren gut rüber und
vor allem, das ist die einzigste Botschaft, die wir auch hier auf Erden brauchen können.
Das alles kost auch nix – mir sehr wesentlich! Und, wenn man es richtig begreift,
dann hat man seinen Fensterplatz im Himmel sicher. Was brauche ich mehr???
Der Jude Jesus, kein Vordenker, kein Winke-Willi, einfach göttlich. Danke dafür.
Turbo