Das müssen Sie sich als Preclear erst einmal klar machen: Jeder von uns hat zwei Verstände (Verstande?). Das hat mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, herausgefunden.
Der eine Verstand arbeitet analytisch, mit dem liest man also Hubbards Werke und findet sie gut. Der andere Verstand dagegen ist reaktiv und erinnert uns immer wieder an Negatives – also an Werke, die der Ideengeber der Scientologen nicht geschrieben hat.
Derartige Erinnerungen stehen uns auf dem Weg zum Clear im Wege, denn es kann ja nun wirklich nicht gut sein, wenn uns beim Lesen von “Dianetics – The Modern Science of Mental Health” immer wieder Dinge einfallen, die von derart alten Leuten wie Freud und Jung verbreitet worden sind.
Negatives wird gelöscht
Deshalb heißt es: Diese Erinnerungen müssen gelöscht werden. Das geschieht beim Auditing. Jemand hört also zu, während wir immer wieder den Unsinn von Freud und Jung wiederholen, bis wir an diesen Blödsinn nicht mehr glauben. Dann haben wir es geschafft: Wir sind ein Clear mit nur noch einem Verstand, dem analytischen nämlich. Der verleiht intellektuelle und sinnliche Flügel.
Die erste Clearin ist – sagen alle – sehr hübsch gewesen, aber ansonsten war sie an dem Tag, als mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, im August 1950 in einem Saal mit 6000 gespannten Leuten erschien, irgendwie reaktiv.
Sonia Bianca hieß jene junge Dame und studierte im Hauptfach Physik. Doch als sie vom Publikum mit einfachen Fragen aus ihrem Fachgebiet konfrontiert wurde, streikte ihr analytischer Verstand. Die Folge war respektloses Gelächter im Saale, der wenig später unter Publikumsschwund zu leiden hatte.
Ochs und Esel halten Dianetik nicht auf
Doch die Dianetik in ihrem Lauf hielten auch Ochs (amerikanische Ärzte, die in altem Denken verharrten) und Esel (persönliche Widersacher, die über die noch nie angesehene “New York Times” verbreiten ließen, mein Freund, der Scientologe L. Ron Hubbard, leide unter “paranoider Schizophrenie”) nicht auf.
Dann soll alles auch noch ein wenig Sadomaso gewesen sein, behauptete Sarah Northrup-Hubbard, die am 23. April 1951 die Scheidung einreichte und vor Gericht aussagte, sie sei von ihrem Mann L. Ron Hubbard systematisch gefoltert, geschlagen und stranguliert worden.
Kriminelle lügen auch vor Gericht
Aber das haben wir doch schon gelernt: Alle Kritiker meines Freundes, des Scientologen L. Ron Hubbard, sind Kriminelle – die auch vor Gericht wie gedruckt lügen.
Da zudem meine Freunde, die Scientologen, die Aussagen dieser Sarah Northrup – ehemals Hubbard nie bestätigt haben, sind sie auch nicht wahr.
Wir spielen hier doch nicht “Krieg der Welten” mit dem Ideengeber der Scientologen als gefährliches Dreibein. Tom Cruise hätte nie eine Hauptrolle in diesem Film gespielt, wenn das wahr wäre. Das ist doch wohl klar!
- – -
Mehr zum Thema:
- Meine Freunde, die Scientologen: Hubbard-Buch kostet 1500 Dollar
- Meine Freunde, die Scientologen (II): Freiwild macht einen schlechten Eindruck
- Meine Freunde, die Scientologen (III): Magisches Kind ohne erotisches Vergnügen
- – -
Photo Quelle/ Copyright: THERKD, Lizenz: cc creative commons
Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert), (via flickr)
Sie Fragen Sich was es mit diesem Artikel auf sich hat?
Sie sind nicht sicher ob Sie Herrn Tjaden so recht verstehen?
Hier ein Wort der Warnung:
ACHTUNG: FAKTEN über Dianetik, Scientology, L. Ron Hubbard und Tom Cruise finden Sie in den Artikeln von Herrn Tjaden mit Sicherheit nicht!